• 21.4 + 22.4. Kurzstopp in Railay

    2023年4月21日〜23日, タイ ⋅ ⛅ 32 °C

    Von der westlich gelegen Insel Ko Tao ging es über den Kao Sok Nationalpark auf dem Festland in Richtung Westen an den Strand. Hier sieht die Landschaft anders aus, die Karstfelsem prägen eine beeindruckende Szenerie. Ao Nang ist eine guter Ausgangspunkt, um die vorgelagerten Inseln in der Andamanen See zu erkunden. Allerdings überzeugt der Ort nur, wenn man den Ballermann mag. Ein Tourishop, Restaurant, Reisebüro, Hotel, Guesthouse, Massage nebeneinander. Kaum Charme, dafür 1000 Shoppingmöglichkeiten (fest in indischer Hand). Noch ein paar Schuhe und nun ist mein Rucksack leider Knüppeldicke voll. Das macht nur noch halb Spaß...
    Zum Abschied an meine Thailandzeit ließ ich mich nochmal durchkneten (der Schmerz hielt 24 Stunden an. Es war vllt keine gute Idee zu sagen, dass sie ruhig eine kräftige Massage machen kann) und lief den Strand auf und ab. Für den nächsten Morgen (21.4.) War ich mit Kristina verabredet, um nach Railay zu fahren - ein Stückchen Land mit tollen Stränden, was nur mit einem Boot zu erreichen ist. Hier war ich bereits vor 7 Jahren und war beeindruckt von den Felsformationen, an denen die Kletterer hingen, und von den Viewpoints. Auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht. Die letzten 24 Stunden in Thailand waren daher wie im Film: eine Landschaft, von der man glaubt, die gibt es nicht in Echt. Dazu danke ich Kristina von ganzem Herzen, dass sie mich in ihr wundervolles Resort mit eingeladen hat und wir so neben vielen intensiven Gesprächen über unsere gemeinsame Vipassana-Zeit zwischen Pool und Meer hin und her sprangen, die Strände erkundeten, Affen beobachteten und ein wunderbares Abendessen in der "very last bar" am Ende der Strandpromenade genossen.
    Es war schon toll in dem Cottage mit eigener outdoor Dusche und Jacouzi im Garten ein bisschen Luxus zu genießen und nach 6 Wochen erstmal mal wieder in einem klimatisierten Zimmer zu schlafen. Außerdem lebt ja alles von den Kontrasten: erst nach Laos im Akha Village, gestern noch Luxus und heute (22.4.) Nun schlafsaal im Hostel.
    Von Thailand verabschiedete ich mich mit einer extra großen Portion Mango Sticky Rice, welche ich mit zum Flughafen nahm. Sowieso stand der heutige Tag im Zeichen des Reisens und seeeehr knappen Taxiverbindungen oder Anschlüssen an den Flughäfen, sodass ich doch mit einem hohen Stresslevel zu kämpfen hatte. Sowas macht mich dann doch immer sehr nervös. Da hilft dann auch tiefes Ein und Ausatmen nicht. Auf diese innere Unruhe würde ich lieber gerne verzichten und die Vorfreude auf Borneo in den Fokus setzen.
    Von Thailand verabschiede ich mich schwere Herzens, denn es war ein tolles Reiseland mit herzlichen Menschen, fantastischem Essen und atemberaubender Natur. Thailand hat es mir wirklich leicht gemacht, alleine zu reisen und nichts zu vermissen.
    Nun bin ich etwas aufgeregt, wie es in Borneo wird. Neues Land, neue Sitten, andere Religion, andere Infrastruktur und sowieso ersteinmal orientieren. Aber das geht bestimmt schnell.
    Denn nun (22 Uhr) bin ich angekommen und hab im Hostel erfahren, dass hier morgen große Feierlichkeiten anlässlich des Endes des Ramadan ist. Morgen stehen wohl alle Türen offen,man wird eingeladen vorbei zukommen, zu essen und zu trinken. Ich solle wohl extra nicht frühstücken. Na ich bin schon ganz gespannt und freue mich so einen Einblick in die muslimische Kultur zu bekommen und bei diesem Schauspiel vllt auch einen anderen Backpacker kennenzulernen.
    Nun heißt es aber schlafen (im Dorm, das ist eindeutig nichts mehr für mich 🙈). Nachti Nachti .
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