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Boogies Abroad - Japan Edition

Un’avventura di 28 giorni di Patrick & Anne Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    4 luglio 2025
  • Hatchobori - Ueno - Asakusa - Hatchobori

    6 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 28 °C

    Kleiner Spaziergang durch Tokyo. ;)
    Wir haben Kohaku und Pisuke kennengelernt. Nette Herren mit Ganzkörperschnurrbart. Wunderschöne Gullideckel, Strommastenliebe, Riesenhunde, Konbiniiiiis!, Schweiß in Flaschen, singende Straßenbahnen, sehr kleine Autos.Leggi altro

  • Hachobori-Akihabara-Shibuya-Hachobori

    7 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 28 °C

    Noch ein kleiner Spaziergang durch Tokyo: Akihabara Electronic Town & Shibuyaaaaa!
    Mit Gumball-Machine Wahnsinn und Untergrund Manga Bibliothek, Hatchiko, der treue Hund aus Shibuya, a LOT of Maid Costumes, Inari-Schrein, Magen-Sashimi und O-Sakeee >_<Leggi altro

  • Tokyo Aftermath

    8 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 25 °C

    Ein bisschen Aftermath: Wir fanden Tokyo "echt krass", vielleicht auch ein wenig zu krass, aber was sollte man erwarten von einer 35 Mio.-Metropole. ;)
    Jedes Ding macht ein Geräusch, dafür sind die Menschen unglaublich ruhig. Kaum Autos, keine Hupkonzerte, kein grölendes Grüppchen, kein Gelächter, keine Hunde, Katzen, Rasenmäher. Dafür Ampeln mit Vogelstimmen, singende Kassensysteme, Bahnhöfe mit Melodien zur Wiedererkennung, alles piept und blinkt. :)
    Heute Morgen ging es dann weiter nach Toyama, ein verschlafenes Nest mit etwa 400.000 Einwohnern, 250km nordwestlich von Tokyo. Dazu aber später mehr! :)
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  • Toyama, die flache Stadt

    8 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 25 °C

    Hier ist die Welt noch eine Scheibe. Besonders in Form von schönen Gullideckeln.
    Komplett zerstört im 2. Weltkrieg (google "Pumpkin Bomb") wurde Toyama recht schnell und erdbebenfest wieder aufgebaut. Sehr flach und sehr weitläufig. Dafür verirrt sich auch wieder ein bisschen Natur in die City: Silber- und Graureiher auf der Burg Toyama, Frösche am beleuchteten Springbrunnen und tausende Fledermäuse auf dem Weg zum Flussdelta des Shou.
    Es gibt ein gut ausgebautes Tram-Netz mit uralten Bahnen, Dango zum Mittag und traditionell zubereitetem Matcha.
    Außerdem: Unser neues Haus und unser neues Auto. ;)
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  • Toyama am Morgen vertreibt ... Zeit

    9 luglio 2025, Giappone ⋅ 🌙 27 °C

    Da unser Bummelzug nach Takayama erst um kurz nach 13:00 Uhr startete, hatten wir noch ein wenig Gelegenheit, uns Toyama am Morgen zu gönnen. Es hatte nachts geregnet, wovon man aber um 9:00 Uhr nichts mehr mitbekommen hatte, außer, dass es noch ein bisschen schwüler war. ;) Zum Glück fanden wir den Urvater aller Malls, einen Straßenzug, der über eine Länge von über 800 Metern komplett überdacht war. Die ansässigen Geschäfte ließen sich mit dem Öffnen allerdings etwas Zeit oder öffneten ihre Pforten erst gar nicht, einen kalten Americano und Stückchen gabs aber trotzdem!Leggi altro

  • Welcome to Takayama!

    9 luglio 2025, Giappone ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach 1,5 Stunden der schönsten Bahnstrecke der Welt erreichen wir das beschauliche Örtchen Takayama mit etwa 85.000 Einwohnern.
    Der Ort besticht durch seine schöne Altstadt in Holzbauweise, tatsächlich die mit am besten erhaltene Architektur aus der Edo-Zeit, Tempel anerkannter Religionsgemeinschaften (und der einer Sekte) und jede Menge Wasser. Es gibt ein Museum für Dinge, die eigentlich noch zu jung für ein Museum sind, Pandas zum Reiten, ein Restaurant mit ausgestopftem Windschwein (und Bärenfleisch auf der Karte) und extrem laute Vögel.
    Wir nächtigen auch in einer traditionellen Unterkunft, mit Tatami-Matten, Schiebetüren und Futons.
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  • Takayama / Hida-Furukawa

    10 luglio 2025, Giappone ⋅ 🌙 24 °C

    Heute ein kleiner Ausflug ins benachbarte Hida Furukawa:
    Ein weiteres malerisches Dorf mit traditioneller Architektur, dazu noch vom Fluss gespeiste, offene Kanäle die den Straßenrand säumen. Hier schwimmen neugierige Kois auf und ab, die darauf warten gefüttert zu werden (Koifutter zu kleinen Preisen inklusive)!
    Kanaldeckelfreunde aufgepasst: das Design der hiesigen Gullies wurde im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerbs für das Kanalisationsprojekt der Stadt Furukawa ausgewählt!
    Gratis dazu gab es noch sengende Hitze und ein bisschen roten Nacken für Pat! (>_<)

    Wieder zurück in Takayama ein bisschen Omiyage bummeln, mit Team Takayama T-shirts und Matcha-Bohnen-Eis.

    Zum Abschluss unseres Aufenthalts in der Präfektur Gifu ging es zum Abendessen ins Izakaya der Locals, Tischgrill mit Hida-Beef, Rinderzunge, gegrilltem Gemüse… dazu absolut keine anderen Touries, super enthusiastische Mitarbeiter und viel Einsatz von Google-Translate („Microphone!“)!
    ,(^_^)‘
    Ein sehr schönes Erlebnis!

    Morgen früh geht es dann weiter in die einstige Hauptstadt, Kyoto!
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  • Kyoto: Nishiki Market

    11 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 34 °C

    Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir gestern Kyoto. Die ehemalige Hauptstadt Japans war bis 1868 der Sitz des kaiserlichen Hofes, der danach nach Toyko (ehem. Edo genannt) verlegt wurde.
    Zahlreiche Tempel und Shinto-Schreine, sowie historische Häuser prägen das Stadtbild.
    Mit nur 1.4 Mio. Einwohnern „etwas“ entspannter als Tokyo, aber im gut besuchten Nishiki Markt zur Touristen-Rush-Hour am Freitag Nachmittag ein wenig Gedränge um die besten Baby-Tintenfische am Spieß! ;)
    Der weitläufige, überdachte Markt bietet alles, was das Herz begehrt: von gegrilltem, frittiertem, rohem, oder gebackenem Allerlei zu Souveniers, Kleidung, Drogerieartikeln, Kimonos, einem Stoffgeschäft(!), bis hin zu kleinen Fischen, die uns eine Pediküre verpasst haben. Hier kann man im klimatisierten Umfeld mit leichter Reizüberflutung die Zeit vergessen und sich quer durchs Viertel treiben lassen.

    Zum Tagesabschluss hatten wir wieder Glück, ein kleines lokales Izakaya zu finden, bei dem es Shabu Shabu und Gyunabe und Extrapunkte fürs Bestellen in Landessprache für uns gab!
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  • Kyoto Tag 2

    12 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 34 °C

    Samstag Morgens ging es erstmal raus aus der Touristen-Traube, zum teils nur spärlich besuchten Kyoto Gyoen, dem Nationalgarten Kyotos, der in seinem weitläufigen Parkgebiet unter anderem den Kyoto Imperial Palace, den Sentō-Palast, das Hauptquartier der imperialen Garde und die Kan’in-no-miya-Residenz (ein Traumhaus mit umlaufender Terrasse, Schiebetüren und großem Graten mit Teich direkt vor der Tür…) beherbergt. Durch die Kan‘in-no-miya-Residenz konnten wir Hausschuhbesohlt schlendern und sowohl den schönen Ausblick als auch eine kleine Ausstellung bewundern.
    Durch den Kyoto Imperial Palace ging es auf geführten Pfaden nur im Aussenbereich entlang, ab und zu mit Einblicken in die Flure oder Empfangszimmer, deren Schiebetürwände aufwendig bemalt sind und je nach Status des Besuchers zugewiesen werden (Tiger, Kranich, Kirschblüte; in absteigender Wichtigkeit des Besuches).
    Das gesamte Gebiet des Kyoto Gyoen war bereits einige Jahre nach dem Umzug des Kaiserlichen Hofes nach Tokyo und dessen Ernennung zur Hauptstadt im Verfall. Daher beschloss Kaiser Meiji per Dekret, dass die Präfektur Kyoto fortan 4000 yen jährlich bekomme um den Imperialen Palast Kyoto und das umliegende Gebiet (heute Kyoto Gyoen) zu restaurieren und erhalten.
    Dies gründete den Nationalgarten, in dem man heute nicht nur die hervorragende Architektur der japanischen Herrschaftsklasse, sondern auch mitten in Kyoto ein breites Spektrum an Vögeln und Insekten beobachten kann.
    Buschkäutze, Schwarzmilane und vieles mehr können nicht nur Hobbyfotographen hier beäugen.

    Am und über den Kamogawa-Fluss ging es ins und sehr schnell durch das berühmte Geisha-Viertel Gion im Osten Kyotos.
    Da es in der Vergangenheit immer wieder zu übergriffigem Verhalten und Belästigungen gegenüber den Geishas und Maikos durch Touristen kam, sind viele kleine Gassen und Abzweigungen für Ausländer gesperrt. Wachleute stehen an jeder Straßenecke und weisen sehr direkt darauf hin, auf welcher Straßenseite man laufen darf. Nachdem wir (und Unmengen weiterer Touristen) so durch eine lange Straße geschleust wurden, beschlossen wir abzubiegen und andere Viertel zu erkunden.

    Nach einem Besuch im Okonomiyaki-Izakaya im 2. Stock einer Nebengasse (ja wieder bei den Locals genascht…) ging es noch zu einer „kleinen“ Nachtwanderung durch den wohl berühmtesten und definitiv größten Inari-Schrein Japans, den Fushimi Inari-Taisha, durch tausende Tori-Gates hinauf bis auf den Gipfel des Berges Inari.
    Die Fuchsstatuen, die die Inari-Schreine zieren, sind Borten des Kami Inari, der Shintō-Gottheit für eine reiche Ernte und erfolgreiche Geschäfte.
    Ein Aufstieg zu besonders früher oder später Stunde ist hier lohnenswert, da (logisch) ein Touri-Magnet und ziemlich stark frequentiert.
    Aber einen Besuch definitiv wert, stramme Waden inklusive!
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  • Kyoto - Nara - Osaka

    13 luglio 2025, Giappone ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute ging es weiter von der ehemaligen Hauptstadt Kyoto Richtung Osaka mit einem Zwischenstopp in einer noch älteren Hauptstadt Japans: Nara. Wir waren gekommen wegen der Sikahirsche und wurden nicht enttäuscht, es bietet sich ein skurriles Bild, welches man anderswo vermutlich vergeblich suchen wird. Man darf die Tiere mit Sika-Crackern füttern und diese werden vehement eingefordert, durch Bedrängen oder sogar einen Biss ins Gesäß!
    Nach diesem interessanten Naturschauspiel ging es weiter nach Osaka, eine junge Metropole mit unendlichen Einkaufs- und Essensmöglichkeiten.
    Wir stolpern auf der Suche nach Oden eine winzige Treppe hinauf und finden uns nach kurzer Auftau-Phase mit Gastgeberin und einigen japanischen und koreanischen Gästen im Deutsu-Unterricht auf Kneipen-Niveau. Stößchen!

    Oden ist übrigens lecker!

    Danach verliefen wir uns noch in Dotonbori, Szeneviertel mit Licht und bunt und laut, eine schöne Form der Reizüberflutung. Auf dem Heimweg dann noch ein bisschen Luxus unterm Weihnachtsbaum, Osaka punktet in Sachen Abwechslung!
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  • Osaka: Die Welt zu Gast im Ring

    14 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 27 °C

    An unserem zweiten Tag in Osaka haben wir uns gleich morgens auf den Weg zur Weltausstellung gemacht! Inzwischen sind wir Osaka-Metro-Profis und verlaufen uns nur noch manchmal! ;) Das im Hafenbecken liegende Gelände wird von einem riesigen, begehbaren, hölzernen Kringel eingefasst, in seinem Inneren dicht an dicht (und auch drum herum etwas) die bunten Pavillons in allen Formen, Curryreis, ein Garten, lustige Wasserventilatoren und sogar ein bisschen Regen!
    Von dort aus zurück nach Dotonbori, ein letztes Mal durchs Szeneviertel schlendern, in Kameraläden stöbern und ein bisschen shoppen ;)
    Der schmerzenden Füße halber hatten wir uns kurzerhand entschlossen, in der Touri-Meile zu essen - nicht empfehlenswert in diesem Fall… (>..<) um so leckerer wurde es am nächsten Tag, aber dazu später mehr :D
    Den Tag dann gemütlich ausklingen lassen mit einem Besuch im Hotel-Onsen, ein bisschen Bildbearbeitung und Sapporo und Kirin auf dem Zimmer ;)

    Noch einmal schlafen, dann geht die Reise nach Yonago, in der Präfektur Tottori weiter!
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  • Salamandermann und Pfirsischjunge

    15 luglio 2025, Giappone ⋅ 🌙 25 °C

    Heute war Fahrtag!
    Nachdem wir unsere Reiseroute morgens noch spontan angepasst hatten, fiel der präferierte Yakumo-Express zwischen Okayama und Yonago wegen Bäumen im Gleisbett ersatzlos aus und ließ uns nach einer kurzen Fahrt mit dem Sakura-Shinkansen (mit Blick auf die Geschwister One Piece und Hello Kitty) ab Osaka mit einer mehrstündigen Zwangspause in Okayama stehen. Wir folgten dem sagenumwobenen Momotaro (ein Junge, der als Pfirsich auf die Welt kam und irgendwann welk wurde) zur Burg Okayama und anschließend in ein köstliches koreanisches Restaurant. Am Nachmittag hatten wir dann Sitzplätze im Überlandbus ergattert und wir kamen kurz vor 18:00 Uhr in Yonago an. Schneller Check-In, dann
    Weiterfahrt nach Mikuriya, für eine Tour der außergewöhnlichen Art. Richard, Herzblut-Liverpool und -Star Trek-Fan setzt sich seit einigen Jahren für den Schutz einer auf Japan endemischen und vom Aussterben bedrohten und überaus faszinierenden Tierart ein: Dem japanischen Riesensalamander. Da die Tiere nachtaktiv sind, haben wir bis zum Einbruch der Dunkelheit noch etwa eine Stunde Zeit, Richard erklärt uns, wie er den Schutz des Salamanders in einem spezifischen Flusssystem voranbringt, auf welche Schwierigkeiten er stößt und wie schwierig es ist, Japaner vom Naturschutz zu überzeugen.
    Dann ist es endlich dunkel genug, und wir ziehen mit Stirnlampen, Wathose und "Sticks of Might" los. Erst durch Gestrüpp, dann etwa zwei Kilometer einen kleinen Flusslauf hinauf. Wir entdecken die wilde Seite Japans. Die Tour dauert insgesamt kaum drei Stunden, wir entdecken neben insgesamt 12 japanischen Risensalamandern, einer hat eine Länge von etwa 80cm und war schätzungsweise knapp unter 100 Jahren alt, mehrere Mamushi, eine japanische Vipernart, Jagdspinnen und Onigumo, Graseidechsen und diverse Frosch- und Lurcharten.
    Es ist unglaublich, ein so keines und diverses Ökosystem zu betreten und zu erfahren, wie wichtig der Riesensalamander als größtes Raubtier der Flussläufe für dieses ist. Umso bedauerlicher war es, zu erfahren, dass 100% der Tourbuchungen bei Richard aus dem Ausland kommen. Japaner interessieren sich wohl nicht für den Pfefferfisch, wie der Osanshouo im Volksmund genannt wird, auch wenn er wirklich gut als Maskottchen herhalten würde, oder für Naturschutz.

    Salamander-Love!
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  • Yonago - Niimi - Okayama - Hiroshima

    16 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 27 °C

    Nach unserer nächtlichen Wildlife-Erfahrung mit Salamandermann Richard ging es am nächsten Tag ganz entspannt weiter in Richtung Hiroshima: mit dem Bummelzug die Panoramastrecke durch kleine Ortschaften und Felder, mit einer kleinen Mittagspause im beschaulichen Niimi, ganz stereotypisch unter der Brücke sitzend Ekiben aus dem Konbini naschend (Schatten, sowie Fotos mit neuem Kameraequipment!) ;)

    Am frühen Abend sind wir dann ins Hostel in Hiroshima gefallen, Rucksäcke abgeladen und direkt zu Koch Tatsu in sein kleines Okonomiyaki-Izakaya gestolpert, wo wir bis über die Schließzeit hinaus mit ihm und seinen vier alten Schulfreunden über Politik, japanische und deutsche Namensgebung, Züge, Märklin, Äpfel und die Unterschiede zwischen Kansai und Kanto diskutierten, in einem bunten Mix aus Englisch und Japanisch, je nach dem wer gerade was besser verstanden hat. Das ein oder andere „Prost“ und die Frage nach den zwei Punkten über einigen deutschen Buchstaben haben es natürlich auch den Abend über in die Gespräche geschafft! ;)
    Dazu gab es „Biiru!“, Umeshu und Okonomiyaki im Hiroshima-Style!
    Die Bewohner Hiroshimas scheinen uns ein sehr herzliches Völkchen mit viel Humor und Lebensfreude zu sein. Sicher ein Ort, an den man wiederkehren kann (außerdem haben wir es Tatsu versprochen…^^)…

    <3
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  • Hiroshima - Miyajima Island

    17 luglio 2025, Giappone ⋅ 🌧 25 °C

    Am morgen ging es für uns weiter zum Fährhafen Miyajimaguchi von wo aus wir mit der JR-Fähre auf die kleine aber sehr berühmte Insel Miyajima übersetzten.
    Wohl am bekanntesten ist die kleine Insel im Hiroshima Bay für das riesige Toori-Gate, das Otoori des Itsukushima-Schreines, das bei Flut in der Bucht aus dem Wasser ragt. Bei Ebbe kann man zu Fuß um seine gigantischen Stützpfeiler spazieren.
    Aber auch freilaufende „wilde“ Rehe, sowie eine wunderschöne und sehr steile Berglandschaft mit uralten Wäldern schmücken die Insel.
    Die Berühmtheit Istukushimas macht Miyajima zu einem regelrechten Touristenmagnet - egal zu welcher Jahreszeit. Daher flüchteten wir gleich nach unserer Ankunft in die Berge. Um genau zu sein: auf den Gipfel des Mt. Misen! Uralte und teils sehr steile Wege und unzählige Treppenstufen führen auf 535 Meter Höhe zum Gipfel. Auf dem Weg begegnen wir immer wieder kleinen und größeren Schreinen, unzähligen Jizo-Statuen (diese werden oft als Schutzpatrone für Kinder und Reisende verehrt und sind in ganz Japan zu finden), sowie Eidechsen, Vögeln, einer sehr flinken Waldkrabbe, Zikaden-Laolas und zumindest Warnschildern der (giftigen) Mamushi-Viper!
    Hat man den Aufstieg geschafft (ohne sich zu verlaufen), wird man mit einer grandiosen 360°-Aussicht über Miyajima, die anderen Inseln in der Hiroshima-Bay sowie große Teile Festland-Japans belohnt!
    Auch das aufziehende Wetter konnte man gut beobachten, weshalb sich die wenigen anderen Touristen, die es mit uns auf den Berg verschlagen hatte (die Seilbahn fährt aktuell nicht, alle die hoch wollten mussten laufen! Das minimiert die Teilnehmerzahl doch erheblich…^^), sich schnellstens in Wohlgefallen auflösten.
    Nun hatten wir den Berg, den Wald, den Regen, die Vögel, die Krabbe (!), alles für uns!
    Nach einem etwas langsameren Abstieg (Achtung rutschige Steine und anderer Kram!) kamen auch wieder Rehe in Sicht, die sich unter den Bäumen vor dem Wetter versteckten.
    Ab ins Ryokan, waschen und in einem herrlichen traditionellen Zimmer mit gigantischem Ausblick den Regen über der Bucht und den Bergen genießen!
    Am späten Abend hat es uns dann nochmal raus gezogen, eine kleine Runde durch die Gassen, kurz zum Konbini für Bier und Mochi, und wenn man schon mal da ist, ein paar Fotos vom fast menschenleeren Strand mit Itsukushimas Otoori schießen!

    Ob da wohl Kuraokami (Shinto-Gottheit des Regens und des Wassers in den Bergen) seine Hand im Spiel hatte? Wir haben uns jedenfalls nicht über das Wetter beschwert ;)
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  • Auf nach Kyushu!

    19 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 31 °C

    Miyajima - Hiroshima - Kurume - Setaka - Yanagawa

    Am Morgen auf der Schreininsel ging es erstmal wieder mit der Fähre zurück nach Hiroshima Festland, mit der Bummelbahn zum Hauptbahnhof, von dort mit dem Shinkansen nach Kurume (280 km in unfassbaren 1 Std. 20 Min.), JR-Bahn nach Setaka, und dem Post-Paid-Bus nach Yanagawa!
    Die Stadt im Süden der Präfektur Fukuoka wird oft als das „Venedig von Kyushu“ bezeichnet. 930 Kilometer an Kanälen, die ursprünglich als Bewässerungskanäle gebaut wurden, nutzen das Wasser des Flusses Chikugo. Hier trifft man Schildkröten, Kois, unzählige Libellen und Reiher.

    Vor Ort ein wunderschönes Ryokan aus der Meiji-Zeit, das wir in der Nebensaison komplett alleine bewohnten. Traditionelles Zimmer mit Tatami & Futon (you know the drill), Wunschkarte schreiben und an den (?)Baum fürs (nächste?) Tanabata hängen, japanisches Badezimmer!
    Während es Pat nach draußen verschlagen hat, um die Umgebung und die Fauna der hiesigen Kanäle zu erkunden, bleibt Anne daheim, und genießt das Zimmer ;)
    Zum Abendessen gibt es den für die Region bekannten gedämpften Aal.
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  • Schlangenhaut und Schwarzbär-Sake

    19 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 22 °C

    Yanagawa - Setaka - Kurume - Hita - Kurokawa Onsen

    Nach einer abenteuerlichen Reise mit spektakulärer Busfahrt (^_^) erreichen wir am Nachmittag Kurokawa Onsen in der Präfektur Kumamoto. Eine kleine Stadt direkt am Fluss, in der 28 Thermalbäder mit geothermisch erhitztem Wasser aus unterirdischen Quellen um den besten Platz am Berg ringen. Das natürlich mineralhaltige Quellwasser soll heilende Kräfte besitzen.
    Außerdem ist Kumamon, das Schwarzbär-Maskottchen der Präfektur, beinahe allgegenwärtig! ;)
    Nachdem wir in unsere Unterkunft eingecheckt und am Front Desk gleich noch Plätze im Bus für den nächsten Tag reserviert hatten, ging es vor dem Essen auf eine kleine Erkundungstour durch die schmalen Straßen und am Fluß Tanoharu entlang. Mit Schlangenhaut und Kumamon-Sake Cups, die hoffentlich die Heimreise überstehen! 😬
    Unser abwechslungsreiches Nachtmahl bestand aus einem traditionellen Kaiseki-Dinner mit nicht weniger als 10 Gängen - ja, das haben wir uns gegeben, und sogar fast alles geschafft! ;)
    (Bei Kaiseki werden nur frische Zutaten entsprechend der jeweiligen Jahreszeit benutzt. Sie werden so zubereitet, dass ihr Eigengeschmack hervorgehoben wird)
    Danach hatten wir das angekündigte Feuerwerk vergessen (ups) und entspannten zum Tagesabschluss unsere Food-Babys im privaten Onsen, wo Tättowierungen kein Problem sind, da keine anderen Menschen ;)
    Mit wundervoller Aussicht aus unserem Zimmer in den ganz eigenen Garten mit Teich und Libellen noch einen Post für den Vortag verfassen und ein bisschen nach Hause telefonieren, dann Schlummschlumm auf Tatami und Futon… :)
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  • Stamina-Skink, Mamushi und Maskottchen

    20 luglio 2025, Giappone ⋅ ⛅ 23 °C

    Kurokawa - Aso Station - Miyaji (Aso)

    Der Morgen in Kurokawa Onsen wurde ganz entspannt verbracht: Anne war ab 6:30 Uhr im Onsen abgetaucht, Pat nutzte die morgendliche Ruhe für einen Foto-Spaziergang in der Außenwelt ;)
    Nach einem sehr reichhaltigen, traditionellen Frühstück, mit Fisch, Reis, Suppe, einem Glas Milch, süßem Joghurt, und noch so einigem mehr (…^^) ging es mit dem Bus weiter nach Aso, im Osten der Präfektur Kumamoto.
    Die Region umspannt einen Großteil des Aso-Kuju Nationalparks und ist wohl am bekanntesten für seinen Vulkan:
    Der Vulkan Aso, Wahrzeichen von Kumamoto (dem „Land des Feuers“), beherbergt eine riesige Caldera. Sie zählt zu den größten der Welt und erstreckt sich 18 km von Ost nach West und 25 km von Nord nach Süd. Ihr Zentrum wird von bis zu 1.592 Meter hohen Bergen (Mt. Takadake) dominiert, während das weite Gebiet um den Fuß des Berges mit hochwertigen heißen Quellen und Quellen mit klarem Wasser gesegnet ist. Die Geschichte und Kultur der in der Caldera lebenden Gemeinschaften verleihen der Region Tiefe und Reiz. Diese harmonische Verbindung aus Naturschönheit und menschlichem Erbe führte zur Ernennung zum UNESCO Global Geopark.
    Das schroffe Gebiet rund um den zur Zeit gesperrten Nakadake-Krater erkunden wir morgen - heute schauen wir uns noch in Miyaji um, treffen am Bahnhof fragwürdige (& plüschige) TV-Maskottchen, suchen überall Mamushi (es sind Schlangen!), finden die legendären Stamina-Eidechsen aus Shadow of the Colossus (sie haben helle/hier blaue Schwänze, die man abschlagen und essen sollte für mehr Ausdauer, weiß doch jeder, was soll die Frage) und hochfotogene Libellen, und waschen auch mal wieder Wäsche ;)
    Bis morgen, Freunde der Sonne! Es wird heisssss auf dem Berg! ;)
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  • Tanz auf dem Vulkan

    21 luglio 2025, Giappone ⋅ 🌙 22 °C

    Ein Taxi zum Bus, ein Bus zum Berg - dann ganz viel zu Fuß!

    Heute früh den Bus verpasst (upsi), also kurzerhand ins Taxi zum Bahnhof Aso. Hier waren wir die ersten in der Reihe für den Bus Richtung Krater (Pünktlichkeit ist eine deutsche Tugend, und in Reihe warten der Shit in Japan!) und hatten Frontplätze im first come - first serve Vehikel. Am Asosanjo-Terminal angekommen, folgten wir den freigegebenen Routen um den aktiven Vulkankrater Nakadake (aktuell Warnstufe 2, da Schwefeldioxid aus dem Krater austritt) in einem abwechslungsreichen Höhenprofil um den Krater herum bis wir in Richtung Norden den Berg wieder verließen um den Heimweg ins Tal und zu unserer Unterkunft anzutreten.
    Obwohl wir nur etwa 15 km zurückgelegt haben, dauerte der Auf- und Abstieg ab Asosanjo-Terminal mit Heimweg ca. 8 Stunden.
    Zerklüftete, teilweise mit Seilen gesicherte Passagen wechseln sich mit Graslandschaften und steilen Schotterpisten ab. Zum Ende hin eine skurrile Treppenlandschaft mit den Ruinen einer stillgelegten Seilbahn, einem nach Sekten-Retreat anmutenden Buddhistischen Monument und unfassbar weich und plüschig aussehenden Graslandschaften mit glücklichen Rindern, dem FamilyMart und der Dusche.
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  • Gründer-Götter & Einschüchterungs-Stein

    22 luglio 2025, Giappone ⋅ 🌙 24 °C

    Tag 1:
    Aso - Takachiho mit Bus&Bus

    Wir verabschieden uns vom Vulkan und verlassen die Caldera mit zwei entspannten Fahrten in Überlandbussen und einigen sehr hilfsbereiten Japaner*innen. Zur Mittagszeit erreichen wir das sagenumwobene heilige Dorf Takachiho. Die kleine Stadt in der Präfektur Miyazaki ist in nicht nur für ihre wunderschöne, mystische Natur in der Takachiho-Schlucht bekannt, sondern auch für ihre Verbindung zu den ersten Göttern und Göttinnen Japans.
    Nachdem wir unsere Rucksäcke in der Touristeninformation abgeben konnten, erkundeten wir in der Zeit bis zum Check-in etwas die Gegend. Unser Weg führte uns zum Kushifuru-Schrein, einem reich verzierten Holzbau, wo man Amulette und Wahrsagungen erhalten und durch den Wald schlendern konnte.
    Der Takachiho-Kushifuru-Schrein hat eine lange Geschichte und ist eng mit der japanischen Mythologie verbunden. Er befindet sich an der Stelle, wo Ninigi-no-Mikoto, der Enkel der Sonnengöttin Amaterasu, der Legende nach mit anderen Göttern zur Erde hinabstieg, um Japan zu gründen. Der Schrein ist den Göttern gewidmet, die mit diesem Ereignis in Verbindung stehen.
    Jeden Abend wird im Schrein Takachiho-Kagura aufgeführt, eine Sammlung von traditionellen Tänzen, die mit der japanischen Mythologie verbunden sind.
    Nachdem wir in unser Ryokan einchecken konnten (Tatami, Futon, jaja^^), wanderten wir in den südwestlichen Teil der Takachiho-Schucht, wo man auf einem wunderschönen Spazierweg durch die Schlucht vorbei an Wasserfällen aus kristallklarem Bergwasser und säulenartigen Basaltformationen vulkanischen Ursprungs die vor über 100.000 Jahren entstandene malerische Umgebung bewundern kann.
    Hier soll sich die Geschichte von Kihachi (einem Dämonen) und Mikenu-no-Mikoto (Bruder von Kaiser Jimmu) zugetragen haben. Kihachi regierte gewaltsam über ganz Takachiho und hatte die schöne Unome-Hime in seiner Gewalt. Unome-Hime erschien Mikenu-no-Mikoto in der Spiegelung eines Teiches und bat ihn um Hilfe. Mikenu-no-Mikoto kämpfte mit Kihachi und machte seiner Schreckensherrschaft ein Ende. Der Fels (Kihachi-no-chikaraishi), den Kihachi vor Mikenu-no-Mikotos Füße geworfen hat, um ihn von seiner Stärke zu überzeugen, liegt noch heute in der Takachiho-Schlucht und ist ein beliebtes Fotomotiv für Touristen.
    Nach einem weiteren leckeren Essi im Izakaya dann Schlumm Schlumm für große und kleine Dämonenjäger!
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  • Amaterasu und Radeln

    23 luglio 2025, Giappone ⋅ ⛅ 24 °C

    Tag 2:
    Heute Früh ging es mit Mietfahrrädern zum Amanoiwato-Schrein und der dahinter liegenden Amanoyasukawara-Höhle. Das große Schreingelände ist gut gepflegt und direkt an der Takachiho-Schlucht gelegen. Priesterinnen verkaufen Amulette, Mönche gehen ihrem Tagwerk nach. Ca. 10 Minuten fußläufig hinter dem Schreingelände beginnt der Weg zur Amanoyasukawara-Höhle, die in einer mystischen Umgebung in der Takachiho-Schlucht einen kleinen Schrein beherbergt.
    Der Sage nach versteckte sich die Shintō-Sonnengöttin Amaterasu in dieser Höhle vor ihrem barbarischen jüngeren Bruder Susanoo. Dies stürzte die Welt und den Himmel in Dunkelheit, was die anderen Götter beunruhigte.
    Sie versammelten sich in einer nahegelegenen, anderen Höhle (Amanoyasukawara-Höhle), um zu besprechen, wie sie Amaterasu herauslocken könnten. Eine der Göttinnen führte daraufhin einen provokativen Tanz auf (?), der die anderen zum Lachen brachte. Amaterasu, neugierig auf das Gelächter, kam aus der Höhle hervor und brachte das Licht mit sich.
    Man kann also sagen, Humor hat die Welt gerettet!

    Takachiho mit dem Rad zu erkunden ist überaus lohnenswert, vor allem wohl in der Off-Season, da wir so gut wie keinen Touristen, nicht mal vielen Autos begegneten. Unsere Radtour führte uns nach Amaterasus Höhle über Südosten um die Stadt herum, durch Reisfeldterrassen, Tunnel, über viele, sehr hohe Brücken und wunderschöne verwunschene Waldstücke, mit kleinen und größeren Tempeln, mal gut in Schuss, mal verfallen.
    Es lohnt sich, hier einen Tag mehr zu verbringen!
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  • Ab in den Süden

    24 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 27 °C

    Takachiho - Nobeoka - Aoshima

    Nachdem wir am Morgen unser erstes Pokélid gefunden und abgelichtet hatten, ging es mit dem Bus nach Nobeoka. Dort fand uns ein affengeschmückter Kanaldeckel, und auch das eine oder andere Omiyage ;)
    Von hier aus ging es mit dem Zug zu unserem eigentlichen Ziel des Tages: Aoshima in der Präfektur Miyazaki, nur ein wenig südlich der Stadt Miyazaki am Pazifik gelegen. Das besondere an diesem Ort ist die kleine vorgelagerte Insel, die zu Fuß über eine Brücke erreichbar ist. Darauf befindet sich der Aoshima Schrein von dichtem Dchungel umgeben, mit seinem direkt am Strand stehenden Tori-Gate, und drum herum das oni-no-sentakuita (Devils Washboard) im Meer - eine Felsformation, die wie ein teuflisches Waschbrett bei Ebbe aus dem Meer ragt.
    Schichten aus Sandstein und Tonstein lagerten sich vor 6,5 Millionen Jahren abwechselnd am Meeresboden ab und erhoben sich dann an die Oberfläche. Durch Erosion wurde der weichere Stein weggespült und diese Felsformation entstand.
    Ein unfassbarer Ausblick sowohl auf die Insel als auch zum Festland - vor allem mit ständig wechselnden Wetter (Seeklima + superschwül) und schnellen Wollen im Sonnenuntergang!
    Am Abend gab’s lecker Seafood, Sapporo und kalten Sake :)
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  • Krabbe, Schlange, Regen, Rücken

    25 luglio 2025, Giappone ⋅ 🌧 28 °C

    Aoshima - Kagoshima

    Bei einer frühmorgendlichen Runde erkundeten wir noch einen Hügel im Süden Aoshimas, auf dem wir neben Krabben, Schmetterlingen und einer Schlange auch einen buddhistischen Tempel, ein buddhistisches Monument, eine Wetterstation und einen weiten Ausblick auf die Stadt und die Schreininsel fanden.
    Danach ging es zum hiesigen botanischen Garten, mit gigantischen Strelizien und allerlei anderen, teils riesigen, tropischen Pflanzen. Regelmäßige Regenschauer inklusive. Nach einer weiteren Zugfahrt errichten wir am Nachmittag unsere Unterkunft in Kagoshima.
    Hier angekommen gab es eine kleine Verschnaufpause für unsere müden Rücken (Omiyage-schwere Rucksäcke fordern langsam ihren Tribut), dann hat Anne noch ein bisschen die Außenwelt erkundet während Pat Bilder bearbeitete.
    Ein einfaches Essen aus dem Konbini, dazu Jurassic Park 1 mit sehr skurrilen Werbeunterbrechungen, dann Schlumm-Schlumm für müde Entdecker! (^_^)
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  • Tsunami Schmumami

    26 luglio 2025, Giappone ⋅ ☁️ 31 °C

    Kagoshima - Yakushima? - Kumamoto!

    Nachdem wir am Vormittag die Innenstadt Kagoshimas unsicher gemacht hatten, brachen wir zum Fährhafen und nach Yakushima auf.
    Dachten wir. Aber ein naher Tsunami lies alle Fähren vorerst ausfallen, und ob es am nächsten Tag möglich wäre, da war sich niemand sicher. Auch wie es am Ende unserer Reise mit dem Rückweg aussehen würde, da wollte sich niemand festlegen.
    Also kurzerhand alles storniert, Fähre, Unterkünfte, Flug nach Tokyo…
    Alternativprogramm: per Shinkansen wieder in Richtung trockenes Wetter und erstmal zu unserem (eigentlich nur Annes) Lieblingsmaskottchen Kumamon, ins sonnige Kumamoto fahren!
    Von hier aus erstellen wir den neuen Schlachtplan für den Rest der Reise, trinken Kumamon-Sake (eigentlich nur Anne…), kaufen Kumamon-Omiyage (ja, auch Pat konnte dem charmanten Bären letzten Endes nicht widerstehen) und tun, was man halt so tut.
    Abenteuerurlaub! Stay tuned!
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  • Nagasaki - Das Tor zum Rest der Welt

    27 luglio 2025, Giappone ⋅ 🌙 29 °C

    Kumamoto - Nagasaki

    Die Reiseroute 2.0 steht fest. Wir verlassen Kumamons Heimat und Harald die Zikade und brechen auf nach Nagasaki, einer jungen Stadt mit viel Geschichte.
    Als größte Stadt der Präfektur Nagasaki hat sie ca. 400.000 Einwohner und wurde im 16. Jahrhundert durch die hier ankommenden portugiesischen Schiffe zu einer bedeutenden Handelsstadt und Japans erstem Tor zum Rest der Welt.
    Bekannter ist sie jedoch leider als Ziel des zweiten kriegerischen Kernwaffeneinsatzes am 09. August 1945.
    Wir kommen im Chinatown unter und erkunden erstmal die Gegend. Dabei stolpern wir auch in ein Geschäft, das auf zwei Stockwerken ausschließlich Dinge aus Studio Ghibli Filmen verkauft!
    Schlendern durchs Chinatown, essen gedämpfte Brötchen, treffen einen T-Rex, gehen abends lecker Essen, verpassen ein Feuerwerk, applaudieren einem Straßenkünstler, finden heraus dass es überall Umeshu gibt, und gehen viel zu spät ins Bett ;)
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