• Liebe auf den 2. Blick

    February 16 in Scotland ⋅ ☁️ 4 °C

    6 Uhr klingelt der Wecker und draußen ist es noch stockdunkel. Wir machen uns fertig und mit Dämmerungsbeginn gehen wir die morgendliche Hunderunde, jeder in seine Richtung. Aber egal in welche Richtung wir gehen haben wir einen wunderschönen Blick aufs offene Meer, während langsam die Sonne aufgeht. Trotzdem ist es lausig kalt und wir haben noch viel vor heute. Unsere weitere Fahrt führt uns nach Edinburgh. Als wir in die Stadt kommen haben wir mehr den Eindruck das wir in einem der Außenviertel sind als uns das Navi sagt wir wären bei unserem Stellplatz in der Innenstadt angekommen. Nichts sieht hier mach Innenstadt aus. Wir packen alles für den Tag zusammen und gehen eine kurze Runde mit Ilvy. Ari wird uns heute in die Stadt begleiten. Wir laufen ca. 20 Minuten bergab als sich vor uns die Royal Mile auftut. Hier lebten früher alle Geseelschaftsschichten, stellenweise bis zu 300 Personen in einem 14 stöckigen Haus. Wir laufen die Mile entlang und während wir unseren ersten Schotten mit Dudelsack bewundern, bewundern andere unsere kleine Ari. Wir kommen beim Hop on Hop off Bus an und buchen ein Ticket für alle 3 Linien. Die Linien rot und grün zeigen uns wie viele Sehenswürdigkeiten die Stadt zu bieten hat. Wir sind einfach überwältigt wie schön Edinburgh ist. Und verlieben uns auf den 2. Blick. Nachdem wir uns einen Überblick verschafft haben ist es zu spät auch noch die blaue Linie zu fahren. Bevor wir zum Womo zurück gehen suchen wir aber erst nach einem Restaurant. Wir entscheiden uns für das Restaurant Gaucho. Das Ambiente lässt eine gehobenere Klasse erkennen aber das Essen ist nicht nur richtig lecker sondern auch preiswert. Jenny zahlt z.B. für ein 3 Gänge Menü 19,95 Pfund. Ari wird mit Wasser und Streicheleinheiten versorgt un¹d schläft dann erstmal. Nachdem wir gestärkt sind geht es zurück zum Camper. Nach einer kurzen Verschnaufpause ä 44d0geht es für uns, diesmal ohne Ari wieder los, denn wir haben eine Gruseltour gebucht. Unser Guid David, der vorgibt im 17 Jhd. geboren zu sein zeigt uns unterirdische Gewölbe in denen früher das pure Böse lebte. Hier trieben sich Huren, Drogenhändler und Mörder wie William Burke und William Hare herum und dies hinter einer einfachen, unscheinbaren Tür. Auch den Greyfriars Friedhof besuchen wir. Nicht nur das hier Hund, der 14 Jahre an dem Grab seines verstorbenen Herrchens gewacht hat, begraben ist sondern auch Sir George Mackenzie ist hier begraben. Er soll heute noch auf dem Friedhof rumgeistern. Der Friedhof ist weltweit bekannt für seine paranormalen Aktivitäten. Leider passiert bei uns nichts davon und so kehren wir nach der Tour noch in einen Pub ein, bevor wir zurück im Camper todmüde einschlafen.Read more