• Tag 8: Mølen Geopark nach Gjeving

    Jul 19–20, 2024 in Norway ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute ging wirklich einfach nichts schief.
    Danke Karma!
    Timmy geht es etwas besser, kein Blut mehr in Stuhl. Zwar noch flüssig, aber kein Blut mehr.
    E ist immer noch schlapp, sodass ich auch heute nicht die ganze Komoot-Runde vom Camping "Omligstranda" bei Helgeroa über Nevlunghavn und dem Mølen Gea Norvegica Geopark und wieder zum Camping mit ihm ablaufen konnte.
    Stattdessen zwang er mich, bei allen Stränden innezuhalten. In Helgeroa entschied er sich dann, dass es auch mir gut täte, nebst all den Sandwiches und Zimtschnecken aus den örtlichen Bäckereien wieder einmal etwas warmes zwischen die Beisser zu bekommen. Hund hat ja Recht. Und er noch ne Pause. Win-win.

    Obschon diese Ecke wirklich traumhaft ist, bin ich schon in der Hälfte meiner Reisezeit und klebe noch immer im Südosten des Landes, wo es mich doch eigentlich in den Südwesten zieht.

    Also, hopp in den Tesla gehüpft. Jetzt, wo ich mich langsam an das Ding gewöhnt habe, gerne auch mit Sound, den mir DJ Spotify zusammenstellt.
    Zu "Hooked on a feeling" und weiteren tollen feelgood-songs zieht die felsig-waldige Landschaft an uns vorbei.

    Tesla durstet es nun langsam, nachdem er uns jetzt die letzten 2 Nächte artig dank dem "Campingmodus" vor dem Erstickungstot bewahrt hat.
    Auf dem Weg nach Gjeving fand ich sogar eine Tesla-Schnellladestation.
    Wie funktioniert jetzt der Scheiss wieder?!? Der Stecker passt nicht, ein Zahlterminal gibts auch nicht. Echt.
    Eine hilfsbereite norwegische Familie half mir aus der Patsche. Eine App muss her, einer der beiden Stecker funktioniert doch und nach 35min (von wegen schnell...) war Tesla satt/sitt/ voll und wir setzten unsere Reise fort.

    In Gieving peilte ich eigentlich den Camping Marina an, doch konnte ich einfach nicht die Zufahrt dazu finden.
    Jetzt stehen wir hier (wohl etwas illegal) auf dem Parkplatz dieses Campings, hinten in einer verbrennnesselten Ecke. Mal schauen, obs jemandem auffällt...

    Znacht assen wir in Gjving am Hafen auf einem Felsen, mit Blick aufs Meer. Das malerische Dörfchen lag uns zu Füssen, mit Blick auf die kleine Bücke und die vorbeiziehenden Boote. Immer wieder kamen Leute an, die ihre Abfälle in den Hafen brachten. Mit diesen entspannenden Eindrücken konnten wir den Abend ausklingen lassen.
    Morgen schnappen wir uns die 10 Uhr Fähre auf die Insel Lyngør.

    Heutiges Vokabular:
    Danke: tuusen takk/ Menge takk
    Ich hätte gerne...: jeg vil gjerne ha
    Hallo: hallo/ hi/ hey
    Hund: hund (hünd)
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