Zurück zum Anfang und doch ganz woanders
February 27 in India ⋅ ☀️ 31 °C
Mit dem Frühaufstehen habe ich offiziell abgeschlossen. Zumindest für dieses Retreat. 😅 Auch heute habe ich es nicht zur Morgen-Session geschafft. Und wisst ihr was? Es ist okay, denn um 10:00 Uhr wartete etwas ganz Besonderes auf mich: eine 1-stündige Deep-Tissue-Ganzkörpermassage. 💆🏻♀️
Die hatte ich mir ganz bewusst für meinen Check-out-Tag aufgehoben. Als Abschluss und als nachträgliches Geschenk an mich selbst 🎂✨
Deep Tissue bedeutet übrigens, dass gezielt in die tieferen Muskelschichten gearbeitet wird. Langsame, intensive Bewegungen, die Verspannungen lösen und selbst die letzten sechs Tage Yoga aus dem Körper „herauskneten“. 😄 Es tat teilweise echt weh, aber auf diese befreiende Art.
Um 11:00 Uhr checkte ich aus. Der Abschied vom Ashram fiel mir wirklich nicht leicht. Sechs Tage klingen nicht lang, aber wenn man jeden Tag gemeinsam isst, praktiziert, lacht, schwitzt, philosophiert und still wird, entsteht Verbindung. 🕉️🤍
Samir holte mich ab, und wir machten uns auf den über zwei Stunden langen Weg vom Norden zurück in den südlichen Dschungel.
Genau dieselbe Strecke war ich vor einer Woche schon gefahren. Damals neugierig, vielleicht ein bisschen angespannt, voller Erwartungen.
Und heute? Mit einem ruhigen Lächeln im Gesicht. 😊 Ich habe die Landschaft mit ganz anderen Augen betrachtet. Die kleinen Dörfer. Die bunten Häuser. Frauen in leuchtenden Saris am Straßenrand. Palmen, die sich im Wind wiegen. Kühe, die seelenruhig mitten auf der Straße stehen. Ich saß einfach da, habe geschaut und gemerkt: Ich komme wieder. Ganz sicher. Dieses Gefühl ist klar. 💛 Auf dem Weg hielten wir an, um Biryani zu essen. Danach schlenderten wir noch über einen kleinen Markt, probierten indische Süßspeisen und ließen uns treiben.
Ohne auf die Uhr zu schauen kamen wir irgendwann an. Zurück in der Dudhsagar Plantation 🌿
Dort, wo meine Reise begonnen hat, endet sie nun auch wieder. Und irgendwie fühlt sich das richtig an. Ein Kreis, der sich schließt.
Am Abend spielten wir noch einige Runden Skyjo, tranken frischen Zitronengrastee und streiften durch den Garten der Unterkunft. Für mich wurden noch einige exotische Schätze „geerntet“: Zimtblätter, ein paar Sternfrüchte, Kokosnüsse und noch vieles mehr. 🥥🌱 Es fühlt sich besonders an, ein Stück dieses Landes mit nach Hause zu nehmen, nicht nur im Herzen, sondern auch im Koffer.
Heute ging es für mich ungewöhnlich früh ins Bett: gegen 22:00 Uhr, denn um 03:00 Uhr klingelt mein Wecker. Ein letzter früher Morgen. Ein letzter Atemzug tropische Nachtluft und dann beginnt die Heimreise.Read more










