Wolfgang Rosmann

Joined September 2016
  • Day3

    Sehr gut ausgeruht, nach einer angenehmen Nacht ging’s zuallererst frühstücken an dem heutigen, grob übersetzt „Lehrertag“. Ja sowas gibt’s hier und das ist ein staatlicher Feiertag. Deswegen haben gestern auch alle Party gemacht und anscheinend will jeder auswärts frühstücken. Kurz nach unserer Ankunft im Lokal standen plötzlich hunderte Leute an, die rein wollten. Tja, Glück muss der Mensch haben und wir waren happy über Avocado Toast, pochiertes Ei und banana bread 😄

    Mit vollem Magen ging’s dann mit der modernen Straßenbahn in das Viertel Belém. Hier steht das Hieronymuskloster, welches unter anderem das Grab von Vasco da Gama beherbergt, außerdem gibt es hier eine sehr große Anzahl von Museen. Gegenüber des Klosters sind wir am Schifffahrerdenkmal vorbei am Fluss entlang Richtung Torre de Belém geschlendert. Die tolle Promenade hier mit Blick auf die Flussmündung ins Meer wird nur von sehr vielen Touristen gestört 😕 aber die sind hier eh überall 😄

    Wieder in der Altstadt angekommen schauten wir nur noch schnell in dem größten indoor Markt vorbei um uns etwas zu stärken. Natürlich mit den beiden bekanntesten Speisen hier: Bolinhos de bacalhau und als Nachtisch pastéis de nata 😍

    Daheim haben wir noch einen kurzen nap eingelegt und dann sind wir schon zum Fado Restaurant meines Vertrauens gefahren 😄 bei Senhor Vinho gab es sehr gutes Essen und tollen Fado und pappsatt und sehr müde, haben wir uns gegen 23:00 Richtung Heimat ins Uber gesetzt.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day2

    Toller Tag nach holprigem Start

    October 4 in Portugal

    Boa tarde aus dem sehr sonnigen Lissabon! :)

    Wie die Überschrift schon sagt, war es anfangs leider etwas mühsam. Sind mit 1 Stunde Verspätung erst gestartet und somit erst um bissl was nach 23:00 Ortszeit gelandet. Dann mussten wir auch noch etwas warten bis wir aussteigen durften und zu guter letzt hat sich unser uber Fahrer mit der Adresse vertan und wir durften um Mitternacht mit Koffer Lissabon nach unsrem Apartment absuchen 😄 zum Glück liegt das aber nur etwa 20 Meter von dem Airb‘n‘b von vor 3 Jahren entfernt, somit kannte ich mich schon bissl in der Gegend aus. Nach 15 min war es gefunden und wir haben uns nur noch in die Feder geschmissen 💤💤💤

    Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück mal gleich zum Castelo de São Jorge, wo man einen wirklich schönen Blick über die Altstadt, den Fluss bis rüber zur Brücke und zum Jesus hat. Nach dem Schloss haben wir uns in die bekannte Electrico 28 gesetzt und sind bisschen durch Alfama und Graça gedüst um anschließend über den Praça do Comércio zur Fähre zu gehen. Diese hat uns dann nach Almada und zur Cristo Rey Statue gebracht. Um einiges beeindruckter als über die Statue in Havanna sind wir auch noch ganz rauf auf die Statue gefahren und haben das tolle Panorama genossen.

    Abends sind wir dann mit einem der Aufzüge, nämlich dem ascensor da Glória, rauf ins Bairro Alto gefahren. In den kleinen verwinkelten Gässchen ist jeden Abend was los. Überall spielt es Musik, sind Tische rausgestellt und es gibt viele Bars. Dort haben wir uns eine kleine Flasche Wein und Tapas gegönnt, und sind anschließend nach einem sehr aktiven Tag wiedermal ins Bett gefallen 😄
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  • Day14

    Tag 17 mit Jesus

    April 14 in Cuba

    6 Nächte hatte wir auf Cayo Coco und wie wir schon vermutet haben, sind diese wie im Flug vergangen. Produktiv waren wir so gut wie gar nicht aber das war in gewisser Weise auch beabsichtigt ☺️

    So haben wir Freitag Früh mit schwerem Herzen ausgecheckt und wurden zum 15 Minuten entfernten Airport gebracht, von dort ging es mit Blue Panorama 50 Minuten zurück nach Havanna. Von oben erkannte man auch warum die Gegend hier jardines del rey genannt wird. Die ganze Insel ist komplett überwachsen mit Büschen und Bäumen, nur einpaar Straßen gibt es die wie kleine Adern verlaufen.

    Der Flug war sehr angenehm, mit uns waren auch nur etwa 20 andere Menschen an Board der Boeing 737. Wieder zurück in Havanna ließen wir uns zu unserem ersten Casa, zu Candida, fahren. Wir wir erfuhren machte sie sich gerade eine schöne Zeit in Miami also einfach eine Tür weiter und wir waren bei ihrem Sohn untergebracht. Das Zimmer war sogar schöner und wir hatten sogar eine Dachterasse.

    Am nächsten Tag hatten wir noch unseren letzten vollen Tag in Havanna und den nutzten wir noch ein bisschen für Sightseeing. Havanna hat auch eine Jesusstatue also sind wir mit der Fähre das kleine Stückchen auf die andere Seite des Hafens gefahren. Er ist nur 16m hoch aber ganz nett anzusehen und daneben steht auch gleich das Haus von Che Guevara. Außerdem gibt es auf der Seite der Bay auch noch ein tolles Fort mitsamt Leuchtturm, das wir auch noch besichtigt haben. Abends ging es dann wieder auf den Malecón (Uferpromenade), wir schauten uns den Sonnenuntergang, hatten noch ein sehr gutes Essen und nach 25km laufen an dem Tag gab es in der Innenstadt sogar noch ein kleines Salsafestival wo wir unseren letzten Mojito zu uns nahmen und unsere Beine ausruhten ☺️

    Vor unserer Reise haben wir natürlich viele Informationen eingeholt und waren ehrlich gesagt etwas unsicher ob uns das Land gefallen wird. Die Leute sind so unhöflich, das Essen schlecht, sie ziehen dir nur das Geld aus der Tasche, es ist gefährlich, und das beste an Kuba ist, wenn man nicht hinfährt. Ich weiß nicht was diese Leute gemacht haben aber wir haben uns noch auf keiner Reise so sicher gefühlt und das Essen war bis auf den letzten Snack am Airport großartig. Außerdem strahlen die Leute mit jeder Faser ihres Körper Lebensfreude aus, man wird angelächelt, es wird einem geholfen ohne um Hilfe gefragt zu haben, jeder hat ein Liedchen auf den Lippen oder tanzt umher. Noch bewundernswerter sind diese Eigenschaften wenn man bedenkt, dass die meisten Menschen hier sehr wenig haben und sehr schwer arbeiten müssen um überhaupt Essen auf den Tisch zu bekommen.

    Wenn uns jetzt jemand fragt wie Kuba ist sagen wir nur: einfach fantastisch, wir können es nur wärmstens empfehlen und hoffen eines Tages wieder zurückzukommen um dann die östliche Hälfte der Insel zu erobern 🇨🇺
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  • Day7

    Auf den heutigen Tag haben wir uns schon sehr lang gefreut. Gegen halb 8 holt uns unser collectivo ab und bringt uns auf die ca 3,5h entfernte Insel Cayo Coco. Nach einer sehr lieben und erstaunlich traurigen Verabschiedung von Omaida ging es los. Die Fahrt selber war recht heiß, lang und geprägt von sehr lauter Reaggeton Musik. Aber das Land wurde flacher und auch viel trockener als wir es bis jetzt gewohnt waren und plötzlich standen wir vor einem Checkpoint. Den easy passiert fuhren wir nun auf einer elendslangen schnurgeraden Straße und links und rechts von uns einer kleiner weißer Sandstreifen und danach das Meer.

    Cayo Coco ist nur mit einem ganz dünnen Landstrich mit dem Festland verbunden, ähnlich den Florida Keys. Endlich kamen wir in unserem ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ all inclusive Resort und auch wieder ein Stück westlicherer Welt an. Letzteres hat uns einen ziemlich Schlag ins Gesicht versetzt. Nach unfassbar freundlichen, lieben Kubanern und tollem Essen standen wir nun zwischen fetten Kanadiern, Burgers und Hot Dogs 😰 wir mussten etwas auf unser Zimmer warten, also gingen wir in die Snack Bar um uns etwas zu stärken. Auf dem Boden geschmissenes Essen, wie Dreck behandelte (und trotzdem sehr zuvorkommende) Angestellte, Poolspielchen und Alkohol in Strömen. Es war ein gewisser Kontrast zu den Leuten in Viñales zum Beispiel, die kaum etwas zum leben haben und trotzdem sehr zufrieden sind.

    Nach erstem tief sitzenden Schock bezogen wir aber unser sehr schönes und geräumiges Zimmer und gingen gleich mal zum Strand. Wenn man sich einen Reiseprospekt der Karibik vorstellt —> so sieht das hier aus 😄 weißer Sandstrand, Palmen, türkises klares Meer und eine Sonne die durchgehend scheint.

    Abends hatten wir auch noch einen ziemlich lange andauernden Stromausfall in der ganze Anlage, störte uns aber nicht wirklich - wir gingen an den Strand den unglaublichen Sternenhimmel betrachten.
    Und Kanadier können auch im Dunklen saufen.

    Da hier nicht so wirklich viel passieren wird die nächsten Tage außer Strand und Sonne werden wir uns wieder aus Havanna melden, dort fliegen wir am Freitag wieder hin ☺️
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  • Day6

    Tag 8 in Trinidad

    April 6 in Cuba

    Wir kamen ja gestern etwas verspätet in Trinidad an wo es mittlerweile schon recht dunkel war. Dieses Mal hat uns der Ausdruck von Google Maps etwas im Stich gelassen aber die Menschen hier sind wirklich unglaublich. Wir hatten zwar die Adresse aber hatten keinen tau wo unsere Unterkunft war. Es kamen aber alle 2 Straßen Leute um uns zu helfen und nach 20 Minuten herumlaufen fanden wir es endlich.

    Hier beherbergt uns Omaida, eine sehr sehr liebe Dame mit dem bis jetzt schönsten Zimmer und wiedermal tollem Frühstück (siehe Bild). Trinidad gefallt uns mit Abstand am besten. Die schachbrettmäßig angelegte Stadt hat einen tollen Stadtkern mit tollem Hauptplatz, vielen bunten Kolonialbauten und einfach Charme ☺️ hier sind aber auch die meisten Touristen bis jetzt anzutreffen. Wir entschieden uns einen Taxler zu suchen und nach kurzer Handeln fuhren wir zum Torre Iznaga (von dem wir leider nur Bilder auf der cam haben) und danach ging es in das beschauliche Fischerdorf La Boca mitsamt seinem Strand. Hier sind wir zum ersten mal richtig in der Karibik angekommen 🏝☀️☀️ 🌊 🏖 wir gönnten uns einen Mojito am Wasser und planten schon was wir abends machen wollten.

    Nach kurzer dusche und einem köstliche und überraschend sehr billigen essen ging es zum Highlight Trinidads, dem „casa de la musica”. Hier in Trinidad dreht sich so ziemlich alles um Musik und so haben sie hier auf einem Platz mitsamt großer Stiege eine Art Freilufttbühne errichtet wo sich im Stundentakt die Musiker abwechseln und wirklich tolle kubanische Musik zum Besten geben. Wir haben hier ganze 4 Stunden verbracht und nur der tollen Musik gelauscht und den Leuten beim Salsa- und Merenguetanzen zugesehen. Gegen 11 sind wir heim, morgen bringt uns nämlich unser Taxi Collectivo ins Paradies -> nach Cayo Coco 🌊 ☀️
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  • Day5

    Wie gestern erwähnt, fahren die Cocktails recht gut und sie können auch ziemlich Kopfweh verursachen, es kann aber auch daran liegen, dass ich noch immer nicht ganz gesund bin obwohl ich mir schon Medizin besorgt habe (ist gar nicht so easy hier wenn es eine staatliche und eine Touristenapotheke gibt).

    Aber noch ging es halbwegs also setzten wir uns in ein Taxi 🚕 und machten uns auf den Weg zu „El Nicho“. Dieses Naturparadies liegt etwa 1 Stunde entfernt in den Bergen (eher Hügerl) und es amüsiert schon sehr wenn uns Leute nicht mitnehmen konnten weil ihr Auto den Anstieg nicht schafft 😄 aber bei den Ladas hier mit 60 Jahren am Buckel auch kein Wunder. Aber unser Fahrer schaffte es mit großer Mühe und so kamen wir in dem Reservat an. Eine kleine Wanderung und wir standen vor einem atemberaubenden Wasserfall mit kristallklarem Wasser wo man auch schwimmen konnte. Pero la aqua es muuuyyyyy frio!! Und eine großartige Aussicht über das Tal gab es auch ☺️ aus dieser Quelle stammt auch das gesamte abgefüllte Wasser hier in Kuba 🇨🇺. Einen Café con leche haben wir uns auch noch gegönnt und dann ging es auch schon wieder Richtung Cienfuegos zurück inklusive einem etwas beunruhigenden Buschbrand am Straßenrand 😕

    Wir checkten kurz bei Maria aus und wanderten Richtung Busbahnhof. Wir waren etwas zu früh, holten unsere Tickets und warteten auf den Bus. Lang, und mein Kopf spielte durch die Schwüle auch nimmer ganz so mit. Ca 20 Minuten nach geplanter Abfahrt kam er endlich 👏🏼 die Rucksäcke wurden schon verladen bis man uns sagte, es sei der falsche Bus. Also wieder Rucksäcke raus und nochmal warten. Länger! Viel länger! Gewartet wurde am sehr staubigen Bordstein bei schwülen 30 Grad und 2 Stunden nach geplanter Abfahrt kam er dann endlich. Es fing nämlich kurz vor seiner Ankunft an zu regnen und wenn Kubaner etwas nicht aushalten dann ist es Wasser von oben. Die Straßen sind plotzlich menschenleer und die Leute rennen um ihr Leben 🏃‍♂️ . Nur wir Europäer (2 Franzosen und 2 Polinnen) standen im Regen und freuten uns über die Abkühlung. Aber immerhin kam der Bus überhaupt und wir waren am Weg nach Trinidad. Die beiden Busfahrer (es fährt immer noch einer mit) lieferten uns dann noch eine tolle Gesangseinlage während der Fahrt, die uns sehr amüsiert hat und wir kamen an einem ziemlich grauenhaften Autounfall vorbei 😣😣😣 aber wir schafften es auch heute wieder unser Casa particular zu beziehen, auch wenn wir 3 Stunden zu spät waren 😄

    Achja, und dann bekam ich endlich das heilsbringende Aspirin 😂😂
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  • Day4

    Tag 6 in Cienfuegos

    April 4 in Cuba

    Wir haben entschlossen am 6. Tag zum ersten Mal auszuschlafen und so hat uns Maria erst um 9 Uhr tolle Tortillas (so nennt man hier das Omelette), wiedermal frisch gepressten Mangosaft und vieles mehr kredenzt. Da wir für hier keine großartigen Unternehmungen geplant hatten, schlenderten wir einfach mal los Richtung Marina um uns dort für einer Bootsfahrt am Abend durch den Hafen zu erkundigen.
    Danach ging es wieder zurück in die Innenstadt und dort gabs es sie dann endlich: die berühmte Paella Marisco 🍤 🦐 🍛 . Uns kamen relativ wenig revolutionäre Gedanken, demnach wissen wir nicht zwingend ob es dir richtige war aber sie war vorzüglich. Und dann kam etwas, dass wir hier fast jeden Tag brauchen: Siesta!
    So toll das Klima auch ist aber zur Mittagszeit findet die Sonne großen Gefallen daran, Nicht-Kubaner ziemlich aus den Latschen zu hauen 😰😰

    So wurde es Abend und wir marschierten wieder bei angenehmen 28 Grad Richtung Hafen und unternahmen eine wunderbare Fahrt durch den Hafen inklusive Sonnenuntergang 🌅 🚤 . Open Bar gab es auch und so waren wir auch schon recht beschwippst (bei der Hitze reichen 2 Piña Coladas und es geht einem sehr gut 😂)

    Nach der Bootstour haben wir noch kurz unserer hauseigenen Rooftopbar und unseren beiden Freunden, den Musikanten, einen Besuch abgestatten und so verging wieder ein sehr entspannter und gemütlicher Tag in Cienfuegos.
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  • Day3

    01:20 Uhr, unser Freund der Hahn ist wieder erwacht und hat sich offenkundig wiedermal mit der Zeit vertan 😒

    02:20 Uhr, ein Hund hat etwas Böses entdeckt, dass wild verbellt werden muss

    03:00 Uhr, lieber Hahn: es ist noch immer Nacht!!

    Um halb 5 dann läutete unser Wecker und wir bekamen wieder ein großartiges Frühstück ☺️ Frank wollte noch ein Erinnerungsfoto mit uns machen (was um 5 Uhr morgens nach dem Hahn und dem Hund recht fies ist) und wir machten uns auf den Weg zur Busstation. Dort empfingen uns ein Rudel wild bellender, knurrender und teils kämpfende Straßenhunde. Eine Britin meinte, dass diese 12 Hunde sie durch das ganze Dorf begleitet haben, knurrend und bellend. Gibt auch schöneres um die Uhrzeit.

    Aber wir bestiegen den sehr gut klimatisierten Bus (was für meine Gesundheit nicht so förderlich war, ich bin nämlich seit Tag 3 ziemlich erkältet) und machten uns auf den Weg in das 8h entfernte Cienfuegos. Die Reise war wider Erwarten recht kurzweilig und so kamen wir gegen halb 3 in der „Perle des Südens“ mit seinen rund 160.000 Einwohnern an. Cienfuegos ist nach einem spanischen General benannt und nicht, wie alle meinen, nach dem zweit bekanntesten Freiheitskämpfer nach Che Guevara. Aber der Volksheld Cienfuegos soll angeblich hier die beste Paella Kubas zusammen mit Fidel Castro gegessen haben, bevor sie nach Havanna aufbrachen um eine kleine Revolution zu starten 😄😄

    Entgegen dem lauten und etwas baufälligen Havanna, dem sehr ländlichen und bäuerlichen Viñales, präsentiert sich Cienfuegos sehr sauber und hat wunderschöne Kolonialbauten. Da wir etwas geschlaucht durch die Fahrt und meine Krankheit waren, haben wir nur einen kurzen Spaziergang durch den Parque de José Martí gemacht, uns die Kathedrale (etwa die Größe einer uns üblichen mittelgroßen Dorfkirche) uns den einzigen Triumphbogen Kubas angesehen und haben eine sehr köstliche Platte mit Meeresgetier gegönnt.

    Unser Host Maria hat eine tolle Bar auf ihrer Dachterasse uns so ließen wir den Tag mit Bahama Mama und Piña Colada, einer Zigarre und einem tollen Blick über die Stadt und der dahinter untergehenden Sonne ausklingen. Achja, 2 Musiker kamen dann auch noch, die uns einige ihrer beste Stücke dargebracht haben 😄

    Wir sind schon sehr gespannt, was der morgige Tag so bringt, auf jeden Fall gefällt uns diese Stadt wirklich wirklich gut :)

    ¡Hasta mañana!
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  • Day2

    Tag 4 in Viñales

    April 2 in Cuba

    Nachdem uns der Hahn wach gekräht hatte, wurden wir von unseren Hosts mal wieder mit einem grandiosen Frühstück aus Brot, Marmelade, Käse, Kuchen, Eiern und viel viel frischem Obst überrascht. Es ist wirklich so, dass egal wo auf der Welt die ärmsten die großzügigsten sind. Das casa unserer Hosts ist wirklich sehr bescheiden, noch nicht ganz fertig gestellt und entspricht bei weitem nicht den europäischen Standards... die Herzlichkeit der Gastgeber macht das alles tausendmal wett.
    Gut gestärkt vom Frühstück führte unser Host Frank (Daily’s Onkel) uns hinein in das Tal zu einem seiner amigos, der bereits mit 3 Pferden auf uns wartete. Hinein in den Sattel - natürlich ohne Helm, Kubaner sind ja da sehr schmerzbefreit - und los ging es durch eine wunderschöne Landschaft aus Mogotes (den speziellen Bergen) und Tabakfeldern. Wir sahen außerdem alle Arten von Pflanzen: Limone, Ananas, Mango, Banane... viele erkannten wir auch als unsere Zimmerpflanzen wieder :-)
    Der erste Stop war an einer Kaffeefarm, wo uns alles über den Prozess von der Pflanze zur gerösteten Kaffeebohne erzählt wurde und wir einige Bohnen zum Touristenpreis mitnahmen.
    Der zweite Stop war eine Tabakfarm, wo uns ebenso der ganze Prozess vom Samen zur Zigarre erklärt, vor uns eine Zigarre gerollt wurde und wir selbst auch welche - frisch in Honig gedippt - probieren durften. Köstlich! Natürlich fand auch hier die Tour den krönenden Abschluss in einem Verkaufsgespräch - statt der angebotenen 30 kauften wir 10 Zigarren und ritten danach weiter durch das Tal.
    Gegen Mittag waren wir wieder zurück und gingen erst einmal Mittag essen und einen Cocktail genießen. Nach einer kurzen Siesta auf der Terrasse in unserer casa ging es dann für uns zu ‚El Paraiso‘ - einem Bio-Bauern mit Restaurant und einem einmaligen Ausblick über das Tal. Nach einem Essen, welches eine ganze Familie hätte ernähren können - alles bestehend aus frischem Gemüse, welches auf dem Bauernhof angebaut wird sowie Reis und Bohnen, nahmen wir Platz auf einer Aussichtsplattform und warteten auf den Sonnenuntergang. Währenddessen konnten wir sogar Kolibris aus nächster Nähe beobachten.
    Danach ging es für uns heimwärts. Den ganzen Weg lang folgte uns ein kleiner brauner Strassenhund, welcher sich wohl uns als seine neuen Besitzer ausgesucht hatte. Leider konnten wir ihn nicht mitnehmen :-(
    Dann gegen 21:30 Uhr ging es für uns ins Bett, am nächsten Tag war früh Tagwache mit Frühstück um 5 und einer 8stündigen Busfahrt nach Cienfuegos um 6:30 Uhr.
    Also: buenas noches!
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  • Day2

    Tag 3 in Viñales

    April 2 in Cuba

    Nach einem erneut sehr guten Frühstück checkten wir bei Candida aus und buchten gleich wieder 2 Nächte bei ihr für das Ende unseres Trips.
    Um 8 holte uns dann unser Fahrer ab und brachte uns zu der Viazul Busstation, wo unser Bus mit typisch kubanischer Pünktlichkeit (15 min später) in Richtung Vinales losstartete. Unterwegs gab es 2 Stops - im Nationalpark las terrazzas (wunderschön!!!) und in Pinar del Rio.
    In las terrazzas wurde 15 Minuten Pause gemacht - unser Busfahrer wollte wohl frühstücken (sandwich und Bier) - und wir konnten uns kurz die Beine vertreten.
    Pünktlich um 12:40 hielten wir dann in Vinales und wurden bereits von unserem Host abgeholt. Zuerst mussten wir uns durch Massen von casa Besitzern kämpfen, die einen schon am Bus abfingen und ihre casas anpreisten. Nachdem wir die 10 Gehminuten zu unserem Casa geschafft hatten, wussten wir auch warum: fast jedes Haus hier war ein Casa particular mit 1 oder 2 Gastzimmern, und die Häuser die noch keine sind, sind gerade am ausbauen. Die Menschen hier sind sehr auf den Tourismus angewiesen und entsprechend gastfreundlich. Unser Host holte gleich seine Nichte Daily - welche fließend deutsch spricht - um uns zu begrüßen und einige Infos zu geben. Wir buchten eine Pferdetour durch das Tal für den nächsten Tag und gingen los in Richtung Dorfzentrum für ein paar Tacos und Mojitos.
    Die Gegend hier ist wunderschön - allerdings sehr ländlich. Von unserem Casa haben wir einen tollen Blick über Tabakfelder und die Berge, dauernd kommen Hunde oder Katzen gelaufen, über die Straße (eher Gehweg) laufen Hühner, Schweine und Pferde - und wie immer in Kuba sind auch die Kinder auf der Straße und spielen zusammen.
    Wir ließen den Tag gemütlich ausklingen, betrachteten nachts den wunderschönen Sternenhimmel und gingen dann schlafen. Bis um etwa 3 Uhr früh ein Hahn dachte, dass wohl schon die Sonne aufgeht, und unseren guten Schlaf unterbrach. Er bemerkte seinen Fehler wohl und probierte es dann alle 30 Minuten wieder - bis um 5:30 zum tatsächlichen Sonnenaufgang ein anderer Hahn den Tag einkrähte - und viele andere stimmten mit ein.
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