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Auf nach Marokko

Am 02.12.2023 geht es los.
Die Fahrt geht quer durch Deutschland, über Frankreich nach Spanien. Im Gibraltar wird übergesetzt. Wir freuen uns.
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  • Taghazouts Traumstrand

    1 Januari 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 20 °C

    Wo einst der Berberstamm der Ida Oufella lebte, fanden in den 1960er-Jahren freiheitsliebende Hippies ihr Zuhause. Das Flair, das sie mitbrachten, ist heute noch zu spüren und so geht es hier auch in Sachen Kleidung entspannter zu als im Rest des Landes: Zwischen Dorfbewohner in traditioneller Bekleidung mischen sich Reisende und Einheimische in kurzen Klamotten und Badesachen – ein aufregender Mix aus Tradition, Moderne und digitalem Nomadentum!

    Taghazout ist zwar im Vergleich zu vielen anderen Orten Marokkos nicht unbedingt reich an klassischen Sehenswürdigkeiten, aber das Lebensgefühl ist wirklich einmalig und allein schon eine Reise wert.
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  • Camping Wassay Beach

    2–7 Jan 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir sind seit einigen Tagen auf dem Campingplatz Sidi Wassay Beach (südlich von Agadir) untergekommen.
    Der großzügig über zwei Terrassen angelegte Platz besticht durch seine Lage, direkt am Meer und dem langen Sandstrand.
    Internet ist so eine Sache. Bitte entschuldigt deshalb die verspätete Berichterstattung.

    Hier sind Strandspaziergänge sowie Chillen angesagt.
    Der atlantische Wind sorgt dafür, dass es nach Sonnenuntergang empfindlich kalt wird. Länger draußen sitzen geht leider nicht.

    Anbei ein paar Fotos vom Ort, wo wir stehen.
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  • Parc National de Souss-Massa

    5–6 Jan 2024, Maghribi ⋅ ☁️ 11 °C

    1991 entstand dieser Nationalpark, südlich von Agadir gelegen.
    Er ist 34.000 ha groß und beherbergt 257 Vogelarten, 46 Säugetierarten, 9 verschiedene Fisch- sowie zahlreiche Schmetterlingsarten.

    Leider haben wir nicht eines dieser seltenen Tiere erblickt, denn wir waren zur falschen Zeit im Park. Perfekter Zeitpunkt zur Tierbeobachtung ist wohl März/April.

    Einen grauen „Säbelzahntiger“ haben wir erblickt, unseren Wotan. 🐕
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  • Haschisch-/Kifferhochburg Sidi Rabat

    7 Januari 2024, Maghribi ⋅ 🌙 17 °C

    Sidi Rabat, Sidi Rbat: Auch das ist die Vielfalt Marokkos. Noch bis um 1995 eine aus wenigen Häusern bestehende Haschisch- und Kifferhochburg und deswegen teilweise vom Militär abgeriegelt, hat sich der winzig kleine Ort inzwischen zu einem abseits jeglichen Trubels gelegenen Fischerdorf entwickelt.
    Mit breitem Sandstrand und einigen Höhlenwohnungen liegt es an der Massa-Mündung. Ein Ort, um die Seele baumeln zu lassen, zu baden und Naturschauspiele zu genießen.
    Einige dieser einzigartigen Felsenhöhlen sind für Touristen buchbar, sicherlich ein einzigartiges Erlebnis.
    Einwohner dieser Siedlung haben uns erzählt, dass Ende letzten Jahres die Regierung mit einer Abrißmannschaft angerückt ist, um dem "wilden Treiben" ein Ende zu bereiten.

    Die Menschen, die hier ihre Existens verloren haben, sind arme Fischer und wissen nicht mehr, wo sie nun wohnen sollen. Sie haben alles verloren. Alles nur, damit die Region touristisch weiter erschlossen werden soll. Dies macht sich ziemlich schlecht, wenn arme Menschen dort leben.
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  • Etwas Geschichtliches über das Dorf Sidi

    9–10 Jan 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 20 °C

    Ja, wir sind immer noch am Atlantik. Das Schauspiel der Wellen gebündelt mit der Kraft der Natur ist schon atemberaubend.
    Leider ist das Wasser eher etwas frisch, deswegen konnten wir uns noch nicht überwinden, in die Fluten zu springen. Wotan mag das Salzwasser auch gar nicht so gerne ...
    Wer möchte nicht Urlaub in der Nähe eines Heiligen verbrigen ...

    Das Dorf Sidi Wassay ist nach einem Heiligen benannt, dessen Baraka (Bezeichnung für die vermutete überirdische Kraft in der Natur, in den Nachkommen Mohammeds und im Sultan bei den islamischen Nordafrikanern) die Fischer der Gegend vor den Gefahren des Meeres beschützte.
    Sidi Wassay, der eigentlich Abderrahmane Rondi hieß, wurde in einem Mausoleum beigesetzt, das unter einer strahlend weißen Kuppel in den Felsen eingelassen ist.
    Jedes Jahr findet ein großes Moussem (ursprünglich religiös motiviertes Fest zu Ehren eines Heiligen) zum Gedenken an den Beschützer der Meere statt, bei dem Handeln, Musik, Begegenungen und spirituelle Riten miteinander verunden werden.
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  • Tiznit - Ein Friseurbesuch muß sein

    13 Januari 2024, Maghribi ⋅ ☁️ 26 °C

    Mit Tiznit ist das bedeutendste Handelszentrum des südlichen Sous und des westlichen Antiatlas erreicht. Die als Handwerksstandort und Militärstützpunkt wichtige Stadt mit ca 80.000 Einwohnern ist wegen ihrer schönen Souks und des für eine Sahararandsiedlung typischen Stadtbilds sehenswert.

    Die Altstadt wird von einer 5 km langen, ockerfarbenen Lehmmauer mit
    6 Toren und starken Befestigungen umgeben.

    Tiznit ist das größte wirtschaftliche Zentrum der Region südlich von Agadir; das Stadtbild ist von Geschäften und Dienstleistungsunternehmen aller Art geprägt. Tiznit hat sich zum Zentrum des Kunsthandwerks der Gold- und Silber-Schmiede entwickelt. Hier wird – wie sonst nur auf Malta – die Kunst der Filigran-Arbeit praktiziert, bei der feinste Edelmetalldrähte über die Zwischenstation kleiner Ornamente unter anderem zu Ohrringen, Armbändern und Halsketten verarbeitet werden. Aber auch Berberschmuck mit Glasperlenaufsätzen und Emaileinlagen wird hier hergestellt. Gold- und Silberschmuck ist in Marokko vor allem bei Hochzeiten von großer Bedeutung, wobei die im Norden lebenden Araber traditionell Goldschmuck, die Berber des Südens hingegen Silberschmuck bevorzugten.
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  • Stellplatz in 1000 Meter Höhe

    15–19 Jan 2024, Maghribi ⋅ ☁️ 20 °C

    Seit 2 Nächten verbringen wir unseren (leider) letzten Stop vor der Rückreise in Tafraoute.
    Die Dattelpalmen-Oase ist auf 1000 Meter Höhe gelegen und hat 8000 Einwohner.
    Der Ort selbst ist wild gewachsen und nicht besonders schön.
    Reizvoll ist vor allem die karge Gebirgswelt der Umgebung. Diese Region zählt zu den landschaftlich schönsten in ganz Marokko.
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  • Rückreise angetreten

    19–20 Jan 2024, Maghribi ⋅ ☁️ 11 °C

    Nachdem wir heute morgen auf ein Ersatzteil gewartet haben, welches nicht wie abgesprochen 8.00 Uhr sondern erst gegen 10.00 Uhr kam, verzögerte sich die Abreise um fast 2 Stunden.
    So konnten wir noch die Schafe der Berber füttern.
    Unsere 1. Etappe der Rückfahrt haben wir so nicht erreichen können.
    Wir haben einen tollen Stellplatz ca 150 km vor Marrakech gefunden - mitten im Nirgendwo.
    Hoffentlich haben wir eine ruhige Nacht.
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  • Stop zwischen Casablanca und Rabat

    21–22 Jan 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 14 °C

    Und weiter geht es Richtung Fähre.
    Unser Pilot hat uns gestern 500 km durch Marokko chauffiert. Er hat es super gemacht.
    Unser Nachtlager schlugen wir zwischen Casablanca und Rabat in einer Bucht mit Blick auf den Atlantik auf.
    So schön kann Camping sein.
    Leider war die Nacht wieder nicht sehr erholsam, da, wie auf fast jedem anderem Stellplatz, die wilden Hunde die ganze Nacht Konzert gemacht haben.

    Nach einem guten Frühstück und einem letzten Strandspaziergang geht es dann auch schon weiter Richtung Lagunenstadt Moulay Bousselham, unser Platz für die heutige Übernachtung.
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  • Port Tangier

    21 Januari 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 17 °C

    22.00 Uhr geht unsere Fähre nach Spanien.
    Der ehemalige schönen Lagunen-Campingplatz ist leider geschlossen, wohl wegen Umweltverschmutzung 🤣🤣🤣🤣
    Der Ort lädt nicht gerade zum Bleiben ein. Völlig verarmt und verdreckt, die armen Menschen 🥹
    So sind wir kurzerhand gleich zum Fährhafen gefahren.
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  • 3. Übernachtung in Spanien

    22–23 Jan 2024, Sepanyol ⋅ ☀️ 16 °C

    Wie die Zeit der Rückreise doch verfliegt;
    Nun ist die 3. Nacht vorüber.
    Die 1. Nacht haben wir auf dem großen Stellplatz bei Carlos verbracht.
    Die 2. Nacht führte uns von der Autobahn zurück in die Berge in die Nähe Itrabo (Granada). Hier werden viele Avocados angebaut.
    Letzte Nacht schliefen wir kurz vor Murcia, in einer natürlichen Enklave der Gemeinde Alcantarilla. Auch hier sieht man viele Orangen- und Zitronenbäume.

    Heute geht es weiter Richtung Norden.
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  • Stellplatz zum Übernachten gefunden

    24–25 Jan 2024, Sepanyol ⋅ ☀️ 20 °C

    Eigentlich sollte es ein anderer Stellplatz sein, doch das Navi entschied selbstständig, uns an die Talsperre zu führen. Nun stehen wir hier und hoffen auf eine ruhige Nacht.

    Zuvor haben wir eine tolle Wanderung rund um die Talsperre unternommen, einzigartige Natur.

    Die Talsperre wurde Ende der 1960er Jahre gebaut mit einer Höhe von 37 Metern errichtet.
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  • Amposta bei 20 Grad erkunden

    25–26 Jan 2024, Jerman ⋅ ☁️ 8 °C

    Amposta ist eine spanische Stadt im Süden Kataloniens.

    Die Gemeinde liegt am Ebro, nahe dem Ebrodelta auf einer Höhe von 8 Metern über dem Meeresspiegel. Die Einwohnerzahl beträgt ca 22.000.
    Die Landwirtschaft, insbesondere der Reisanbau, bildet den größten Wirtschaftszweig.

    Imposant ist die Hängebrücke mit Schrägseilen:
    Baubeginn: 1915
    Fertigstellung: 1921
    Turmhöhe 24 m
    Pylone : Breite 8.95 m, Höhe 23.55 m, Dicke min. 3.70 m

    Chronologie
    1921 Eröffnung mit Miguel Primo de Rivera.
    1938 Die republikanische Armee baut eine temporäre Schiffbrücke.

    Im Spanischen Bürgerkrieg bombardiert.

    1939 - 1941 Sanierung der Hängebrücke.
    15. Februar 2007 Die Brücke wird für eine Generalinstandsetzung geschlossen.
    2. April 2009 Die Brücke wird nach erfolgter und erfolgreicher Instandsetzung wieder eröffnet.
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  • Die letzte Nacht in Spanien

    27–28 Jan 2024, Sepanyol ⋅ ☀️ 14 °C

    … haben wir hinter uns. Spanien verabschiedet sich leider mit einer Einbruchserie auf Wohnmobile auf dem Stellplatz Girona. 6 Wohnmobile wurden „geknackt „. Wir sind zum Glück verschont geblieben.

    Bei tollen 20 Grad sind wir gestern in Girona angekommen und haben in einer urigen spanischen Brasserie zu Abend gegessen.

    Nächster Stop wird Frankreich sein.
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  • Guten Abend aus Blyes

    28 Januari 2024, Perancis ⋅ ☁️ 11 °C

    einer kleinen französische Gemeinde mit 1.292 Einwohnern.

    Ein Nothalt hat uns in diese kleine Gemeinde geführt, da die Bauernproteste immer noch im vollen Gange sind. Die großen Autobahnen sind gesperrt, sodass wir gestern Abend schon auf einem LKW-Stellplatz gestrandet sind, ohne wirklich Kilometer zu machen.
    Heute ging es uns ähnlich. Hinter Lyon konnten wir dann kurzzeitig Autobahn fahren, wurde dann dunkel, sodass wir eben diese Gemeinde angefahren haben.
    Woran hat auch sehr gut durchgehalten, waren wir doch fast 6 Stunden am Stück unterwegs.

    Im Grunde genommen ist das Landstraße fahren, wirklich reizvoller, als auf der Autobahn Kilometer zu schrubben.
    Wir sind durch das Rhonetal gefahren. Es war wirklich zauberhaft, wenn man von den niedrigen Umständen absieht. Alles quält sich durch das enge Tal.
    Die LKW-Fahrer können einem wirklich leid tun, auch sie müssen durch die engen Straßen sich schlängeln.
    Die Bauern haben die Autobahnauffahrten blockiert, zum Teil sind Feuer gelegt worden, so dass auch die Feuerwehr ausrücken musste. Da geht es wirklich hart zur Sache.

    Mal schauen, wie es morgen wird.
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  • Guten Abend Aus Saarbrücken

    30 Jan–1 Feb 2024, Perancis ⋅ ☁️ 10 °C

    endlich in Deutschland angekommen.
    Hoffentlich wird es mit den Sperrungen der Autobahnen besser.

    Grundsätzlich ist auch von unserer Seite Verständnis für die Bauern/Landwirte vorhanden, aber wenn Gewalt im Spiel bzw. Gefahr für Leib und Leben besteht, hört für uns jegliches Verständnis für Demonstrationsfreiheit auf und zwar sofort.

    Für ca 120 km haben wir heute über 5 Stunden benötigt. Ist dies noch verhältnismäßig???

    Hoffentlich klappt morgen alles wie abgesprochen in der Werkstatt….

    Gute Nacht Euch allen, wo auch immer ihr gerade seit.
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  • Stadtbesichtigung Saarbrücken

    31 Jan–2 Feb 2024, Jerman ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute durften wir aufgrund des „Zwangsaufenthaltes“ Saarbrücken näher kennenlernen.

    Im Verlauf des 2. Weltkrieges wurde Saarbrücken durch Bombenangriffe der britischen und amerikanischen Luftstreitkräfte stark zerstört. Der schwerste Angriff fand in der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober 1944 statt, als 325 britische Bomber über 350.000 Brandbomben über der Stadt abwarfen.
    Dabei fanden 361 Menschen den Tod, 45.000 wurden obdachlos.
    Alt-Saarbrücken war nahezu vollständig zerstört.

    Das Stadtgebiet war im Zentrum zu 90 % und in den Randgebieten zu 60 % zerstört. Die Zerstörungsschwerpunkte lagen beiderseits der Saar und der Bahnlinie.

    Deshalb ist nicht mehr allzu viel historisches mehr zu betrachten.

    Der Werkstatt-Termin brachte die totale Ernüchterung: HU und TÜV vom Wohnmobil kann nicht verlängert werden, da Motorschaden. Termine bei IVECO gibt es kurzfristig nicht.
    Nun sieht es so aus, dass wir uns wohl ein Mietwagen nehmen müssen, um nach Hause zu kommen 🥲🥲🥲🥲

    Morgen fällt die endgültige Entscheidung….
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  • Tamat perjalanan
    3 Februari 2024