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  • Day48

    Become a vegetarian (pescetarian)!

    February 16 in Thailand ⋅ 🌙 26 °C

    Das letzte Drittel unserer Reise ist längst angebrochen und hier im Bus von Kho Payam nach Khao Lak lasse ich mir gerade ein wenig unsere kulinarischen Sünden durch den Kopf gehen. Ich Erinnere mich an einen Satz den Atha ganz am Anfang unserer Reise einmal zu mir gesagt hat. „ Ich werde auf jeden Fall alles ausprobieren was Südostasiens Küche so zu bieten hat.“ Gesagt, getan und schwups lag er während unserer Halong- Bucht Tour flach und ernährte sich von Kohletabletten. Davon kann man natürlich auch satt werden. Ich war etwas vorsichtiger, habe bis auf Hähnchen, Rind, Milch und Ei alle tierischen Produkte gemieden. Trotz allen Bemühungen ging es auch meinem Magen nie sonderlich gut und Kohletabletten wurden auch zu meinem Dessert. Besuche auf den Lokalen Märkten, einer Streetfood Tour in Hoi An, sowie der Tatsache das die Kühlketten sich in gewissen Teilen der Länder eher schwierig gestalten um nicht zu sagen das sie gar nicht vorhanden sind führten zu unserem Entschluss den Rest der Reise auf Fleisch, Seafood und Extravaganzen wie Egg-Coffee zu verzichten. Und Siehe da, Wunder geschehen. Wir können noch so viel Stir Fried Vegtetables, Fresh Spring Rolls, Vegetarier Curry und sogar grüne Salate essen ohne das es einem von uns schlecht geht. Neben dem positiven Effekt für die Darmflora kann ich als Jahrzehnte langer Psoriatiker auch positiv von den verringerten Entzündungswerten profitieren. Ich habe es noch nie solange ohne Cortison ausgehalten wie auf dieser Reise. In allen der von uns bereisten Länder haben wir auch ohne größere Anstrengungen immer ein Lokal gefunden, was dem Wunsch nach No Meat nachgekommen ist.
    Ich befasse mich insgesamt schon etwas länger mit dem Thema, dass Viehzucht auf der ganzen Welt zu einem erheblichen, wahrscheinlich sogar zum größten Teil der CO2 Abgase in der Luft beiträgt. Wie ernst diese Problematik ist wurde mir auch erst dann richtig bewusst als man mir vor Augen hielt , dass Fleisch für das Unmengen an Flächen für die Viehwirtschaft und Produktion des Futters benötigt werden lediglich ca 18% unserer täglichen Kalorienzunahme ausmachen. Für mich sind diese Erkenntnisse , sowie die teilweise grausamen Methoden der Tierhaltung und Schlachtung Gründe genug zu sagen dass kein Tier mehr für mein Essverhalten sterben muss.
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