July - August 2016
  • Day37

    Die letzte Abfahrt

    August 29, 2016 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

    Und wieder runter von der Autobahn, wieder diese Rarität von Auf-/Abfahrt. Es wird die letzte dieser Reise sein. Jetzt kommen kurz Tränen, Ach was ich Weine nie...buhu.
    Was soll man sagen...ja in der Zusammenfassung waren wir im Urlaub und es war super. Für weitere Informationen kann man ja das hier ja mal alles lesen. Oder auch nich.

    Ich hoffe nicht das Reisen wie diese eine Rarität werden, weder für mich noch für die meisten Menschen. Sollte man mal gemacht haben...is geil, ne!

    Und nun das Ganze in Zahlen, ein Freudenfest für Statistiker:
    Über 5324 gefahrene Kilometer
    31 Tage
    6 Länder
    22 Städte
    3 Meere und 1 Ozean
    2600 Höhenmeter
    1 mal westliches Ende von Europa
    Ein Kontinent

    2 mal Batterie tot
    2 mal überhitzt
    Spritpreise von 0,95 bis 1,48 €
    11 mal Tanken
    3 Milliarden Ampeln in Spanien, und Ampeln die gelb blinken um auf Ampeln hinzuweisen.

    5 Couchsurfingevents mit
    3 Hosts und
    6 Übernachtungen
    7 Übernachtungen im Hostel
    18 Übernachtungen in der "Natur"
    2 Regennächte, davon beide in Frankreich

    3 Rucksäcke
    1 Reisetasche
    1 Zelt, welches wir nie benutzt haben.

    Verluste:
    1 Paar Schuhe kaputt
    1 Paar Socken kaputt
    1 Ladekabel
    1 Fußmatte,
    1 kurze Hose, möge sie in Frieden ruhen

    Erwerbungen:
    4 gekaufte T-Shirts
    2 kurze Hosen
    1 Billeletti Espressomaschine
    8 Flaschen Spezialbier
    Liköre
    1 Krug

    Unzählige Sonnenbrände, Biere (Ich schätze ca. 100 pro Nase!), Leute kennen gelernt, vielleicht 100? Und Millionen, nein, Milliarden von Fotos...Dennis und sein verdeckter Instagramfetisch...ohne Instagram.

    A ja, und Zwei Typen.
    Mit einem 5,0 Bier, DAS letzte Bier.

    So meine Damen und Herren, es war mir ein Vergnügen, schalten sie auch das nächste Mal wieder ein wenn es heißt: Martin reist um die Welt und schreibt ab und zu mal was. In der nächsten Folge finden sie mich live in Südamerika!
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  • Day36

    Frankreich, ehrlich, also manchmal...

    August 28, 2016 in France ⋅ ☁️ 17 °C

    Bist du Nass. Kaum fahren wir wieder durch Frankreich, wachen wir morgens im Regen auf und rennen im Gewitter wie die Karnickel zum Auto.
    Freudig an diesem Morgen um 7:00 ist wohl, dass wir uns heute weniger Gedanken um die Motortemperatur machen müssen.

    Bist du Verrückt. In Frankreich gibt es risikofreudige Schafe, die auch mal an der Leitplanke grasen. Also davor, mit dem Hintern zur Fahrbahn. Hatte wohl alles im Griff, das Schaf.
    Oder diesem Schaf is alles egal, es schaft sich ab. So wie: Deutschland Schaft sich ab. Keine Ahnung wie wir darauf gekommen sind.

    Bist du Angsteinflößend. Hierzu einfach folgende Situation: wir waren gerade in einer Bäckerei und haben Frühstück geholt. Dennis: "die Croissants sind super, ich würd mir gern noch einen holen...aber ich geh da nicht nochmal rein."
    "Wieso?"
    "Die Frau macht mir Angst."
    "Mir auch. Fahr los"

    McDonalds. Dort gibt es neuerdings diese Leute die mit den Tablets rum rennen und die Bestellungen schon mal aufnehmen. Aber irgendwie haben andere, während wir warten, schon ihr Zeug bekommen. Die standen aber hinter uns.
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  • Day35

    Spiel mir das Lied von der Temperatur

    August 27, 2016 in France ⋅ ☀️ 37 °C

    Auf dem Weg Richtung Heimat machen wir Station in Mont de Marsan...die Anzeige sagt 40 Grad im Schatten und das Kühlwasser will nicht mehr richtig runter. Mit jedem Anhalten steigt sie immer höher und sinkt nur langsam beim Fahren.
    Es ist ein andauerndes Spiel, und heute können wir es nachfühlen, wir sitzen genauso schwitzend in geistiger Hitzedämmerung im Auto. Das ist aber gut für meine Erkältung, man soll ja schwitzen, oder?

    Irgendwann schaffen wir es dann uns auf diesen Parkplatz zu quälen und uns aus den Sitzen zu schälen. Nun kommt der Selbstversuch: was funktioniert besser zur Kühlung, ein kaltes Bier oder ein warmer Tee? Das Bier kühlt zunächst kaum, es führt eher dazu die Schweißproduktion anzuregen. Der Tee führt zunächst zu verbrannter Zunge und dann zu einer ersehnten Abkühlunswirkung. Wer die Thermodynamik versteht ist klar im Vorteil.

    Anmerken kann man noch: bestellen sie mal als junger deutsch sprechender Mann alkoholfreies Bier im Ausland. Es könnte zu drastischem Stirnrunzeln mit ausgeprägtem Unverständnis führen. Da bricht eine Welt zusammen. Erstens da die Besitzerin der Bar das wohl nicht von uns dachte und da sie keines da hat.
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  • Day35

    Ich zeig dir mal was

    August 27, 2016 in Spain ⋅ ☀️ 32 °C

    Nach einem Tag haben wir schon die Halbinsel durchquert und machen den Nachmittag mal Pause in San Sebastian. Ich war letztes Jahr schon da für zwei Tage aber Dennis hat hier noch nichts gesehen.
    Also gehen wir mal an den Strand und schauen uns die Altstadt an, das kriegt der Wagen noch hin, obwohl die Kühlwassertemperatur konstant zwischen 90 und 100 Grad schwankt.
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  • Day34

    Man ist der Sprit hier billig

    August 26, 2016 in Spain ⋅ ☀️ 29 °C

    Wie kommen eigentlich diese unterschiedlichen Spritpreise zustande? Wie kann es denn sein das im ärmeren Portugal der Sprit 30 cent mehr kostet als in Spanien?
    Abgesehen davon haben wir nun herausgefunden warum das Auto in den letzten Tagen immer heiß wurde bei Stadtfahrten: der Ventilator vom Kühler ist tot, er dreht sich nur noch durch Fahrtwind, weshalb wir quasi nie wieder anhalten sollten...vor allem nicht bei 40 grad im Schatten. Also müssen wir nun wohl ein paar Tage früher Richtung Heimat fahren, denn ohne Kühler kommen wir im Inneren der Halbinsel nicht weit.
    Also genießen wir den günstigen Sprit und den warmen Fahrtwind, so wie unser Auto.
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  • Day33

    Porto Walkers, Yeah!

    August 25, 2016 in Portugal ⋅ ⛅ 19 °C

    Ich glaub ich hab einen Kater...

    Naja, auf jeden Fall sollte man sich in Porto mal zwei Stunden von den Porto Walkers durch die Stadt führen lassen, bei uns übernahm das Danielle. Dieser Mann ist wahrlich ein Schauspieler wie er leibt und lebt. Ich hätte mitmachen sollen...aber mein Kopf...
    Naja also folgten die drei Musketiere d'Artagnan, Gerard und Depardieu in einer Gruppe von 25 Personen vorwiegend jungen Alters auf eine Reise zu den lustigen und kulinarischen Leckerheiten der Stadt.
    1. Die große Avenue in Porto sollte fünf Kilometer lang werden, bis da auf einmal eine Kirche war. Die war schon vorher da, aber der Bischof war so nett das er dem Bürgermeister gedroht hat einen Aufstand anzuzetteln, falls er die Kirche abreißt. Also hat der Bürgermeister das Rathaus vor die Kirche gebaut, ziemlich ähnlich aussehend und ein bisschen größer.
    2. José Marques da Silva hat einige Gebäude der Stadt entworfen und jedes mit seiner Signatur versehen.
    3. Derselbe da Silva hat 20 Jahre für den Bahnhof gebraucht und dabei alle funktionalen Bauten wie Ticketschalter, Warteraum und Toiletten vergessen. Solange er die Brandschutzbestimmungen einhält ist das immer noch besser als so manches Berliner Projekt...oder Stuttgarter.
    Aber er hat den Bahnhof mit wunderschönen Fliesen ausgestattet, welche die Geschichte Portugals porträtieren.
    3. Die Häuser in Porto sind auch außen gefliest...einfach weils dort mehr regnet als in London. Schatz, ich geh mal duschen.
    4. Viele der alten Monumentalbauten sind nicht wirklich alt, sondern sollten von Salazar aus einfach die ehrwürdige, jedoch so nicht korrekte, Geschichte Portugals wiedergeben.
    5. Eine der beiden großen Stahlbrücken wird Gustav Eiffel zugeschrieben, aber der war nur Besitzer der Firma, welche die Brücke entworfen hat. Alles andere hat der Herr Theophile Seyrig erledigt. Der hat für die fehlende Anmerkung dann noch eine Brücke gebaut.
    6. In den Nachbarschaften in Portos Altstadt werden die Mieten von Generation zu Generation weitergegeben. Also zahlen die manchmal kaum was, weshalb die Vermieter nix reparieren oder sanieren. Das kann dann schon mal richtige Bruchbudenzüge annehmen. Aber da gibts die Terese, und die macht echt krasse Süßspeisen.

    Und noch vieles mehr... anschließend sind Melanie und ich noch den Turm steil hoch. Auf dem Torre de clerigos kann man die ganze Stadt sehen, aber Vorsicht! Manchmal muss man warten und wird dann durch eine Ausstellung geschleust. Bei uns war das Jesus, man wurde da viel gelitten in der Ausstellung.

    Und nu hauen wir uns noch ein paar Super Bock rein und dann geht's morgen weiter, mal schauen was das Auto macht.
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  • Day32

    Salsa in Porto

    August 24, 2016 in Portugal ⋅ ☀️ 19 °C

    Diese Portugiesen, die tanzen den lateinamerikanischen Salsa. Und jetzt könnte man raten wer das in den letzten 7 Monaten gelernt hat. Ha! Ich habs drauf!

    Heute morgen haben wir erstmal die Stadt per Tram unter die Lupe genommen...dieses ruckelnde, quietschende Ding ohne Beinfreiheit hat auf jeden Fall seinen Charme. Ich kann mir vorstellen warum viele Autoren früher gerne so unterwegs waren. Man ist nah dran und spürt alles von der Straße direkt am Popometer.

    Am Nachmittag wurden dann wilde Pläne für abendliche Trinkgelage und Essen bei Denia, eines der besten Restaurants in Porto und dass in einer Seitenstraße, wo sonst keiner etwas vermuten würde.
    Und die Trinkgelage, welche sich natürlich in den Grenzen ordentlicher Maßhaltung bewegten (diesen Satz gibt es wirklich), setzten eine allgemeine Heiterkeit frei. Eine gute Flasche Wein, für drei Euro, was soll man da sagen? Her damit!
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  • Day31

    The Alfred Hitchcock Experience

    August 23, 2016 in Portugal ⋅ ☀️ 23 °C

    A Day at the Beach. And at the Beach a beautiful chapel, look at the Google picture hits when you search for Miramar Beach. The sunset could the beginning of a love story in which the people say: we have still the chapel.
    Yeah, and then comes reality. Waiting for the train, down to the beach, and there a siesta after the couchsurfing event last night. Close your eyes and come to the land of the dreaming story's. But waking up half an hour later you realize that the whole beach is surrounded by a fog. No love story Casablanca style, instead you're in the middle of Alfred Hitchcock's The Fog.
    No one is there anymore, except you're friends...and the dying begins.

    OK, that is a bit too much, and the beach was still beautiful and to see this change in the weather was a bit of what you can expect, when you're on the sea.

    Better is to taste three rounds of tapas with seafood in this country, where they really know how to make it. And the best restaurants are sometimes there were you shouldn't search.
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  • Day30

    Porto...ein heißes Pflaster

    August 22, 2016 in Portugal ⋅ ☀️ 27 °C

    Wie heiß muss eine Stadt sein damit die Motortemperatur nicht mehr unter 100 Grad sinkt? Oder hat das etwas mit dem Aszendenten der Venus zu tun?
    Abgesehen von Problemen an Motoren und menschlichen Kühlsystemen bietet diese Stadt schon am ersten Tag portugiesischen Oktopus, Portwein und ein super Couchsurfingevent. Viele neue Leute und viele Tipps für ein Kurztrip in Porto.
    An der Stelle vielen Dank an Rodrigo für die Organisation und die guten Tipps.

    Dies könnte sehr geil werden da nun nicht nur Dennis und meine Wenigkeit die Welt unterhalten und sich durch sie durchessen, wir sind nun zu dritt...durch weibliche Unterstützung in Form von Melanie können wir nun die geballte Kraft der Planlosigkeit entfalten. Quasi der Super-Mega-Zord der Planlosigkeit.
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