• A Journey by Wuschels
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Europa 2025-2027

Ein Jahr (oder doch mehr?). Ein Kastenwagen. Drei Seelen auf vier Rädern.
Wir – zwei Abenteurer und unsere haarige Co-Pilotin Nara – sind mit Selah unterwegs durch Europa. Kein Plan, nur Kaffee, Chaos und ganz viel Freiheit.
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    🇸🇪 Kiruna kommun, Schweden

    Flucht vor den Mücken

    June 26 in Sweden ⋅ ☁️ 12 °C

    Scheinbar haben wir unseren Schlafplatz schlecht gewählt. Bis wir ins Bett gingen war noch keine Mücke in sicht aber danach schienen sie durch alle Spalten ins Innere von Selah zu kriechen und es surrte nur so um uns herum.
    Irgendwie haben wir die Nacht hinter uns gebracht, aber am Morgen hatten wir genug und suchten uns ein ruhigeres Plätzchen für das Frühstück.
    Später fuhren wir nochmals ein paar Stunden zu einem Plätzchen mit Feuerstelle. Wir grillten gemütlich und genossen unser Essen (drinnen, da auch hier die Mücken umherschwirren).
    Neben lesen, Podcast hören und Nickerchen machen, steht heute nichts weiter auf dem Plan.
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  • Nasse Füsse und Elch-Begegnung

    June 25 in Sweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute geht es für die Damen wieder zu Zweit los. Alex lässt sie an einem Punkt raus und lädt sie 5h später an einem anderen wieder ein. Während seine Damen schwitzen und einige Kilometer hinter sich bringen, geniesst er ein ruhiges Nickerchen.
    Der heutige Wanderweg ist nicht ganz so gut in Schuss wie der gestrige, so verschwinden die Holzplanken plötzlich im Sumpf und kurz darauf auch Aninas Schuhe. Tja, so heisst es wieder mit nassen Schuhen/Füssen weiterlaufen. Auch hier sind die Mücken ein ständiger Begleiter, sodass nur eine kurze Apfel-knabber-Pause eingelegt wird. Im dichten Wald steht dann plötzlich ein Elch vor den Beiden. Kurz sind alle Beteiligten wie angewurzelt, während Anina dann hektisch nach dem Handy für ein Foto kramt, will Nara auf die Jagd und der Elch verschwindet im Unterholz (alles viel zu schnell als das es für ein Foto gereicht hätte).
    Am Abend merkt dann auch Anina langsam ihre Beine und findet dass ein Tag Pause wohl nicht verkehrt ist.
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  • Getrennte Wege

    June 24 in Sweden ⋅ ☁️ 13 °C

    Im Muttos Nationalpark dürfen Hunde nur zwischen Januar und Mai hinein. Nach einigem Hin und Her beschliesst Anina die Wanderung alleine zu machen.
    Am Morgen wird also der Rucksack gepackt und dann marschiert sie alleine los. Auch hier gibt es einige Mücken und sobald man stillsteht wird man umschwirrt, so legt Anina ein zügiges Tempo ein und bleibt nur kurz für Fotos stehen oder aus Schreck wenn plötzlich keine 2 Meter vor einem ein Rentier steht in das sie fast hineingestolpert wäre.
    Als fast nur noch ein fünftel des Weges fehlte, tauchten ein paar Hütten im Wald auf. Die Grösste war unverschlossen und scheinbar eine "Berghütte". Da hier kaum Mücken herumsurrten packte Anina kurzerhand ihr Essen aus und genoss so in Ruhe eine Stärkung.
    Gestärkt ging es damit an den Schlussspurt zurück zum Ausganspunkt, wo Alex und Nara sie bereits wieder erwarteten. Dann mit Nara noch kurz ein paar Meter laufen, damit auch diese ihre Beine ein wenig vertreten kann und dann hiess es die Füsse hochhalten.
    Während Anina auf ihrer 25km Wanderung war, gingen es Alex und Nara gemütlich an. Mit Selah fuhren sie zum naheliegenden Stausee, genossen die Sonne und kuschelten sich ein. (Das Fotos machen haben sie dabei vor lauter geniessen gleich vergessen). Da sich Anina wie besprochen regelmässig meldete mussten sie sich auch keine Sorgen machen, dass diese allein irgendwo am herumlaufen ist.
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  • Knabbersäckli für die Grossen

    June 23 in Sweden ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach dem Frühstück geht es für die beiden Damen wieder allein los. Dieses Mal flussabwärts, aber nicht wieder zum Ausgangspunkt zurück sondern zu einem verlassenen Bahnhof wo sie von Alex mit Selah bereits wieder erwartet werden. Kurz einen Schluck trinken und weiter gehts ins nächstgelegene Städtchen zum Einkaufen. Hier gibt es sogar für Alex und Anina ein Regal wo sie sich ihre Säckli mit ihren Wünschen füllen können.
    Aus der Besichtigung vom Städtchen wird aber nichts, da die Füsse von Alex zu fest rebellieren, dafür setzten wir uns in ein kleines Kaffee, für eine kleine Fika (googelt schön selber was das heisst).
    Danach gehts weiter zum Eingang eines weiteren Nationalparks.
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  • Tosendes Wasser

    June 22 in Sweden ⋅ 🌬 10 °C

    Nach fast zwei Tagen die Füsse stillhalten zieht es Anina wieder los (Nara muss wie immer einfach mit, Alex kann aufgrund seiner Blasen noch immer nicht mit). So geht die heutige Fahrt zu einem Fluss bzw. direkt zu einer Hängebrücke die zu einer Insel auf ebendiesem führt.
    Gemeinsam ziehen die beiden Damen los (und fühlen sich schon etwas schlecht ein Teammitglied einfach zurückzulassen). Langsam (und doch etwas vorsichtig) geht es über die schwankenden Bretter der Hängebrücke. Gerade noch umgeben von ein paar anderen Besuchern sind die Beiden wenige Meter später völlig allein. Gemeinsam "kämpfen" sie sich einmal um die Insel. Wiedereinmal gilt es zahlreiche Felsen zu erklimmen oder auf der anderen Seite herunterzukommen, über Baumstämme durch den Sumpf zu balancieren, mit trockenen Füssen/Pfoten über die Bäche zu gelangen oder nicht in die tosende Strömung des Flusses zu fallen. Zwischendurch erhaschten die Beiden noch ein paar Regentropfen, doch bei der kurzen Apfelsnack-Pause blieb es schön trocken. Zurück bei der Hängebrücke musste diese nun nocheinmal überquert werden (schnell rüber war da Naras Devise).
    Für die Nacht geht es ein paar Meter Flussabwärts wo wir etwas abseits der Besucher stehen. Als Erstes gibt es eine Stärkung für die ganze Mannschaft, danach für die Einen ein kleines Nickerchen für die Anderen ein paar Runden Skyteam, die das Hirn herausfordern.
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  • Rentiere und Apfelkuchen

    June 21 in Sweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Mit offen gelaufenen Blasen lässt es sich schlecht wandern, so gibt es auch heute eine zwangsläufige Pause. Dafür fahren wir ein gutes Stück weiter nordwärts. Zu unserer Freude sehen wir heute endlich unsere ersten Rentiere, die direkt vor uns über die Strasse spazieren (sogar ein paar Jungtiere sind dabei).
    Der herausgesuchte Platz liegt direkt an einem See und bietet gleich drei verschiedene Feuerstellen. Glücklicherweise gibt es kaum Mücken, sodass es auch draussen angenehm ist (naja fast, der Wind und die gelegentlichen Regentropfen sind schon nicht ganz so angenehm).
    Wir (also eigentlich mehr Alex) entfachen ein Feuer und geniessen später die leckeren Würste vom Grill (schmecken so halt schon besser).
    Während Alex sich in seinem Buch vertieft wagt sich Anina an ihren ersten Kuchen im Omnia. Der Duft der bald durch Selah zieht macht das Warten ganz schön schwierig.
    Die Skepsis ob das überhaupt funktioniert ist spätestens beim ersten Bissen verschwunden.
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  • Campingplatz zum Zweiten

    June 20 in Sweden ⋅ ☁️ 17 °C

    Um unsere verschwitzte Wanderkleidung zu waschen und nach der gestrigen Wanderung eine lange warme/heisse Dusche zu geniessen, fahren wir heute einen nahegelegenen Campingplatz an. Erst der Zweite auf unserer Reise und der Erste welcher normal geöffnet hat. Wir geniessen den kleinen Luxus, freuen uns aber darauf wieder mehr inmitten der Natur und für uns zu sein.
    Am Ende des Tages sind alle Kleider gewaschen, wir sind auch wohlriechend und die Damen haben einen kleinen Ausflug zum Aussichtsturm gemacht (Anina hochmotiviert und Nara wäre gerne nach einem viertel des Weges umgedreht.
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  • Mückenmarsch

    June 19 in Sweden ⋅ ☁️ 12 °C

    Bisher sind wir was Mücken anbelangt verschont geblieben, weshalb wir das Antibrumm meist nicht vermissten. Die heutige Wanderung hat uns eines besseren belehrt. Über die ganzen 22km wurden wir von zahlreichen Mücken verfolgt und vorallem Alex wurde geplagt. An Umkehren war aber nicht zu denken aber auch eine Pause lag nicht drin, da wir dann erst recht verstochen wurden.
    So legten wir ein flottes Tempo vor und hielten nur kurz für eine Trinkpause oder ein zwei Fotos an.
    Als dann die Schuhe nass waren (und sich die ersten Blasen bildeten) und wir noch einen Fluss ohne Brücke überqueren mussten, war die Stimmung dahin.
    Tapfer kämpften wir uns zurück zu Selah, wo die einen Müde in ihr Nest fielen, andere auf eine erfrischende Dusche warteten und der Rest sich über den Proviant hermachte.
    Fazit, der Wanderweg an sich war toll und die Aussicht war super, ab jetzt kommt aber auf jedenfall ein Mückenspray mit in den Rucksack und Blasenpflaster werden gekauft.
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  • Schlafen mit Aussicht

    June 18 in Sweden ⋅ ☁️ 12 °C

    Natürlich wollen wir wieder zurück zu den Wanderwegen, weshalb wir uns zurück Richtung Hochland bewegen. Allerdings sind das ganz schön lange Strecken, bzw. wir wollen nicht fast 4h fahren und dann gleich noch eine längere Wanderung anhängen. Deswegen fahren wir heute einfach ein grosses Stück in die richtige Richtung.
    Auf dem Weg ein kurzer Halt bei einem "Konstwerk". Wobei weder Anina noch Alex (der normalerweise mehr davon versteht) so richtig versteht was die Betonkugel für Kunst sein soll.
    Für die Nacht haben wir ein ganz schönes Plätzchen gefunden. Auf einem alten Landeplatz auf einem Hügel mit herrlicher Aussicht auf die umliegenden Hügel und Berge.
    Wir geniessen die Ruhe und die Natur. Unser Mittag-/Abendessen geniessen wir draussen (obwohl die Sonne sich leider hinter Wolken versteckt hat und ein kalter Wind weht).
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  • Keine Wanderwege in Sicht

    June 17 in Sweden ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute Morgen suchen wir vergeblich nach Wanderwegen in der Region. Es scheint, dass im Mittelland von Schweden nicht mehr so häufig gewandert wird. Schlussendlich suchen wir uns einfach einen gemütlichen Schlafplatz und gehen den Tag gemütlich an. Leider gibt es so nah am Wasser, dann auch das eine oder andere Insekt mehr, wodurch das draussen Sitzen nicht ganz so gemütlich ist wie gedacht.Read more

  • Im Süssigkeitenparadies

    June 16 in Sweden ⋅ ☁️ 12 °C

    Für heute steht viel auf dem Plan. Dafür gilt es aber zuerst aus dem tiefen Wald und Moor wieder in die Zivilisation zu gelangen. Bei einer Baustelle die wir passieren, bekommen wir sogar "Begleitschutz" und müssen brav dem vor uns blinkenden Auto folgen.
    In einem etwas grösseren Städtchen angekommen heisst es dann einkaufen, Selah endlich mal wieder waschen, Wasser auffüllen, mit Nara eine Runde drehen und dann wollen wir die Stadt selber noch etwas erkunden.
    Bei der Stadterkundung lassen wir uns natürlich Zeit. Wir schlendern durch die Gassen und stöbern in dem einen oder anderen Geschäft. Wobei eines für Anina das absolute Highlight darstellte und dieses natürlich nicht ohne einen Kauf verlassen werden konnte. Stolz trug sie die gefüllte Süssigkeitenbox den Rest der Runde mit sich und naschte nur ab und zu etwas.
    Um unseren Magen auch mit etwas richtigem zu füllen geht es in ein Taco-Restaurant. Hier wird die ganze Bestellung per App geregelt, wir hatten also alle Zeit der Welt uns zu entscheiden was genau wir denn wollen (etwas unpersönlich hat sich das Ganze aber auch angefühlt).
    Mit vollem Magen ging es dann zurück zu Selah und weiter zu einem ruhigen Plätzchen am Fluss.
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  • Da gehen wir nicht durch

    June 15 in Sweden ⋅ ☁️ 9 °C

    Auch wenn der Himmel weiterhin grau überzogen ist und am Morgen noch immer Regentropfen fallen, wollen wir uns eine Wanderung nicht nehmen lassen. Wir warten extra noch ein paar Stunden, da der Wetterbericht sagt es würde bald aufhören zu Regnen.
    Doch als wir dann loslaufen begrüsst uns ein leichter Nieselregen. Wir beschliessen, solange es nicht in Strömen regnet, die Wanderung durchzuführen.
    Erstmal heisst es dann aber eine gefühlte Ewigkeit der Strasse entlang zu laufen, bis wir endlich den Skilift erreichen. Dort werden wir überraschend von einem Herrn angesprochen, welcher uns sichtlich für ein wenig Verrückt hält in diesem Wetter unterwegs zu sein. Er warnt uns jedenfalls, dass es da oben sehr nass sei. Das hatten wir uns bereits gedacht und laufen also munter weiter (schön steil bergauf direkt neben dem Skilift hoch).
    Das Wetter ändert minütlich, mal scheint die Sonne, dann treffen uns wieder nasse Tropfen oder es weht ein kalter Wind.
    Der Weg ist teilweise mehr Bach als Weg und nicht immer lässt sich ein geeigneter Weg nebenan finden. Belohnt werden wir mit einer weiten Aussicht ins Tal.
    Für die Mittagspause nutzen wir eine der Notfallunterkünfte die es hier verteilt gibt (für kurze Pausen dürfen diese ebenfalls genutzt werden). So können wir trocken und halbwegs im Warmen kurz verschnaufen.
    Doch kurz nach der Pause die Ernüchterung, über den Bergfluss gibt es keine Brücke. Nach dem Regen der letzten Tage scheint er zudem ziemlich angeschwollen und kalt ist es auch. Die Aussicht mit/ohne Schuhe da durchzulaufen ist nicht verlockend und so beschliessen wir schweren Herzens umzudrehen. Also, den ganzen Weg wieder zurück.
    Am Ende des Tages waren wir doch fast 14km unterwegs, dafür sind unsere Schuhe nun schön durchnässt (auch ohne Flussdurchquerung).
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  • Nur einmal Regen

    June 14 in Sweden ⋅ 🌧 10 °C

    Wo es die letzten Tage jeweils nur kurz und meist nur leicht geregnet hat, giesst es heute durchgehend in strömen.
    So machen wir beim geplanten Wasserfall-Spot zwar halt, steigen aber nicht aus, da es uns einfach viel zu nass ist. Stattdessen suchen wir uns einen Schlafplatz und fahren die paar Kilometer da hin. Auf der Fahrt sieht Anina ihren ersten Elch in der freien Wildbahn (dieser ist aber so schnell wieder weg das weder Alex noch die Kamera ihn sehen können).
    Auch dort wird Selah nur kurz für eine Pipi-Pause verlassen (länger wollte Nara nicht da draussen bleiben).
    Dafür hat sich Anina endlich dazu überwunden, endlich mal wieder die Abrechnung zu machen (fazit, gibt noch genug Geld um ein wenig weiterzureisen).
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  • Ausser Puste

    June 13 in Sweden ⋅ ☁️ 11 °C

    Wie geplant geht es heute auf die Wanderung im Nationalpark Sonfjället. Diese startet gleich mit einem steilen Anstieg, sodass wir ordentlich ins Schnaufen kommen. Oben angekommen begrüsst uns eine atemberaubende Aussicht auf die Hügel der Umgebung. Das Wolkenspiel ist ebenso faszinierend, auch wenn dies wechselnd Regen und Sonne zur Folge hat.
    Nara bekommt ihren leuchtenden Regenmantel gegen den Wind und die Regentropfen auf dem Gipfel angezogen.
    Weiter gehts, erstmal über die Steine balancieren und dann fleissig den Markierungen folgen (oder diese suchen).
    Wir sind überrascht doch so wenige Wanderer zu sehen oder zu begegnen, denn auf dem Parkplatz war ein ordentliches kommen und gehen. So geniessen wir die Ruhe.
    An einem windgeschützen Plätzchen knabbern wir unseren Proviant (zumindest solange bis uns die stärker werdenden Regentropfen weitertreiben).
    Ein paar Kilometer später treffen wir müde zurück bei Selah ein. Auch heute gerade rechtzeitig, denn kaum sind wir im Trockenen kommt noch eine ganze Ladung Wasser vom Himmel.
    Wir fahren zurück zum gestrigen Schlafplatz und gönnen uns erstmal einen kurzen Powernap.
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  • Grillen zum Ersten

    June 12 in Sweden ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute soll es zum nächsten Nationalpark gehen, um dort heute oder morgen eine weitere Wanderung zu unternehmen.
    Google Maps führt uns dabei stundenlang über Schotterstrassen, aber nicht sehr gut gepflegte. Danach sind wir so fix und fertig (und zeitlich auch schon spät), dass wir die Wanderung auf morgen planen.
    Stattdessen nutzen wir endlich eine der vielen Feuerstellen und grillieren. Währenddessen geniesst Nara die Sonne und will gar nicht mehr hinein.
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  • Durch Sonne, Regen, Wind und Hagel

    June 11 in Sweden ⋅ ☁️ 11 °C

    Nun ist aber wieder genug Pause (findet Anina), denn sie möchte unbedingt bis zur Spitze des vor uns liegenden Hügels. Am Himmel zeichnen sich zwar nach wie vor dunkle Wolken ab, aber laut Wetterbericht sollte der Regen bis 11 Uhr aufhören.
    Also warten wir bis dann und dann kann es losgehen. Wenige Minuten nach dem Start fallen bereits die ersten Tropfen. Während Anina weiterhin hinauf will, hat Nara gar keinen Bock mehr und Alex fügt sich einfach in sein Schicksal. So erklimmen wir Schritt für Schritt den Hügel. Ganz schön steil. Bald hört auch der Wald auf und vor uns öffnet sich die Weite. Die Aussicht ist herrlich und mittlerweile scheint auch wieder die Sonne.
    Immer höher geht es hinauf, bis ganz nach oben. Dort setzen wir uns in eine der Steinkreise für unser Picknick, da wir so etwas vom Wind geschützt sind. Für Nara gibt es zu ihrer Freude auch endlich wieder einen Apfel zum verspeisen.
    Doch gerade noch schönster Sonnenschein, schieben sich die dunklen Wolken über uns und es beginnt zu tropfen. Schnell alles zusammengepackt und uns an den Abstieg gemacht. Doch das dauert und so befinden wir uns kurz darauf inmitten eiskaltem Wind und Hagelkörnern die uns um die Ohren peitschen.
    Mit kalten Fingern und nassen Hosen laufen wir weiter und schon bald erscheint auch wieder die Sonne. So lässt es sich gleich viel angenehmer laufen. In zügigem Tempo geht es zurück zu Selah (denn der Himmel scheint noch immer voll dunkler Wolken).
    Dort erstmal aufwärmen und dann gehts weiter. Kurz Wasser auffüllen und weiter gehts.
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  • Die Beine ausruhen lassen

    June 10 in Sweden ⋅ 🌧 10 °C

    Weder das Wetter noch unseren müden Beine laden heute zu einer Wanderung ein. So gönnen wir uns heute eine Pause.
    Auch Nara findet dass super, denn als Anina mit ihr eine kleine Runde drehen möchte, kehrt sie kurzerhand nach einigen Minuten um und findet das sei nun weit genug.
    Da sich die Sonne hinter den dunklen Regenwolken versteckt, wird aus gemütlich draussen in der Sonne sitzen nichts, stattdessen kuscheln wir uns warm ein. Wir nutzen unseren Omnia endlich mal wieder, probieren die Erweiterung des Skyteam-Spiels aus, lesen und hören Podcasts. Auch so vergeht der Tag wie im Flug.
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  • Aussicht auf die Wälder

    June 9 in Sweden ⋅ ☁️ 13 °C

    Das heutige Sudoku am Morgen stellte sich als knifflig heraus, fast 1 1/2 Stunden brauchten wir dafür es zu lösen (normalerweise ist die Zeit bei ca 5-10 Minuten). Nach dem Abwasch konnte es dann endlich weitergehen.
    Nur knapp 10 Minuten von unserem Schlafplatz entfernt, liegt ein grosser Nationalpark mit einem hohen Wasserfall. Auf einer kleinen Wanderung wollen wir diesen bestaunen (dabei sind wir ausnahmsweise nicht die einzigen, aber es könnte wohl noch viel mehr Leute haben).
    Anfangs geht es, wie die letzten Tage, durch das Moor, dieses weicht mehr und mehr felsigem Untergrund. Bevor es steil hinauf geht, erblicken wir den Wasserfall und machen einen kleinen Abstecher ganz nah heran. Der Weg führt uns dann hinauf auf das Plateau (wo wieder alles sumpfig ist). Langsam werden auch die anderen Besucher rarer und wir geniessen die Ruhe. Spontan machen wir einen Abstecher zum scheinbar ältesten Baum der Welt. Beim Anblick waren wir dann aber sichtlich enttäuscht, erblickten wir doch ein winziges Tännchen (wie wir später herausfanden sind die Wurzeln das Alte am Ganzen). Nach diesem Abstecher geht es zurück an die Felskante, an derer wir den Wasserfall von oben umrunden. Hier gilt es nicht den Pfützen auszuweichen sondern geschickt von einem Stein zum nächsten zu balancieren. Vor dem Abstieg kurz einen Farmer zur Stärkung (das grosse Picknick haben wir Zuhause gelassen, da wir eigentlich nur eine kurze Runde machen wollten) und dann im flotten Tempo herunter.
    Wie wir abends feststellen haben wir es zeitlich genau richtig getroffen, denn kaum sind wir bei Selah beginnt es zu Regnen (und wird die nächsten Stunden auch nicht mehr aufhören).
    Nara bekommt ihr wohlverdientes Abendessen und darf es sich dann in ihrer Box gemütlich machen, während wir uns noch eine heisse und süsse Stärkung gönnen.
    Danach fahren wir die 10 Minuten wieder zurück zu unserem gestrigen Schlafplatz wo wir noch eine weitere Nacht bleiben wollen. Für den Rest des Abends wird viel gekuschelt, gegessen und die müden Beine ausgeruht.
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  • Bäume weg

    June 8 in Sweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Die heutige Wanderung führt uns "hoch" hinauf, zumindest was die letzten Wochen anbelangt. An ein paar Stellen entdecken wir sogar noch Schnee. Der Aufstieg bringt uns ganz schön ins Schwitzen, sind wir uns doch nun eher flaches Gelände gewöhnt. Für die Aussicht die sich uns bietet hat sich das aber gelohnt, denn ohne Bäume um uns herum sieht man auch weiter. Dafür pfeift einem der Wind ganz schön um die Ohren. Da suchen wir uns weiter unten lieber ein Pausen-Plätzchen.
    Beim Abstieg ist dann nochmals etwas Geschick gefragt, denn das Moor hat die Wege wieder zurückerobert. Was bedeutet, dass wir wieder genau schauen müssen wo wir unsere Schuhe platzieren (Nara hat währenddessen aufgegeben und läuft einfach geradeaus durch).
    Nach der Wanderung geht es noch ein paar Kilometer weiter mit Selah, dabei streifen wir fast die Norwegische Grenze. Wegen Nara dürfen wir diese allerdings nicht überqueren und so bleiben wir schön brav in Schweden.
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  • Durch die Moore brettern

    June 7 in Sweden ⋅ ⛅ 17 °C

    Unser Tagesrhytmus verschiebt sich je länger je mehr, da es eigentlich permanent hell ist merken wir meist gar nicht wie spät es eigentlich ist. Da wir meist aber sowieso nicht auf bestimmte Öffnungszeiten angewiesen sind, spielt das keine Rolle.
    So geht es für heute erst gegen Mittag los. Zuerst zum Einkaufen und dann in Richtung "Berge" (die Hügel sind jedenfalls um einiges höher als bisher und wir sehen zahlreiche Skilifts). Am nächsten Ziel angekommen erstmal gut stärken.
    Danach geht es wieder einmal durchs Moor. Die erste Hälfte ist mit Holzbrettern ausgelegt, sodass wir kaum auf unsere Füsse aufpassen müssen und schon fast durch rennen können. Die zweite Hälfte ist dann allerdings mehr Offroad, bzw. der Weg scheint kaum genutzt zu sein. So gilt es über/durch zahlreiche Schlammstellen zu springen/waten, seine Füsse genau zu platzieren oder über schmale Baumstämme zu balancieren.
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  • Nur mal kurz durch das Moor

    June 6 in Sweden ⋅ ☁️ 14 °C

    In der Nähe unseres Schlafplatzes liegt ein kleines Naturreservat, durch welches sich ein Trampelpfad schlängelt. Da das Wetter auch heute nicht nur Sonnenschein verspricht reicht und das als kleine Runde. Nass werden so nur unsere Schuhe.
    Kurz eine Stärkung und googeln ob unsere Vermutung zur gesehenen Flagge stimmt (denn wir haben einen netten Herrn auf unserer Runde getroffen, der uns mitteilte, dass die Hütte heute gebucht sei und dort ein Fest stattfindet).
    Danach geht es weiter zu einem Campinghafen wo wir waschen und auch wiedermal eine lange Dusche (da die Wassertemperatur nicht eingestellt werden konnte dann doch nicht) wollen.
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  • Von oben, unten und nebenan Wasser

    June 5 in Sweden ⋅ 🌧 15 °C

    Obwohl der Wetterbericht für heute praktisch durchgehend Regen angesagt hat, will Anina ihre herausgesuchte Wanderung trotzdem machen. Nara muss (ob sie will oder nicht) mit. Alex hingegen lässt sich nicht überzeugen.
    Als die beiden Damen starten regnet es jedenfalls (noch) nicht. Dafür ist der Boden nass und immer wieder müssen grosse Schlamm/Sumpfpfützen überquert werden. Zudem rauscht neben dem Wanderweg ein schäumender Fluss vorbei. An der einen Flussseite entlang geht es bis zu einer Hängebrücke, diese überquert geht es auf der anderen Seite wieder zurück.
    Zwischenzeitlich fallen ein paar Regentropfen vom Himmel (aber nur so viele, dass nicht bis auf die Unterhose alles Nass ist), es werden Bäche übersprungen, Felsen rauf und runter geklettert, Eichhörnchen verbellt, zwei Geocaches gefunden und die Natur bestaunt.
    Beim Parkplatz unterhalb des Wasserfalls wollen wir für die Nacht aber nicht bleiben, denn es herrscht ein ständiges kommen und gehen. Da suchen wir uns doch lieber ein ruhigeres Plätzchen.
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  • Treppe rauf und wieder runter

    June 4 in Sweden ⋅ 🌧 14 °C

    Für den heutigen Tag hat Anina fleissig geplant und von diesem Plan bringen sie auch nicht die dunklen Wolken ab. Als Erstes wird Wasser aufgefüllt, dann eingekauft und schliesslich zum Wanderparkplatz gefahren.
    Bereits nach wenigen Minuten wandern, erhaschten wir einen Blick auf einen Wasserfall, danach empfingen uns die ersten Regentropfen (dies sollten aber die Einzigen bleiben). Der restliche Weg ging erstaunlich oft hoch und runter (und teilweise über schon fast senkrechte Treppen), was bei den schwülen Temperaturen ziemlich anstrengend wurde.
    Am Abend brach dann auch promt ein Gewitter über uns los.
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  • Heute nicht nur die Füsse

    June 3 in Sweden ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach den Eisenerzminen ging es weiter zu einem gemütlichen Plätzchen an einem der unzähligen Seen. Denn Anina hatte beschlossen, dass es endlich mal Zeit wurde einen Schwumm in einem von diesen zu wagen. Obwohl die Sonne ihre Strahlkraft bereits etwas verlohren hatte, wollte sie es durchziehen. Brauchte dann aber doch eine ordentliche Portion Überzeugung, aber dann wurden die ersten Züge gemeistert (danach aber schnell unter die warme Dusche).
    Das Abendessen genossen wir heute draussen, wobei uns der starke Wind danach aber zügig wieder hineintrieb.
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  • Verzaubert wirkende Eisenerzminen

    June 3 in Sweden ⋅ ☁️ 18 °C

    Die heutige Wanderung führt uns vorbei an diversen stillgelegten Schächten von ehemaligem Eisenerzabbau. Mittlerweile sind die Schächte von der Natur zurückerobert worden, die Wände sind von grünem Moos bedeckt und in den Spalten haben die Wurzeln von Bäumen halt gefunden. Das Grün lässt die ansonsten schwarzen Wände und Schächte magisch wirken. Durch aufgestellte Informationstafeln erfahren wir noch etwas mehr über die Geschichte dieses Ortes, zum Beispiel warum die Wände so schwarz sind (man entfachte ein Feuer im Felsen und durch die Hitze bekam der Fels risse wodurch der Abbau vereinfacht wurde).
    Da am Anfang der Wanderung auf einem Schild das Mitführen von Hunden innerhalb von Weiden verboten wurde, mussten wir unsere Runde dann aber leider abkürzen.
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