• Soup Kitchen

    September 16, 2024 in France ⋅ ☁️ 21 °C

    Es wird schnell dunkel und kalt. Nach Ab- und Irrwegen im Wald von Brok…, von Brockil… von Broschis… ach, egal im Wald halt, völlig erschöpft musste etwas her. Schnell. Heiß. Herzhaft.

    Eine Suppe wie diese gehört daheim zu meinem Standard-Repertoire. Hähnchenbrust, Gemüse, asiatische Nudeln…

    Letztlich ist es eine Mischung aus Instant-Mix und frisch gekocht. Oder ein Versuch, eine schnelle Suppe auf Instant-Suppen-Basis genießbar zu machen.

    Dazu schneide ich eine Hähnchenbrust in ein quasi quaderförmiges Steak. Alles, was ich weg schneide, landet in einem Topf mit Stücken von Möhren, Lauch und Wasser, sowie Instant-Hühnerbouillon.

    Das koche ich eine halbe Stunde, und fische dann die ausgelaugten Fleischstücke heraus und entsorge sie.

    In die Suppe wandert dafür diverses klein geschnittenes Gemüse (Möhre, Pilze Brokkoli, Lauch, Mungobohnensprossen..) dazu ein Schuss Zitronensaft und so viel Sojasoße, bis es grenzwertig salzig wird.

    Dann kommen die Nudeln dazu. Daheim Udon, die habe ich hier nicht gefunden, also Mi.

    Den Rest vom Hähnchen, also der Quader, den ich vorhin geschnitten hatte, wird jetzt in sehr dünne Streifen geschnetzelt und mit etwas Sesam in der Pfanne kurz scharf angebraten.

    Mit einem Spritzer Sojasoße abgelöscht, und in die nicht mehr kochende Suppe gegeben.

    Zum Thema Suppengrundlage. Hier in Frankreich gibts den guten Scheiß. Kein Pulver, sondern so eine geleeartige Paste.

    Die Suppe ist gerade noch rechtzeitig fertig geworden, bevor Gabi vollends erfroren ist. Ich weiß nicht, ob sie jemals so glücklich von meinem Essen ausgesehen hat wie dieses Mal.

    Und ihren verknacksten Knöchel hat die Suppe auch gleich mit geheilt. Schwör!
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