• Seetag

    April 7, Atlantischer Ozean ⋅ 🌬 17 °C

    Mittlerweile kam des Öfteren mal ein leichtes Schütteln und Schwanken und der Sohnemann musste das erste mal von einem unserer Reisekaugummis Gebrauch machen. Eventuell war aber auch die Unlust bzgl. des Lernens von Vokabeln Auslöser für plötzlichen Schwindel und Übelkeit.
    Ansonsten gibt es zum Seetag nicht viel zu sagen. Pool, Sonnendeck und Restaurants überfüllt.
    Wo sollen sie auch hin, diese über 4000 Menschen an Bord. Alternativ unternehmen wir eine kleine Erkundungstour. Vom Hospital über eine gemütliche Leseecke mit kleiner Bücherei bis hin zur schiffseigenen Einkaufspassage oder auch Tattoowiererin war alles dabei. Erstaunlich wo sich überall die Menschen finden ließen. Übrigens ist uns aufgefallen, dass wir erst 3-4 Reisende mehrmals wahrgenommen haben. Ansonsten ist hier nicht viel mit Wiedererkennung, bei den Massen.
    Toll war der Rundgang um das Aussendeck. Also nicht das, auf dem schick gechillt wird und Cocktails in der Hand der Standard sind. Ich meine das Deck, was sich etwas tiefer befindet, mit all den Rettungsboten und der sogenannten Winch-Area. Übrigens auch etwas, was mir mein Mann erklärt hat. Sieht aus wie ein kleiner Hubschrauberlandeplatz. Hier werden, unterhalb der Brücke des Kapitäns, im Falle eines Falles, Rettungskräfte abgelassen oder verletzte Personen durch Hubschrauber aufgenommen. Glaube ich ihm einfach mal so. Jedenfalls sind manche Wege nicht immer zugänglich. Der extreme Wind der dort herrschte erklärte dann auch warum.
    Beeindruckend war es.
    Der Nachmittag wurde dann mit Kartenspielen in einer der Bars verbracht.
    Geht schneller rum als gedacht, so ein Seetag.
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