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- Day 2
- Sunday, March 9, 2025
- ☁️ 21 °C
- Altitude: 1,298 m
NepalThamel27°42’44” N 85°18’32” E
8./9.3.2025 auf nach Kathmandu

Am Samstagmorgen war dann doch erstmals die Nervosität zu spüren. Rucksack noch 3 mal ein- und ausgepackt, Lunchpaket für den 16 Stundenflug vorbereitet, nochmal das wichtigste Equipment gecheckt. Und dann gings los: das Papa-Taxi setzte uns pünktlich am Flughafen ab, es blieb sogar noch etwas Puffer für ein letztes Stück Kirsch-Streusel-kuchen in der Sonne. Viele Umarmungen später stehe ich mit Mama im Sicherheitsbereich, wir boarden und können Papa auf der Besucherterrasse zuwinken. Auch die 5h Aufenthalt in Istanbul vergehen recht schnell, sodass wir voller Vorfreude die letzte Etappe nach Kathmandu nehmen. Theoretisch alles super, doch einige Turbulenzen lassen das Flugzeug ganz schön wackeln. Soweit nicht besorgniserregend, aber nicht sonderlich appetitfördernd🤢die letzte Stunde wurde dann aber mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Hinalaya Kette belohnt. Wir fliegen auf 11000m Höhe, die höchsten Berge der Welt erreichen mehr als 8000m. Es fühlt sich fast an, als seien wir auf einer Höhe. Nur Gipfelkennerinnen sind wir nicht und können daher leider keine benennen. Einen Vielzahl von Extrarunden sind wir über Kathmandu geflogen. Ob wohl die andere Gästen auf der anderen Seite des Flugzeugs den Mount Everest gesehen haben? 🤔
Dank des zuvor organisierten Visums lief die Einreise problemlos, nur aufs Gepäck mussten wir ewig warten. Ebenso auf unser Taxi vom Flughafen in die Stadt. Eine gute Einführung für Mama: überfüllte, laute Straßen, die einem einiges abverlangen. Smog und Abgasgeruch überall. Nichtsdestotrotz gucken wir in viele freundliche Gesichter und werden viel gegrüßt. Ganz tourilike verbingen wir die ersten 2 Nächte in einem kleinen Hotel mit bunten Gebetsfahnen und rosa blühenden Bäumen in Thamel - dem Touriviertel mit vielen Souvenir- und Outdoorshops. Erste Handelversuche, Preisgrenzen erfahren und uns überlegen, worauf man bei den Fakeprodukten so achten könnte.
Zum späten Nachmittag schlenderten wir durch die Gassen und probierten uns an lokalen Leckereien zusammen mit einer Freewalking tour. Leider wissen wir nicht mehr, wie die Teile alle heißen.
Die übliche Reiseplanung kann mich leider doch noch viel zu oft um den Verstand bringen. Nepal ist einfach ein Land voller großartiger Abenteuer und Sehenswürdigkeiten, sodass es uns schwer fällt, die richtigen Dinge für die kommenden 20 Tage zu planen. Da hilft es nicht mal, dass es an jeder Ecke ein Reisebüro gibt. Das ist einfach eine riesiges Überangebot, wie bei den Outdoorshops. Dazu kommt, dass wir alles um das spektakuläre Holi-Farbfestival rumplanen müssen. Soll es für uns schon nach Phokara gehen oder bleiben wir für Holi in Kathmandu. Solche Fragen können mich ewig beschäftigen, obwohl ich doch eher relaxen sollte... Nun ja. Immer das selbe ;)
Aber eines ist anders: diesmal ist es ein Mama-Tochter-Trip. Eine ganz neue Erfahrung, auf die ich mich sehr freue. @Mama, wie schön dass du an meiner Seite bist 🤍Read more