• Märkte und bunte Häuser

    24 апреля, Южная Корея ⋅ ☀️ 19 °C

    Es wurde heute gegessen und viel gelaufen. Das Frühstück gab es in der Herberge und es war direkt ungesund: weißer Toast mit Marmelade oder Cerealien zur Auswahl.
    Danach machte ich mich auf den Weg nach Gamcheon Culture Village, einem Kulturdorf, das ursprünglich eine arme Flüchtlingssiedlung war und später von Künstlern aufgewertet wurde. Es erinnert ein wenig an die Favelas in Brasilien. An sich war es okay, aber sehr touristisch – nicht wegen der Menschenmengen, sondern weil ich noch nie so viele Souvenirläden nebeneinander gesehen habe. Ich war schnell durch und fuhr mit dem Bus weiter zum Jagalchi Market, dem größten Fischmarkt Koreas.
    Ich hatte eigentlich mit Hai, Delfin und riesigem Thunfisch gerechnet, aber es war alles eher schlicht. Trotzdem gab es mit großen Krabben und ein paar Kraken genug zu sehen. Interessant war, dass sich die Tentakel noch bewegten, selbst nachdem sie in kleine Stücke gehackt worden waren.
    Der BIFF Square sowie der Gukje Market und der Bupyeong Kkangtong Market lagen direkt nebenan. Ich habe wieder viel zu viel gegessen, aber nichts wirklich „Richtiges“: Corndogs, Geflügelspieße, Waffeln und Honig-Pancakes – es war großartig.
    Mit einem eher schlechten Körpergefühl bin ich zurück ins Hostel, bekam dann aber Lust, noch laufen zu gehen. Nach 11,5 Kilometern zusammen mit vielen anderen Läufern im nächstgelegenen Park kam ich im Neonlicht der Stadt zurück ins Hostel.
    Dort gab es kostenlose Gesichtsmasken – das musste ich ausprobieren. Anthony war im Aufenthaltsraum, und wir unterhielten uns wieder nett. Zwei gut gelaunte Franzosen stiegen beim Thema Laufen mit ein, und wir redeten viel zu lange darüber. Da beide Lehrer waren, ging es irgendwann auch um Kinder heutzutage.
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