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Eine kleine Auszeit

An open-ended adventure by Jan. Read more
  • 🇦🇹
    Currently in
    Wien

    Nationalmuseum

    Yesterday in Austria ☀️ 14 °C

    Es ging ins Naturhistorische Museum. Mal wieder sehr beeindruckend, allerdings ähnelten der Aufbau und die Präparate doch sehr dem Museum in Prag, das ich erst letzte Woche besucht hatte. Dementsprechend nahm ich mir diesmal nicht ganz so viel Zeit. Anschließend schlenderte ich noch ein wenig durch die Stadt, bevor ich mich im Hostel mit asiatischem Essen eindeckte und mich kurz zur Ruhe setzte.

    Abends stand noch ein ordentlicher Tempolauf an meinem Lieblings-Gefechtstürmli im Augarten auf dem Programm. Irgendwie packte mich danach die Müdigkeit aber so richtig, sodass ich mich ungewöhnlich früh ins Bett verabschiedete.
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  • Müde

    October 21 in Austria ☁️ 21 °C

    Ich ließ den Tag ganz entspannt angehen. Es gab asiatisches Essen und ich saß länger mit den Jungs zusammen, während wir uns über Gott und die Welt unterhielten. Abends sorgte Mimi dann noch für gute Stimmung.Read more

  • Städtetour

    October 20 in Austria ⛅ 13 °C

    Der Tag war um einiges ereignisreicher. Am Morgen wusste ich noch nicht, dass ich einen startenden Black Hawk und Einschusslöcher von einer AK sehen würde.

    Ich entschied mich für die große Stadtrunde und fuhr erst einmal mitten ins Zentrum zum Stephansdom am Stephansplatz. Es war dasselbe Erlebnis wie in Prag: Egal, welche Straße man wählte, am Ende landete man immer wieder vor prächtigen Gebäuden.

    Als ich zufällig in Richtung Hofburg ging, traf ich plötzlich auf bewaffnete Soldaten und Menschenmassen. Es war der Tag des Bundesheeres. Und tatsächlich wurde ich gerade einmal zwei Minuten, nachdem ich angekommen war, aufgefordert, zurückzutreten. Der Black Hawk, den ich gerade bestaunte, wollte die Veranstaltung nämlich wieder verlassen – und zwar auf dem Luftweg.

    Die Aufforderung, die Mütze abzunehmen, war durchaus berechtigt. Ich hatte mir im Hostel vorher noch das Gesicht mit Vaseline eingecremt. Das sorgte dafür, dass ich mich ein wenig wie geteert und gefedert fühlte, nachdem der Black Hawk einmal ordentlich durchgepustet hatte.

    Anschließend schlug ich mich ein wenig durch das Regierungsviertel und landete schließlich beim letzten Ziel meines Tages: der Judengasse. Dort begann 2020 der Terroranschlag von Wien, bei dem ein österreichischer Attentäter mit einer AK vier Menschen erschoss. Ich sah mir den Tatort und die noch erhaltenen Einschusslöcher an, bevor ich mich in die Bahn setzte und zurück zum Hostel fuhr.

    Der Tag endete noch sehr gesellig in unserer Gemeinschaftsküche – mit alkoholfreiem Bier, Sushi und Spekulatius. Mein anschließender Lauf lief dementsprechend nicht ganz so gut. Wer rechnet auch damit, dass diese Kombination auf den Magen schlägt …
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  • Ruhetag

    October 19 in Austria ☁️ 16 °C

    Ich musste noch einen Tag Pause machen. Irgendwie hatte ich durch den Wetterwechsel einen heftigen Neurodermitis-Schub, und es fühlte sich einfach nichts mehr schön an. Mein Tag bestand daraus, einmal zu Lidl zum Frühstücken und einmal zu Hofer (Aldi Süd) fürs Abendessen zu gehen.

    Interessant finde ich hier die Gedenksteine vor vielen Häusern, die an die Opfer des Holocaust erinnern. Ich finde es sehr persönlich, dass mit einem goldenen Stein direkt vor der eigenen Haustür an die Menschen gedacht wird, die dort einst gelebt haben und deportiert oder ermordet wurden.
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  • Auf Wiedersehen Prag

    October 18 in Austria ☁️ 19 °C

    Die Nacht war kurz, weil mir 1,9 kg Haxe schwer im Magen lagen. Um 11 Uhr ging mein Bus nach Wien und zum Glück lief alles reibungslos. Ich hatte einen Einzelsitz und konnte dadurch auch ein wenig schlafen.

    In Wien besorgte ich mir zunächst ein Wochenticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und machte mich anschließend auf den Weg zum Hostel. Ich war nicht so richtig fit und ging deshalb früh ins Bett.

    Im Hostel ging es allerdings ziemlich sozial zu. Es fühlte sich ein bisschen wie Studentenleben an: Bevor man etwas essen kann, muss man erst einmal Geschirr abwaschen. Zum Abendessen gab es schließlich ein paar Snacks im Park.
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  • Sightseeing und 1,9 kg Freude

    October 17 in Czech Republic ☁️ 15 °C

    Ich freute mich heute Morgen erst einmal über frische Brötchen aus dem Supermarkt. Für heute standen einige Must-sees auf der Liste: die Karlsbrücke und die Prager Burg, die ich seit Tag eins immer noch aus der Ferne beobachtet hatte. Beide waren ziemlich überlaufen, aber trotzdem sehenswert.

    Der Prager Dom ist kleiner als der Kölner Dom, was mich als Deutschen schon ein wenig stolz macht. Danach ging es durch den Letná-Park, einen ganz netten Park mit Aussicht und einem riesigen, sich bewegenden Metronom an der Aussichtsplattform.

    Anschließend besuchte ich das Technische Nationalmuseum. Meine Top 3: das Bikepacking-Fahrrad von 1994, mit dem jemand um die Welt gefahren ist, die ganzen schönen alten Motorräder und der Mercedes-Rennwagen, mit dem damals schon 315 km/h gefahren wurden – natürlich ohne Airbag.

    Dabei stellte ich allerdings fest, dass mich die Naturwissenschaften doch mehr interessieren als die reine Technikgeschichte.

    Am Abend gab es noch eine Track-Session im Stadion. Wenn man sich die Karte so anschaut, habe ich den Park mittlerweile auch ganz gut eingenommen, so oft, wie ich dort schon laufen war.

    Danach kam allerdings die eigentliche Herausforderung: eine 1,9 kg schwere Haxe. Der Besitzer hatte völlig recht damit, dass man dafür eigentlich zu dritt sein sollte. Ich habe es zwar geschafft, mir danach aber ordentlich die Nacht um die Ohren geschlagen.
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  • Nationalmuseum!

    October 16 in Czech Republic ⛅ 9 °C

    Ich ärgerte mich heute Morgen über Brötchen vom Vortag und überteuerten Brötchenaufstrich. Danach machte ich mich auf den Weg ins Nationalmuseum und verbrachte dort STUNDEN.

    Das Gebäude war sowohl von außen als auch von innen sehr imposant. Die Ausstellungen haben mir richtig gut gefallen. Besonders lange beschäftigte ich mich mit den Mineralien und hinterfragte mithilfe von KI gleichzeitig deren Entstehung. Die leuchtenden Mineralien waren allerdings mein persönliches Highlight.

    Auch die Tierwelt, insbesondere die Unterwasserwelt, war klasse. Zwischendurch konnte man noch hinauf in die Kuppel steigen und bekam dort eine wahnsinnige Aussicht über Prag.

    Nach einer Pause für den Kopf, in der ich meine Weiterfahrt nach Österreich buchte, ging es für mich wieder in den Laufschuhen zu meinem kleinen Fleckchen Grün mit dem schönen Sonnenuntergang. Anschließend ging es zurück ins Hostel, wo ich noch ein wenig am Laptop arbeitete.
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  • Zwischen Date und laufen…

    October 15 in Czech Republic ☁️ 15 °C

    … gibts manch atemberaubenden Sonnenuntergang.

    Meine erste Amtshandlung war es, erst einmal auszuspähen, wo man hier so laufen könnte. Dabei entdeckte ich einen astreinen Ort mit Bergen und sogar einer Tartanbahn.

    Auf dem Rückweg besorgte ich mir traditionelles tschechisches Gebäck: Rohlíky. Die gab es im Hostel zusammen mit Hummus und Kaffee zum Frühstück.

    Danach startete ich meine Stadtwanderung, die mich tatsächlich an zahlreichen tollen Orten vorbeiführte. Zu den Highlights gehörten der Blick auf die Prager Burg und eine Nutria, die ich im Fluss erspähte. Für alle, die das Tier nicht kennen: eine Mischung aus Biber und Ratte, die bis zu 70 cm groß werden kann.

    Um 16 Uhr kehrte ich bei einem klasse Koreaner ein, denn ich hatte ein Remote-Date mit jemandem auf den Philippinen. Wir aßen beide ordentlich Knoblauch, damit hinterher keiner den anderen vollstinkt. Romantik kennt eben ihre eigenen Herausforderungen.

    Anschließend ging es für mich zum Laufen. Ich spulte 11 km mit Bergsprints ab und freute mich darüber, dass sich auf diesem kleinen Fleckchen Grün mitten in der Großstadt so viele Läufer versammelten und sich gegenseitig grüßten.

    Zwischendurch wurde ich noch Zeuge eines absolut gänsehauterzeugenden Sonnenuntergangs mit Blick auf die Prager Burg.

    Am Abend saß ich wieder am Laptop und beschäftigte mich mit dem nächsten Schulprojekt. Irgendwann wurde ich allerdings schwach und verleibte mir gegen 22 Uhr noch drei alkoholfreie Biere und einen Dürüm ein. So viel zum Thema Disziplin.
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  • Auf Wiedersehen DDR

    October 14 in Czech Republic ☁️ 16 °C

    Scheinbar habe ich Koffeinentzug, denn ich hatte seit ein paar Tagen keinen Kaffee mehr und leide jetzt unter Kopfschmerzen und Müdigkeit. Mit einer Ibu ging es heute Morgen dann erst einmal mit dem Zug nach Dresden. So im Vorbeifahren sah die Stadt ganz gut aus. Während meines 45-minütigen Aufenthalts konnte ich mir allerdings nur den örtlichen Aldi anschauen.

    Danach ging es weiter Richtung Prag, wo ich am Nachmittag ankam. Mein erstes Sightseeing war quasi der Fußweg mit Rucksack vom Bahnhof zum Hotel. Dabei kam ich an einer ziemlich wilden Outdoor-Ausstellung vorbei, bei der ein Künstler Autos mit irgendwelchen anderen Dingen fusioniert hatte.

    Prag ist, genau wie das Hostel, ganz nett anzusehen. Heute ließ ich es etwas ruhiger angehen, gönnte mir einen Restaurantbesuch und holte mir anschließend noch etwas Süßes bei Lidl.

    Am Abend setzte ich mich noch ein bisschen an den Laptop und schaute mir schon einmal an, was für die nächste Projektarbeit auf mich zukommt.
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  • Ein alter Freund

    October 13 in Germany ⛅ 10 °C

    In Leipzig sah ich mir heute noch das beeindruckende Völkerschlachtdenkmal und einige der Kirchen an, die sich ebenfalls sehen lassen können. Auf einem langen Spaziergang zurück vom Denkmal in die Innenstadt entdeckte ich auch noch die Deutsche Nationalbibliothek, durch die ich eine kleine Führung bekam. Die S-Bahn war mir für die Strecke einfach zu teuer.

    Danach döste ich noch ein wenig im Hostel, bevor mein Zug um 16:20 Uhr Richtung Chemnitz fuhr. Dort angekommen, checkte ich im Hostel ein und machte mich anschließend auf den Weg in die Innenstadt. Dort traf ich mich mit Max, meinem Kumpel, den ich auf Sri Lanka kennengelernt hatte, zum Burgeressen. Wir hatten beide einiges zu erzählen und unseren Spaß. Anschließend drehten wir noch eine Runde durch die Stadt, bevor Max mich zurück zu meinem Hostel fuhr.
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  • Wieder ein Reisender

    October 12 in Germany ☀️ 15 °C

    Niels hat mich zum Bahnhof gefahren und die Anreise lief problemlos. Erst nach Hamburg, dann weiter über Berlin nach Leipzig. Gegen 16 Uhr bin ich schließlich angekommen.

    Auf dem Weg zum Hostel habe ich ein paar Umwege gemacht, um schon mal ein bisschen was von der Stadt zu sehen. Bei Aldi habe ich mir auch noch etwas zu essen geholt. Das Hostel ist für den Preis echt gut, auch wenn meine Zimmernachbarn ein wenig wild drauf sind.

    Um 17 Uhr lag ich dann im Bett und wollte eigentlich nur planen, wo ich die nächsten Tage laufen gehe und wie lange. Daraus wurde allerdings nichts, denn ich bin einfach eingeschlafen. Offenbar war ich doch müder als gedacht.

    Abends bin ich noch mal aufgestanden, habe die Reste gegessen und mich danach wieder ins Bett gelegt, um eine Serie zu schauen. Viel mehr ist am ersten Tag in Leipzig nicht passiert. Erst mal ankommen und ein bisschen ausruhen.
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    Trip start
    October 12, 2026