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- Day 1
- Tuesday, December 31, 2019 at 9:20 PM
- 🌙 3 °C
- Altitude: 30 m
GermanyFlughafen Hamburg-Fuhlsbüttel53°37’42” N 10°0’9” E
Operation flying Dragon

Wow....was für ein Start! Die Geschichte glaubt ihr mir nie!
Hoffen wir erstmal auf einen guten Flug.
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- Day 2
- Wednesday, January 1, 2020 at 12:00 PM
- ☁️ 22 °C
- Altitude: 19 m
VietnamVăn Điển20°57’10” N 105°50’9” E
Visa on arrival!

31.12.19
Gegen 1300 kommen wir total selbstsicher, entspannt, im Glauben alles , wirklich alles vom Nackenhörnchen über die richtigen Reisetabletten und Notrufnummern dabei zu haben, am Schalter der Airline Emirates an um dann am gesagt zu bekommen...nö, nen Visa on arrival gibt es nicht einfach so. Wenn dann nur maximal für 15tage und für den Griechen hier sowieso schon einmal nicht. Plötzlich rannte die Zeit und wir hatten schlappe 45‘ Zeit um zwei Visa zu besorgen für die es im Regelfall 3 Tage bedarf.
GOVISAVIETNAM prahlte für die entsprechende Geldsumme mit einem Visa in 15‘ für Menschen mit wenig Zeit. Keinen Cent hätte ich darauf verwettet das das klappt und wir unseren Flug noch antreten dürfen, aber wir wurden enttäuscht. GOVISAVIETNAM hat es nämlich nicht in 15‘ sondern in 7,5 Minuten geschafft , uns beiden Chaoten , ein 3 Monate gültiges Visum auszustellen. Einen großen Respekt an das Team und auch die Crew von Emirates , die zum Glück alle gut mitgespielt haben an diesem Tag.
„A journey of a thousands miles begins with a little step“ und jetzt sind wir doch noch in der, naja Atem- raubenden Stadt Hanoi...!Read more
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- Day 4
- Friday, January 3, 2020
- ⛅ 26 °C
- Altitude: 25 m
VietnamRed River Delta21°2’25” N 105°50’45” E
Hanoi...Einmal und nie wieder!

Erstaunlich wie anders die Welt sein kann, wenn man sich nur ein paar tausend Kilometer bewegt. Tausende Vietnamesen drängen sich auf Scootern durch die Straßen. Oft zu zweit, manchmal sogar zu dritt oder viert auf einem Scooter, oder so voll beladen, dass man den Fahrer kaum noch erkennt.
Andererseits gleicht Vietnam, auf den ersten Blick, nicht im geringsten meiner Vorstellung von Asien. Die Schrift ist Latein mit Akzenten. Das heißt keine exotischen, asiatischen Schriftzeichen an Häuserwänden. Keine geschwungenen Dächer, wie man sie aus China zu kennen glaubt. Keine strahlenden Reklametafeln und Lichter wie in all den Filmen, die in Japan und Korea spielen.
Die Häuser sind schmal und schlicht, die Straßen dreckig und die Luft versmokt. Die ganze Stadt ist eine einzige Baustelle und droht förmlich zu versinken im Müll, was für mich auch die größte Abneigung für diesen Ort erzeugt, denn das Leben der Vietnamesischen spielt sich genau dort ab wo es am schlimmsten ist. Sie sitzen an den Straßen, spielen, bereiten ungekühlt essen zu und alles in mitten eines beißenden süßlichen Gestank von vergorenen Lebensmitteln und Abgasen der gefühlt 7.00000Mio Roller, die es nebenbei bemerkt auch so gut wie unmöglich machen für 20 m unbeschwert den Bürgersteig zu benutzen.
Desto mehr man sich hier dem Thema Umwelt widmet desto mehr bezweifle ich das die Bemühungen von zivilisierteren Ländern auch nur irgendetwas bringen. Der „grüne Fußabdruck „ von Vietnam hat erst 2016 für ein Massensterben von ca 270t Fisch gesorgt, die wie nach heutigen Erkenntnissen gesagt werden kann durch einen Chemie Konzern der Unmengen an Chemikalien ungefiltert hat ins Meer laufen lassen, qualvoll verendet sind.
Es fällt mir schwer abschließend noch etwas positives zu sagen, deshalb seht am besten einfach selbst wie sich Hanoi in meinen Augen von seiner schlechtesten Seite gezeigt hat.
Next stop ... Sapa!Read more
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- Day 7
- Monday, January 6, 2020 at 7:00 AM
- 🌧 15 °C
- Altitude: 3,061 m
VietnamĐỉnh Phan Xi Phăng22°18’16” N 103°46’31” E
Schlimmer kann es nicht werden ??

In Sapa angekommen, einer kleinen Touristenhochburg im Hinterland des Hoang- Lien-Son Gebirges hatten wir einen erheblichen Drang nach Natur, frischer Luft und Abenteuer. Da wir das in SAPA nicht bekommen sollten, buchten wir einen zwei Tage Trip auf den Höchsten Berg den wir finden konnten, den FAN SI PAN. Natürlich wie immer gute Bewertung in den Foren und auch die Einleitung klang überzeugend:
„Wandern Sie zum Gipfel des Fansipan, dem höchsten Berg Südostasiens. Erleben Sie einige der schönsten Wanderwege, die Indochina zu bieten hat. Genießen Sie die atemberaubende Aussicht während Ihrer Wanderung zum und auf dem Gipfel.“ (3143m)
Das die Jungs von terrible Adventures uns morgens fast vergessen hätten und unser Guide fließende drei Worte englisch sprechen konnte, sollte nicht unser größtes Problem bleiben. Umsonst würde dieser footprint auch nicht heißen „sag niemals, schlimmer kann es nicht werden“. Aber seht selbst wie wir dieses Abenteuer erlebt haben.
Am Ende gibt es doch noch ein paar nette Eindrücke bevor wir Sa Pa heute Abend mit dem Nachtbus verlassen.Read more
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- Day 9
- Wednesday, January 8, 2020 at 4:58 PM
- ☀️ 15 °C
- Altitude: 1,480 m
VietnamXóm Hai22°20’18” N 103°51’4” E
Ket Doan Sleeper- Bus Sapa - Cat Ba

Ja was soll ich sagen, nach unserem traumhaft schrecklichen Aufenthalt auf dem Fansipan wollten wir unbedingt an einen schöneren Ort. Dafür bucht man sich Plätze in einem der regionalen Bus Unternehmen. Für umgerechnet 44€ fährt man damit über Nacht durchs ganze Land, spart sich das Hotel und ist am nächsten Morgen ausgeruht zB auf der Insel Cat ba. Soviel zur Theorie! Hier im wirtschaftlich aufstrebenden Land Vietnam ist alles auf den Tourismus ausgelegt, an jeder Ecke ,in jeder Straße ,auf jeder Internet Seite gibt es die gleichen Angebote von Reiseveranstalter. Der Markt ist so übersättigt, das die Qualität der Dienstleistungen sehr stark leiden, was wir natürlich am eigenen Leib erfahren durften.
Unser Bus stand pünktlich bereit am Office in Cat Ba, schon das einladen und die Platzvergabe läuft sehr unorganisiert. Die Bewertungen im Netz sprechen immer wieder von einer sehr unfreundlichen Crew und einem sehr aggressiv fahrenden Busfahren. Jupp, den haben wir. Schon nach den ersten paar Überholmanövern auf kurvigen, engen Straßen wusste ich, ich werde die nächsten 11h nicht schlafen. Grob verkehrswidrig und rücksichtslos, also alles andere als Fahrgastfreundlich steuern wir also über die Autobahn. Es gibt weder Infos über Pausen noch erfahren wir die Gründe warum wir mind 20 mal mitten auf der Autobahn zum stehen kommen um einheimische ein und auszuladen. Da der Bus von vornherein ausgebucht war finden die natürlich nur irgendwo zwischen den Gängen Platz. Alles was in den schlechtesten Bewertungen geschrieben wird wird erfüllt.
- nur ein Fahrer für 11h
- nur eine Toilettenpause
- Transport von Einheimischen
- aggressive Fahrweise
- keine Infos über irgendwas
- kein Englisch
Ich hatte also viel Zeit mir aufzuschreiben was in dieser Nacht so ablief. Irgendwann stoppen wir am seitenstreifen der Autobahn. Vorbildlich, der Fahrer legt sich zwischen die Gänge und schläft. Nach ner Stunde hält ein anderer Bus neben uns. Es steigen Leute ein, wecken den Fahrer und weiter gehts. In Hai phong angekommen hielten wir nochmal gut eine Stunde um irgendwelche Gepäcke auszuladen die Unterwegs mit Transportern auf dunklen Straßen angekarrt wurden. Für das letzte Stück, auf die Insel Cat Ba nahmen wir die Fähre. So schlimm das auch alles klingt , aber irgendwie klappt es am Ende immer.
Man muss das schlechte gesehen haben , damit man das schöne zu schätzen weiß.Read more
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- Day 10
- Thursday, January 9, 2020 at 5:53 PM
- ⛅ 22 °C
- Altitude: Sea level
VietnamCát Bà20°43’5” N 107°2’49” E
Good by Cat ba

Heute war unser letzter Tag auf Cat Ba. Wir sind eigentlich nur für einen Zwischenstopp hierher gekommen um uns morgen mit einem Kreuzfahrt Schiff in die Sagen umworbene Halong Bucht zu begeben. Cat Ba hat uns ein bisschen was von dem Vietnam gezeigt wie wir es eigentlich erwartet haben. Freundliche Menschen, Tradition, Natur und gutes Essen. Wir sind überzeugt, dass es noch mehr so Orte gibt, wenn man nur lange genug abseits der Touristenhochburgen sucht.
Was wir hier auch gelernt haben ist, dass jeder einen kleinen Beitrag zur Rettung unseres Planeten beitragen kann. Der Strand an dem wir waren war super schön, sobald man ihn von seinem Müll befreit hat der jeden Tag durch das Meer angespült wird...Save the planet!Read more

Hallo Großer, so wie es aussieht geht es jetzt aufwärts für Euch.. Ich bin mir nicht sicher ob Ihr unserer Zeit voraus seit oder hinterher hinkt. Alles gute zum Geburtstag, habt einen schönen Tag und vielleicht findet Ihr ja auch ein gutes Restaurant ( im Nirgendwo ) . Liebe Grüße Kerstin und Paps
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- Day 12
- Saturday, January 11, 2020 at 10:29 AM
- ☁️ 23 °C
- Altitude: Sea level
VietnamLe Crapaud20°48’9” N 107°6’9” E
Paradise Cruise Halong Bay

Die Ha Long Bay ist eine spektakuläre Seelandschaft mit rund 1.600 Kalksteininseln und Inselchen, die aus dem „smaragdgrünem“ Wasser emporragen. Sie ist auch ein herausragendes Beispiel für die Geschichte der Erde. Diese Kalksteinpfeiler sind von üppigem Grün tropischer Pflanzen bedeckt und weisen erstaunliche Karstgrotten, Höhlen und Grotten auf. Die Bucht wurde aufgrund ihrer außergewöhnlichen natürlichen Schönheit und ihrer ästhetischen Bedeutung erstmals in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Im Jahr 2020 hatte die Gegend endlich das Glück von uns bereist zu werden. 🏴☠️🇻🇳⚓️ Noch rechtzeitig, denn diese Atemberaubende Landschaft ist umgeben von Stille, seltsamer Stille. Ein paar Raubvögel ziehen ihre Kreise, ein paar Rufe aus den Bäumen, unglaubliche 2 Affen bekamen wir vor die Kamera und auch im Wasser war nicht mehr viel Leben zu finden. Weder Insekten, noch Korallen , noch Fische die sich zahlreich an den Futterstellen tummeln... wir ziehen unsere Kreise, „Cat Ba Ventures“ bringt uns vorbei an den überfüllten Touri Routen und führt uns während einer zweitägigen Tour zu den abgelegensten Orten. Wer die Stille, dieses mysteriöse ,mystische mag sollte nicht zu lange warten und sich an diesen Ort begeben. Wer weiß wann der damals abgestiegene Mutterdrache (Ha Long) wieder zum Leben erwacht und wie einst beginnt das einheimische Volk vor fremden Eindringlingen zu beschützen.Read more
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- Day 14
- Monday, January 13, 2020 at 10:55 AM
- ☁️ 20 °C
- Altitude: 18 m
VietnamThành Phố Ninh Bình20°15’29” N 105°58’33” E
Ninh Binh, Reisanbau in Handarbeit

Etwas mehr Achtung bitte!!
Ganz ehrlich: Allzu viele Gedanken habe ich mir bislang beim Essen von Reis nicht gemacht. Nun, wo ich einen kleinen Einblick in den händischen Reisanbau bekommen habe, wird sich bei mir für die Zukunft etwas mehr Achtung einstellen.
Die Reiskornkammern Vietnams liegen in den fruchtbaren und klimatisch bevorzugten Deltas des Roten Flusses (nordöstlich von Hanoi) sowie des Mekongs im Süden des langgestreckten Landes, wie ihr sehen könnt auch in Ninh Binh und eigentlich auch überall im Rest des Landes. Wenn es mal nicht für den Verkauf angebauter Reis ist, dann wie z.b in Bergregionen , wird Reis für den erweiterten Eigenbedarf angebaut. Jede Familie baut auf rund einem Hektar, aufgeteilt in zahlreiche Kleinparzellen auf unterschiedlichen Terrassen, Reis an. Hier gelangen auch noch einige der 1800 traditionellen Reissorten zur Aussaat, während für den Export immer mehr auf uniformes Gentechniksaatgut gesetzt wird.
In der Provinz Ninh Binh beginnt das Reisjahr Ende Oktober. Dann werden nämlich die Reiskörner für die Setzlinge in die nassfeuchte Erde gestreut. Mitte/Ende Januar werden die kleinen, gewundenen Reisfelder durch Pflügen mit dem Wasserbüffel für das Setzen der Schößlinge vorbereitet. Dazu werden die brettebenen, leicht geneigten Terrassenabschnitte für den Nassreisbau mit immer neu aufgeschichteten Dämmen abgedichtet und mit einem ausgeklügelten Kanal- und Abflusssystem geflutet. Damit das Wasser so fließt, wie es soll, müssen alle Bauern eines Dorfes gemeinsam das Fließen des Wassers betreuen. Idealerweise fließen bis knapp vor der Ernte je geerntetem Kilo Reis 5000 Liter Wasser über die Flächen.
Dass Reis heute überwiegend im Nassverfahren angebaut wird liegt am (inzwischen) höheren Ertrag und vor allem an der Arbeitsersparnis. „Nass“ Reis, der durch Jahrtausende lange Züchtung „flutungsverträglich“ und damit zur Wasserpflanze gemacht wurde, hat den vorteil, dass sämtliche Unkräuter und Schädlinge im Wasser ersticken. (Mega oder?)
Zur Setzzeit Anfang Februar werden dann die etwa 30 cm hohen Setzlinge von den Frauen der Familien aus der Erde gezogen und mit einem gefinkelten Schlag gegen den Gummistiefel oder den nackten Fuß vom Gatsch befreit. Die gebündelten Pflanzen werden auf etwa 20 cm eingekürzt und unmittelbar danach im Abstand von 15-20 cm mit drei Fingern ins naheliegende unter Wasser stehende Feld ausgepflanzt. Holzkohlenasche und das eine oder andere Korn Kunstdünger werden gestreut.
Dann wächst der Reis für vier Monate. Die Farbe des Landes ändert sich von leuchtendem Hellgrün, über sattes Dunkelgrün bis zu raschelndem Gelbbraun. Das werden wir dann hoffentlich bald persönlich bestaunen können, denn desto weiter wir uns in den süden Vorkämpfen desto weiter ist der Reis bereits. Tja, warum erzähle ich euch das jetzt alles?
Für mich gab es nichts weiter interessantes in Ninh Binh zu dieser Jahreszeit, also dachte ich, wenn ich schon ca 9000 km weit weg bin, dann lerne ich mal ein wenig was von den fleißigen Vietnamesen.Read more

Hallo Großer, na wo hast Du das denn abgeschrieben 😏. Wenn Du wieder zurück bist kannst Du ja ein Buch drüber schreiben. Sag mal, hat das was mit der Zeitverschiebung zu tun das Du heute, am 18. Tag Eurer Tour über Tag 14 berichtest ? Oder müssen Deine Beiträge immer erst noch durch die Zensur 🤗 Habt eine schöne Zeit. Liebe Grüße Kerstin und Paps
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- Day 18
- Friday, January 17, 2020 at 9:10 AM
- ⛅ 21 °C
- Altitude: 375 m
VietnamCo Rai17°25’46” N 106°11’59” E
Hang Pygmy

Für alle Abenteurer unter euch. Wenn ihr die Möglichkeit habt eine Höhle zu besichtigen abseits des Mainstreams, dann nehmt diese Erfahrung auf jeden Fall mit.
Da für die größte Höhle in Vietnam 3000 $ fällig sind haben wir uns für den kleineren Bruder, Hang Pygmy entschieden. Der Veranstalter ist Jungle Boss, welcher uns zu dritt mit einem Guide und fünf Trägern zunächst in den Jungle schickte. 12km standen auf der Tagesordnung, davon kletterten wir teilweise 4,2 durch die Höhlen. Es war alles so wie versprochen. Eine kleine Gruppe, professioneller , englischsprachiger Guide, 100% Abenteuer.
Am Ziel angekommen, waren wir erschöpft, sprachlos vom Anblick unseres Camps direkt am ca 90m hohen Eingang unserer Höhle und entzückt über die Gastfreundschaft der für vietnamesische Verhältnisse gut bezahlten Höhlenmitarbeiter.
Ein Erlebnis von dem wir sicher noch lange Zehren können.Read more
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- Day 21
- Monday, January 20, 2020 at 7:36 PM
- ⛅ 22 °C
- Altitude: 6 m
VietnamPhuoc Kien Assembly Hall15°52’37” N 108°19’43” E
EAT Hoi An

Sweet sweet, wir hatten in Hoi An das Glück auf Phuoc und Na zu treffen. Dieses liebevolle Pärchen führt ein kleines Familienunternehmen was sich Eat Hoi An schimpft. Natürlich kann man überall in der Stadt, besonders im Touri- Viertel cooking classes sowie street food Touren buchen, wenn man aber etwas mehr als nur Standard 0815 haben möchten dann bucht man bei
https://www.eathoian.com/hoianstreetfoodtour. Wir wurden am ersten Tag durch sämtliche Highlights der lokalen kulinarischen Küche von Vietnam geführt. Ich weiß nicht mehr in wie vielen Privaten Küchen wir saßen und mit den Hauseigentümern angestoßen haben, aber eins weiß ich, dass Duck Fetus egg haben wir dankend abgelehnt. Alles andere war überraschend schmackhaft da wir bis dato die Küchen der einheimischen gemieden haben.
Am zweiten Tag durften wir das gegessene vom Vortag dann selbst zubereiten. Na s Kochschule war ein echter Hingucker und nach dem Besuch auf dem Markt, dem farming im Garten wurde in der Küche ordentlich eingeheizt.
Ein perfekter Tag den wir jederzeit wiederholen würden, falls ich in meinem nächsten Leben nochmal nach Vietnam reise.
Next stop: MUI NERead more
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- Day 31
- Thursday, January 30, 2020 at 1:26 PM
- ⛅ 28 °C
- Altitude: Sea level
CambodiaPhnom Penh11°33’32” N 104°55’12” E
Kambodscha- Schwere Zeiten

Es war der letzte Tag unserer Vietnam Reise. Wir lagen am Strand von Mui ne und ich fragte Atha oder auch liebevoll von mir genannt “the Brain”, was gibt es eigentlich noch in Kambodscha außer das berühmte Angkor Wat? Geschichte, Land Leute, Teilnahme an den olympischen Spielen, irgend Wat muss es doch noch geben.
Wir begannen also uns etwas mehr mit der Geschichte von einem der ärmsten Länder der Welt vertraut zu machen. Sie beginnt wie so ziemlich alle irgendwann mal begonnen haben. Leute kamen in das Land, trafen auf Ressourcen , ein groß an fruchtbarem Boden,Dschungel , Tiere die wir Kinder des 21jahrhunderts gar nicht mehr kennen. Sie ließen sich dort nieder, lernten die aggrawirtschaft fur sich zu nutzen, züchteten Vieh und blieben dort wo das Gras am grünsten war. Hin und wieder gab es Streitigkeiten unter denen die behaupteten Teile des Landes stehen ihnen zu. Feste Landesgrenze zu Vietnam oder Thailand gab es noch nicht oder wurden nicht akzeptiert. Auf die eine Diktatur des einen Königs folgte die andere und darauf die nächste. Glauben, Tradition, Denkweisen vermischten sich. Einigen Herrschern ging es um Macht, einigen um Unabhängigkeit und anderen um Neutralität. Ich verstand warum es am Ende des 19 Jahrhunderts, nach Jahrhunderte Langen ups and downs durch übergriffige Vietnamesen, Thais , bombardierende Amerikaner und Machtspielchen der Franzosen dem Land so schlecht ging. In solchen Zeiten , wenn Wasser knapp ist, die Wirtschaft am Boden, die Knochen müde und nur noch der Glaube der Menschen stark ist, genau dann brauch es einen guten Anführer. Einen der das Volk vertritt, kriege und blutige Bündnisse abwehrt und nicht nur in eigenem Interesse oder der einer Partei handelt, wie einst Nordom Sihanouk es vorgelebt hatte. Mit 19 Jahren war er das erste mal König um seinem Land ein wenig in die Spur zu helfen und tat dies, mit Unterbrechungen , auch noch 30 Jahre weil er an ein unabhängiges Kambodscha glaubte. So kam vielleicht für einen Moment Hoffnung auf als die Soldaten der roten Khmer ihre Hauptstadt in Phnom Penh zurück eroberten. Hoffnung die durch die Führungsspitze des Pol Pot Regimes Angkar,bei der niemand wirklich wusste wer sich dahinter verbirgt, in Taten hätte umgesetzt werden können. Hoffnung die lediglich 3 h andauerte bevor das ganze Land für genau 3 Jahre 8 Monate und 20 Tage in eine Hölle verwandelt wurde die rund 3Mio Menschen auf grausamste Weise das Leben kostete.
1975-1978 die Zeit der Khmer Rouge unter dem Regime von Pol pot. Sie begannen sofort mit der völligen Umgestaltung der Gesellschaft zu einem autarken radikal-kommunistischen Bauernstaat und nannten das Land zynischerweise "Demokratisches Kambodscha". Die Ideologie: Bedürfnislose Gleichheit der Menschen, ohne Privatbesitz Geld und freien Handel. Sowohl gebildete, Brillenträger, Menschen mit gehobenen Berufen, selbst die die Lesen und schreiben konnten waren der potenzielle Feind. Also lieber einen unschuldigen umbringen statt einen Verräter aus Versehen am Leben lassen. Es klingt paranoid, aber genauso sollte es geschehen. Nach der Umsiedelung der Menschen in Phnom Penh und den anderen großen Städten begannen die Khmer Rouge damit Einfache Gebäude oder Schulen zu Gefängnissen umzugestalten. Man sagt das es bis zu 200 davon gegeben haben soll, ebenso wie die sogenannten Killing Fields. Die Einrichtungen die wir auf unserer Reise besucht haben nachdem sie 1978 von den Vietnamesen gefunden wurden heißen Tuol Sleng (Gefängnis S21) und Choeung Ek oder auch Killing Field genannt. Was dort geschah, ließ in jenem Moment als wir diese Stätten des Grauens betraten, mein Blut in den Adern gefrieren. Der Sinn und Zweck des Gefängnisses S 21 , unter der Leitung von einem ehemaligen Mathematik Lehrer “Genosse Duch” , bestand darin die Gefangenen unter Menschenunwürdigsten Bedingungen seelisch zu brechen, sie zu foltern , ihnen ein Geständnis über ein Verbrechen zu entlocken und anschließend zu töten. Namen und Fotos derer die unschuldig unter falschem Vorwand dorthin gebracht wurden konnten nach dem Untergang der Khmer teilweise sichergestellt werden, denn sie hatten penibel darüber Buch geführt.
Ein paar von ihnen, wie die zwei Neuseeländern werden noch lange in meinen Erinnerungen bleiben. Sie befanden sich auf einer Weltreise mit dem Segelschiff und wurden beim Anlegen in Kambodscha festgenommen. Als sie die Folter nicht mehr aushielten erfanden sie Namen von ihren vermeintlichen CIA Vorgesetzten bei denen es sich um Mitglieder von Musikbands oder Firmeninhaber handelten. Auch den Namen ihrer Mutter verrieten sie als jemand der bei der CIA wie ein Mentor für sie war, in der Hoffnung das sie diese Nachricht irgendwann einmal erhalten würde.
Wer nicht schon durch die Folter der Henker oder aufgrund der widrigen Bedingungen, also halbnackt angekettet, mit Fesseln auf dem Rücken und Augenbinden ums Leben kam, der wurde anschließend zu den killing fields gebracht. Erst fuhren die Lkw einmal im Monat und irgendwann fast täglich, um die Menschen nachdem sie wortwörtlich zerschmettert wurden, da ihnen Kugeln zu teuer waren, in Massengräbern zu verscharren. Ein schauriger Anblick, auch heute wo wieder Gras dort wächst, Vögel zwitschern und Blumen blühen. Eine Stupa gefüllt mit 17 Etagen voller Schädel und Knochen all derer, deren Hoffnung einst nur ein unabhängiges Kampuchea war , erinnert auf ewig daran wozu Menschen denen man Zuviel macht überlasst fähig sind.Read more
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- Day 34
- Sunday, February 2, 2020 at 4:37 PM
- ⛅ 32 °C
- Altitude: 34 m
CambodiaPrasat Pre Roup13°26’6” N 103°55’18” E
Angkor - mehr als nur Tempel

Abgemacht war das sich jeder von uns , in jedem Land, drei Dinge aussuchen darf die wir auf jeden Fall besichtigen. Atha, mein Freund mit dem Savant Syndrom ( Das sind menschliche Genies die schneller als Computer rechnen, ganze Bücher oder eben alle meine Kreditkarten und Ausweis Daten auswendig aufsagen können) hatte sich also das UNESCO Weltkulturerbe Angkor ausgesucht. Auf einer Fläche von ca 400 Quadratkilometer findet man unzählige Tempelanlagen die den wechselnden Königen von Kambodscha dazu dienten zu ihren Göttern zu beten, sich oder ihre Königsfamilie Beisetzen zu lassen oder die Geschichte ihrer Machtergreifung zu erzählen. Letzteres kann man zum Beispiel auf 1,5km langen Relieftafeln vor den Mauern des Bayon Tempel sehr ausführlich nach recherchieren. Die Könige ließen sich nicht lumpen, einmal angefangen mussten ihre Tempel natürlich immer größer, prunkvoller , mächtiger als die des Vorgängers erscheinen. So dauerte das ein oder andere Vorhaben auch schon einmal zwischen 15 und 40 Jahren , oder wurde eben nie ganz fertiggestellt. Für die damalige Zeit, in der es eben noch keine Maschinen gab sondern 6000 Elefanten und Bambusfloße die 300000 Sandsteine heran geschafft haben , schuf so ein Bauwerk auf jeden Fall sichere Arbeitsplätze. Ob die Menschen damals versklavt wurden oder freiwillig ihr Leben fur dieses Projekt opferten konnte man mir nicht glaubwürdig darstellen. Es heißt, je nach Religion der Arbeiter war es für sie eine Ehre an dem Tempel ihres Königs mitzuarbeiten und versprach ihnen im nächsten Leben , ein besseres Leben. Im tiefsten Innern Hoffe ich, das dem so war. Auf jeden Fall hat jeder einzelne von ihnen meinen tiefsten Respekt verdient, denn dort wurde nicht nur etwas für Filmdreharbeiten und Tourismus geschaffen sondern etwas für die Ewigkeit.Read more
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- Day 38
- Thursday, February 6, 2020
- ☀️ 31 °C
- Altitude: 100 m
LaosXé Dôn15°7’19” N 105°47’59” E
In Südostasien reist man so...

Es gibt unzählige Möglichkeiten die Länder in Südostasien zu bereisen. Wir wollten/ mussten sie natürlich alle einmal ausprobieren. Was am Anfang harmlos klingt, wie Sapa - Cat Ba 11h Sleeper Bus, endet hier aber auch schnell mal in einer schlaflosen Nacht. Oder statt zu 8 in einem Express Van zu sitzen, versucht man plötzlich mit 15 Leuten, darunter Kinder, Eltern, Großeltern und Fahrräder im Kofferraum, zwischen den 20kg Reissäcken noch irgendwo Platz für seine Füße zu finden. Es ist definitiv immer wieder spannend wie die Transportmittel unsere Wege von A nach B ebnen, aber eines hatten sie bisher alle gemeinsam ...sie haben uns jedesmal an unser Ziel gebracht.
1. Tuk Tuk
2. Seater Bus
3. Long tail boot
4. Zu Fuß
5. Roller
6. Zug
7. Sleeper Bus
8. Luxus Van
9. FlugzeugRead more

Hallo Ihr Weltenbummler, man soll es nicht glauben wie Straßenverkehr funktioniert mit Mill. von Mopeds und man sich wundert das trotzdem kaum etwas passiert. Passt auf Euch auf. Liebe Grüße Kerstin und Paps. Jens Kühnler
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- Day 44
- Wednesday, February 12, 2020 at 4:21 PM
- ☀️ 32 °C
- Altitude: 347 m
LaosBan Huoeisay Airport20°14’45” N 100°26’4” E
Laos Cruise days!

Maximale Entschleunigung. Von Luang Prabang haben wir es auf ein Slow-boat geschafft. Dieses hat uns über zwei Tage hinweg und ca 280km auf dem Mekong sicher und äußerst komfortabel an unser Ziel Huay Xai gebracht. Auf dem Weg hat uns die tolle Crew neben den laotischen Köstlichkeiten ein abwechslungsreiches Programm geboten. Wir hielten nach dem Crashkurs unseres Guide s in Laotischen Redewendungen an Höhlen, Checkpoints, einem in der Zeit stehen gebliebenen Dorf , mit 400 Seelen die uns einen zuvorkommenden Empfang bereitet haben. Zur Abwechslung wurde uns dann noch ein Motorschaden mit anschließender Bergungsaktion, für die 36 Gäste an Board eingespielt. Für die Crew kein Grund die Nerven zu verlieren, denn auf dem Wasser Highway hilft sich gerne auch einmal jedes Boot untereinander. Traumhaft war’s und wie schon gesagt am Ende kommt man immer an!
Next stop, Nam Kan National Biodiversity Conservation Area.Read more
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- Day 44
- Wednesday, February 12, 2020 at 4:48 PM
- ☀️ 31 °C
- Altitude: 415 m
LaosBan Huoeisay Airport20°16’6” N 100°25’30” E
NO EXCUSES !

Wie wir feststellen mussten lässt sich das Training manchmal nicht so einfach realisieren während unsere Rucksack Reise. In Südostasien scheint Fitness noch nicht so wirklich angekommen zu sein. Sie schauen englischen Fußball, gelegentlich wird auf öffentlichen Plätzen rhythmische Sportgymnastik betrieben und in den 70ern gab es für Vietnam auch tatsächlich schon einmal eine Medaille im olympischen Luftpistolen schießen...Naja, das bedeutet für uns aber noch lange nicht eine Ausrede zu suchen um nicht hin und wieder aktiv zu werden.Read more

Hallo aus der fernen Heimat. Da haben die beiden Sportfanatischen doch tatsächlich einen Hotspot für Crossfit gefunden. Ich hoffe nur, Ihr habt den Sportsfreunden nicht auch gleich noch die Halle ruiniert. Liebe Grüße Kerstin und Paps. Jens Kühnler
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- Day 46
- Friday, February 14, 2020 at 1:27 PM
- ☀️ 29 °C
- Altitude: 661 m
LaosMuang Houayxay20°27’50” N 100°46’33” E
What‘s Gibbon expierience?

Wow, es sah in der Dokumentation schon faszinierend aus mitten im Dschungel, in 50m hohen Baumhäusern zu übernachten aber wenn man dann erstmal mitten drin ist kommt man aus dem Staunen kaum noch heraus.
Unsere Gibbon Expierience startet in Huay Xai , einer kleinen Stadt im Norden von Laos. Sie liegt direkt am Mekong und der wiederum bildet dort die natürliche Grenze zu Thailand. Zusammen mit ein paar anderen werden wir mit dem Jeep über buckelpisten tief in den Jungle gefahren. Bis hin zu dem Dorf welches heute bereits von dem Projekt Gibbon expireence profitiert. Über 150 Einheimische finden hier eine Möglichkeit für ihren Lebensunterhalt zu sorgen egal ob als Konstruktionsmechaniker für die Baumhäusern, im Office, als Köche oder Guides. Für alle scheint es auf den ersten Blick eine coole Sache zu sein. Besonders die Guides haben einen einzigartigen Job, denn sie bringen uns an diesem Tag in unser Baumhaus. Da sich diese aber mitten im Dschungel befinden führt der Weg hinein lediglich und damit meine ich ausschließlich über zip Lines. Hammer, wenn man das erste mal nur an einem Stahlseil befestigt das Dickicht des Dschungels verlässt und dann frei durch die Baumkronen rast. Angekommen ist es wie in einem Traum. In einem Triangel förmigen Baum ist ein dreistöckiges Baumhaus hinein gebaut. Mit sieben anderen verbringen wir hier wohl die kommenden Tage, beim Essen, schlafen, zip linen, duschen unter freiem Himmel und am Ende hoffentlich auch um ein paar seltene Tiere zu erblicken. Auch wenn wir heute noch nicht so viel von ihnen sehen konnten, die Geräusche die man hier 50 m über dem Boden in der Baumkrone wahrnehmen kann geben einen kleinen Eindruck wer alles um uns herum wohnt.
Tag 2 beginnt mit einem Gruß aus der Küche, natürlich über die zip Lines. Es gibt Reis, mit Gemüse, Tofu und für die anderen Fleisch sowie Kaffee und Tee. Man kann mittlerweile auch allen anderen Dschungel Bewohnern zu hören wie sie sich auf ihre Art und Weise morgens begrüßen. Love it, vor allem die Gibbons , von denen es hier rund 400 geben soll, haben eine einzigartige Sprache. Den Tag verbringen wir damit zu wandern und uns mit den zip Lines von einem Tree house zum anderen zu schwingen. Von ihnen gibt es bereits Acht und ein neuntes ist in Planung. Jede einzelne Holzlatte wird hierfür von einem „carryer“ so nenne ich ihn mal, durch den Dschungel bis an Ort und Stelle getragen. Haus Nr. 5 ist, finde ich das schönste Baumhaus. Nicht nur wegen des Einstiegs über die 160m lange line sondern weil es wie unseres drei Etagen besitzt. Es liegt schlappe 50m über dem Boden und drei Zip Lines führen hin und wieder weg.
Unglaublich, ein Erlebnis das ich nie vergessen werde vor allem weil man hier Umweltschutz, nachhaltig, Tierschutz und Entwicklungshilfe mit purer Aktion verbindet. Save the planet.Read more
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- Day 48
- Sunday, February 16, 2020 at 9:18 PM
- 🌙 26 °C
- Altitude: 20 m
ThailandBan Na Song13°46’2” N 100°34’9” E
Become a vegetarian (pescetarian)!

Das letzte Drittel unserer Reise ist längst angebrochen und hier im Bus von Kho Payam nach Khao Lak lasse ich mir gerade ein wenig unsere kulinarischen Sünden durch den Kopf gehen. Ich Erinnere mich an einen Satz den Atha ganz am Anfang unserer Reise einmal zu mir gesagt hat. „ Ich werde auf jeden Fall alles ausprobieren was Südostasiens Küche so zu bieten hat.“ Gesagt, getan und schwups lag er während unserer Halong- Bucht Tour flach und ernährte sich von Kohletabletten. Davon kann man natürlich auch satt werden. Ich war etwas vorsichtiger, habe bis auf Hähnchen, Rind, Milch und Ei alle tierischen Produkte gemieden. Trotz allen Bemühungen ging es auch meinem Magen nie sonderlich gut und Kohletabletten wurden auch zu meinem Dessert. Besuche auf den Lokalen Märkten, einer Streetfood Tour in Hoi An, sowie der Tatsache das die Kühlketten sich in gewissen Teilen der Länder eher schwierig gestalten um nicht zu sagen das sie gar nicht vorhanden sind führten zu unserem Entschluss den Rest der Reise auf Fleisch, Seafood und Extravaganzen wie Egg-Coffee zu verzichten. Und Siehe da, Wunder geschehen. Wir können noch so viel Stir Fried Vegtetables, Fresh Spring Rolls, Vegetarier Curry und sogar grüne Salate essen ohne das es einem von uns schlecht geht. Neben dem positiven Effekt für die Darmflora kann ich als Jahrzehnte langer Psoriatiker auch positiv von den verringerten Entzündungswerten profitieren. Ich habe es noch nie solange ohne Cortison ausgehalten wie auf dieser Reise. In allen der von uns bereisten Länder haben wir auch ohne größere Anstrengungen immer ein Lokal gefunden, was dem Wunsch nach No Meat nachgekommen ist.
Ich befasse mich insgesamt schon etwas länger mit dem Thema, dass Viehzucht auf der ganzen Welt zu einem erheblichen, wahrscheinlich sogar zum größten Teil der CO2 Abgase in der Luft beiträgt. Wie ernst diese Problematik ist wurde mir auch erst dann richtig bewusst als man mir vor Augen hielt , dass Fleisch für das Unmengen an Flächen für die Viehwirtschaft und Produktion des Futters benötigt werden lediglich ca 18% unserer täglichen Kalorienzunahme ausmachen. Für mich sind diese Erkenntnisse , sowie die teilweise grausamen Methoden der Tierhaltung und Schlachtung Gründe genug zu sagen dass kein Tier mehr für mein Essverhalten sterben muss.Read more
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- Day 51
- Wednesday, February 19, 2020 at 6:34 AM
- ⛅ 26 °C
- Altitude: 8 m
ThailandKhlong Ao Yai9°43’25” N 98°23’34” E
Inseln, Strand und Meer!

Bilder sollen hier an der Stelle reichen, um einen kurzen Einblick zu geben wo wir uns gerade auf unserer Reise aufhalten.
Reden ist Silber, schweigen ist Gold.

Jens Kühnler Jetzt ist Zeit zum entspannen. Wenn Ihr Lust habt und es Euer Zeitplan zulässt dann geht mal schnorcheln. Liebe Grüße Kerstin und Paps
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- Day 56
- Monday, February 24, 2020 at 5:05 PM
- ☀️ 30 °C
- Altitude: 6 m
ThailandKhlong Bang Niang8°40’4” N 98°15’7” E
Police 813

Die letzten Tage verbringen wir so wie an gedacht auf den Inseln von Thailand und so selten wir es nur geht auf dem Festland. Hin und wieder Erinnert ein Schild mit der Aufschrift „Tsunami Hazard Zone“ an die Naturkatastrophe.
Am Morgen des 26.12.2004 erschütterte das, mit einer Stärke von 9,1, drittstärkste Erdbeben das je gemessen wurde die Küste vor Sumatra und löste mehrere Tsunamiwellen aus. In der Folge starben über 220.000 Menschen, die meisten davon in Indonesien. In Thailand kamen über 5000 Menschen ums Leben, viele werden bis heute vermisst, über 10.000 wurden obdachlos.
Etwas unbeachtet von der medialen Aufmerksamkeit in den westlichen Ländern, die sich auf die Touristenzentren in Khao Lak, Phuket und Phi Phi konzentrierten, war Ban Nam Khem die Region mit den meisten thailändischen Todesopfern.
Heute ist es wie vor dem Tsunami, ein verschlafener Ort in dem die Bewohner dem Fischfang und Tourismus nachgehen.
Für mich ein absoluter Pflichtbesuch, der zwar sehr nachdenklich macht aber so auch mein Bewusstsein schärft, wenn ich nun weiter reise an all die schönen Orte die Thailand zu bieten hat.Read more
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- Day 63
- Monday, March 2, 2020 at 8:49 AM
- ☁️ 27 °C
- Altitude: 7 m
ThailandAo Lo Ba Kao7°45’43” N 98°46’13” E
Kho Phi Phi

Die Phi Phi Inseln an der Westküste Südthailands sind erst in den letzten Jahren zu einer Touristenattraktion geworden. Seit dem Kinofilm "The Beach" mit Leonardo Di Caprio, der dort gedreht wurde, pilgern in der Hauptsaison zwischen November und Februar täglich Tausende von Touristen, uns eingeschlossen, nach Koh Phi Phi Don. Die grün überwucherten Berghänge und die weißen Strände sind Teil des Nationalparks Hat Noppharat Thara-Mu Koh Phi Phi und teilweise noch genauso schön anzuschauen wie auf den Bildern im Netz. Auf den Inseln gibt es keine Straßen oder Autos, was wir nach dem ganzen Traffic in den Hauptstädten sehr begrüßen. Alles wird zu Fuß oder mit dem landestypischen Longtail-Boot erledigt.
Nachdem muslimische Fischerfamilien um 1950 mit der Besiedlung der lange unbewohnten Inselgruppen begannen und diese Zeitweilig als Kokosplantage kultivierten, liegt die heutige Haupteinnahmequelle im Tourismus. Der vom Seebeben ausgelöste Tsunami traf natürlich auch diese Inselgruppe mit voller Schlagkraft und zerstörte nahezu die gesamte Infrastruktur neben den unzählige Menschenleben. Viele fleißige Helfer und der unbiegsame Optimismus der thailändischen Bevölkerung haben zwischenzeitlich den Großteil der Zerstörung beseitigt und Koh Phi Phi wieder aufgebaut.
Wie gewohnt wurden wir auch hier von unserem host Mr. Red Tuna herzlich in seinem Resort abseits der Partygegend Empfangen. Zum gesamten Komitee gehörten noch seine Frau, oder auch „The Big Boss“ und die drei Riesenmonitoreidechsen im Innenhof des Red Tuna Restaurant.
Neben Wanderungen durch die dschungelgrüne Felslandschaft bot sich hier ein vielseitiges Angebot an Freizeitaktivitäten: Sonnenbaden, Bootsausflüge zu versteckten Stränden und Nachbarinseln, Kanufahrten und Klettern sind nur einige davon. Koh Phi Phi bietet angeblich auch eine ideale Umgebung für Wassersportler und Taucher. Die Korallenriffe vor den Felseninseln im Süden reichen bis in 24 Meter Tiefe. Wir waren nicht in diesem Tauchgebiet, aber in denen wo wir waren bot sich für uns ein anderes Bild. Schon die Stände sind voll mit den Toten abgebrochenen Korallen und auch im Wasser muten die Riffe eher an eine große Friedhofslandschaft.
Wie immer verlassen wir diesen traurig schönen Ort mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite diese traumhaft schöne Insel, an vielen Stellen fast Natur belassen, mit ihren warmherzigen Bewohnern und aus Dinosaurier Zeiten stammende Tiere. Auf der anderen Seite sehe ich das, was viele Menschen noch nicht sehen. Die Unterwasserwelt leidet stark durch permanente Überfischung, knatternde Öl verlierende Longtail- Touriboote und die sengende Hitze geschuldet durch CO2 und Klimawandel.Read more

Hallo Großer, genießt die letzten Tage ! Bald hat auch Euch die Realität wieder. Ihr werdet hier schon sehnsüchtig erwartet, im Quarantänezelt 🤯. Nutzt die restliche Zeit in der Sonne. Liebe Grüße Kerstin und Paps

TravelerJa ja, ich bin gespannt auf die Zustände am Flughafen. Hoffe im Quarantäne Zelt haben sie wenigstens ein gym und Wifi.

TravelerJa schade wegen der Korallenfriedhoefe dachte eigentlich dort wäre noch alles in Ordnung. Genießt eure Zeit. Liebe Grüße von Mama und Mike an
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- Day 66
- Thursday, March 5, 2020 at 7:27 AM
- ⛅ 26 °C
- Altitude: 61 m
ThailandLaem Nang8°0’27” N 98°50’32” E
Grenzerfahrung in Rai Leh

Unbeschreiblich. Atem beraubend. Müsst ihr unbedingt gemacht haben...Chris und Marion sind ein Pärchen aus, sagen wir Süddeutschland. Beide Lehrer, beide seit Juni letzten Jahres auf ihrem Sabatical in der ganzen Welt unterwegs und leidenschaftliche Kletterer. Wir lernten sie auf unserer Gibbon Expierience Tour kennen und Teilten uns mit ihnen das Schlafzimmer, oder eher gesagt das Baumhaus. Die beiden waren super lieb. Wir tauschten natürlich unsere bisherigen Reiseerfahrungen miteinander aus, machten kleine Competitions in den Zip Lines und Atha überredete Marion sogar einmal dazu ein bisschen mit ihm in den Bäumen zu schwitzen.
Als Dank, würde ich zumindest annehmen gaben sie uns den Tip unbedingt in Rai Leh klettern zu gehen und uns die „Beauty and the Beast“ anzusehen. Ich wusste das sie beide versierte Kletterer, sowie Kletter Guides waren also fragte ich nochmal ganz genau ob wir zwei grobmotoriker das wirklich Klettern können...! „Ja vielleicht solltet ihr euch schon noch nen Guide nehmen, der euch zumindest die ersten Schritte zeigt und die Leine legt.“ Bekam ich als Antwort und dachte okay dann wird’s schon nicht so schwer sein. Optimistisch und vielleicht mal wieder mit etwas Selbstüberschätzung, wie damals in Portugal beim Versuch mir selbst Surfen beizubringen, sagte ich zu Atha: „Lass uns doch Klettern gehen in Railey, Marion meint wir kriegen das hin. “ Nach ein paar Recherchen über das Klettern selbst und einem YouTube Tutorial über die angeworbene Strecke „Beauty and the Beast“, wussten wir, dass wir das auf gar keinen Fall machen und schon gar nicht ohne einen Guide. Trotzdem konnten wir nicht wiederstehen einen 4h Kurs zu buchen und Siehe da, es war sogar noch schlimmer als erwartet. Was bei allen anderen um uns herum natürlich spielerisch aussah, war für mich eine echte Tortour. Neben dem Unwohlsein mich an einem Seil in die Hände von jemanden zu begeben der nur die Hälfte von meinem Körper Gewicht wiegt kamen dann in schwindliger Höhe noch ganz andere Ängste zum Vorschein. Ich hatte tatsächlich in etwa 25m Höhenangst und auch beim Abstieg hat sich in mir nicht gerade ein Gefühl von Adrenalin- Kick, Abenteuerlust und Hunger auf mehr breit gemacht. Vielleicht einfach nicht meine Sportart, auch wenn unser Guide alles für unsere Sicherheit und unser oben Ankommen getan hat. Beim nächsten Berg steigen nehme ich doch lieber den Wanderpfad oder die Seilbahn. Atha stimmt mir da sicherlich zu, auch wenn er sich gut geschlagen hat, war auch bei ihm nach vier Routen die Luft raus.Read more

TravelerBin stolz auf dich! Freu mich auf unsere nächste Boulder Einheit mit dir als Profi jetzt 😺

TravelerProfi, ha ha du hättest mich da sehen sollen. Ich poste ja immer nur die guten Bilder. Wie sie mich mit dem Kran da herunter holen natürlich nicht. 😅

Patrick Ott: Sieht doch gut aus! Und 25m ist auch schon satt! Viel Spaß in den letzten Tagen, hoffe die Rückreise klappt einigermaßen reibungslos bei dem Chaos in der Welt gerade!
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- Day 66
- Thursday, March 5, 2020 at 6:00 PM
- ⛅ 29 °C
- Altitude: 44 m
ThailandKhao Nui8°0’51” N 98°50’31” E
Momentaufnahmen

Zum Abschluss dürfen natürlich ein paar schöne Bilder nicht fehlen. Nach unserer waghalsigen Klettertour habe ich für mich und Atha, bei nem Ortsansässigen Kayak Händler, nen guten Deal raus handeln können. Für 500 Bath, umgerechnet etwa 15 €, bekamen wir für 5h so ein undichtes Gefährt das ca. Drei Stunden durchhalten sollte bis es dann zum U-Boot wird. Atha vielleicht ein bisschen histerisch, aber ich war mir sicher wir hatten auf unserer Reise schon weitaus Gefährlichere Dinge immer wieder getan.
Wie ihr seht ist auch dieses Mal alles gut gegangen und es wird Zeit für den letzten Post um das Kapitel Südostasien dann auch endlich abschließen zu können.Read more
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- Day 71
- Tuesday, March 10, 2020 at 9:58 AM
- ☀️ 30 °C
- Altitude: 14 m
ThailandKalim Bay7°54’21” N 98°17’56” E
Triathlon nach HH

11:00 Patong Beach 🚕💨 Phuket Airport 😎
14:00 Phuket Airport ✈️ Bangkok Airport ✌️
17:00 Bangkok Airport ✈️ Hanoi Airport 😇
00:50Hanoi Airport. ✈️ ..... 🧐
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- Day 71
- Tuesday, March 10, 2020 at 11:52 PM
- ⛅ 21 °C
- Altitude: 12 m
VietnamNoi Bai International Airport21°13’11” N 105°47’17” E
HH Triathlon Part II

00:50 Hanoi Airport ✈️ Dubai Airport 😴
15:00 Dubai Airport ✈️ HH Airport 🥵
20:30 HH Airport 🚇 Berliner Tor 🤨
21:00 Schienen-EV 🚍 HH Bergedorf 🤯
21:30 HH Bergedorf 🏎 ...
Tja, was soll ich sagen. Nach ca 48h, über 20.000 km und mit 9000 kg mehr Co2 in der Atmosphäre sind wir wieder sicher in HH gelandet. Auf die Frage: Wie war’s? Kann ich eigentlich nur sagen: Es war eine Erfahrung, über die ich froh bin sie gemacht zu haben. Die viel wichtigere Frage die sich mir aber stellt lautet: Wie werden wir in Zukunft mit den Dingen umgehen die wir dort gesehen, erlebt und vielleicht auch hinterlassen haben? Die Natur leidet unter dem Druck der wachsenden Bevölkerung, den immer größer werdenden Flächen für Ackerbau, dem in den Weltmeeren schwimmenden Müll und dem Atemraubendem Smog in der Luft. In Kambodscha 🇰🇭 fragte ich unseren Guide, der ganz in der Nähe des Berühmten Angkor Wat lebt, wann er das letzte mal einen richtigen Sonnenuntergang 🌅 gesehen hat. Also einen Sonnenuntergang bei dem die Sonne hinter dem Horizont verschwindet und nicht hinter einer dicken grauen Wand aus Smog. Darauf antwortete er ....Im Jahr 2000, bevor die Städte mit den Rollern überflutet wurden. Eine traurige Antwort und man könnte als Außenstehender oder Touristen, wie wir es sind, leichtfertig die Schuld an der Klimakatastrophe immer bei den anderen Ländern suchen. Oder weiter mit dem Finger auf die Zeigen die nach wie vor zu wirtschaftlichen Zwecken den Regenwald abholzen. Aber haben wir uns eigentlich mal gefragt , warum wir wenn wir über Deutschland hinweg fliegen, kaum noch Wälder zu sehen sind? Mit dieser Frage schließe ich unser Reisetagebuch und hoffe alle unsere Fans nicht nur ein wenig amüsiert, sondern vielleicht auch ein wenig zum Nachdenken angeregt zu haben.
Corona- Bitch wir kommen...Read more
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- Day 72
- Wednesday, March 11, 2020 at 3:03 PM
- ☀️ 24 °C
- Altitude: 8 m
United Arab EmiratesḨamrīyah Dubayy25°15’45” N 55°18’24” E
Dubai

Die Vorbereitung auf Covid 19, oder auch die Antwort des Planeten, läuft.