• Bratislava ➡️ Prislop ➡️ Hunedoara

    April 19 in Romania ⋅ ⛅ 12 °C

    Tag 6 - heute haben wir Ungarn durchquert. Mitte April und die Rapsfelder sind schon richtig gelb, die Natur ist hier auch viel weiter. Warm ist es heute, Sonne und 23°C, Hamburg Regen und 12°C.

    Weil Kraftstoff in Ungarn einen anderen (höheren) Preis für Ausländer als für Einheimische hat, wollten wir sicherheitshalber erst in Rumänien tanken. Allerdings haben wir uns etwas verschätzt wie weit wir mit der Tankfüllung noch kommen. Nachdem wir die Grenze passiert hatten (endlich wieder in Rumänien 🥳) sprang die Leuchte für den Reservetank an. So mussten wir bei nächster Gelegenheit an der Autobahn für umgerechnet 1,65 € tanken. An der Autobahn in Deutschland hatte Super 2,55€ gekostet.

    Insgesamt kamen wir aber sehr gut durch und es war für unseren Fahrer weniger anstrengend als gedacht.

    Bevor wir nach Hunedoara (/Eisenmarkt) fuhren, wo wir unsere Übernachtungsmöglichkeit haben, besuchten wir noch das rum.-orth. Kloster Prislop. Ein idyllischer Ort im Herzen der transsilvanischen Berge. Ein kleiner Bach führt über das Klostergelände, an dessen Quelle sich viele Besucher*innen in großen Gefäßen (heiliges?) Wasser für Zuhause abfüllen. Generell waren viel mehr Menschen dort, als wir erwartet hätten. Das Kloster verfügt über einige große, neue Gebäude, aber auch über eine hübsche kleine Kirche aus dem 16. Jh. mit Fragmenten einer äußeren Bemalung und wunderschöner Innenbemalung. Von dort führt ein Weg an dem Friedhof des Klosters vorbei eine Anhöhe hoch, hinter der man über einem Trampelpfad eine kleine in den Felsen gehauene Höhle finden kann, in der sich der als Heiliger verehrte Johannes von Prislop als Einsiedler zurückgezogen hatte. Als wir zurück zur Kirche kamen fand dort gerade das Abendgebet der Nonnen statt. Wir lauschten ein wenig der wunderschönen Liturgie und fuhren dann weiter nach Hunedoara.

    🚙 592 Km, 🚶🏼‍♂️🚶🏻‍♂️ 4 km. ⛪ 1 (Kloster), 🕒 ➡️🕓
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