Hiroshima - Miyajima Island
July 17, 2025 in Japan ⋅ 🌧 25 °C
Am morgen ging es für uns weiter zum Fährhafen Miyajimaguchi von wo aus wir mit der JR-Fähre auf die kleine aber sehr berühmte Insel Miyajima übersetzten.
Wohl am bekanntesten ist die kleine Insel im Hiroshima Bay für das riesige Toori-Gate, das Otoori des Itsukushima-Schreines, das bei Flut in der Bucht aus dem Wasser ragt. Bei Ebbe kann man zu Fuß um seine gigantischen Stützpfeiler spazieren.
Aber auch freilaufende „wilde“ Rehe, sowie eine wunderschöne und sehr steile Berglandschaft mit uralten Wäldern schmücken die Insel.
Die Berühmtheit Istukushimas macht Miyajima zu einem regelrechten Touristenmagnet - egal zu welcher Jahreszeit. Daher flüchteten wir gleich nach unserer Ankunft in die Berge. Um genau zu sein: auf den Gipfel des Mt. Misen! Uralte und teils sehr steile Wege und unzählige Treppenstufen führen auf 535 Meter Höhe zum Gipfel. Auf dem Weg begegnen wir immer wieder kleinen und größeren Schreinen, unzähligen Jizo-Statuen (diese werden oft als Schutzpatrone für Kinder und Reisende verehrt und sind in ganz Japan zu finden), sowie Eidechsen, Vögeln, einer sehr flinken Waldkrabbe, Zikaden-Laolas und zumindest Warnschildern der (giftigen) Mamushi-Viper!
Hat man den Aufstieg geschafft (ohne sich zu verlaufen), wird man mit einer grandiosen 360°-Aussicht über Miyajima, die anderen Inseln in der Hiroshima-Bay sowie große Teile Festland-Japans belohnt!
Auch das aufziehende Wetter konnte man gut beobachten, weshalb sich die wenigen anderen Touristen, die es mit uns auf den Berg verschlagen hatte (die Seilbahn fährt aktuell nicht, alle die hoch wollten mussten laufen! Das minimiert die Teilnehmerzahl doch erheblich…^^), sich schnellstens in Wohlgefallen auflösten.
Nun hatten wir den Berg, den Wald, den Regen, die Vögel, die Krabbe (!), alles für uns!
Nach einem etwas langsameren Abstieg (Achtung rutschige Steine und anderer Kram!) kamen auch wieder Rehe in Sicht, die sich unter den Bäumen vor dem Wetter versteckten.
Ab ins Ryokan, waschen und in einem herrlichen traditionellen Zimmer mit gigantischem Ausblick den Regen über der Bucht und den Bergen genießen!
Am späten Abend hat es uns dann nochmal raus gezogen, eine kleine Runde durch die Gassen, kurz zum Konbini für Bier und Mochi, und wenn man schon mal da ist, ein paar Fotos vom fast menschenleeren Strand mit Itsukushimas Otoori schießen!
Ob da wohl Kuraokami (Shinto-Gottheit des Regens und des Wassers in den Bergen) seine Hand im Spiel hatte? Wir haben uns jedenfalls nicht über das Wetter beschwert ;)Read more





















Traveler
Ist das die Waldkrabbe? 😄
TravelerSehr schöne Stimmung und der Adler ist klasse 😀
Traveler
Sie war im Wald, also irgendwie schon.^^
TravelerCool! 😉