• Die erste Nacht im Wadi

    16 novembre 2025, Oman ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einer scharfen Pasta, netten Gesprächen, Lachen und Sterne gucken sind wir alle gegen 21:30 doch recht müde in unsere Dachzelte gekrabbelt.

    Ich habe erstaunlich gut geschlafen, den Muezin um 5:00 in der Früh nur wie im Traum wahrgenommen und so gegen 7:00 sind wir alle aufgestanden.

    Ein kurzes Bad vor dem Frühstück, dann Tee, Kaffee, Müsli mit Obst, Saft und für Stefan sogar brioche mit Nutella (@boris im Urlaub genau wie du😉) … es hat an nichts gefehlt.

    Die Bewohner des Wadi haben wir erst zwei Stunden später gesehen und gehört.

    Dann hieß es alles wieder zusammenpacken und verstauen. Ist schon ein Gerödel bis alles wieder an Ort und Stelle ist.

    Wir fahren am Meer entlang nach Sur, besichtigen dort die letzte existierende Dhau Werft der arabischen Halbinsel. Die ersten dieser Holzhandelsschiffe machten sich 1743 auf den Weg u.a. Richtung China.

    Wie die meisten Städte, die wir bislang hier gesehen haben, hat auch Sur kein wirkliches Zentrum. Es gibt einen Souk, der in erster Liniie Stoffe und Maßschneidereien für Frauen sowie Parfum anbietet.

    Nett ist der Leuchtturm mit dem Blick auf die gegenüberliegende Moschee.

    Weiter geht es auf der nagelneuen zum Teil sechsspurigen Autobahn. Hier lässt sich erahnen wie sich der Tourismus im Oman entwickeln wird. Geplant ist, ihn bis 2040 auf ein neues Niveau zu heben. Neben dem Öl soll dann auch der Tourismus einen erheblichen Beitrag zum BIP beitragen. Wir sind froh, jetzt hier unterwegs zu sein.

    Gegen 16:30 kommen wir an unserem Stellplatz für die Nacht an, von hier aus wollen wir morgen ins Wadi Hawer starten. Das Aufbauen des Dachzelts und das Einrichten an unserem Platz lief heute schon wie am Schnürchen. Heute stehen wir nicht alleine. Neben uns steht ein italienisches Paar in einem riesigen Iveco, vor den Palmen hat ein Pärchen ihr Zelt aufgebaut.

    Heute gibt es sogar ein „Ankerbier“ und Snacks zur Vorspeise. Ina und ich haben in einem Supermarkt alkoholfreies Bier entdeckt. Abgerundet wird das „Menu“ durch weiße Bohnen in Tomatensauce.

    Die Einheimischen kommen vorbei zum Autowaschen oder nehmen ihr Sonntagsbad.
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