Philip Island
5.–6. mar., Australien ⋅ ☀️ 21 °C
Ja, die Nacht war kurz und vor allem eines:
Heut um 3:42 ist eine Auto-Alarmanlage angegangen, die genauso klang wie meine. Ich bin hochgeschreckt. Aber bis ich dann bei Sinnen war, wars wieder rum. Jetzt wusst ich natürlich nicht obs meine oder die meines Nachbarn mitm gleichen Auto war. Ich hab dann vorsichtshalber mal den Schlüssel zum Deaktivieren der Anlage zu mir ins Bett hoch und konnte dann erstmal nicht mehr schlafen. Beim Nachbarn is aber die Türe auf und zu gegangen - eim Indiz, dass es vll seine Auto war. Irgendwann bin ich dann doch wieder eingenatzt und gegen 8 gings dann wieder los. Packen, Frühstücken und ab. Ich wusste natürlich noch nicht wohin - also einfach mal Richtung Südosten. 1h hats allein gedauert bis ich aus Melbourne draußen war. Irgendwo in einem der Vororte auf nen Supermarkparkplatu Mittag gemacht, Unterkunft und meine Abendbeschäftigung (Pinguin Parade) gebucht, eingelauft und weiter gings nach Philip Island. Warn bissl langweilig die Straße. Wir ne Autobahn, bloß das man nur 80 fahren. Darf.
Auf der Insel angekommen erstmal an den Strand gefahren und etwas entspannt.
Dann weiter zum Campingplatz (gab nix mit Free-Camping). Wie sich herausgestellt hat war die Wahl eher bescheiden. Nur Dauercamper, und 2 andete Wohnmobil/ Vans. Kurz 20min ge-powernaped ehe ich herausgefunden hab, das die Schlafplatzsuche für die nächsten 3 Nächte als herausfordernd beschrieben werden kann. Australischer Labourday - verlängertes Wochenende. So gut wie jeder Campingplatz schon von seit Monaten ausgebucht. Mal gucken. Entweder ich fahr um 8Uhr früh an nen Free-Campingspott oder ins Landesinnere, oder - Gott bewahre - ich nehm mir ein Hotel😱.
Es ging dann erstmal getreu meinem neuen Motto: Mehr Wagen - mehr Erleben zur Pinguin Parade. 1015 kleine süße Pinguine wandern nach Sonnenuntergang zurück zu Ihren Nestern. Und genausoviele Menschen beobachten sie dabei. Leider darf man dort keine Fotos aufnehmen (das stört die kleinen Racker) deshalb gibts Stockfotos von den Vortagen zum Downloaden🤝.
Uns dort hingesetzt und auf den Sonnenuntergang gewartet. Ab da kamen die Pinguine. 100te. Gestern waren es sogar über 1000.
Problem: Menschen. Es wurde ausdrücklich mehrmals drauf hingewiesen: Keine Fotos, Kein Blitzlich, kein Nichts. Jedes künstliche Licht irritiert die Vögel. Und was passiert. Einer nachm andern holt das Handy raus und macht mal mit Blitz, mal ohne Fotos. Wird ermahnt, macht wieder Fotos. Ich hätt die am liebsten sofort ohne große Erklärung rausgeschmissen. Wir sind zu Gast im Lebensraum der Pinguine, dann muss man hald verdammt nochmal das Handy weglegen und keime 1000 Erinnerungsfotos schießen. Hat doch was mit Respekt zu tun, das man sich da anpasst. Oder bin da nur ich, der so denkt. Es kam mir auf jeden Fall so vor.
Naja, dann zurück zum Campingplatz, kleinen Snack und ab ins Bett. Ich bin tot und hab noch keinen Schlafplatz fürs Wochenende. Es ist Feiertag am Monatag und alles ist ausgebucht. Mir wurde vorgeschlagem, dass es unter mer Autobahnbrücke angenehm sein soll. Hoffentlicj nicht.
Naja - Gjte NachtLæs mere









