• Buenos Aires, die 2.

    September 5 in Argentina ⋅ ☀️ 10 °C

    Sooo...hier nun der zweite und vorerst letzte Teil aus Buenos Aires. Wir fliegen ja kurz vor Weihnachten von hier aus zurück nach D - aber daran denken wir jetzt mal noch nicht 😁
    Dann ist es sicher auch schön warm hier - gestern war es mit sehr windigen 12 Grad dann doch eher kalt... und die 4 Grad heute früh verdrängen wir mal ganz schnell wieder...

    Dass die Welt ein Dorf ist - hat sich am Freitag Abend mal wieder gezeigt. Stephan (alias Hamster) und Edelgart, die ich schon seit mehr als 20 Jahren von den Gespanntreffen am Iselsbergerhof kenne, sind auch gerade in Argentinien eingetroffen und warten nun auf ihr Auto zum Zwecke einer 6-monatigen Rundreise. Bei Steak und Wein gab's eine Menge zu erzählen 😊

    Den viel Uber-Taxen und unseren Füßen sei Dank haben wir gestern dann noch ein weiteres Stück der Stadt in den Barrios Retiro und Palermo gesehen. Man kann zwar auch schnell und günstig mit der U-Bahn vorankommen, wir haben uns aber für die überirdische Variante mit mehr Möglichkeiten zum Rumgucken entschieden. Dazu kommt ein gewisser Erlebnisfaktor mit den verschiedenen Fahrzeugen, ihrem Zustand 😜 und den Fahrern 😎

    Ja und wie ist das denn nun so in Buenos Aires?
    Was wir nach den 3 Tagen sagen können ist, dass es uns allen gut gefallen hat. Die Stadt hat viele, abwechslungsreiche Gesichter und ist (zumindest) in den von uns besuchten Vierteln sehr grün mit vielen Parks und schönen Alleen. Viele historische Bauten wechseln sich in den Häuserzeilen mit eher sachlicher Architektur im Stil des kleinen Großblock-Baumeisters (falls das noch jemand kennt) ab. Dazu ist die Mischung aus monumentalen Bauten und gläsernen Wolkenkratzern auf jeden Fall sehenswert. Ansonsten ist eben eine südamerikanische Großstadt mit jeder Menge Cafés, Restaurants, Kiosken, Verkehr, Museen, ...
    Trotz des ständigen Gewusels geht es mit einer gewissen Gelassenheit durch den Tag und wir sind mal wieder nur freundlichen Leuten begegnet.

    Was uns dann doch etwas unangenehm aufgestoßen ist, ist die zunehmende Abzocke der Touristen - nunmehr nicht nur bei Eintrittspreisen sondern auch in den Restaurants. Touristen zahlen mittlerweile bei den Attraktionen durchaus den 3- bis 5-fachen Preis wie Einheimische und selbst im Café werden mitunter 30% Aufschlag verlangt. So schlug dann z.B. der Besuch des Cementerio de Recoleta mit 17€ pro Nase zu Buche, den japanischen Garten haben wir aufgrund der aufgerufenen 39€ für uns drei Hanseln nur durch den Zaun beäugt. Dann eben nicht...

    Gestern Abend waren wir im Barrio Chino, was ein weiterer bunter Kontrast in dieser Stadt ist und für uns ein schöner Abschluss mit lecker japanischem Essen.

    Und nun geht's ab nach Salta.
    Wir freuen uns auf Paulina und Frank und natürlich unseren Blaubär 😊
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