• 富士河口湖町

    Apr 27–29 in Japan ⋅ 🌧 14 °C

    Reeeeeeeisetag!
    Nachdem ich am Vorabend durch ein längeres Telefonat vom Schlafen abgehalten wurde gings nach nem Snack und dem fertig aufräume / packen zum Bahnhof. Gepäck: Vorne ~ 10kg, hinten sinf wir aktuell bei leichte 22,5kg. Zugfahrt dauerte 45min bis ich am Bahnhof in Shinjuku war. Und nochmal 30min bis ich Gleis und Ticket hatte. Dann konnte ich endlich meinen Rucksack runter nehmen. Was eine Wohltat. Nach einiger Zeit kam die Einfahransage des Zuges aber kein Zug. Irgendwann sind dann viele Leute schnellen Schrittes nach vorne ans Gleis gelaufen. Turns Out - der Zug ist viel kürzer und hält da nicht wo ich stand und wo am Boden groß "Car 3" stand. Also nach vorne und rein in die Zug. Das war ein typischet Touristen Zug. Woran erkennt man das? Das einsteigen verlief nicht typisch japanisch in einer schönen Reihe, sondern in der europäischen Klumpentechnik mit einem Fable für aktives Anstehen. Im Zug hörte ich schon meine Lieblingssprache und das Mädl ungefähr mein Alter war, ist auf meinen Sitzplatz ausgewichen um mir Platz zu machen. Man hat richtig gemerkt wie ihr Gehirn arbeitet als ich sie mit "Hey, ich muss dahin wo du stehst" angesprochen habe.
    Witzig: Wie alle Deutschen (inkl mir) war ihre erste Reaktion. "Oh - kommst du ähmmmm oder Sie auch ausm Saarland?". Schön immer schön siezen😂. Hab mich dann selbstverständlich persönlich angegriffen gefühlt, dass ich als Saarländer bezeichnet wurde, und ihr nicht das Du angeboten. Spaß ... aber sie war mit ihrem Papa unterwegs und beide eher wenger auf Unterhaltung aus.
    Die Zugfahrt war ne klassische Bockelbahn die sich langsam durch die erstaunlich schöne gebirgige Landschaft kämpfte. Beim Aussteigen war dann Fahrkartenkontrolle. Anscheinend hab ich das flasche Ticket gekauft und musste nochmal 10€ Nachzahlen. Ich muss aber auch sagen, dass das Zugticketsystem hier in Japan weder intuitiv noch leicht zu verstehen ist.
    Dann gings weiter. Da ich zu geizig für ein Taxi war, gings 30mon zur Fuß zum Hotel. Zum Glück bergab. Eingecheckt, kurz entspannt, wieder in die Stadt einkaufen, und aufm Rückweg festgestellt das Mt Fuji wolkenlos wird zum Sonnenuntergang (ich hab mal kurz recherchiert: zu dieser Jahreszeit liegt die Chance dafür bei 20% 💪).
    Sachen ins Hotel, und dann einfach vors Hotel an den Strand gesetzt um den Sonnenuntergang zu betrachten. Wunderschön und wird hier Aka-Fuji genannt. Roter Fuji. Anscheinend ne auch für dje hier lebenden selten, zumindest hat auch der Opa hinter mir Fotos gemacht.
    Ins Zimmer, Abendessen, Duschen und dann noch weiterplanen. Bus, Shinkansen, Hotel und dann wars schon wieder Zekt für die Heia
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