• Heute morgen war es soweit – der Beginn der Rückreise stand an.
    Und ganz ehrlich: Ich glaube, Tafraoute war mindestens genauso traurig wie wir. Anders lässt sich dieser Abschied kaum erklären. Die ganze Nacht tobte der Wind, und auch heute pfiff er uns mit kräftigen Böen um die Ohren. Ein ziemlich dramatisches „Bleibt doch hier!“ würde ich sagen. 😉

    Als wäre das nicht genug, erreichte uns auch noch der angekündigte Sahara-Staub. Auf unserer heutigen 130 km langen Route wurden wir immer wieder von kleinen Sandstürmen begleitet. Mal mehr, mal weniger – aber definitiv genug, um zu wissen: Wir sind noch in Marokko! 😅🌪️

    Trotz aller Widrigkeiten war die Fahrt einfach nur beeindruckend.
    Gefühlt tausend Kurven, ständig hoch und runter – und hinter jeder Ecke ein neues „Schau mal hier!“ oder „Wow, schau mal da!“ 😍
    Die Strecke durch den Anti-Atlas ist und bleibt ein echtes Highlight.
    Schroffe Felsen, weite Täler, faszinierende Farben – selbst mit Sand in den Haaren und Wind im Gesicht einfach nur großartig.

    Endlich am CP Sidi Ouassay angekommen, stellte sich eine ganz neue Frage:
    Ist das jetzt Schnee oder doch nur Sand? 🤔
    Die Dünenlandschaft in Kombination mit dem Sturm ließ die Szenerie fast winterlich wirken – nur eben in warm und staubig statt kalt und weiß. 😂

    Jetzt lassen wir den Abend gemütlich ausklingen. Der Sturm wird uns auch heute wieder sanft (oder eher kräftig 😜) in den Schlaf wiegen.

    Wir sagen tschüss und gute Nacht – bis morgen! 🌙✨
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