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  • Day7

    Camping Cap Frehel III

    July 20 in France

    Noch einen Tag wollen wir hier am Cap bleiben. Die Sonne scheint vom blauen Himmel. Super Urlaubswetter.Allerdings hat ein ordentlicher Wind eingesetz, bei dem auch die kleinste Wolke keine Überlebungschance hat. Wir trotzen dem Wind und fahren mit dem Rad, gelobt sei der Motor beim E-Bike, zum Fort La Latte. Diese gut erhalte Festung ist auf einer vorgelagerten Landzunge gebaut und in Privatbesitz. Rund um das Fort und auch innerhalb der Mauern sind verschiedene Gärten angelegt, die aber sehr unter der Trockenheit gelitten haben. In der Anlage gibt es vom Verlies bis zum Turm vieles zu entdecken. Den Turm muss ich allerdings allein besteigen. Dafür habe ich aber einen genialen Ausblick. Auf der höchsten Zinne, zu der eine schmale Treppe mit ganz kurzen Stufen führt, kommt eine Frau nicht mehr herunter. Sie hat Angst. Ihr Mann muss sie vorsichtig rückwärts Stufe für Stufe hinuntergeleiten. Inzwischen hat sich am Aufgang ein Stau gebildet, weil keiner hochgehen kann. Während alle dem Rettungsmanöver abwartend zuschauen, drängt sich doch wirklich ein Jugendlicher durch und will auf die Treppe, die schon für zwei viel zu eng ist und nach oben. Eine polnische Touristin hält ihn ander Hose fest. Ein Schwall polnischer Worte prasseln auf ihn hernieder, und die waren sicher nicht wohlwollend, denn das ganze spielt sich oben auf dem kaun ungesicherten Turm 40 m über dem Meer ab. Ein aufregendes Erlebnis. Vom Fort la Latte wollen wir zum Port St. Geran in der Baie de la Fresnaye. Aber wir verpassen die Abfahrtund landen wieder in Plevenon. Von dort aus aber will Michael nicht mehr zum Hafen. Der Grund: Der Hafen liegt tief am Meer und der Rückweg bedeutet den Berg wieder hoch fahren zu müssen. Also keinen Hafen und keine Moules et frites. Wir fahren auf dem ausgeschilderten Radweg und landen in Pleherel Plage. Und da gibt es ja einen Imbiss am Strand. Und dort kehren wir ein. Gemeinsam mit pausierenden Wanderern vom Küstenwanderweg Gr 34, der durch die Bucht führt und Radlern genießen wir den Blick aufs Meer. Am Nachbartisch werden braune Crepes mit Ei,, Käse oder Butter serviert. Das macht Appetit und auch wir wollen zwei Crepes bestellen, aber Crepes gibt es nicht, die heißen hier Gallettes. Also zwei Gallettes, eine mit Käse, eine mit Ei. Schmecken wirklich lecker. Lecker war anschließend auch der Preis: 23 € für 2 Gallettes und Getränke. Am Nachmittag gehe ich mal an den Strand zum Lesen. Es ist richtig schön, obwohl es sehr windig ist. Man kann sich Sonnen, ohne auch nur eine Schweißperle zu verlieren. Aber man muss auch sehr aufpassen, um sich nicht einen super Sonnenbrand zu holen.
    Morgen nach dem Frühstück geht es weiter der Küste entlang.
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