Höhen und Tiefen
8 Eylül 2024, Romanya ⋅ ☀️ 17 °C
Ja Höhen und Tiefen beschreibt den Tag echt gut. Heute morgen fing alles damit an, dass wir eine Runde im See schwimmen gingen und dann kam ein Vater mit seinem Sohn und zwei Jetskis., Damit war die Ruhe dann vorbei. Die beiden waren aber total nett und als wir eigentlich losfahren wollten ,fragte der Vater mich, ob ich nicht mit auf den Tube raufmöchte und ein paar Runden mitfahren möchte. Ein Tube ist so eine Art Sofa fürs Wasser, was eigentlich von einem Boot gezogen wird. Ich ließ mich darauf ein und kurze Zeit später fuhren wir dann schon rasant übers Wasser. Meine Klamotten waren danach klitschnass und ich musste mich nochmal umziehen aber dann ging es weiter. Auf dem Weg begegneten uns viele Schafe und Kühe aber leider auch viele Straßenhunde. Unser Ziel war eine Eishöhle und der Weg dahin war eine kleine Herausforderung. Dieser war nämlich so extrem eng, dass zwei Autos wirklich nicht aneinander vorbei passten. An der einen Seite viel es steil bergab und auf der anderen waren Felsen. Es kamen uns viele Autos entgegen und die hingen teilweise wirklich schon mit einem Reifen in der Luft, über dem Abgrund. Dennoch hat höchstens eine Hand zwischen unsere Autos und die entgegenkommenden Autos gepasst. Das ging knapp 50 km so und natürlich auch immer schöne Serpentinen mit Kurven, die man nicht einsehen konnte. Endlich bei der Höhle angekommen wollten die 5 Lei in bar für den Parkplatz haben und auch bei der Höhle konnte man nur in Bar zahlen, wir hatten aber leider nur Euro. Doch damit hat das auch geklappt. Nachdem ich noch zwei Straßenhunde gestreichelt habe, gingen wir die vielen Treppen hinunter in die Höhle. Stufe für Stufe wurde es immer kälter und am Ende konnten wir wirklich kleine Berge aus purem Eis bestaunen. Es gab sogar einen gefrorenen Wasserfall. Nachdem wir dann alle Treppen wieder hochgekrackselt waren ging es wieder zum Auto. Den Parkplatz mussten wir nicht bezahlen. Zurück nahmen wir einen anderen Weg aber auch der fiel tief an der Seite ab und war genauso eng und die Kurven stellenweise sogar noch schärfer. Immerhin begrenzte uns hier keine Felswand mehr, sondern nur noch der tiefe Regenwasserkanal. Unten angekommen fuhren wir erstmal ein Stück, um Internet zu bekommen. Dabei kamen wir durch ein richtiges Zigeunerdorf. Ich war wirklich froh, dass wir hier nicht halten mussten. Die Armut war den Leuten hier ins Gesicht geschrieben. Zu unserem Schlafplatz ging es dann nochmal so eine verdammt enge Straße hoch und diesmal begrenzte die Fahrbahn garnichts mehr. Am Straßenrand sah ich dann auch noch einen abgestürzten LKW, der schon total zugewachsen war. Nur noch das Fahrerhäuschen bewahrte den Rest vor dem totalen Abgrund. Als Sahnehäubchen kam uns dann auch noch ein Leichenwagen entgegen. Unser Schlafplatz hat eine wirklich tolle Aussicht auf ein kleines Dörfchen und die Berge. Plötzlich hörte man ein Glöckchen klingeln und mitten in der Kurve erschien ein herrenloses Pferd. Das kannten wir bisher nur von Kühen aber ein Pferd war auch nicht schlecht. Zum Abend hin ging ich zu meinen Eltern rüber und wir ließen den Abend gemeinsam ausklingen.Okumaya devam et



















