Tokio III
April 23 in Japan ⋅ 🌧 16 °C
Heute morgen bin ich etwas früher audm Bett und hab erstmsl gut gefrühstückt. Dann hab ich meinr Wäsche gemacht und die in der Dusche, die gleichzeitig ne Wäschetrocknerfunktion hat aufgehängt. Danach gings für mich mit der Ubahn zum Meji Shrein. Dort einen kleinen Wunsch aufgegenen (mich aber geweigert Geld dazu zu stecken wies verlangt ist -> ist ja fsdt wie der Ablasshandel der Kirche bei uns). Von dort zu Fuß weiter zum Jugend-Viertel und der Hippen Einkaufstraße und zur Berühmten Kreuzung, bei der so viele Leute auf einmal auf die Straße laufen (alles ganz schön, aber der strömende Regen hat viel kaputt gemacht). Achja und was schön war: Ich hab mir die Entfernung zwuschen den Punkten angesehen und war noch ganz im Australien Vibe: Oh Gott, dass simd bestimmt 2h zu Fuß... Nö. 20min. So schön. Endlich wieder alles zu Fuß erreichbar.
Danach gungs auch schon wieder zurück zum AirBnB mit der Ubahn. 1h.
Ach da kann ich noch anmerken: Ich und das Ubahnsystem werden langsam warm. Ich hab mich nur noch 1x verlaufen und bin nur 1x auf gut glück in ne Ubahn gestiegen (die tats. die Richtige war) bis zum Ende des Urlaubs steige ich dann auch komplett durch.
Einkaufen war ich dann noch und auf dem Rückweh hab ich noch beim Barbershop um die Ecke angehalten. Keiner kann Englisch. Aber der Friseur meinte: Ja kannsg glei dableiben. Ich also schnell den Einkauf in die Whg und zurück. Per Übersetzerapp gesgat was ich will und los gings. Waschen, Schneiden, Stylen, wieder waschen, Kopfmassage, und erneut stylen. Warum 2x stylen? Keine Ahnung. Auf jeden Fall hat er trotz Sprachbarriere mein LinkinPark Tshirt gefeiert, Tipps zun Essen und zur Reise gegeben, mir erzählt, dass er Neuschwanstein besuchen wird und nebenbei mir einen gar nicht mal so schlechten Haarschnitt verpasst.
Am Ende ganz freundlich bedankt und nur 25€ gezahlt. Das is ja fast ein schnapper.
Zurück ins AirBnB, Essen, versucht die Effizinz meiner Waschetrocknerdusche zu steigern (ich sehe in diesem Konzept keinr Zukunft), Serie geguckt, bissl geplant und mich gefreut das ich bei dem starken Regen nicht raus muss. Jao....NachtRead more











SaBine Da
Warum haben alle weisse Regenschirme?
Michael PEs fühlt sich fast wie eine Uniform an, oder? Sobald es in Tokio oder Osaka anfängt zu tröpfeln, sprießen diese durchsichtigen Plastikschirme (in Japan "Conveni-Kasa" genannt) wie Pilze aus dem Boden. Dahinter steckt kein Gesetz, sondern eine Mischung aus extremer Praktikabilität, Höflichkeit und dem allgegenwärtigen Konsumkomfort. Hier sind die Hauptgründe: 1. Die Sicht (Sicherheit geht vor) In japanischen Großstädten ist es voll. Wenn tausende Menschen gleichzeitig über die berühmte Shibuya-Kreuzung strömen, ist ein blickdichter Schirm wie ein Blindflug. Durchblick: Man sieht, wohin man läuft und kollidiert nicht mit entgegenkommenden Passanten. Sicherheit: Man erkennt Ampeln, Autos und Fahrräder besser, selbst wenn man den Schirm tief gegen den Wind hält. 2. Die "Konbini"-Kultur Die Verfügbarkeit ist der größte Faktor. In Japan ist man nie mehr als fünf Gehminuten von einem Convenience Store (7-Eleven, Lawson, FamilyMart) entfernt. Spontankauf: Wenn es regnet, kauft man sich für etwa 500 bis 800 Yen (ca. 3–5 €) schnell einen Schirm. Diese sind fast immer durchsichtig. Wegwerf-Mentalität (leider): Viele lassen diese günstigen Schirme einfach in Ständern vor Läden stehen oder vergessen sie im Zug. Da sie alle gleich aussehen, ist die Hemmschwelle gering, sie als "Gemeinschaftsgut" zu betrachten. 3. Japanische Etikette und Ästhetik Mode-Neutralität: Ein durchsichtiger Schirm passt zu jedem Outfit – vom Business-Anzug bis zum bunten Harajuku-Style. Er drängt sich nicht auf. Platz sparen: Da die Schirme transparent sind, wirken die ohnehin schon engen Gehwege optisch weniger "verstopft". 4. Soziale Akzeptanz