• Sabine Titz
  • Anica Mathieu
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  • Anica Mathieu

Vulkane, Gletscher und Geysire

A 9-day adventure by Sabine & Anica Read more
  • Trip start
    February 14, 2026

    Island, wir kommen

    February 14 in Denmark ⋅ ☀️ -2 °C

    Am Anfang war es nur so eine Idee, geboren in Nauders mit Ani auf dem Skilift. Warum wir alleine saßen, keine Ahnung und so kamen wir ins Träumen und wieder einmal auf die Polarlichter zu sprechen. Jedenfalls beim Ausstieg stand fest, wir beide machen gemeinsam Urlaub. Aus dieser spontanen Eingebung ist nun Wirklichkeit geworden und wir sind gespannt auf das Abenteuer in Eis und Schnee.
    Leider muss das noch etwas warten. Erst einmal sind wir in Kopenhagen gestrandet. Eine Verspätung durch Schnee und Enteisung der Maschine wurde uns zum Verhängnis.
    Und so nehmen wir die Metro in die City, machen einen kleinen Stadtbummel und kaufen ein paar wichtige Kosmetika, denn unser Gepäck 🧳 kreiselt irgendwo und wird hoffentlich morgen in Reykjavik auf uns warten.
    In Kopenhagen zeigt sich Hygge ganz deutlich. Viele kleine Cafés, Lädchen für Ani und überall Fahrräder.
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  • Finally

    February 15 in Iceland ⋅ ☀️ -5 °C

    Zu erzählen gibt es nicht viel. Nach einer kurzen Nacht ging es zum Flughafen, um heute über Paris nach Reykjavik zu fliegen. Wir machten uns Gedanken über unser gestern aufgegebenes Gepäck, aber wir wurden informiert es sei an Bord. Erleichtertes Aufatmen!
    Am Flughafen haben wir unser Auto übernommen und hatten noch 130km vor uns. Die Landschaft und ein traumhafter Sonnenuntergang entschädigten uns für die lange Anreise und wir hatten nur ein Lächeln im Gesicht.
    Der Abend endet für uns in einem gemütlichen Pub.
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  • Silver Circle

    February 16 in Iceland ⋅ ☁️ -5 °C

    Island ist ein Inselstaat mit einer Fläche von ca. 104.000 qkm
    und rund 400.000 Einwohnern. Es ist damit der am dünnsten besiedelte Staat Europas, wobei sich über zwei Drittel der Bevölkerung im Großraum der Hauptstadt Reykjavík konzentrieren.
    Der Glaube an Elfen (Huldufólk) und Trolle ist auf Island tief in Kultur und Alltag verwurzelt, wobei ein Großteil der Bevölkerung deren Existenz zumindest für möglich hält. Diese Naturgeister, die oft in Felsen oder Vulkanlandschaften leben, gelten als respektwürdige Wesen. Bei Bauprojekten werden Elfenfelsen teils umgangen, um Unglück zu vermeiden.
    Wir können auf unserer heutigen Tour die einmalige Landschaft genießen, schneebezuckerte Berge, eine unendliche Weite, einsam stehende Höfe mit den bekannten Islandpferden. Unser Auto kommt heute Morgen bei -15 Grad nur ganz langsam auf Betriebstemperatur, von uns ganz zu schweigen. Das hält uns jedoch nicht davon ab, Wasserfälle, Kraterlandschaften und heiße Quellen zu besuchen. Den krönenden Abschluss bildet der Besuch eines Geothermalbades.
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  • Golden Circle Part 1

    February 17 in Iceland ⋅ ☁️ -6 °C

    Heute besuchen wir den Nationalpark Thingvellir. Für Isländer ist der NP ein magischer Ort, denn hier begann im Jahr 930 nach Christus ihre Geschichte. Sie gründeten Althingi, ihre eigene regionale Versammlung. Althingi ist bis heute der Begriff für das isländische Parlament. Der NP ist geschütztes Heiligtum und das Eigentum aller Isländer und gehört zum UNESCO- Weltkulturerbe.
    Durch den NP gibt es verschiedene Wanderwege, vorbei am Wasserfall Öxarárfoss und der Silfra Spalte. Hier stoßen die nordamerikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander und ganz Wagemutige schnorcheln bei Eiseskälte durch den Graben.
    Da der Brúarfoss gleich neben unserem Hotel für die nächsten 2 Nächte liegt, gibt es dorthin noch einen Abstecher. Die Einheimischen behaupten er hätte das blaueste Wasser Islands. Könnte stimmen!
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  • Golden Circle Part 2

    February 18 in Iceland ⋅ 🌬 -5 °C

    Sehr angenehm auf Island ist, jedes Hotelzimmer verfügt über einen Wasserkocher und ein Sortiment an Kaffee und Tee. Bevor es auf Tour geht, füllen wir jeden Morgen unsere Thermoskannen für den Tag.
    Heute Morgen im Bett hörten wir schon den Wind um die Ecke blasen und tatsächlich, heute heißt es festhalten. Beim Fotografieren fällt es schwer das Handy gerade zu halten, ganz zu schweigen das die Finger erfrieren. Die Temperatur war -3 Grad, gefühlt -15 Grad.
    Wir haben wieder tolle Spots besucht, aber ganz überrascht sind wir vom Fridheimar Greenhouse. Ein Bistro mitten in einem Gewächshaus für Tomaten 🍅
    Weil es beim ersten Mal so schön war, besuchen wir die Laugarás Lagoon und genießen in vollen Zügen die im letzten Herbst erbaute Anlage.
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  • Wasserfalltour

    February 19 in Iceland ⋅ ☀️ -4 °C

    Wir verlassen unser kleines Farmhotel, fahren weiter Richtung Süden und erreichen die bekannte Ringstrasse Nr. 1. Hier erwartet uns ein ganz neues Terrain. Die Gegend ist verschneit und links und rechts gibt es aller Nase lang Gehöfte, die Reittourismus anbieten.
    Auf Island waren die Ponys jahrhundertelang Trag- und Reittiere, um unwegsames Gelände zu überwinden, da es kaum Straßen gab. Heutzutage dienen sie als Reit-, Freizeit- und Sportpferde.
    Nach 150km Strecke, wo wir ganz viele atemberaubende Fotomotive einfach nur gedanklich festhalten, ist unser erster Stop der Kvernufoss. Um hinter den Wasserfall zu gelangen, kommen zum ersten Mal unsere Grödel zum Einsatz. Es ist gut, dass wir sie dabei haben.
    Weiter geht es zu Fuß zum 60m hohen Skogafoss, der wohl zu den schönsten Wasserfällen Islands zählt. Auch hier treffen wir wieder auf die zahlreichen Touristen, wie an jedem Hotspot der Reiseführer - selbst in der aktuellen Nebensaison. Und so freuen wir uns fast schon wieder beim Einsteigen ins Auto, denn aufgrund der Weite des Landes ist man auf den Straßen oft alleine unterwegs.
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  • Glacier Discovery

    February 20 in Iceland ⋅ ☀️ -1 °C

    Im Morgengrauen brechen wir auf und sind gespannt was uns erwartet. Wir haben bereits schon von zu Hause aus eine Gletschertour auf dem Sólheimajökull gebucht. Ausgestattet mit Steigeisen, Eispickel und Helm starten wir ins Abenteuer. Vom Basecamp müssen wir ca. 1km laufen, um an die Gletscherzunge zu gelangen. Noch in den 90iger Jahren ging die Tour direkt dort los. Pro Jahr zieht sich der Gletscher um ca. 70 m zurück.
    Es war ein einmaliges Erlebnis in eine Gletscherspalte abzusteigen und den Gigant aus Eis zu bestaunen und anzufassen.
    Mit tollen Erinnerungen im Gepäck machen wir noch einen Abstecher zum schwarzen Sandstrand in Reynisfjara, wo die donnernden Wellen des Atlantiks mit gewaltiger Kraft auf die Küste treffen. Der Grund, weshalb der Sand schwarz ist, liegt in der Erosion von vulkanischem Gestein, dessen schwarze Farbe durch das Abkühlen von Lava entstand, die beim Aushärten schwarz wird.
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  • Halbinsel Reykjanes

    February 21 in Iceland ⋅ 🌬 1 °C

    So schade, der letzte Tag auf Island bricht an. Da wir aufgrund des unfreiwilligen layovers mit Übernachtung in Kopenhagen zu Beginn unserer Reise, Reykjavik nicht wie geplant besuchen konnten, fügen wir dies nun ans Ende unserer Tour. Den Termin für den Besuch der Fly over Show konnten wir glücklicherweise verschieben und der Besuch hat sich definitiv gelohnt. Das Land in all seinen Facetten in den verschiedenen Jahreszeiten und Regionen von der Luft aus zu sehen war toll. Selbst etwas Bauchkrippeln und Feuchtigkeit von den Wasserfällen konnte man spüren.
    Die Halbinsel Reykanes ist gefühlt ein einziges großes Lavafeld. Die Gegend gleicht einer Kraterlandschaft und wird strengstens auf seismographische Ereignisse überwacht. Wir fahren auch durch den Ort Grindavik, der im Jahr 2023 bei mehreren Vulkanausbrüchen durch Erdspalten zerstört wurde. Alle Einwohner wurden evakuiert, es gibt immer noch reichlich verlassene Häuser, aber man wagt ebenso den Neubeginn und an vielen Stellen sieht man Baustellen neuer Häuser.
    Auf dem Weg zu unserem heutigen Hotel in der Nähe des Flughafens besuchen wir verschiedene Hotspots entlang der Route.
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  • Epilog

    February 22 in Iceland ⋅ 🌬 0 °C

    Wir haben von Island nur einen kleinen Bruchteil bereist. Will man Island einmal umrunden, fährt man auf der Ringstraße Nr. 1 ca. 1.300 km. Dies ist im Sommer, sowie auch im Winter möglich. Natürlich nur bei günstigen Wetterbedingungen. Das Fahren auf Schnee ist mit den auf Island üblichen Spikesreifen kein Problem.
    Mit Energie wird hier nicht gespart. Fenster auf und Heizung an. Aber kein Wunder, Island deckt fast 100 % seines Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen wie Wasserkraft und Geothermie ab.
    Was uns etwas missmutig gestimmt hat, überall wird man beim Parken zur Kasse gebeten, was ja okay ist, aber egal ob 10 min oder mehrere Stunden, mit 700 ISK (4,80€) oder gerne auch mehr, sind wir dabei. Das Preisniveau ist im Allgemeinen höher als in Deutschland, da fast alles importiert werden muss. Zum Beispiel reift das Korn nicht aus und wird größtenteils als Viehfutter verwendet.
    Mit seiner einmaligen Landschaft hat uns Island verzaubert und in seinen Bann gezogen. Jederzeit wieder!!!
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    Trip end
    February 22, 2026