• Christoph Schömer
  • Christoph Schömer

Spitzbergen -Grönland -Island

Een 19-daags avontuur van Christoph Schömer Meer informatie
  • Segelsällskapet Fjord

    11 augustus, Groenland ⋅ ☁️ 10 °C

    Der Besuch dieses Fjords war schon etwas einmaliges. Nicht weil wir den schnellsten Zodiacfahrer erwischt hatten. Die geologischen Strukturen sind es, die unsere heutige Nachmittagsanlandung so besonders machten. Es gibt kaum einen Platz auf der Welt, in dem solch faszinierende Strukturen im Fels zu sehen sind. Diese verschiedenfarbigen Schichten haben sich vor neunhundert Millionen Jahren gebildet.

    Nicht ganz so alt waren die Polarhühner, die wir beim weiteren Aufstieg auf den Berg angetroffen hatten.

    Und zum Abschluss des Tages hatten die Passagiere noch die Möglichkeit, ein Bad im kalten grönländischen Wasser zu nehmen.
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  • Blomsterbugten (ausgefallen)

    12 augustus, Groenland ⋅ 🌧 2 °C

    Heute hatte der Wecker besonders früh geklingelt. Denn die Anlandung in der Blomsterbugten war schon für 7 Uhr angesetzt.
    Doch gerade als wir die „Ausgehuniform“ anlegen wollten, kam die Ansage: „Landgang fällt aus“ und zwar gleich aus zwei Gründen. Zum einen ließ Windstärke 8 keine Zodiac-Aktion zu. Und zweitens trieb sich ein Eisbär dort herum, wo wir eigentlich die Blomster (Blumen) bewundern wollten.

    So versammelten sich alle Fotografen am Vorschiff. Aber bei der Entfernung ließen sich wirklich keine brauchbaren Fotos machen. Aber wenigstens war der Eisbär in Bewegung und lag nicht nur faul rum wie der in Spitzbergen.

    Also drehte das Schiff um und die Fahrt durch den engen Fjord war wie eine Flusskreuzfahrt. Mit dem Unterschied, dass im Gegensatz zu Rhein, Mosel oder Donau diesmal doch ganz eindrucksvolle Eisberge passiert worden sind.
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  • Sonnenfinsternis als eher lästiges Beiprogramm

    12 augustus, Groenland ⋅ ☁️ 4 °C

    > das Setzen falscher Prioritäten nimmt die notwendige Flexibilität für das Wesentliche <

    Neben der großartigen Natur Spitzbergens und Ostgrönlands war die Möglichkeit, eine Sonnenfinsternis in der Totalitätszone zu erleben, einer der Höhepunkte der Reise. Für viele sogar der ultimative Höhepunkt und der eigentliche Grund, diese Reise zu buchen. Und so war dieser 12. August auf jeden Fall ein ganz besonderer Tag. Es war schon ein bisschen enttäuschend, dass nach einer langen Phase herrlichen Sonnenscheins genau für diesen Tag ein Wetterumschwung angekündigt war. Aber wer die Wetterverhältnisse in dieser Region schon erlebt hat, der weiß, dass selbst wenn an einer Stelle dichte Wolken sind, ganz in der unmittelbaren Nähe die Sonne scheinen kann.

    Insofern war ich dankbar, dieses Ereignis auf einem Schiff erleben zu dürfen, das ja bauartbedingt die Flexibilität hat, auch kurzfristig eine in der Nähe gelegenene Position anzufahren, die den direkten Blick auf die sich verdunkelnde Sonne ermöglicht. Und ich war mir absolut sicher, dass seitens der Reederei alles, aber wirklich auch alles getan würde, ihren Gästen dieses Erlebnis zu bieten. Schließlich wurden ja auch genau für diesen Zweck die notwendigen Schutzbrillen verteilt.

    Umso verwunderter war ich, dass diesem für viele Gäste möglicherweise „Once in a Lifetime“-Ereignis in der Planung des Tages dann offensichtlich doch so wenig Bedeutung beigemessen wurde. Statt dessen wurde stur an dem üblichen Programm festgehalten und genau für die Zeit der Sonnenfinsternis eine Anlandung auf der Insel Ella Ø geplant. Mit dem Effekt, dass zur Zeit des Ereignisses manche an Bord, manche an Land und manche Gäste gar auf Zodiacfahrt waren.

    Mir ist bewusst, wie schwer es die örtlichen Behörden dem Expeditionsleiter machen und dass er sein Programm leider nicht so gestalten kann, wie es eigentlich optimal wäre. Aber die Flexibilität, an einem so seltenen und besonderen Ereignis wie diesem auf einen Landgang zu verzichten, die hätten die Verantwortlichen der Hanseatic Nature auf jeden Fall gehabt. Denn dass Landgänge auch sonst immer mal ausfallen können, hatten wir ja schon am Morgen erlebt, weil der Wind zu stark war.

    Und so kam es wie es kommen musste. Während die Anlandung auf der Insel -nach meinem Dafürhalten zudem noch die uninteressanteste der ganzen Reise- stur nach Schema F abgespult wurde, strahlten die Berge rechts und links des Schiffes in der partiellen Phase der Sonnenfinsternis in schönstem Sonnenschein. Doch wegen des laufenden Zodiac-Einsatzes waren dem Kapitän die Hände gebunden, seine Position zu ändern. Da kam unter den Gästen schon etwas Unmut auf. Um es mal ganz, ganz vorsichtig auszudrücken.

    Ganz sicher waren die zwei Minuten totaler Dunkelheit unter der dichten Wolkendecke auch ein beeindruckendes Erlebnis. Aber es hatte schon weh getan, mitzuerleben, wie dieses Ereignis ganz in der Nähe ohne störende Wolkendecke noch viel beeindruckender gewesen wäre.

    Dass auch das Hotel Department es nicht für nötig gehalten hatte, dem Ereignis und den Gästen durch das Anbieten eines wärmenden Getränks einen besonderen Rahmen zu geben - geschenkt.

    Solche Gedanken haben wohl auch nur noch die Nostalgiker, die den alten, damals noch wertschätzenden Hapag-Lloyd-Gewohnheiten nachtrauern.

    Edit 13.08. Beim heutigen Re-Cap wurde ausführlichst über Buckelwale und eine Vogelart referiert. Die Sonnenfinsternis wurde in keinem Wort mehr erwähnt. Erst auf Nachfrage, ob man wirklich alles getan hätte, um der Erwartung der Kunden gerecht zu werden, hatte der Expeditionsleiter in sehr schnippischer und arroganter Weise geantwortet, für die Wolken könne er nichts.

    Beim späteren Captain‘s Farewell hatte der Kapitän das Thema deutlich seriöser angesprochen und erklärt, dass zwar erwogen worden wäre, die nahe gelegenen Stellen mit den Wolkenlücken anzufahren, dies aber aus Sicherheitsgründen nicht möglich gewesen wäre.

    Ich möchte einem erfahrenen Kapitän jetzt keine Lüge unterstellen. Aber ich stelle dem Leser hier mal die Frage, wie denn ein Verholen des Schiffs an eine sonnige Position überhaupt möglich gewesen wäre, solange sich noch Passagiere an Land befunden hatten. Man stelle sich nur mal die weitere Frage, was dann mit den noch an Land befindlichen Passagieren bei einer Eisbärsichtung passiert wäre.

    Insofern sei dem Kapitän gedankt für den Versuch, das Thema von der arroganten wieder auf eine sachliche Ebene zu bringen. Die Erklärung selbst kann man allerdings nur als sehr unglaubwürdiges Seemannslatein zur Kenntnis nehmen. .
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  • Wale, Wale, Wale, Wale

    13 augustus, Groenland ⋅ 🌬 5 °C

    Der heutige Tag auf See diente wohl Allen dazu, die Ereignisse der letzten Tage sacken zu lassen und etwas der Ruhe zu pflegen.

    Da wir von den drei Stunden, die uns auf dem Weg nach Grönland geschenkt worden sind, wieder eine Stunde abgeben mussten, ließen sich viele mit dem Gang zum Frühstück auch etwas Zeit. Doch als der Ruf „Wale, Wale, Wale, Wale“ kam, wurde der frisch eingeschenkte Kaffee dann doch zum kalten Kaffee.

    Da ich die Kamera nicht parat hatte, ein Dank an Sigrid für das Überlassen ihrer Fotos.
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  • Patreksfjördur

    14 augustus, IJsland ⋅ ☁️ 9 °C

    Patreksfjördur ist eine kleine Hafenstadt in den isländischen Westfjorden.

    Island begrüßte uns mit herrlichstem Sommerwetter. Zwei Ausflüge zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Westfjorde wurden angeboten. Im Süden die Klippen von Latrabjarg mit ihrer faszinierenden Vogelwelt oder nach Norden zum Wasserfall von Dynjandi. Islandkenner hatten mir von Latrabjerg abgeraten, weil viele Vögel, vor allem die beliebten Papageitaucher, sich schon auf‘s offene Meer verabschiedet hatten.

    Insofern hatte ich mich für den Busausflug zum Wasserfall entschieden.
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  • Fahrt durch die isländischen Westfjorde

    14 augustus, IJsland ⋅ ☀️ 10 °C

    die Westfjorde sind eine der abgelegensten Regionen Islands. Umso reizvoller war es Motive rechts und links der Straße zu finden. Wobei die Straßen nur teilweise asphaltiert waren. Aber die in Island sehr häufigen Schotterstraßen machten das Ganze noch authentischer. Highlight war ein Swimmingpool in the Middle of Nowhere, natürlich gespeist durch heiße Quellen.Meer informatie

  • Dynjandi

    14 augustus, IJsland ⋅ ☀️ 10 °C

    Island hat unzählige Wasserfälle. Aber der Dynjandi ist einer der Berühmtesten. Erst nutzt er die ganze Breite am Steilhang. Dann stürzt er sich über eine Vielzahl weiterer Wasserfälle, die alle eigenen Namen haben, ins Meer. Ein Weg führt entlang der zahlreichen Fälle bis zum Fuß des Steilhangs. Trotz der begrenzten zur Verfügung stehenden Zeit, hatte ich den Ehrgeiz, diesen Weg bis ganz oben zu gehen.Meer informatie

  • Bíldudalur

    14 augustus, IJsland ⋅ ⛅ 12 °C

    ein Zwischenstop als Toilettenpause wurde noch in dem kleinen Dörfchen Bíldudalur eingelegt mit einem schönen Café, an dem das Sea Monster Museum angegliedert war. Monströs waren auch die historischen Möbel, die die Bildersammlung umgeben hatten.

    Ich hatte die Zeit zum Durchstreifen des Orts genutzt. Es fanden sich dabei immer wieder schöne Motive.
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  • von der amerikanischen zur europäischen Platte

    15–24 aug., IJsland ⋅ ☀️ 12 °C

    der bekannteste Ort an der Schnittstelle der tektonischen Platten ist das auch historisch bedeutsame Thingvellir. Da ich bereits vor zwei Jahren dort war, hatte ich eine Nebenstraße südlich davon herausgesucht. Fast kein Auto ist mir dort begegnet. Die Bruchstelle war -diesmal ohne Menschenmassen- gut zu beobachten. Und aus Felsspalten dampfte es. Ein ganz unwirkliches Erlebnis. .

    Über einen bei Anglern beliebten See, eine kunstvoll gestaltete Skulptur, die Höhlenwohnungen von Laugavatn und der Bekanntschaft mit einem Island-Pferd ging es zurück auf die touristisch sehr frequentierte Golden-Circle-Route
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  • Strokkur Geysir und Gullfoss

    15 augustus, IJsland ⋅ ☀️ 14 °C

    Zwei der Highlights des „Golden Circle“ liegen ganz nahe beisammen. Sie sind natürlich auch gut besucht gewesen. Aber trotz der Menschenmassen hatte man in dem geothermisch aktiven Gebiet von Strokkur einen guten Überblick über die Wasserbecken mit brodelndem kochenden Wasser. Die Hauptattraktion ist natürlich der Geysir, der in unregelmäßigen Abständen ein Fontäne von Dampf und kochendem Wasser hoch in die Luft schießt.

    Nach nur wenigen Minuten Fahrt erreicht man den Gullfoss, einen der mächtigsten Wasserfälle Islands. Vom Parkplatz aus beeindruckt zuerst der Blick auf den großen Gletscher, der den Wasserfall speist. Gut ausgebaute Wege ermöglichen den Blick von oben auf den Wasserfall und weiter unten direkt auf die Abbruchkante.

    Zur Nachmittagszeit war es dann auch Zeit für ein Picknick mit Blick auf einen Fluss, um das mitgebrachte Wiener Schnitzel vom Schiff zu genießen.
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  • Kerid-Krater und die vulkanisch aktive Südküste

    15 augustus, IJsland ⋅ ☀️ 14 °C

    Den Kerid-Krater hatten wir bei unserer Tour vor zwei Jahren auch ausgelassen, weil wir die weite Strecke nach Vik priorisiert hatten.

    Der Krater bietet die Möglichkeit eines Spaziergangs rund um den Kraterrand und auch hinunter an den See.

    Die Tour ging weiter entlang der Südküste mit Abstechern zur Wikinger-Skulptur und zur Strand-Kirkja zum Geothermischen Feld Seltun. Während in Strokkur pures kochendes Wasser in den Becken brodelte, war es in Seltun Schlamm, der in zahlreichen Erdlöchern blubberte, dessen Dampf auch gehörig nach Schwefel gestunken hatte.

    Vor zwei Jahren war die Straße nach Grindavik gesperrt. Umso interessierter war ich, wie die Region jetzt aussieht. Die ganze Umgebung bestand ja schon aus alten Lavafeldern, die mit Moos und Flechten überzogen sind. Im Ort Grindavik ist auf Schautafeln sehr eindrucksvoll dokumentiert, welche Auswirkungen der Vulkanausbruch der letzten Jahre hatte. Die Straße nach Keflavik ist inzwischen auf der erkalteten Lava neu gebaut worden. Es war ziemlich beklemmend, eine lange Strecke nur über diese neue schwarze Masse zu fahren
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  • Het einde van de reis
    16 augustus 2026