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  • Day14

    Tag 17 mit Jesus

    April 14, 2018 in Cuba ⋅ ☀️ 31 °C

    6 Nächte hatte wir auf Cayo Coco und wie wir schon vermutet haben, sind diese wie im Flug vergangen. Produktiv waren wir so gut wie gar nicht aber das war in gewisser Weise auch beabsichtigt ☺️

    So haben wir Freitag Früh mit schwerem Herzen ausgecheckt und wurden zum 15 Minuten entfernten Airport gebracht, von dort ging es mit Blue Panorama 50 Minuten zurück nach Havanna. Von oben erkannte man auch warum die Gegend hier jardines del rey genannt wird. Die ganze Insel ist komplett überwachsen mit Büschen und Bäumen, nur einpaar Straßen gibt es die wie kleine Adern verlaufen.

    Der Flug war sehr angenehm, mit uns waren auch nur etwa 20 andere Menschen an Board der Boeing 737. Wieder zurück in Havanna ließen wir uns zu unserem ersten Casa, zu Candida, fahren. Wir wir erfuhren machte sie sich gerade eine schöne Zeit in Miami also einfach eine Tür weiter und wir waren bei ihrem Sohn untergebracht. Das Zimmer war sogar schöner und wir hatten sogar eine Dachterasse.

    Am nächsten Tag hatten wir noch unseren letzten vollen Tag in Havanna und den nutzten wir noch ein bisschen für Sightseeing. Havanna hat auch eine Jesusstatue also sind wir mit der Fähre das kleine Stückchen auf die andere Seite des Hafens gefahren. Er ist nur 16m hoch aber ganz nett anzusehen und daneben steht auch gleich das Haus von Che Guevara. Außerdem gibt es auf der Seite der Bay auch noch ein tolles Fort mitsamt Leuchtturm, das wir auch noch besichtigt haben. Abends ging es dann wieder auf den Malecón (Uferpromenade), wir schauten uns den Sonnenuntergang, hatten noch ein sehr gutes Essen und nach 25km laufen an dem Tag gab es in der Innenstadt sogar noch ein kleines Salsafestival wo wir unseren letzten Mojito zu uns nahmen und unsere Beine ausruhten ☺️

    Vor unserer Reise haben wir natürlich viele Informationen eingeholt und waren ehrlich gesagt etwas unsicher ob uns das Land gefallen wird. Die Leute sind so unhöflich, das Essen schlecht, sie ziehen dir nur das Geld aus der Tasche, es ist gefährlich, und das beste an Kuba ist, wenn man nicht hinfährt. Ich weiß nicht was diese Leute gemacht haben aber wir haben uns noch auf keiner Reise so sicher gefühlt und das Essen war bis auf den letzten Snack am Airport großartig. Außerdem strahlen die Leute mit jeder Faser ihres Körper Lebensfreude aus, man wird angelächelt, es wird einem geholfen ohne um Hilfe gefragt zu haben, jeder hat ein Liedchen auf den Lippen oder tanzt umher. Noch bewundernswerter sind diese Eigenschaften wenn man bedenkt, dass die meisten Menschen hier sehr wenig haben und sehr schwer arbeiten müssen um überhaupt Essen auf den Tisch zu bekommen.

    Wenn uns jetzt jemand fragt wie Kuba ist sagen wir nur: einfach fantastisch, wir können es nur wärmstens empfehlen und hoffen eines Tages wieder zurückzukommen um dann die östliche Hälfte der Insel zu erobern 🇨🇺
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