Morgens um acht legte die Fähre in Igoumenitsa an, und wir fuhren direkt weiter nach Ioannina zum Zeltplatz.
Check, Check – auf den ersten Blick schien alles in Ordnung. Die freundliche Dame an der Rezeption versuchte uns allerdings einen Stellplatz ohne Auto anzudrehen. Erst nach mehrmaligem und nachdrücklichem Protest bekamen wir schließlich doch einen Platz, auf dem wir Zelt und Auto unterbringen konnten.
Anschließend ging es auf Erkundungstour in die Stadt – unser erster richtiger Kontakt mit griechischem Flair.
Typisch griechisches Essen gab’s natürlich auch, inklusive einem noch typischeren Buffet, bei dem man die verschiedenen Speisen erst mal ausgiebig bestaunen konnte.
Am Nachmittag, gegen vier, packte uns dann nochmal die Abenteuerlust: Wir entschieden spontan, einen kleinen Roadtrip in die Zagoridörfer zu unternehmen und fuhren eine größere Runde durch die östlich gelegenen Dörfer der Region.
Vor allem faszinierten uns die vielen verschiedenen Steinbrücken Griechenlands, insbesondere in der Region Zagori, sind architektonische und historische Wunder. Diese jahrhundertealten Bauwerke zeugen vom außergewöhnlichen Können und der Handwerkskunst lokaler Baumeister, die sie aus Naturstein und ganz ohne Mörtel errichteten.
Ursprünglich wurden die Brücken gebaut, um die abgelegenen Zagori-Dörfer miteinander zu verbinden und den Handel sowie die Kommunikation zu erleichtern. Heute gelten sie als eindrucksvolle Beispiele traditioneller Architektur und sind ein bedeutender Teil des kulturellen Erbes der Region.
Jede Brücke besitzt ein einzigartiges Design und einen besonderen Charme, der sich harmonisch in die umliegende Naturlandschaft einfügt.
Die Steinbrücken von Zagori bieten einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit.Read more