Schöne Ausblicke und wachsende Steine
13. September 2024 in Rumänien ⋅ ☁️ 18 °C
Ein Klopfen an meiner Tür weckte mich, nach deutscher Zeit um 5:45 Uhr. Es war meine Mutter, die wollte das wir uns den Sonnenaufgang anschauen. Die Wolken des vorherigen Tages waren verschwunden, genauso wie die drei Streuner. Nach einem Drohnenflug ging ich diesmal mit Basima und ein neuer Streuner begleitete uns. Viele Fotos und ein Frühstück später fuhren wir dann weiter. Es dauerte ungefähr 7 Minuten, da standen wir schon wieder, da die Ausblicke einfach so wunderschön waren. An diesem Spot führten zwei Schäfer ihre Schafe über die Straße. Hier versorgte ich auch wieder ungefähr 5 Straßenhunde mit Futter und Streicheleinheiten. Auch nach einer kurzen Weiterfahrt hielten wir nocheinmal an und ich ließ die Drohne erneut steigen. Nach vielen Fotos lernten wir einen Tschechen, mit seinem Hund, kennen. Der Tscheche war Mathematikprofessor an einer Universität und lud mich sogar zu sich nach Tschechien ein. Auf dem Weg zurück zu meinem Auto begleiteten uns wieder ein Kangal und noch ein weiterer Hund. Auch ein dritter Stopp musste sein, da wir mitten auf einem der Berge mehrere Stände mit Souvenirs, Wurst und Käse entdeckten. Von allem kauften wir etwas. Wieder im Tal angekommen tankten wir für 1,38€. Meine Bremsen qualmten extrem und mein Auto sah aus als würde es jeden Moment explodieren. Das ganze bremsen in den Kurven der Serpentinen war meinem Auto ein bisschen zu viel gewesen. Als nächstes kamen wir dann am Nonnenkloster in Horezu an. Dieses war sehr schön und ein paar der Nonnen konnten wir sogar sehen. Als nächstes ging es zu ein paar Steinen. Früher dachten die Leute die Steine würden durch Berührung mit Wasser wachsen, da sie alle eine löchrige Form aufweisen. Heute ist es ein Aberglaube das die Steine Glück bringen, wenn man Wasser auf sie schüttet oder sie streichelt. Ich folgte diesem Aberglauben und streichelte was das Zeug hielt. Glück kann man schließlich immer gebrauchen. Nach den Steinen mussten wir dann noch einkaufen, wir brauchten dringend Brötchen. Erst jedoch ging es zu einem Tiershop, dann zu Penny und weil wir bei Penny keine Brötchen gefunden hatten ging es zu Annabelle, einem rumänischen Laden. So günstig haben wir das letzte mal in unseren Träumen eingekauft. Für 5 Brötchen 45 Cent.In der Nähe fanden wir einen Schlafplatz und nach einer sehr steilen Straße und engen Wegen stehen wir jetzt auf Höhe der Wolken. Mein Vater kam etwas später, da er sich verfahren hatte. Mit einem schönen Gewitter ließen wir uns in den Schlaf grummeln.Weiterlesen



















