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  • Day6

    Mataro -Camping Barcelona

    March 28 in Spain

    Wir verlassen St. Pere Pescador am Mittwoch und erleben eine schöne Fahrt durch einsame kleine Orte, entlang gelb blühender Rapsfelder, Wiesen, übersät mit weißem Wiesenschaumkraut oder dessen spanischer Version sowie blühender Kirschbäume, die sich vor der Kulisse der schneebedeckten Berge noch farbenfroher und leuchtender ausnehmen. Dann erreichen wir die Autobahn Richtung Barcelona. Die Landschaft ändert sich wieder. Wird gebirgiger. Kleine Ortschaften und vereinzelte Anwesen thronen regelrecht auf den Hügeln. In Mataro fahren wir ab. Bis Ostermontag wollen wir auf dem „Camping Barcelona“ in Mataro bleiben und von hier aus unsere Kinder treffen, die für ein paar Tage in die Sonne geflogen sind. Gemeinsam wollen wir Barcelona erkunden. Während der Flieger in Barcelona landet, checken wir beim Camping Barcelona ein. Wir sind mehr als angenehm überrascht über die Freundlichkeit, die Zuvorkommenheit und die Geduld, mit der wir über die Besonderheiten des Platzes und alle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, der Verbindungen per Bus und Bahn nach Mataro und nach Barcelona unterrichtet werden. Als besonderer Service wird ein stündlicher, kostenloser Transfer in den 3 km entfernten Ortskern von Mataro sowie alle zwei Stunden ein Shuttlebus zum Plaza Catalanya in Barcelona angeboten. Nachdem wie uns einen Platz ausgesucht haben, von dem wir Dank der Terrassenlage auf’s Meer schauen können, wird ein erster Rundgang über den Platz gemacht. Wir finden auch hier wieder einen gut ausgestatteten Supermarkt, ein schönes Restaurant mit Terrasse und Blick aufs Meer sowie einen wunderschönen Pool mit Liegen, dessen hellblaues Wasser mit dem dunkleren Blau des Meeres konkurriert. Er hat allerdings einen einzigen Nachteil: 13,5 Grad sind echt überwindungsbedürftig. Auch beim Campingplatz mit all den Annehmlichkeiten gibt es einen kleinen Wermutstropfen. Und zwar die Bahn und die stark befahrene Straße, die den Platz vom Meer trennen. Nur ca 50m nach rechts und 300m nach links sind sie durch Unterführungen zu unterqueren. Man hört allerdings kaum etwas von Bahn und Straße, da sie unterhalb des Platzes vorbeiführen. Der Weg nach Mataro ist zunächst ein schmaler Pfad an der Bahn entlang bevor man am Strand weitergehen kann und dauert ca. 30 Min. Der Weg in die andere Richtung ist wesentlich schöner. Wenn man durch die Unterführung auf die Strandpromenade gelangt ist, kann man kilometerweit am Meer entlang radeln oder gehen. Und bei diesem Spaziergang am Strand, habe ich dann auch den Bahnhof von Sant Andreu de Llavaneres entdeckt. Der Ort zum Bahnhof liegt 3 km im Landesinneren. Zu wissen, wo er sich befindet, ist wichtig für den Freitag. Am Karfreitag um 10.00Uhr haben wir nämlich einen Termin in der Nähe der Sagrada Familia. Da müssen wir pünktlich erscheinen und das klappt nicht mit dem Bus des Campingplatzes. Ich setze mich ein wenig mit der Technik des Ticketautomaten und seiner spanischen Beschreibung auseinander (besser ist besser) bevor ich zurück zum Womo kehre. Inzwischen ist bereits später Nachmittag. Mit dem 18.00 Uhr Bus fahren wir nach Mataro. Wir wollen uns mit Lena und JanMichel treffen, die inzwischen eingecheckt haben und auf Stadtbesichtigung unterwegs sind. Dank Live-Tracker laufen wir uns kurze Zeit später über den Weg. Wir gehen zum Hafen, und in der Abendsonne sitzend machen wir Pläne für die nächste Zeit, bevor der kühle Wind, der Sonnenuntergang und der leere Magen uns zur Suche nach einer anderen Örtlichkeit auffordern.
    Die Spanier essen sehr spät, und so öffnen viele Restaurants erst nach 20 Uhr. Schließlich haben wir ein kleines Restaurant gefunden und müssen uns mit der katalanischen Speisekarte auseinandersetzen, bei der uns der Google Translater Spanisch -Deutsch auch keine große Hilfe ist. Patas Bravas mit Aioli, die kenne ich und mag ich, und die zweite Auswahl wird ein SurpriseGericht, denn ich weiß nicht, was ich bestellt habe. Die Überraschung ist groß, als mir später eine Scheibe Brot, geröstet und mit Knoblauch und Tomate eingerieben und süßer Blutwurst und einer anderen Wurst belegt, serviert wird. Schmeckt wirklich lecker. Hätte ich aber wahrscheinlich nie bestellt. Dann sind wir gespannt, ob wir den richtigen Busstopp finden und ob uns der Campingbus wirklich um 22.00 Uhr noch einsammelt. Es klappt hervorragend. Wir sind die einzigen Fahrgäste bei dieser Tour und keine 10 Minuten später sind wir bereits im Wohnmobil
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