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Hausboottour Frankreich ‘26

A 9-day adventure by Marietta, Heiko & Ludwig Read more
  • Trip start
    May 22, 2026

    Metti: Urlaubsvorbereitungen…

    May 22 in Germany ⋅ ☁️ 27 °C

    … inklusive Katastrophe die erste. Aus Mettis Sicht.

    Da wir gestern Abend, also Donnerstag, den 21.09.2026 richtig fleißig waren und ich zum Teil schon gepackt hatte, wir jeglichen Proviant und fehlendes Samilsorium besorgten, war der Tag super stressig.
    Ich musste schnell merken, dass ich schwanger nicht mehr alle Dinge so machen kann wie ich sie normal getan hätte. Somit hatte ich am Donnerstag Abend mit starken Ziehen im Unterleib und auch Druck nach unten zu kämpfen. Weitere Details erspar ich euch lieber.
    Somit startete der Tag mit einem Anruf beim Frauenarzt. Bei diesem hätte ich dann um 11 Uhr ca. einen Termin bekommen. Soweit kam es leider nicht, da er 15 min später anrief und meinte ich solle doch lieber gleich ins Krankenhaus fahren, da wir kaum den Urlaub wollen und die dort alle Ergebnisse gleich vorliegen haben.
    Somit düste ich gleich ab ins Krankenhaus während Alex im Homeoffice arbeitete. Dort angekommen, zeigte sich aber wirklich super schnell dass es mir und Baby M gut geht. Es hätte sich um Überanstrengung und erste richtige Übungswehen gehandelt. Ich sollte einfach ein bisschen weniger machen und vor allem in Ruhe.
    Gesagt getan. Ich bin nach Hause gefahren und habe mich erstmal ins Bett gelegt und mehr oder weniger meinen lieben Mann diktiert was wir denn noch so packen sollten. Die Katzen haben sich zu meiner befohlenen Ruhe gesellt und gaaaaaanz viel gekuschelt 🥰. Vor allem Ivy. Irgendwann nach einem ausgiebigen Nickerchen sind wir dann zu Mama gefahren.

    Ach ja. Das war nicht die erste Urlaubskatastrophe. Die erste schildert Papa bestimmt ausführlich. Nur so als kleiner Teaser wir hatten eig vor einem Jahr nicht Frankreich gebucht…
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  • Metti: Urlaubskatastrophe die zweite

    May 22 in Germany ⋅ 🌙 16 °C

    Nachdem wir zur Mama gefahren sind, haben Alex und ich sofort angefangen den Garten, inklusive Zucchini drinnen und die Tomaten zu gießen. Dann haben wir noch die Rasensprinkler angemacht. Wir waren eig fertig… dann wollte ich justieren und verbessern…
    … hätte ich das mal nicht getan.
    Naja es passierte so schnell, dass ich eig garnicht genau weiß was passiert ist. Ich muss anscheinend mit meiner Culottehose an einer Rasenbegrenzung hängen geblieben sein und darauf hin bin ich gestürzt. Gelandet bin ich auf Knien, Oberschenkel und Unterarm. Direkt auf den Bauch bin ich meines Wissens nicht gefallen. Wir schreiben übrigens gerade 18:30 Uhr ca.

    Daraufhin bin ich komplett nass und dreckig und komplett unter Schock weinend zum Alex gelaufen der auch einen ziemlichen Schock hatte. Er ist dann erstmal restliche Getränke einkaufen gegangen weil ich erstmal runter kommen musste.
    Dabei fiel ich die Entscheidung: ich fahr heute nochmal ins Krankenhaus. Weil wir wollen ja schließlich morgen in den Urlaub fahren und sicher ist sicher…

    Um ca. 19:30 Uhr sind wir im Krankenhaus angekommen. Zwischenzeitlich hatten wir noch mit einer Freundin, die Ärztin in diesem Krankenhaus telefoniert und den Vorfall geschildert, und haben von zuhause vorsorglich einfach ein paar Sachen gepackt und Vorallem meinen Mutterpass geholt.
    Im Krankenhaus angekommen meldete ich mich wieder an. Ich kannte das Prozedere ja jetzt schon. Wir mussten runter in den Kreißsaal und kamen eig sofort dran und machten ca. 1 h CTG. Dieser war zum Glück unauffällig. Dann wurden wir ins Wartezimmer geschickt, damit wir mit einer Ärztin sprechen konnten. Wir warteten und warteten und warteten. In den ca. 2 h Wartezeit haben wir 2 Babys zur Welt kommen hören und auch ganz viele Frauen laut schreien gehört. Ist halt so in einem Kreißsaal… wir hatten aber eig die Hoffnung, je länger wir da sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, wenn alles gut ist auch im Ultraschall, dass ich wieder mit nach Hause darf. Naja…
    Dann kam die Ärztin zu uns und machte einen Ultraschall. Dieser war wie der CTG komplett unauffällig. Dann kam aber ein Gespräch welches ich nicht mehr ganz zusammen kriege. Ich mein es war zwischenzeitlich fast halb 1… und ich hatte außer Mittagessen nichts gegessen.
    Die Ärztin teilte uns mit, dass man bei so einem Sturz besser 24-48h stationär aufgenommen und überwacht werden sollte. Für mich ist in diesem Moment alles zusammengebrochen und ich habe geweint. Ich wollte einfach nicht dort bleiben. Vor allem nicht ohne Alex.
    Wir entschieden uns dann, dass ich für eine Nacht im Krankenhaus bleiben würde.
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  • Krankenhausaufenthalt die erste

    May 23 in Germany ⋅ 🌙 18 °C

    Gegen halb 1/1 in der Nacht wurde mir dann ein Zugang gelegt und ich wurde in mein Zimmer gebracht. Ich habe dann noch etwas zu ,,Abendessen‘‘ bekommen. 2 Scheiben Brot, Leberwurst, Wurst und Käse. Ich schaffte eine Scheibe Brot mit Käse…
    Alex hatte dann meine Sachen aus dem Auto geholt und ich musste mich verabschieden. Somit wurde ich noch an den Tropf gehängt und versuchte mich mit der Situation, dass ich sicher nicht morgen in den Urlaub fahre, abzufinden.
    Die Nacht war eig okay. Generell ging die Zeit recht schnell vorbei. Denn es wurde bei mir Blutabgenommen, mehrfach am Tag kamen die Schwestern zum Blutdruck messen und ich habe glaube ich 3-4 mal CTG bekommen. Schmerzen außer meine Blessuren vom Sturz hatte ich keine und Baby M strampelte fleißig im Bauch! Was für mich so so so viel wichtiger war als der Urlaub!!!
    Zum Mittagessen gab es dann Pute in Bratensoße, Kartoffeln und Möhren.
    Naja… also geschmacklich war es eig nicht schlecht! Aber ich hab irgendwie nicht mal die Hälfte runterbekommen. Und irgendwie hat es sich nicht wirklich nährstoffreich angefühlt…
    Alex kam dann um 14:30 Uhr und blieb bei mir bis 18 Uhr! Darüber war ich so so so glücklich!!! Wir sind dann ein bisschen am Pegnitzgrund entlang gelaufen. Zwar langsam und vorsichtig, aber immerhin etwas Bewegung! Wir haben uns dann unten in der Lobby oder wie auch immer man das nennt noch ein Eis schnabuliert und dann musste ich mich eig schon wieder von Alex verabschieden.
    Zum Abendessen gab es dann wieder meine obligatorische Brotscheibe mit Käse. Aber hey. Ich durfte mir eine Gurke wünschen! Ich glaube zum Frühstück gab es nur ein Käsebrot😅😅😅.

    Übrigends die Prognose der Ärztin war, dass ich morgen nach der Visite nach Hause durfte! Gott sei Dank!
    Zwischenzeitlich sind Papa, Nuansri und Felix, sowie meine Schwiegereltern schonmal losgedüst nach Frankreich.
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  • Krankenhaus die zweite

    May 24 in France ⋅ ☀️ 29 °C

    Die heutige Nacht im Krankenhaus ging schnell rum, da die Vorfreude und Hoffnung groß war, dass ich heute Früh raus dürfte. Ich musste nur einen unauffälligen CTG und unauffälligen Ultraschall abwarten um gehen zu dürfen. Nach dem Frühstück (Sandkuchen mit Nutella und einem Apfel) wurde mir wieder Blut abgenommen, Blutdruck gemessen und es wurde nach dem allgemeinen Wohlbefinden (Wehen, Schmerzen etc.) gefragt. danach wartete ich eig sehnsüchtig auf den CTG. Dieser kam und kam aber nicht. Dann wurde ich zur Ärztin zum Abschlussgespräch geholt. Da war der Ultraschall absolut unauffällig und es wurde bestätigt, dass wirklich alles gut ist! In dem Moment war ich einfach heul froh in so unfassbar guten Händen zu sein. Dann bin ich wieder aufs Zimmer und habe meinen CTG bekommen. Mittlerweile ist Alex auch schon eingetroffen um mich hoffentlich gleich mit nach Hause zu nehmen.
    Nach einem weiteren unauffälligen CTG durfte ich dann auch endlich gegen 12:30 Uhr das Krankenhaus verlassen! Gott sei Dank!

    Das war alles sehr sehr aufregend.
    Dann sind wir schnell nach Hause und haben in Ruhe meine Dachen umgepackt um dann gegen 13:30 Uhr Richtung Frankreich aufzubrechen. Aber alles in Ruhe, da ich mich erstens ja nicht zu sehr stressen sollte und ich wirklich immer noch etwas unsicher war.
    Aber alles gut!

    Wir sind wirklich gut durchgekommen. Nach eine kleinen Pause beim Mc Donalds (Ja ich weiß. Nicht das beste Essen für Schwangere) konnten wir dann mit nur zwei weiteren kleinen Pausen zum Beinevertreten hatten wir es dann mit nur einem kleinen Zwischenfall nach ca. 6h geschafft. Mir wurde bei unserer Essenspause leider schwindlig und musste mich mitten im Mc Donalds mal kurz hinlegen. Aber alles halb so wild. Ich denke das war dem Wetter und dem echt spärlichen Essen geschuldet.

    Gegen 20 Uhr sind wir dann endlich am Boot angekommen in Scey-sur-Saône und wurden schon freudig von Gertrud und Papa erwartet.
    Abends gab es dann noch Pad Thai, Sticky Rice und schwarzen Klebreis mit Kokosmilch🥰🥰🥰.

    Und dann hieß es ab ins Bett! 😴
    Endlich im Urlaub! Aber jetzt wird alles nach Plan verlaufen. Klopf klopf klopf auf Holz! 🪵
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  • Fahrt nach Gray

    May 25 in France ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir gegen 9:20 die Segel gehisst und hatten gleich 200m hinter dem Hafen die erste Schleuse. Kurz darauf hatten wir den Tunnel von Saint-Germain Albin zu durchqueren. Dieser wurde 1839 begonnen zu bauen und wurde 1877 fertiggestellt. 38 Jahre für 680m.

    Der Tunnel und die beiden Zufahrten sind einspurig, so dass man dasselbe Prozedere wie in den Schleusen durchlaufen musste. Die Ampel zeigte dann an, ob der Tunnel frei war und man dann durchfahren konnten.

    Dann ging es weiter via Charente Ney, vorbei an Ray-sur-Saone nach Savoyeux.
    Kurz vor Savoyeux mussten wir erneut einen Tunnel durchqueren, diesmal 640m lang.

    Es ging dann an Dampierre-sur-Salon vorbei, ein Städtchen das früher vom Bauxit Abbau lebte.
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  • Der Abend bei Velet

    May 25 in France ⋅ 🌙 21 °C

    Hinter der Schleuse von Vereux ladeten wir Alex und Felix samt ihrer Fahrräder ab. Sie sind dann die nächsten 10 km auf dem Fahrradweg neben der Saône meist vor uns her gefahren, bis sie sich an der Brücke von Prantigny für das falsche Flussufer entschieden. Ihr Weg endete nach etwa 2 km im Irgendwo vom Nirgendwo, weshalb sie umkehren mussten, zurück über die Brücke. Kurz vor der nächsten Schleuse in Riga sind die beiden wieder an Bord gestiegen. Fix und fertig 😅.

    Weiter ging die Fahrt auf der Saône direkt nach Gray, das wir aber durchquerten, weil wir erst danach in der "Wildnis" anlegen wollten für die Nacht. Ich finde es doch in der Natur wesentlich schöner alleine anzulegen, als mitten in der Stadt mit ganz vielen anderen Booten.

    Von unserem Ankerpunkt aus wollten Alex und ich das nahe gelegene Dörfchen Velet und vor allem die örtliche Boulangerie (Bäckerei) erkunden. Ich musste mir wirklich die Beine vertreten, da ich bei der Hitze wirklich mit Wassereinlagerungen in den Beinen zu kämpfen habe. Dank der Schwangerschaft (27+7) und der Hitze… naja egal. Man wird’s überleben.

    Papa und Felix sind mit dem Fahrrad zurück nach Gray gefahren, um erstens den lokalen Supermarkt zu inspizieren und zweitens sich noch ein bisschen Gray anzusehen.
    Danach sind Alex und Felix noch in die Saône gesprungen. Ich habe mich bis zum Bauch reingetraut. So richtig rein wollte ich dann wegen der Urlaubsvorgeschichte dann doch nicht.

    Papa legte dann noch einen kleinen Urlaubsstunt ein, zur Belustigung aller.

    Danach haben Nuansri und ich zusammen ein deutsch/thailändischen Menü, bestehend aus Maultaschen, Glasnudelsalat, einigen Frühlingsrollen und schwarzem süssem Klebreis als Nachtisch gekocht.

    Abends haben wir (Luki, Papa, Felix und ich) zusammen noch eine Runde Fang den Hut gespielt, was Papa glorreich als ersten verlor und letztendlich Felix (der Feigling ist am Ende immer von mir abgehauen) und einem nervenzerreißenden Finale gewann.
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    Trip end
    May 30, 2026