• Ein Traum erfüllt sich

    February 22 in Scotland ⋅ 🌬 8 °C

    Wir starten den Tag mit einer kleinen Klettertour auf die umliegenden Hügel. Der Weg dahin ist schon ordentlich rutschig aber Ari und ich meistern den Anstieg, während Jenny mit Ilvy einen anderen Weg geht. Oben angekommen kann man die wunderschöne und dramatische Küste sehen und da die Sonne durch die Wolken schaut ist das Farbenspiel einfach wunderschön. Der Abstieg allerdings ist nicht so schön. Der Boden ist aufgeweicht und rutschig und wie es kommen muss, rutsche ich aus und lande unsanft auf dem Allerwertesten. Ari ist vollkommen aus dem Häuschen und so dauert es eine Weile bevor ich den Hund von mir runter habe und wieder aufgestanden bin. Zurück im Womo heißt es also erstmal saubere Sachen anziehen. Nachdem Jenny und Ilvy auch da sind machen wir uns auf den Weg auf die angeblich schönste Straße Schootlands, die A.....

    Doch was sich uns auf dieser Strecke bietet haben wir nicht erwartet. Die Strecke wird von Sekunde zu Sekunde, von Kurve zu Kurve immer beeindruckender und schöner. Unendliche Weiten, Berge,Seen und immer wieder das Meer begleiten uns. Weit und breit kein Haus und dann auf einmal ein klitzekleines Dorf. Schafe am Wegesrand die dort grasen. Wir fahren durch diese Welt, die manchmal einer Mondlandschaft gleicht aber im nächsten Augenblick satte, grüne Wiesen hat. Und dann auf einmal erfüllt sich Jennys Traum. Sie sieht ihre heiß geliebten Highländrinder am Wegesrand stehen, einfach in der freien Natur. Diese zotteligen Wesen gehen, als wäre es das normalste der Welt ganz gechillt über die Straße und wieder zurück. Und Jenny bekommt sich vor Glück gar nicht mehr ein. Ich glaube sie überlegt wirklich wie sie eins dieser Zotteltiere in den Camper bekommt. Irgendwann fahren wir weiter durch diese unwirklich aussehende Landschaft und kommen aus der Bewunderung gar nicht mehr raus. Kurz vor unserem ausgewählten Schlafplatz erleben wir eine weitere Überraschung. Ebenfalls direkt neben der Straße stehen 3 wunderschöne Hirsche. Erst dachten wir sie sind gar nicht echt aber dann bewegen sie sich voller Grazie als wären sie sich ihrer Anmut und Schönheit bewusst. Mit diesen vielen Eindrücken erreichen wir unseren Schlafplatz an einem Fluss.
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