• Von Wellen zu Palmen – Unser Roadtrip

    19 febbraio 2025, Marocco ⋅ ☀️ 15 °C

    Am Morgen wollten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Marrakesch, eine etwa dreieinhalbstündige Fahrt durch die wechselnden Landschaften Marokkos machen, als dann die Überraschung des Tages kam: Unser Surf-Instructor Walter entschied sich ganz spontan (natürlich in Absprache), mit uns nach Marrakesch zu kommen! Die nächsten drei Tage werden wir also nicht nur zu zweit, sondern in bester Gesellschaft verbringen. Wir freuen uns riesig!

    Die Sonne strahlt, die Stimmung ist perfekt – wir sind gespannt auf das nächste Kapitel unserer Reise! ☀️🚗

    Nach einer etwa einstündigen Fahrt erreichten wir eine wunderschöne Oase inmitten der Berge. Auf dem direkten Weg legten wir einen Stopp im legendären und sogenannten Paradise Valley ein, einem der schönsten Naturwunder Marokkos. Diese Schlucht im Hohen Atlas, etwa 20 km nördlich von Agadir, ist bekannt für ihre smaragdgrünen Naturpools, Palmenhaine und beeindruckenden Felsformationen. Schon in den 1960er-Jahren war das Tal ein beliebter Treffpunkt für Hippies, die hier die unberührte Natur und die friedliche Atmosphäre genossen. Der Name ist Programm – wir wanderten durch die Schlucht und genossen die atemberaubende Aussicht, aßen und tranken direkt am Wasser 🫶🏼 #unendlichDankbar

    Anschließend haben wir das Paradise Valley hinter uns gelassen und sind Richtung Marrakesch aufgebrochen. Die Fahrt war eine dieser Strecken, bei denen man einfach nur aus dem Fenster schaut und staunt. Kilometerweit nichts als rote Felsen, leuchtend im Sonnenlicht, dazwischen karge Hügel, grüne Palmeninseln und immer wieder kleine Dörfer, die wie aus einer anderen Zeit wirken. Dieses Gefühl, durch eine scheinbar endlose Weite zu fahren, hat etwas fast Meditatives.

    Und dann: Marrakesch. Der Kontrast könnte kaum größer sein. Laut, lebendig, voller Energie. Unser Hotel, das Jnan Loft, ist ein echter Glücksgriff. Unsere Suite hat zwei Balkone, sogar einen Whirlpool im Schlafzimmer und ist ganz nach meinem Geschmack ostafrikanisch eingerichtet– definitiv ein guter Ort zum Ankommen.

    Abends mussten wir noch was essen und sind aus reiner Neugier zu McDonald's. Gibt es Unterschiede? Ja, ein paar kleine, aber nichts außergewöhnliches. Der Cheeseburger übrigens schmeckt exakt wie in Deutschland.

    Jetzt genießen wir die Ruhe nach dem Trubel und lassen den Tag ausklingen. Was morgen ansteht? Noch offen – aber Marrakesch hat bestimmt genug zu bieten.
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