• StillCurious
  • Stefan Leipold
  • Dieter Fahrländer
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  • Ina Fahrländer

O (H) MAN

Das Adventure Team ist wieder on Tour.
Diesmal geht es auf die arabische Halbinsel , in den Oman 🇴🇲.
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  • Trip start
    November 12, 2025

    Dreieich

    November 12, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 12 °C

    Die Koffer sind gepackt. Die Vorfreude steigt.

    Die besten Mitreisenden treffen wir am Flughafen in unserer „private lounge“.

    Auf dem Weg zum Flughafen gab es noch einen kurzen Schockmoment und Bluthochdruck. Stefan hat seinen Reisepass nicht gefunden.

    Aber einatmen | ausatmen, in Ruhe den Rucksack durchsuchen und alles wird gut.
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  • Maskat

    November 13, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 28 °C

    Was für ein Tag. يا له من يوم

    Unser erster Tag im Sultanat Oman ist angefüllt mit wahnsinnig vielen tollen Eindrücken, einer Riesenportion sight seeing und Begegnungen mit wunderbaren, freundlichen Menschen.

    Gegen 8:00 erreichen wir unsere Unterkunft, machen uns geschwind ein wenig frisch und dann kommt auch schon Suleiman, unser Guide für den heutigen Tag und holt uns ab.

    Wir starten in der Sultan Qaboos Grand Moschee, eines der beeindruckendsten Bauwerke des Oman. Die riesige Moschee fasst bis zu 20.000 Gläubige und ist berühmt für ihren handgeknüpften persischen Teppich und den funkelnden Swarovski-Lüster. Besonders eindrucksvoll sind die harmonische Architektur, die filigranen Mosaike und die friedliche Atmosphäre. Ein Ort voller Schönheit und Stille.

    Weiter geht es zum Royal Opera House Muscat, einem weiteren architektonischen Highlights des Oman. Das elegante Gebäude aus weißem Marmor verbindet arabische Tradition mit modernem Design.

    Zurück im Auto versorgt uns Suleiman mit kalten Getränken und es geht weiter zum Mutrah souk. Direkt an der Corniche gelegen schauen wir erst einmal ob der Sultan auf seiner Yacht zu sehen ist, die direkt dort im Hafen liegt.
    Der Souk ist, wie erwartet, ziemlich touristisch. Toll sind jedoch die verschiedenen Gerüche, die durch die kleinen Gassen wehen. Besonders der Duft von Weihrauch ist allgegenwärtig.

    Weiter geht es zum Palast des Sultans. Bei der Hitze sind wir froh, immer mal wieder im klimatisierten Nissan patrol von Suleiman etwas „runter zu kühlen“.

    Auf der Rückfahrt fährt er mit uns noch an einen tollen Aussichtspunkt, von dem aus wir einen schönen Blick auf das alte Muskat haben.

    Unser Kopf ist voller Eindrücke, wir sind müde (haben ja quasi durchgemacht) und wollen eigentlich nur schnell was essen gehen. Das klappt auch soweit. Als wir dann nach dem Essen noch am Strand entlang spazieren, werden wir von einigen Omanis spontan zum Barbecue eingeladen. Und so eine Einladung sollte man nie ausschlagen. Die drei mit ihren Kindern sind so unglaublich nett. Wir bekommen Lammspieße, selbstgebackenes Fladenbrot, eine Teigtaschen und vor allen Dingen den köstlichen omanischen Kaffee, der mit einem Hauch von Kardamom gewürzt ist.
    Wir unterhalten uns, lachen gemeinsam und mit gefülltem Bauch und vollem Herzen verabschieden wir uns schließlich von unseren „neuen Freunden“. Ich hoffe dass sie, sollten sie irgendwann einmal in Deutschland sein, ebenso freundlich und offen behandelt werden.
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  • Mit 900 PS ins Paradies

    November 14, 2025 in Oman ⋅ 🌙 26 °C

    Unser Tagesprogramm heute: ein BoatTrip zu den Damanyiat Inseln.

    Nach einem entspannten und ausgiebigen Frühstück geht es „FullSpeed“ los.

    Nach ca. 30 Minuten gibt es den ersten Stopp an der „Turtle Bay“.

    Also Flossen an, Taucherbrille mit Schnorchel aufgesetzt und ab ins angenehm warme Wasser. Als dann tatsächlich nicht nur schillernde Fische, sondern auch die ersten Wasserschildkröten auftauchen, ist mir fast der Atem weggeblieben.
    Wie wunderschön ist bitte die Unterwasserwelt. Alles ist so ruhig und entspannt.

    Lediglich die schrumpelig werdende Haut hat uns wieder an Bord gebracht. Ansonsten wären uns noch Schwimmhäute gewachsen.

    Die Crew reicht Wasser, Saft und Sandwiches. Später gibt es noch Bananen und Wassermelone.

    Der zweite Stopp bringt weitere Unterwasserhighlights, aber auch schöne kleine Buchten und feinen weißen Sand. Die Zeit vergeht wie im Fluge und nachdem die Sonne untergegangen war, machen wir uns wieder auf den Rückweg und sind uns einig: das hat sich absolut gelohnt und der Tag kommt direkt in das Glas für unvergessliche Momente.

    Schnorcheln macht hungrig und so machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant.

    Gefunden haben wir kein fancy In-Lokal, dafür aber ein absolut authentisches Lokal fernab von Touristen. Fisch, Salat und Reis waren Mega lecker, und das ganze für umgerechnet € 23,00 für 4 Personen.
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  • Das 4x4 Abenteuer kann beginnen

    November 15, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute holen wir unsere Autos bei Active Oman ab.

    Nach einer Einweisung in Auto und Ausstattung geht es zum Sultan Supermarkt. Auf dem Weg hört Dieter an ihrem Auto „Schleifgeräusche“ und beschließt nochmal zurück zu fahren, während wir die Einkäufe erledigen.

    Ina und Dieter bekommen ein neues Auto, das Dachzelt wir ummontiert und dann können wir los.

    Begleitet vom Ruf des Muezin verlassen wir Muskat mit dem Ziel Wadi al Arbeieen.

    Die ersten 130 Kilometer fahren wir Autobahn, bevor es dann weiter geht auf Staub und Schotterpiste.
    Die ersten „wilden“ Tiere sehen wir auch schon.

    Stefan und ich nehmen unterwegs einen jungen Mann mit bis hinein ans Ende des Wadi. Sanswar zeigt uns einen Stellplatz und bietet uns an, uns bis zum kleinen Wasserfall zu führen. Das Angebot nehmen wir gerne an, schließlich soll er auch ein paar Rial verdienen.

    Der Weg führt unter Palmen hindurch, entlang am Bewässerungssystem und über Felsen hinweg. Eine echte Kletterpartie. Leider waren wir nicht ganz vorbereitet und hatten keine Badesachen dabei. Die Männer stürzen sich in ihren Klamotten ins erfrischende Nass.

    Da wir doch relativ spät wieder am Auto sind beschließen wir die Nacht im Wadi al Arbeieen zu bleiben. Wir wollen für die erste Nacht gerne noch im hellen aufbauen, uns einrichten und etwas kochen. Braucht auch alles seine Zeit.

    Schnell steht die Pasta auf dem Tisch und ein kleines Feuerchen machen wir uns auch noch.

    Mal sehen wie wir die erste Nacht schlafen…
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  • Die erste Nacht im Wadi

    November 16, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einer scharfen Pasta, netten Gesprächen, Lachen und Sterne gucken sind wir alle gegen 21:30 doch recht müde in unsere Dachzelte gekrabbelt.

    Ich habe erstaunlich gut geschlafen, den Muezin um 5:00 in der Früh nur wie im Traum wahrgenommen und so gegen 7:00 sind wir alle aufgestanden.

    Ein kurzes Bad vor dem Frühstück, dann Tee, Kaffee, Müsli mit Obst, Saft und für Stefan sogar brioche mit Nutella (@boris im Urlaub genau wie du😉) … es hat an nichts gefehlt.

    Die Bewohner des Wadi haben wir erst zwei Stunden später gesehen und gehört.

    Dann hieß es alles wieder zusammenpacken und verstauen. Ist schon ein Gerödel bis alles wieder an Ort und Stelle ist.

    Wir fahren am Meer entlang nach Sur, besichtigen dort die letzte existierende Dhau Werft der arabischen Halbinsel. Die ersten dieser Holzhandelsschiffe machten sich 1743 auf den Weg u.a. Richtung China.

    Wie die meisten Städte, die wir bislang hier gesehen haben, hat auch Sur kein wirkliches Zentrum. Es gibt einen Souk, der in erster Liniie Stoffe und Maßschneidereien für Frauen sowie Parfum anbietet.

    Nett ist der Leuchtturm mit dem Blick auf die gegenüberliegende Moschee.

    Weiter geht es auf der nagelneuen zum Teil sechsspurigen Autobahn. Hier lässt sich erahnen wie sich der Tourismus im Oman entwickeln wird. Geplant ist, ihn bis 2040 auf ein neues Niveau zu heben. Neben dem Öl soll dann auch der Tourismus einen erheblichen Beitrag zum BIP beitragen. Wir sind froh, jetzt hier unterwegs zu sein.

    Gegen 16:30 kommen wir an unserem Stellplatz für die Nacht an, von hier aus wollen wir morgen ins Wadi Hawer starten. Das Aufbauen des Dachzelts und das Einrichten an unserem Platz lief heute schon wie am Schnürchen. Heute stehen wir nicht alleine. Neben uns steht ein italienisches Paar in einem riesigen Iveco, vor den Palmen hat ein Pärchen ihr Zelt aufgebaut.

    Heute gibt es sogar ein „Ankerbier“ und Snacks zur Vorspeise. Ina und ich haben in einem Supermarkt alkoholfreies Bier entdeckt. Abgerundet wird das „Menu“ durch weiße Bohnen in Tomatensauce.

    Die Einheimischen kommen vorbei zum Autowaschen oder nehmen ihr Sonntagsbad.
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  • Wadi Hawer. Neuer Tag. Neues Abenteuer.

    November 17, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 21 °C

    Auch die zweite Nacht im Dachzelt verlief gut und bescherte uns den ein oder anderen orientalischen Traum.

    Zum Frühstück kommen Ziegen vorbei, die bei uns allerdings leer ausgehen. Wir brauchen unsere Körner selbst, schließlich steht wieder Action auf dem Programm.

    Gestärkt und voller Tatendrang machen wir uns auf den Weg zum Einstieg ins Wadi Hawer. Den zu finden ist schon mal nicht so einfach. Zum Glück gabelt uns Mohamed auf und erklärt sich kurzerhand zu unserem Guide.

    Wir lassen die Ansiedlung hinter uns und wandern zunächst über Felsen, bis es etwas anspruchsvoller wird und wir mehr klettern müssen.

    Dann der erste Pool und es geht ab ins erfrischende Nass und schwimmend weiter. Der Trail bietet immer wieder neue Ausblicke und auch Herausforderungen. Es ist der absolute Wahnsinn.

    Danke nochmal an Mohammed, der uns gut und sicher durch dieses Abenteuer gebracht hat. Alleine hätten wir es nicht machen wollen und sicher viel früher umgedreht.
    Einzig die Nachverhandlungen über die Bezahlung haben den guten Eindruck den wir von ihm hatten etwas getrübt.
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  • Tauschen Dachzelt gegen Wüstenzelt

    November 17, 2025 in Oman ⋅ 🌙 22 °C

    Nach unserem Wadi-Abenteuer geht es Schlag auf Schlag weiter: wir düsen in die Wüste Wahibi Sands.

    In Bidiya sind wir mit Amer verabredet, der uns den Weg zu unserem Camp zeigt.

    Mitten im Sand stehen drei Zelte, zwei davon belegen wir, in dem dritten sind zwei Italienerinnen. Dazu ein großes Gemeinschaftszelt, dort wird gegessen, und eine Lounge.

    Heute trinken wir ein „Sundownerbier“ auf einer Düne und unsere Herzen sind voll. Wie wunderschön ist diese Erde. Und wie toll ist es, dass wir das gemeinsam erleben dürfen.

    Um 19:30 gibt es dann ein Abendessen, das sich sehen lassen kann: Salat, Humus, Auberginencreme, gegrilltes Huhn, Garnelenspieße und Spieße mit Kamelfleisch, das ausgezeichnet schmeckt. Dazu noch Reis und Gemüse.

    Mit gefülltem Bauch lassen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen, bestaunen den Sternenhimmel und fragen uns, ob dort oben in den unendlichen Weiten auch jemand sitzt und sich fragt, ob es außer ihm noch anderes Leben gibt.
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  • Wahibi Sands

    November 18, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

    Wüste hat auf mich eine ungeheure Anziehungskraft. Diese Weite, die Stille, die Sterne in der Nacht und diese unglaublichen Sonnenuntergänge, aber auch Sonnenaufgänge.

    Wir haben uns den Wecker gestellt um den Sonnenaufgang um 6:19 nicht zu verpassen. Und was soll ich sagen: es hat sich sowas von gelohnt. Es ist magisch, innerhalb von drei Minuten ist sie da und der neue Tag erwacht zum Leben.

    Für uns hält er wieder tolle Momente bereit. Das morgendliche Yoga mit diesem wunderbaren Ausblick ist einfach next Level. Hier hat der Sonnengruß eine ganz besondere Bedeutung.

    Das Frühstück ist, wie überhaupt das ganze Essen hier, sehr lecker und liebevoll zubereitet.

    Amer, der Campbesitzer (wobei man bei drei Zelten eigentlich nicht von einem Camp sprechen kann) hat den Tourismus der Zukunft verstanden. Authentizität, Individualität und ein guter Mix aus einfachem Leben und ein klein wenig Luxus. Es wäre schön, wenn mehr den Tourismus auf diese Art umsetzen würden. Von uns bekommt er eine 10/10.

    Wir fahren mit ihm zu einer Beduinenfamilie und werden typisch omanisch mit Kaffee, Datteln und Hawla, einer Gelee artigen Süßspeise, empfangen. Wir erfahren so einiges über das Leben der Beduinen: viele leben inzwischen in Häusern, vor allem die mit Kindern, damit diese die Schule besuchen können.

    Die Behausung ist einfach, verfügt aber über einen TV und 16 Solarpanels, die den nötigen Strom liefern.
    Lebensgrundlage dieser Familie ist die Kamel Zucht. Insbesondere Rennkamele sind ein lukratives Geschäft, erklärt uns Amer. Die Tiere werden nach Dubai verkauft, dort finden zahlreiche große Rennen statt. Für ein Champion Kamel können bis zu 100.000 OMR erzielt werden.

    Wir sehen unterwegs zahlreiche, andere Wüstencamps, alle aber viel größer als unseres. Da haben wir mit dem FYAFY Camp wirklich einen Volltreffer gelandet. Die Fahrt mit Amer beinhaltet sogar ein kleines Dunebashing, so dass wir beschließen am Abend lieber wieder den Sonnenuntergang zu genießen und ungefähr 50.000 Fotos zu machen.

    So schnell wie die Sonne morgens aufgeht, ist sie am Abend dann auch verschwunden.
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  • Ibra - bröckelnde Pracht

    November 19, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 17 °C

    Ein letzter Sonnenaufgang in der Wüste und dann müssen wir uns aus dem großen Sandkasten Wahibi Sands verabschieden.

    Schnell sagen wir noch unseren neuen Freunden نراكم مرة أخرى und dann geht es weiter.

    Bei einem Freund von Amer pumpen wir die Reifen wieder auf. In Bidiya ist Betrieb auf der Straße an deren Rändern sich Geschäft an Geschäft reiht. Die Ortschaften sind alle schon geschmückt für den bevorstehenden Nationalfeiertag und auch Fahnen mit dem Bild des aktuellen Sultan Haitham bin Tarik Al Said hängen von einigen Geschäften.

    Im nächstgelegenen Supermarkt besorgen wir Eiswürfel für den „Kühlschrank“ und etwas zu essen für heute Abend. Heute heißt es wieder selber kochen und Dachzelt aufbauen.

    Zunächst halten wir aber unterwegs in Ibra, einem der ältesten Orte im Oman. Den Frauenmarkt verpassen wir zeitlich ganz knapp von daher ist unser Ziel der historische Ortsteil Minzafah, ein großartiges Beispiel für die Lehmarchitektur Omans.
    Anlehnen sollte man sich aber besser nicht, es bröckelt an allen Ecken und Enden. Man erkennt aber sehr gut die Architektur der alten Häuser, die seinerzeit zum Großteil wohlhabenden Kaufmannsfamilien gehörten, deren Segelschiffe im Afrika Handel von Bedeutung waren.

    Durch die Gassen und verfallenen Häuser weht ein Hauch vergangener Jahrhunderte. Hie und da finden sich auch Spuren der Moderne. #graffiti.

    Unseren Schlafplatz für die Nacht finden wir oberhalb von Misfah al Abriyyin. Die Oasenstadt wollen wir morgen in der Frühe erkunden.

    Die Rollen sind streng verteilt: Ina und ich richten die Betten, die Männer machen Feuer für die Marshmallows.
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  • Misfat al Abriyeen

    November 20, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 16 °C

    Der morgendliche Sonnenaufgang wird schon zur Routine, ohne jemals langweilig zu werden.

    Wir besichtigen die Bergoase Misfat al Abiyeen. Unzählige Terassenfelder schmiegen sich zwischen steile Felswände und die lebenswichtigen Bewässerungskänale. Grünes Gras leuchtet unter majestätischen Palmen, Bananenstauden bieten Schatten und vereinzelt tragen sie Früchte. Transportesel balancieren über schmale Wege und der Duft von Weihrauch weht durch die engen Gassen und Gänge.
    Wir fühlen uns ein wenig wie aus der Zeit gefallen, doch auch hier lassen Bauarbeiten erahnen wie sehr sich dieser idyllische Ort verändern wird.

    Bevor wir nach Nizwa fahren, machen wir noch einen Abstecher nach Bahla und besichtigen die Festung Hism Tamah, die größte des Landes. Das Fort war oft auch Regierungssitz und wurde dementsprechend häufig erweitert.
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  • Freitagsmarkt

    November 21, 2025 in Oman ⋅ 🌙 18 °C

    Wie geplant machen wir uns kurz vor 6:00 auf den Weg zum Souk.

    Als erstes schauen wir beim Gemüse Souk vorbei, bevor es weiter zum Viehmarkt geht.

    Die ersten Toyota mit Ziegen, Kälbchen und Kühen fahren vor und laden ab. Es dauert noch eine ganze Zeit bis der Viehmarkt offiziell eröffnet wird.

    Bauern aus der gesamten Region führen nach und nach Tiere herein, um sie in einem offenen Rundlauf vor potenziellen Käufern zu präsentieren. Es wird zum ersten Mal lauter. Inmitten des Stimmengewirrs, des Tierlärms und des geschäftigen Feilschens zeigt sich ein authentisches Bild des omanischen Landlebens. Der Markt ist nicht nur Handelsplatz, sondern auch sozialer Treffpunkt voller Gesten und Geschichten und die Gesichter der Menschen erzählen davon.

    Kleine Jungs verfolgen das ganze Geschehen sehr aufmerksam, hier lernen sie etwas für die Zukunft und wachsen in Traditionen hinein.
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  • NIZWA

    November 21, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 27 °C

    Für viele Omanis gilt Nizwa als heimliche Hauptstadt, für uns ist es die bislang schönste Stadt. Trotz der 95.000 Einwohner ist sie recht übersichtlich. Die Altstadt mit dem Souk, die Festung und die Moschee liegen nah beieinander. Und auch unser Hotel ist absolut zentral gelegen.

    Durch den Nationalfeiertag herrscht auch hier eine ganz besondere Atmosphäre, die uns unmittelbar in ihren Bann zieht.

    Über allem wacht das mächtige Nizwa-Fort, dessen runder Turm wie ein Wachposten aus vergangenen Jahrhunderten in den Himmel ragt. Von oben sieht man die Palmenoasen, die schmalen Gassen der Altstadt, die Moschee und die Berge, die im Nachmittagssonnenlicht rot glühen. Eigentlich fehlt nur noch der fliegende Teppich und das Märchen kann beginnen.

    Wir essen mit Blick auf die Festung und die Moschee zu Abend und gönnen uns einen leckeren Mocktail.

    Uns fällt auf, dass trotz der Feierlichkeiten und vielen Menschen die unterwegs sind, eine ruhige, entspannte Atmosphäre herrscht. Kein Geschrei, kein Lärm, alle gehen zuvorkommend und freundlich miteinander um.

    Wir lassen uns noch ein wenig treiben, beobachten wie die ersten Gemüsestände am Straßenrand aufgebaut werden, saugen alles auf, probieren Weihrauch und Safraneis und gehen gegen 22:00 ins Bett. Schließlich wollen wir morgen früh um 6:00 auf den Freitagsmarkt.
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  • Jebel Shams - Berg der Sonne

    November 21, 2025 in Oman ⋅ 🌙 14 °C

    Von Nizwa geht es für uns weiter hoch hinaus ins Jebel Shams Gebirge.

    Der Jebel Shams, der „Berg der Sonne“, ist mit rund 3.000 Metern der höchste Gipfel des Omans – und einer der spektakulärsten Orte der gesamten Region. Ganz so weit oben sind wir nicht, aber unser Schlafplatz für heute Nacht liegt immerhin auf knapp 2.000 Metern.
    Doch bevor wir uns in unseren Schlafsack kuscheln ist Action angesagt: wir schnüren die Wanderschuhe und machen uns auf den Weg zum „balcony walk“, ein gut begehbarer, aber spektakulärer Pfad entlang der Canyonwand bis zu einem verlassenen Bergdorf - ein Highlight für Wanderer.
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  • SNAKE 🐍 CANYON

    November 22, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute ist die Strecke das Highlight. Wir fahren durch den Snake 🐍 Canyon nach Wakan. Die Strecke windet sich wie eine Schlange durch das Gebirge.

    Doch erst einmal werden wir wieder von der Sonne geweckt, frühstücken in Ruhe, machen „Katzenwäsche“, packen alles ein und dann geht’s los.

    Die ersten Meter sind noch okay, aber dann wird es zunehmend enger, steiniger und vor allen Dingen steiler. Die Videos geben das leider nicht wieder. Das müsst ihr einfach selbst erleben.

    Durch den Snake 🐍 Canyon zu fahren fühlt sich an wie ein Abenteuerfilm in Echtzeit: enge Kurven, steile Felswände, trockenes Flussbett unter den Reifen und plötzlich diese gewaltige Stille, die nur der Oman kann. Ein Weg, der ruckelt, staubt, überrascht mit unglaublichen Ausblicken – und genau deshalb unvergesslich bleibt.

    Wir begegnen einem Crazy Boy, der die Strecke tatsächlich mit dem Bike fährt. Allerdings bergauf.

    Schlangen 🐍 haben wir auf der ganzen Strecke übrigens keine gesehen.
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  • Wakan

    Nov 22–28, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 21 °C

    WAKAN. Das Bergdorf liegt im Westlichen Hadschar, am Hang des Jabal Akhdar-Massivs.
    Dort, wo die Berge den Himmel berühren. Ein Dorf aus Stein und Stille, umgeben von Bäumen und Palmen ,alten Bewässerungskanälen, die wie leise Geschichten durch die Terrassen fließen. Jeder Schritt führt höher, jeder Blick weiter – als hätte die Natur hier einen Aussichtsbalkon für die Seele geschaffen.

    Unsere Unterkunft ist absolut authentisch. Wir beziehen eine Art Doppelhaus (wir die 4, Ina und Dieter die 5) legen unsere Sachen ab und weiter geht‘s.

    Nach der Autofahrt durch den Snake 🐍 Canyon (die wirklich spektakulär war) sind wir froh, uns noch ein bisschen bewegen zu können.

    BBP ist angesagt: wir nehmen einen Weg der über mehr als 700 Stufen durch die terrassierten Gärten des Dorfes führt. Auch hier ist der Esel wichtiges Transportmittel.

    Ganz stehengeblieben ist hier die Zeit aber doch nicht. Im Dorf gibt es einen 24/7 Selbstbedienungsladen und das recht stylische Wakan View Café.
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  • Happy New Year of lifetime

    November 23, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 18 °C

    „كل عام وأنتم بخير“
    Alles Gute für jeden Tag des Jahres

    Der Tag beginnt erst einmal mit einem fetten Lachanfall: Ich habe statt der Happy Birthday Girlande, Happy New Year eingepackt 😂
    Da machen wir doch einfach Happy New Year of lifetime draus. Dem Geburtstagsmenschen Dieter hat‘s auf jeden Fall gefallen.

    Wir haben einen tollen Frühstücksplatz und sogar einen kleinen Geburtstagskuchen.
    Dieser Ort hoch oben im Hadschargebirge hat uns alle total verzaubert und wir können uns kaum losreißen.

    Doch wir befinden uns nun schon auf der Zielgeraden unserer Reise.

    Heute geht es wieder Richtung Muskat und wir hoffen auf einen netten Stellplatz am Meer.
    Inshallah.

    Allah, bzw. Stefan hat ein echt nettes Plätzchen am Strand von Al Sawadi für uns ausfindig gemacht.

    Wattwanderung im Oman.
    Da es hier auch starke Gezeiten gibt, machen wir bei Niedrigwasser eine Wattwanderung zur nahegelegenen Insel und erklimmen die 666 Stufen hoch auf den Befestigungsturm. Der Legende (oder Ina’s Phantasie) nach hat hier der Sultan seine Lieblingsfrau versteckt damit kein anderer ihre Schönheit erblicken kann.

    Ein weiterer Sonnenuntergang der sich anfühlt als würde die Zeit für einen Moment stillstehen. Die Sonne sinkt langsam hinter die Berge und färbt den Himmel in warmes Orange, Rosa und Violett. Es ist ein stilles, kraftvolles Schauspiel, das den Tag sanft verabschiedet und den Abend mit einem Hauch von Abenteuer einläutet.

    Das Geburtstagsmahl für Dieter kann sich auch sehen lassen. Von Tabulé über Meeresfrüchtesalat zum Mangosalat (einmal extra spicy 🌶️) als Vorspeise ist alles dabei. Der Hauptgang: Biryanireis mit einem leckeren Gemüsecurry. Als Dessert gibt es den köstlichen Geburtstagskuchen mit frischem Obstsalat. Dazu das Meeresrauschen als Hintergrundmusik. Es braucht kein stylisches Restaurant um einen unvergesslichen Geburtstag zu verbringen.
    Nun noch ein kleines Feuerwerk und ein gemütliches Lagerfeuer am Strand: mehr geht nun wirklich nicht.
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  • ByeBye Landcruiser

    November 24, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute müssen wir unsere liebgewonnenen Toyota Landcruiser V6 mit „Schlafzimmer on top“ abgeben. Sie haben uns super safe durch den Oman gebracht und jedes Abenteuer mit Bravour bestanden.

    Einmal noch Yoga am Strand und ein erfrischendes Bad im arabischen Meer.

    Ein letztes Frühstück auf unseren bequemen Campingstühlen und dann mal schauen, wie wir den ganzen „Kerschel“ halbwegs verstaut bekommen.

    Wir checken ein im Chedi und sind gespannt ob wir in Boxspringbetten überhaupt noch schlafen können.

    In dem langen Pool werden wir wohl keine 22 Bahnen schwimmen 10 reichen aus.

    Für das Dinner entscheiden wir uns noch einmal für ein Fischlokal, das den Charme einer Kantine hat. Der Fisch allerdings ist sehr lecker und der Preis: nicht der Rede wert.

    Wir schlendern durch den Souk in Mutrah, der uns viel zu touristisch ist. Nicht zu vergleichen mit Nizwa.
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  • The Chedi

    November 25, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 26 °C

    Unser letzter voller Tag hier im Oman.

    Wir schlafen aus, machen Yoga am Strand, schwimmen im Long Pool und frühstücken ausgiebigst mit allem was das Herz begehrt. Das Frühstücksbuffet hier ist echt „outstanding“.
    Ansonsten wollen wir heute nur faulenzen und die Sonne, das Meer und den blauen Himmel genießen.

    Die „Einflugschneise“ der Möwen über uns, Gedanken, die schon mal um künftige Reisen kreisen, ein leckerer Mocktail in der Hand: wir sind sehr dankbar für das, was wir die letzten 13 Tage erleben durften.

    Ein Henna Tattoo haben wir uns nicht machen lassen, dafür haben wir „Tattoo Hände“ für zu Hause gefunden. Sie werden uns nicht nur an die Zeit im Oman, sondern auch an unsere Freundschaft erinnern.

    Freundschaft geht Hand in Hand,
    nicht immer im Gleichschritt,
    aber im gleichen Vertrauen.
    Zwei Wege, die sich berühren,
    zwei Herzen, die ein Stück gemeinsam tragen.
    Hand in Hand bedeutet nicht,
    dass man niemals loslässt,
    sondern dass man weiß:
    Wenn es wichtig wird, ist die Hand wieder da.

    Den Abend beschließen wir im Fischspezialitäten-Restaurant am Strand und gönnen uns tatsächlich eine Flasche Wein zum Essen.

    ليلة هانئة كالقمر
    „Eine ruhige Nacht, so sanft wie der Mond.“
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  • Zwischen Wüste, Wadis und Wunderwelten.

    November 26, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 26 °C

    Nun ist es vorbei, unser Abenteuer Oman. Nach einem letzten Bad im Meer und Pool, einem Frühstück, das bis heute Abend ausreicht, sitzen wir inzwischen am Flughafen und in wenigen Stunden sind wir wieder im kalten, grauen Deutschland. Inshallah.

    Lange haben wir geplant, groß war die Vorfreude und großartig war die gesamte Reise. Wir können das Sultanat am arabischen Meer uneingeschränkt als Reiseziel empfehlen.

    Wir haben ein Land erlebt, dessen Schönheit leise beginnt und tief nachhallt.
    Sie zeigt sich in den goldenen Dünen, die im Abendlicht zu glühen scheinen,
    und in den klaren, smaragdgrünen Wadis, in denen Wasser wie ein Geheimnis fließt.
    Sie lebt in den mächtigen Bergen des Hadschar, wo Stille zum eigenen Echo wird,
    und an den weiten Küsten, an denen das Meer Geschichten aus der Ferne erzählt.
    Zwischen alten Souks, Begegnungen mit den so unglaublich freundlichen Menschen und einem Himmel voller Sterne entfaltet der Oman eine Anmut, die nicht laut sein muss weil sie das Herz auf ganz natürliche Weise berührt.
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    Trip end
    November 26, 2025