• Mak Schwarz
  • Mak Schwarz

Smutje on Tour

Kochen im Van, ein Experiment - folgt meinen Food-Prints Les mer
  • Reisens start
    27. august 2024
  • Rotterdam Penne

    31. aug.–2. sep. 2024, Nederland ⋅ ☁️ 21 °C

    A fünften Tag endlich die Küche eingeweiht.

    Es gab Penne Rigatoni mit Tomatensauce und dazu Minutensteaks vom Schweinerücken.

    Für den Einstieg ein Standard. Tomatensauce ist das erste Gericht, das ich als Teenager zu kochen gelernt habe. Da ist man auf vertrautem Terrain. Und bei Schweinerücken kann man fast nichts falsch machen.

    Haupzutaten:
    Schweinerückensteaks
    Zwiebel, Knoblauch, Tomatenpulpa aus der Dose
    Penne Rigatoni
    Butter

    Zwiebel, Knoblauch und ein Stück Karotte gewürfelt und in Butter angebraten. Tomatenpulpa dazu, dann klassisch eingekocht, geht auf dem kleinen Gasherd super.

    Gewürzt mit Salz, Pfeffer, Oregano und außerhalb von Italien: etwas Zucker. Die Sauce kochte massiv ein. Darum etwas Milch als Flüssigkeit dazu.

    Nudeln gingen erstaunlich entspannt am Gasherd, auch die Menge war o.k.

    Das Fleisch erforderte eine kleine Umstellung. Zuhause verwende ich beschichtete Pfannen und wenig Öl. Die kleinen Alu-Pfännchen werden auf dem Gasbrenner super schnell heiß. Dafür bleibt leicht was kleben, und brennt schnell an. Darum braucht es mehr Fett als gewohnt.

    Schnitzelchen vorher mit Thymian, Paprika, Knoblauch, Salz und Pfeffer gewürzt.

    Und dann eine Minute von beiden Seiten scharf angebraten.

    Zuletzt mit Zitronensaft abgelöscht.

    Erster Versuch: Erfolg.

    Gabiscore: 4/5, weil falsche Nudeln.
    Les mer

  • Convenient Potatoes

    2. september 2024, Nederland ⋅ ☁️ 21 °C

    Irgendwie ist in Rotterdam eine Tüte geschnittene und vorgekochte Kartoffelstücke in meinem Einkaufswagen gespawnt.

    Dass daraus Bratkartoffeln werden, war schnell klar. Dass ich die Kartoffeln mit Zwiebeln und Stücken der ebenfalls in Rotterdam gekauften Kabanos anbraten werde, ebenso.

    In Kamberland gab es endlich einen günstigen und gut sortierten Supermarkt. Genug frisches Zeug für eine Gemüsepfanne.

    Rote und orange Paprika und Brokkoli.

    Der Brokkoli wurde zerteilt und dann in Salzwasser vorgekocht.

    Beim Braten kommt wieder die schnelle direkte Hitze von Gasflamme und Alupfanne ins Spiel. Zwiebel- und Knoblauchwürfel ins heiße Öl. Schnell die Paprikastreifen dazu. Mit Salz und einer Cajun-Gewürzmischung scharf angebraten. Wunderbare Röstaromen.

    Die Paprika parke ich zwischenzeitlich im Topf, in dem der Brokkoli gekocht wurde, damit ich den Brokkoli selbst anbraten kann. Nachdem der ein bisschen Farbe bekommen hat, kommen die Paprika wieder dazu. Und noch ein paar halbierte Cocktailtomaten.

    Obendrauf noch ein TL Zucker, ein Spritzer Zitronensaft und ein ordentlicher Schuss Sojasoße.

    Das brutzelt auf kleinster Flamme vor sich hin, während ich die Bratkartoffeln anbrate, was schnell geht, da sie ja bereits vorgekocht sind. Kartoffeln gewürzt mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Thymian und Paprika.

    Fazit: 4/5, die Kartoffeln waren zu wenig Brat-, was halt auch an der Größe der Pfanne liegt.

    Ansonsten überraschend gut zu verarbeiten, die Convenient Kartoffeln.

    Und weil er verarbeitet werden musste, gabs noch einen Salat. Dressing improvisiert, weil versäumt, Essig einzupacken.

    Dressing aus: Ketchup, Sour Creme, Öl, Orangensaft und Limettensirup. Als Pendant einige Würfel Kräuter- Feta, der irgendwie seinen Weg auf die Packliste gefunden hatte.
    Les mer

  • Rainy Chicken

    7. september 2024, Frankrike ⋅ ☁️ 16 °C

    Hähnchenbrust mit orientalisch inspirierter Ratatouille und Couscous.

    Nachdem es heute durchgehend geregnet hat, haben wir nach der Ankunft viel Zeit im und um den Van verbracht.

    Das bedeutet: viel Zeit für Nahrungszubereitung.

    Herausforderungsmodus:
    - schlechtes Wetter. Bisher saß Gabi gechillt draußen während ich gekocht habe. Und ich konnte den Platz draußen mit benutzen. Aber wetterbedingt mussten wir uns den Platz im Camper teilen.
    - der nächste Supermarkt ist zu weit entfernt, um noch Dinge zu kaufen.

    Vorgestern waren wir ordentlich einkaufen. Gemüse, Fleisch und Couscous habe ich mit einer groben Vorstellung dieses Essens im Kopf gekauft.

    Hauptzutaten:
    1 Hähnchenbrust
    Paprika, Karotte, Zucchini, Zwiebel, Knoblauch, Tomaten, Rosinen.
    Couscous, Brühe…

    Mit der vorhandenen Zeit konnte ich etwas aufwendiger werden. Also habe ich erst mal eine Brühe für den Couscous gekocht. Bzw. die Instant-Brühe verfeinert.

    Von der Hähnchenbrust alle nicht optimalen Teile abgeschnitten und zusammen mit einer gewürfelten Karotte in Instant-Gemüsebrühe 40 min gekocht.

    Währenddessen das restliche Gemüse zubereitet.

    Die kleinen Pfannen sind herausfordernd, darum hab ich das Gemüse in mehreren Abschnitten angebraten. Erst Karotte und orange Paprika, dann rote Paprika mit den Rosinen, zuletzt Zucchini mit Zwiebeln und Knoblauch.

    Das angebratene Gemüse kam in einen Topf, eine Handvoll Cocktailtomaten oben drauf, gut gewürzt mit Salz, Pfeffer, Ras El-Hanout, Kreuzkümmel und Zimt. Dann ein paar Löffel von der Brühe dazu und einkochen lassen, ca. 20 min.

    Den Couscous mit Brühe aufgegossen, dann den Topf vom Herd, damit die Platte für die Pfanne frei wird.

    Die Hähnchenbrust hab ich horizontal in zwei Minutensteaks geteilt. Gewürzt mit Knoblauch, Salz, Pfeffer, Paprika, Kreuzkümmel und Thymian.

    Von einer Seite scharf angebraten, dann gewendet und Hitze reduziert. Mit etwas Butter verfeinert.

    Die durchgebratenen Steaks zur Seite gestellt, und die Pfanne mit etwas Zitronensaft und Brühe abgelöscht. In diesem Sud das Gemüse noch mal kurz richtig heiß angebraten, um dann fest zu stellen, dass der Zitronensaft viel saurer ist als erwartet, also mit etwas Zucker und mehr Brühe abgemildert.

    Zum Schluss das Fleisch aufs Gemüsebeet gelegt und kurz ziehen lassen.

    Fazit 5/5
    Les mer

  • Poulet à la Crème

    9. september 2024, Frankrike ⋅ ☁️ 15 °C

    Man kann nicht durch die Normandie reisen, ohne Äpfel zu kochen. Insbesondere, nachdem wir gestern auf den Geschmack gekommen sind, als wir im völlig verregneten Bayeux in einer netten Crêperie leckere Crêpes mit gebratenen Äpfeln und Vanilleeis genossen haben.

    Ich kenne ein geniales Rezept für ein Hähnchen normannischer Art. Allerdings beinhaltet das ein ganzes Hähnchen, das im Backofen geschmort wird. Zu irgendeinem Zeitpunkt kommt ein Schuss brennender Calvados ins Spiel.

    Backofen fällt aus logistischen Gründen flach. Aber aus den Grundzutaten lässt sich sicher etwas improvisieren.

    Diese sind: Hähnchen, Butter, Äpfel, Thymian und Sahne.

    Zwei Hähnchenbrüste habe ich mit etwas Öl auf der einen Seite scharf angebraten. Dann mit Salz, Pfeffer und Thymian gewürzt. Nach dem Wenden die Hitze reduziert, etwas Butter und Zwiebeln und Knoblauch dazu gegeben.

    Dann das Fleisch aus der Pfanne genommen und stattdessen zwei in Stückchen geschnittene Äpfel dazu gegeben. Ordentlich angebraten, dann mit einem guten Schuss Cidre abgelöscht. Auf kleiner Flamme den Cidre verdampfen lassen, ein kleines Stück Butter dazu, und ordentlich Thymian. Kurz angebraten, und nochmal mit Cidre abgelöscht. Dieses mal noch etwas Brühe dazu, die noch übrig war vom Zubereiten des Couscous neulich.

    Sahne dazu, abschmecken, und dann ein paar Minuten einkochen lassen.

    Temperatur ganz klein schalten, und die Hähnchenbrüste wieder in die Sauce packen. Ich hatte sie nicht lange genug in der Sauce, darum waren sie innen noch rosa. Ist immer ein bisschen heikel den Punkt zu finden. Köcheln sie zu lange in der Sauce, werden sie irgendwann trocken und zäh.

    Aber kein Problem. Das Fleisch etwas zerteilt und einfach nochmal drei Minuten in der Sauce auf dem Herd durchbraten.

    Dazu gab es kleine Kartoffeln, in der Schale gegart und dann in etwas Öl mit Salz fertig gebraten.

    Meine liebste Art, Kartoffeln zuzubereiten. Weil es meiner Faulheit entgegen kommt. Ich hasse kartoffelschälen.

    Dazu leeren wir dann den Rest der Flasche Cidre.

    Fazit:
    Die Sauce mit den Äpfeln war mega! Nachdem das Fleisch dann vollends gar war, würde ich sagen:

    5/5

    Die Zutaten hier sind einfach auf einer anderen Ebene lecker.

    Ich liebe den Kontrast zwischen den süß-fruchtigen Äpfeln, den herzhaften Komponenten aus Huhn und Zwiebeln, und dem frischen Geschmack von Thymian.

    Das alles in einer fetten Butter/Sahnesauce. Lecker.
    Les mer

  • Soup Kitchen

    16. september 2024, Frankrike ⋅ ☁️ 21 °C

    Es wird schnell dunkel und kalt. Nach Ab- und Irrwegen im Wald von Brok…, von Brockil… von Broschis… ach, egal im Wald halt, völlig erschöpft musste etwas her. Schnell. Heiß. Herzhaft.

    Eine Suppe wie diese gehört daheim zu meinem Standard-Repertoire. Hähnchenbrust, Gemüse, asiatische Nudeln…

    Letztlich ist es eine Mischung aus Instant-Mix und frisch gekocht. Oder ein Versuch, eine schnelle Suppe auf Instant-Suppen-Basis genießbar zu machen.

    Dazu schneide ich eine Hähnchenbrust in ein quasi quaderförmiges Steak. Alles, was ich weg schneide, landet in einem Topf mit Stücken von Möhren, Lauch und Wasser, sowie Instant-Hühnerbouillon.

    Das koche ich eine halbe Stunde, und fische dann die ausgelaugten Fleischstücke heraus und entsorge sie.

    In die Suppe wandert dafür diverses klein geschnittenes Gemüse (Möhre, Pilze Brokkoli, Lauch, Mungobohnensprossen..) dazu ein Schuss Zitronensaft und so viel Sojasoße, bis es grenzwertig salzig wird.

    Dann kommen die Nudeln dazu. Daheim Udon, die habe ich hier nicht gefunden, also Mi.

    Den Rest vom Hähnchen, also der Quader, den ich vorhin geschnitten hatte, wird jetzt in sehr dünne Streifen geschnetzelt und mit etwas Sesam in der Pfanne kurz scharf angebraten.

    Mit einem Spritzer Sojasoße abgelöscht, und in die nicht mehr kochende Suppe gegeben.

    Zum Thema Suppengrundlage. Hier in Frankreich gibts den guten Scheiß. Kein Pulver, sondern so eine geleeartige Paste.

    Die Suppe ist gerade noch rechtzeitig fertig geworden, bevor Gabi vollends erfroren ist. Ich weiß nicht, ob sie jemals so glücklich von meinem Essen ausgesehen hat wie dieses Mal.

    Und ihren verknacksten Knöchel hat die Suppe auch gleich mit geheilt. Schwör!
    Les mer

  • Ratatilla

    19. september 2024, Frankrike ⋅ ☀️ 24 °C

    Hackbällchen, Tortilla und Ratatouille.

    Beim nächsten Ratatouille-Versuch, werde ich bestimmt alle drei Grundzutaten vorrätig haben. Paprika, Aubergine und Zucchini.

  • Noodles & Salad

    20. september 2024, Frankrike ⋅ 🌩️ 18 °C

    Irgendwie geschafft, die Öffnungszeiten der Pizzeria am Platz zu verpassen. (Ein Jacuzzi hatte damit zu tun).

    Darum Van-Cooking.

    Salat Dressing unterwegs regelmäßig herausfordernd.

    Von den Standards fehlt einfach immer etwas. Essig gekauft, Senf vergessen, weder Schmand noch Naturjoghurt am Start.

    Das Dressing bestand dann letztendlich aus Frischkäse, Brombeermarmelade, einem Spritzer Limettensirup, Essig, Öl und Kräutersalz.

    Zusammen mit den scharf angebratenen Pilzen und der Ananas (vom Mittagessen übrig) war es eine runde Sache.

    Bei den Nudeln kann man nichts falsch machen, die Kombination Nudeln - Schinken - Zwiebeln geht immer.
    Les mer

  • Food Truck Camping

    22. september 2024, Frankrike ⋅ 🌙 18 °C

    Ziemlich schlau, eigentlich.

    Du hast einen Campingplatz mit Menschen, die abwechslungsreich essen wollen, aber selber keinen Bock, ein aufwendiges Restaurant zu führen?

    Dann mach einen Deal mit örtlichen Foodtruck-Betreibern. Stell einen Platz zur Verfügung und lade jeden Tag einen anderen Truck ein.

    Das ist jetzt der zweite Campingplatz, auf dem wir dieses Prinzip gesehen haben, und ich feiere es ziemlich.

    Food truck und Camping passt super zusammen. Die meisten Leute haben ihren eigenen Esstisch dabei, und das nur ein paar Schritte entfernt.

    So sehr ich es liebe, uns zu bekochen, aber das ist ein Service, der einfach genial ist.
    Les mer

  • Salat & Quesadillas

    28. september 2024, Spania ⋅ ☁️ 17 °C

    Der Trick mit dem limitierten Platz im Kühlschrank und auf dem Herd ist so ein bisschen, eine gute Mischung aus Convenience Food und frischen Zutaten zu erreichen.

    Salatsauce ist so ein Thema. Normal hab ich mehrere Essigsorten, mehrere Ölsorten, Gewürze, Pasten, Milchprodukte und anderes Zeug zur Verfügung, um Dressings zu machen. On the Road kann ich nicht alles dabei haben. Darum habe ich eine fertige Vinaigrette gekauft, und etwas angereichert.

    Die Tortillas für die Quesadillas mache ich auch daheim nicht selbst.

    Der Salat bekam durch gebratene Paprika und Champignons eine herzhafte und durch Honigmelone eine süße, fruchtige Note.
    Les mer

    Reisens slutt
    1. oktober 2024