Mhhh lecker
August 14, 2024 in Hungary ⋅ ☀️ 36 °C
Nachdem Ilvy heute morgen gefühlt die ganze Theiss (größter Seitenarm der Donau) ausgetrunken hat, gingen wir eine schöne Runde über den Campingplatz. Hier gibt es ein ehemaliges Schwimmbecken, wo jetzt Seerosen drauf wachsen. Außerdem war das Wasser echt extrem dreckig. Und dann entdeckte ich eine wirklich tolle Sache. Hier gibt es Mülleimer in Form eines Fisches und da hinein kann man seine Plastikflaschen werfen. Das eingenommene Geld wird dann an eine Umweltschutzorganisation gespendet, echt eine tolle Idee. Nach der Runde ging ich duschen und als ich fertig war unterhielt ich mich noch eine ganze Weile mit einem Schweizer, der gestern neben mir sein Zelt aufgeschlagen hatte. Wir tranken zusammen einen Kaffee und dann verabschiedeten wir uns. Als ich meinen Wassertank auffüllen wollte bemerkte ich, dass mein Schlauch definitiv zu groß für diesen Wasserhahn war. Also schraubte ich meine Dichtung vom Schlauch, klemmte den Schlauch an und startete einen Springbrunnen. Denn dadurch, dass beides nicht gepasst hat, schoss vieles vom Wasser direkt in die Höhe anstatt in meinen Tank. Nach einer guten Stunde war mein zuerst halbvoller Tank dann endlich wieder ganz voll. Da auch mein Getränkevorrat aufgebraucht war fuhr ich noch kurz bei einem Lidl ran. Dann endlich konnte es richtig losgehen. Nach gut einer Stunde war ich dann in der Bugacpusztaháza angekommen. Als ich mir eine Karte für eine der berühmten Pferdeshows holen wollte sagte mir die nette Dame an der Kasse, dass erst wieder am Freitag Shows stattfinden würden, da sich das in der Woche nicht lohnen würde. Zum Glück ist direkt nebenan ein Stellplatz. Nun schlafe ich einfach zwei Nächte hier denn diese Show will ich auf keinen Fall verpassen. Hier kann man noch das alte, typische Ungarn erleben. Ich habe dann wieder viel gelesen, bald brauche ich wirklich neue Bücher. Als es dann Abends wieder abkühlte ging ich mit Ilvy auf einen Spaziergang und legte mich ersteinmal mit ihr an, weil sie nicht von den Pferdehaufen ablassen konnte. Für sie sind die Dinger unwiderstehlich lecker. Nachdem Frauchen dann mal tacheless gesprochen hat ließ sie es sein, sich die Pferdehäufchen einzuverleiben. Auf dem weiteren Weg sahen wir wieder einen der typischen Brunnen der Puszta und streiften durch dieses wunderschöne Fleckchen Erde. Hier gab es kaum eine Menschenseele weit und breit. Nur ein Bauer trieb seine Kühe über die Steppe und in der Ferne lagen ein paar idyllische Bauernhöfe. Einen wunderschönen Sonnenuntergang gab es dann noch gratis dazu. Auf dem Rückweg entdeckte ich sogar noch einen Ameisenlöwen, der später mal zu einer Ameisenjungfer wird. Morgen werde ich dennoch nicht gammeln, ich habe mir schon ein interessantes Ziel rausgesucht.Read more








