Zwischen Muskelkater, Magie & Menschen 🌅
February 25 in India ⋅ ☀️ 32 °C
Gestern war einer dieser Tage, die nicht perfekt geplant, aber perfekt gefühlt waren.
Ich habe tatsächlich das Frühstück verschlafen und damit auch direkt die morgendliche Yoga-Session. 🫠
Um 12:30 Uhr saßen wir wie immer gemeinsam beim Mittagessen. Allein dieses Ritual gibt dem Tag eine ruhige Struktur.
Nach dem Essen ließ ich mir beide Arme bis zum Ellenbogen mit Henna bemalen. Es dauerte ewig und ist nicht ganz so filigran geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber vielleicht geht es genau darum: Nicht alles ist perfekt, und trotzdem ist es schön. Während das Henna trocknete, lief der Philosophie-Part, den ich dadurch auch verpasst habe. Und wisst ihr was? Auch kein Weltuntergang. Dieses Retreat lehrt mich gerade, dass ich nichts „muss“.😌
Um 17:45 Uhr versammelten sich alle, die wollten, und wir liefen gemeinsam auf einen Hügel. Von dort aus beobachteten wir den Sonnenuntergang über Goa. 🌅
Und ich weiß, solche Worte werden oft benutzt, aber es war magisch. Diese Farben. Diese Stille. Dieses gemeinsame Atmen. Ich kam zu dem Entschluss, dass ich noch nie etwas romantischeres für mich selbst getan hatte. Dabei bekommt man immer gepredigt, dass man an erster Stelle sich selbst lieben soll und macht dann aber doch etwas romantisches für jemand anderen..denk mal drüber nach 🤔😉
Goa hat eine ganz eigene Energie.✨Ich kann es nicht anders sagen. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viele Tage hintereinander so glücklich und zufrieden war. So angekommen.🫶🏼
Hier treffe ich Menschen, mit denen ich unfassbar tiefe Gespräche führe. Zum ersten Mal fühle ich mich nicht „anders“. Ich fühle mich verstanden. Menschen hören zu, wirklich. Niemand zieht die Augenbrauen hoch, wenn ich von meinen Träumen erzähle oder davon, wie ich leben möchte. Niemand belächelt meine Gedanken.
Die Energie hier ist weich und gleichzeitig kraftvoll. Und sie überwältigt mich, weil ich niemals erwartet hätte, mich in Indien einmal so zu fühlen. 🧘🏻♀️🕉️
Am Abend gab es dann noch eine gemeinsame Yoga-Session. Und ich sage euch: Muskelkater + Hitze + tägliches Yoga = Herausfordernd! 🥵 Mein Körper spürt jede einzelne Einheit inzwischen sehr deutlich. Es fiel mir schwerer als sonst, aber ich habe mein Bestes gegeben. Und genau darum geht es doch. Nicht perfekt sein. Sondern präsent sein. Auch wenn ich nicht jeden Programmpunkt mitnehme, bin ich stolz auf mich. Auf meine Entscheidungen. Darauf, dass ich hier bin. Ich mache das alles für mich. Ein Retreat darf schließlich auch „recharging“ sein, nicht nur durchziehen.
Das Abendessen ließ ich ausfallen, denn ich war mit Sukhee (dem Licht- und Tontechniker) verabredet. Wir fuhren nach Arambol, schlenderten durch kleine Läden, kauften Souvenirs, aßen Samosa, Biryani, und Raita, tranken Masala Chai und spielten Skyjo. 😋 Unsere Verbindung ist etwas Besonderes. Und ich bin überzeugt: Kein Mensch tritt zufällig in dein Leben.
Um 03:30 Uhr lag ich schließlich im Bett. Nach einem FaceTime-Anruf nach Deutschland fielen mir dann auch sofort die Augen zu. Müde. Glücklich. Voll. ❤️Read more





















