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  • Day11

    Blanes Camping El Pinar

    April 2 in Spain

    Seit dem frühen Mittag sind wir in Blanes auf dem Stellplatz El Pinar. Wir haben richtig Glück gehabt und vorne direkt am Strand, nur durch einen Zaun getrennt, ein Platz bekommen. Im Sommer mögen die vielen Pinien ja angenehm sein und Schatten spenden, aber jetzt sind wir eher auf der Suche nach Sonne und froh über einen Platz ohne Schatten.
 Die Sonne scheint heute reichlich. Auch die Grundtemperatur ist merklich nach oben gegangen. Also nutzen wir die Zeit zunächst erst einmal für ein ausgiebiges Sonnenbad vom Wohnmobil. Nach dem Kaffeetrinken mache ich mich auf zu einer Walking Tour. Der Weg am Strand, den ich gewählt habe, erweist sich als nicht besonders intelligent. Er endet abrupt vor dem
 Zaun des nächsten Campingplatzes. Um nicht zurückgehen zu müssen, muss ich eine steile Böschung hoch klettern. Danach bin ich auf einmal mitten auf einem anderen Campingplatz. Ich lasse es mir nicht nehmen, den Platz zu besichtigen. Danach bin ich aber froh, dass wir diesen Platz nicht gewählt haben. So ziemlich alle Stellplätze sind unter Pinien und damit schattig und kühl. Auch zum Strand kommt man nicht direkt. Weiter geht es dann auf der Promenade. Noch ist sie wenig belebt, aber je näher ich dem Zentrum von Blanes komme, umso mehr füllt es sich. Es ist Ostermontag und nachmittags eine beliebte Zeit für Familienausflüge. Fast ausschließlich spanische Wortfetzen fliegen mir entgegen. Interessant ist auch das unterschiedliche Temperaturempfinden der Menschen zu beobachten. Während die Einen im wattierten Mantel oder mit Jacke und mit Schal und Stiefel bekleidet promenieren, gehen Andere hoch sommerlich gekleidet im Top und kurzer Hose spazieren. Das ist Ostern. Auf den Felsen im Meer mitten im Ort brauche ich diesmal nicht zu klettern. Das haben wir im letzten Jahr schon erledigt. Ich wundere mich nur über den vielen Unrat an dieser Stelle auf der Promenade. Ein Reinigungswagen kehrt bereits den Platz. Da fällt mir ein, dass in Blanes am Sonntag Markt ist. Hier werden gerade die Überbleibsel beseitigt. Schade, dass ich nicht eher daran gedacht habe. Aber man kann nicht alles haben. Der Weg führt mich weiter zum Hafen. Irgendwie muss man
    doch auf den Berg dahinter kommen, denke ich. Kaum bin ich aus dem Hafen heraus, da entdecke ich zwischen den Häusern eine Treppe, die hoch hinauf auf den Felsen führt. Ein Stück muss man auf der Straße entlang gehen und hat dabei ganz tolle Ausblicke auf den Hafen, den Strand und die Stadt. Ein kleines Stückchen weiter komme ich endlich zum Botanischen Garten, meinem Ziel für heute. Hinein zu gehen lohnt sich nicht mehr, denn der Botanische Garten schließt in weniger als einer Stunde. Wir werden ihn morgen noch einmal aufsuchen. Danach mache ich mich auf dem Rückweg in der Abendsonne. Mit einer kleinen Pause in einer der in der Abendsonne liegenden Strandbars. Auf meinem Rückweg entdecke ich auf dem Parkstreifen ein Womo mit Herforder Kennzeichen. Da muss ich doch mal "Hallo" sagen. Weitere Löhner unterwegs an der Costa Brava. Das Paar will auf dem Parkstreifen am Strand übernachten. In der Vorsaison nimmt man es hier nicht so genau mit den Verboten. Pünktlich zum Abendessen bin ich wieder zurück. Das war ein schöner Spaziergang. Es sind nicht immer nur Sehenswürdigkeiten, die im Urlaub Eindrücke hinterlassen, sondern auch die Menschen, denen wir begegnen und die sich immer wieder verändernde Natur
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