• Erst schneeblind dann Eisregen

    January 3 in Sweden ⋅ ☁️ -3 °C

    Es schneit und schneit und schneit. Seit heute Nacht haben wir mindestens 30 cm Neuschnee. Ich lasse die Hunde durch den Schnee toben und trete selber unsere Initialen und ein Herz in den Schnee. Es sieht alles so schön winterlich und friedlich aus. Zumindest so lange man nicht fahren muss. Durch den weiterhin starken Schneefall und das viele weiß erkennt man die Straße nicht mehr sondern ist schneeblind. Nur die roten Markierungsstäbe zeigen uns wo mal eine Straße war. Ich beneide Markus nicht darum zu fahren. Viel schlimmer wird es aber als auf einmal Eusregen einsetzt und wir durch die vereiste Scheibe nichts mehr sehen können. Wir halten mehrmals an Raststätten um das Eis abzukratzen und fahren langsam weiter. An einer dieser Raststätten sehen wir dann auch noch einen Elch, wenn auch nur aus Sperrholz. Schnell geht eh nicht weiter, da die Räumfahrzeuge im Dauereinsatz sind aber auch immer wieder Unfälle zu Staus führen. Trotzdem kommen wir irgendwann am schwedischen Meer an und schlagen hier unser Nachtlager auf. Der erste Platz den wir anfahren liegt direkt an der Straße. Da dort schon ein Wohnmobil und ein Wohnwagen stehen, fahren wir weiter um beim zweiten Platz festzustellen das die Zufahrt über eine enge Brücke führt. Ich weigere mich dort rüber zu fahren. Der dritte Anlauf klappt dann endlich. Wir stehen direkt an den Dünen und als wir die Hunde raus lassen, gibt Ilvy erstmal Gas und läuft weg. Schnell stellt sich heraus das wir uns den Platz mit Hasen und Füchsen teilen, zur Freude der Hunde und unserem Leidwesen. Zum Glück läuft Ilvy nicht weit weg und so verbringen wir unsere letzte Nacht im Womo.Read more