• Angekommen in Shanghai

    July 9 in China ⋅ ☁️ 28 °C

    Per Direktflug ging es sehr bequem von München aus nach Shanghai. 11 Stunden Flugzeit vergingen im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug.
    Erstaunlich wach kamen wir in Shanghai an, meisterten die Immigration ohne Probleme, (Arrival Card hatten wir bereits im Voraus ausgefüllt und natürlich - typisch deutsch - auch als Ausdruck dabei, sicher ist sicher :D - wollte aber niemand sehen, auch für unsere ausgedruckten Ausreisedokumente hat sich niemand interessiert), am Automaten noch schnell unsere Fingerprints registriert und als wir beim Gepäckband ankamen, war dieses schon nahezu leer. Der komplette Prozess hatte keine 45 Minuten gedauert 😳
    Vom Airport aus gibt es eine Transrapid-Verbindung in die Stadt, von 7 Uhr bis 22/23 Uhr fährt im 15-20 Minuten Takt ein Zug, Für die Strecke von 30 km fährt der Maglev in 8 Minuten. Da der Einreise-Prozess jedoch so fix ging und wir nicht eine Stunde am Flughafen unnütz absitzen wollten, haben wir uns für die reguläre Metro entschieden. Den Transrapid nutzen wir dann bei unserem Flug von Shanghai nach Shenzhen - wir sind schon sehr gespannt darauf 🤗
    Angekommen in der City haben wir leider leider den falschen Weg eingeschlagen. Apple Maps hat uns 15 Minuten in die komplett falsche Richtung gelotst. Es hat geregnet und nachdem Patricks Laune immer weiter sank (stärker werdender Regen, nur ein Regenschirm, Taxi ordern hat nicht geklappt), begann es natürlich auch noch zu gewittern 😣 uns blieb nichts anderes übrig als auszuharren und den Weg wieder zurück zu marschieren. Dort angekommen mussten wir festgestellt, dass wir uns beim Heraustreten aus der Metro nur um 180 Grad drehen hätte müssen und unsere Unterkunft wäre uns direkt ins Gesicht gesprungen.. Hätte, hätte, Fahrradkette 😅

    Nach dem Check-In kam die Müdigkeit und wir zwangen uns wach zu bleiben. Ich ging raus um mich abzulenken und habe dabei zufällig den Mess-Mittelpunkt von Shanghai entdeckt - bzw. ein freundlicher Chinesen hat mich darauf hingewiesen, der dann freundlich anbot dort ein Foto von mir zu machen. People-Pleaser-Ramona wollte ihn nicht enttäuschen und drückte im freundlich und etwas besorgt das Handy in die Hand 😅 - ich wog dabei ab ob ich ihn im Falle eines Rennens einholen würde, hab dies positiv bewertet und war etwas beruhigt - es war jedoch vollkommen unbegründet, er gab es mir freundlich zurück und verabschiedete sich genauso freundlich. Der Rückweg gestaltete sich etwas „schwierig“ denn die Müdigkeit übermannte mich und ich wollte nur noch schlafen, am liebsten direkt da wo ich stand. Es begann jedoch zu regnen und ich war gezwungen mich immer wieder unterzustellen, der Weg zog und zog sich. Endlich in der Wohnung angekommen versank ich neben Patrick in einen äußerst einnehmenden und friedlichen Schlaf.
    Zum Abendessen haben wir uns nochmal rausgewagt und einen leckeren … nun ja was soll ich sagen😅 …. einen leckeren Italiener gefunden. Dann doch keine Experimente am ersten Tag 😂
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