• Seehöhle Tapolca

    2 Eylül 2024, Macaristan ⋅ ⛅ 29 °C

    Für die Seehöhle von Tapolca habe ich schon vor zwei Tagen online ein Ticket gekauft. Das war auch gut so, denn somit hatte ich meinen Platz sicher und musste nicht in der langen Schlange vor dem Eingang stehen, wo die Hälfte der Besucher weggeschickt wurde. Zuerst schaute ich mir das Museum über die Entstehung der Höhle und die Geschichte des Ortes an. Nach ca. 15 Minuten wurden wir dann in die Höhle reingelassen. Bewusst stellte ich mich ans Ende der Schlange, damit ich mir ganz viel Zeit mit meinem Boot nehmen konnte. Die Tour durch das geflutete unterirdische Höhlensystem machte man nämlich alleine im Boot. Da es nur in eine Richtung ging, konnte auch nicht viel schiefgehen. Leider hatte ich, durch meinen Plan ganz hinten zu sein, ein chinesisches Pärchen vor mir und während wir auf das nächste freie Boot warteten machte der Herr wirklich unendliche viele Fotos von seiner Partnerin. Da sie die ganze Zeit im Bild stand, konnte kein anderer Mensch mehr ein Bild machen. Irgendwann sprach ich die beiden an und nach einem weiteren Viedeo konnte ich dann auch endlich ein Foto machen. Die Höhle ist auf jeden Fall zu empfehlen. Leider war der ganze Spaß schneller vorbei als ich erwartet hatte und somit stand ich plötzlich ohne Plan für den Rest des Tages da. Auch nach der Internetsuche nach weiteren Zielen war ich noch immer planlos. Wohl oder übel fuhr ich einen Winzer an, bei dem es zwei Wohnmobilstellplätze gab. Auf dem Weg dorthin entdeckte ich einen Straßenstand mit verschiedenen Fellen und Tierschädeln. Und nun ja, andere kaufen sich als Souvenir Gewürze und ich bin jetzt stolze Besitzerin einer Zackelschaf Schädelplatte mit Hörnern. Irgendwann war ich dann bei dem Winzer angekommen. Er war wirklich freundlich und zur Begrüßung bekam ich erstmal einen selbstgemachten Holundersirup. Für Wein war es definitiv zu warm. Als es kühler wurde machte ich mit Ilvy einen Spaziergang auf einem Weinlehrpfad. Auf verschiedenen Schildern wurden hier die Anbautechniken und alles weitere erklärt. Einen Blick auf den Balaton gab es auch dazu. Am Himmel konnte ich in der Ferne eine schwarze Wand erkennen. Bei genauerem hinschauen konnte man erkennen, dass diese Wand aus tausenden von Vögeln bestand. Es war faszinierend zu sehen, wie sie immer wieder neue Formationen bildeten und in einem totalen Einklang miteinander waren. Nach dem Abendbrot musste ich ersteinmal auf Mückenjagd gehen, da ich vergessen hatte meine Fenster zu schließen. Ich hoffe ich habe sie jetzt alle.Okumaya devam et