Milford Sound
January 26 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C
Tatsächlich sehr früh aufgestanden. Der Wecker hat um 5 geklingelt (bäh). Na ja. Noch kurz das Jahrtausend gesucht, mir irgendwas angezogen, was halbwegs nach Kleidung aussah, und dann ab ins Auto Richtung Milford Sound. Fahrzeit knapp zwei Stunden.
Die erste Stunde komplett in der Dunkelheit, dann hat es langsam gedämmert. War eigentlich ganz angenehm zu fahren – mal abgesehen davon, dass die Straße sehr hügelig war und ich unterwegs leider Gottes ein Capybara umgefahren habe. Sehr traurig. Auto zum Glück unversehrt.
In Milford Sound sind wir dann viel zu früh angekommen und hatten noch ungefähr eine Stunde Überbrückungszeit, aber das war kein Stress. Dort dann gefrühstückt, mitgebrachtes Zeug, Aussicht genossen und dabei von Stechfliegen komplett zerstochen worden.
Irgendwann ging dann das Schiff los. Zwei Stunden durch den Fjord mit wirklich mega schöner Aussicht. Leider hat es die letzten sechs Tage kaum geregnet, deshalb waren nur etwa fünf bis zehn Prozent der Wasserfälle zu sehen, die es dort eigentlich gibt. Was schon ein bisschen traurig ist, weil der Milford Sound ja eigentlich gerade bei Regen richtig spektakulär sein soll. Ironischerweise hat es genau an dem Tag nicht geregnet, an dem wir dort waren – dafür dann morgen wieder. Naja, so ist das halt.
Dafür haben wir auf der Fahrt Delfine gesehen, Robben und sind durch richtig schöne Wasserfälle gefahren. War insgesamt trotzdem sehr beeindruckend.
Nach der Bootstour sind wir noch ein bisschen spazieren gegangen, haben auf einer Bank Mittag gegessen und noch eine kleine Wanderung gemacht. Danach kurzer Stopp am Flughafen dort – der ist wirklich extrem stark frequentiert. Für die reichsten ein bis zwei Prozent der Leute, die keine Lust oder Zeit haben, zwei Stunden mit dem Auto zu fahren, geht’s eben per Flugzeug oder Hubschrauber rein. Kann man davon halten, was man will.
Dann ging es wieder zurück Richtung Te Anau. Die Rückfahrt war deutlich entspannter als die Hinfahrt. Wir haben ein paar Stopps gemacht und Landschaft gesehen, die wir morgens verpasst hatten, weil es ja noch dunkel war.
Zurück am Airbnb waren wir erstmal komplett erledigt. Direkt ins Bett gefallen und eine Stunde Powernap gemacht. Danach nochmal aufgebrochen in die Stadt, Abendessen besorgt und Geld abgehoben. Wieder zurück, gekocht – es gab Fleischbällchen in Tomatensauce mit Tortellini. Für morgen ist gleich noch ein Mittagssnack übrig geblieben, sehr gut.
Der Abend dann ganz entspannt zu Ende gegangen. Und morgen schauen wir mal, was wird (was wird). Es steht noch kein fester Plan – alles sehr spontan.Read more










