• 17.4.23, Tauchen, Feuer, Sonne

    April 17, 2023 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C

    So, da war die Steffi nun tauchen. I did it, yeah! Gestern Morgen (17.4.) mischte ich mich unter die Taucher und bekam einen halben Tag eine Einführung in die zauberhafte Unterwasserwelt und das passende Equipment, welchem man sein Leben anvertraut, dadurch aber ein Gefühl von Schwerelosigkeit und einen Zugang zu einer sonst unerreichbaren Welt erhält. Gut 1,5 Stunden Theorie brauchte ich, bevor ich zusammen mit 3 anderen Personen mich in den Neoprenanzug zwengte, den Bleigürtel (3,2kg) umlegte und mich mit dem Mundstück und den ganzen anderen kleinen Details an meiner Taucherweste und Sauerstoffflasche vertraut machte. Sieht schon ganz schon kuhl aus, wenn man das Equipment angelegt hat 😇 nur verdaaaammt schwer ist der ganze Krempel.
    Nun ja, das erste Mal das Gesicht unter Wasser zu halten und ganz normal weiter durch den Atemregler zu atmen, kostete schon einiges an Überwindung. Doch die Übung im seichten Wasser ermöglichte es, schon schnell mit der Gruppe zum Hausriff zu schwimmen. So schön geschmeidig, wie Taucher im Wasser immer aussehen, fühlte ich mich jedoch nicht. Es war schon schwer mit der Atmung die richtige Lage im Wasser zu tarrieren oder auch die richtigen Bewegungen mit den Füßen zu machen, dabei die Unterwasserwelt genießen und nicht den Instructor aus den Augen zu verlieren.
    Zum Glück hatte ich aber keine Panik, bekam das mit dem Atmen halbwegs hin und auch die Ohren schmerzten nicht. So konnte ich also ein wenig das Tauchen genießen, wobei das Hausriff jetzt nichts besonderes als beim Schnorcheln bereithielt. 5m gingen wir tief. Meine größte Angst war es auf jeden Dall, immer die Korallen zu berühren. Irgendwie hatte sich dieser Gedanke richtig bei mir eingebrannt. Komisch.
    Ich bin seeehr happy, es ausprobiert zu haben, aber auch genauso glücklich, dass es mich diesmal noch nicht gefesselt hat. Eine Sache weniger, nach der man sich im Leben sehnt. Aber gewiss mache ich solch einen Probetauchgang irgendwo anders in der Welt nochmal.
    Nachmittags Strand, Bikini schuchteln, Massage, hier und da lecker essen und abends mal wieder Feuershow bestaunen. Diesmal war ich jedoch selbst Akteur und wurde aufgefordert, doch mal die Feuerringe zu schwingen. Ai ai ai, da hatte ich ja Respekt vor. Damit eine zweite Premiere an diesem Tag. Da ich aber, warum auch immer, mit dem linken Arm nicht so gut koordiniert bin wie mit dem rechten, hab ich einmal kurz den Feuerball abbekommen. Oh wunder hat es aber gar nicht wehgetan. Das war auf jeden fall ein Spaß. Der Abend endete mit Limbo unter der Feuerstange. Ab einer gewissen Tiefe überließ ich dann aber den anderen Touris das Feld.
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