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  • Day68

    Tempelhopping continued

    November 11, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Ich entschied mich noch einen Tag länger zu bleiben, da es noch so viel zu sehen gab, und David und ich verabredeten uns wieder gemeinsam zu fahren. Wir waren den ganzen Tag allerdings super müde und träge und gingen alles sehr langsam an. Zuerst sahen wir uns die antike Hauptstadt Hoa Lu an. Das ganze Gelände ist super weitläufig, mit etlichen Tempeln, Ausgrabungen und Monumenten, die weit verteilt sind und teilweise mitten in Wohngebieten liegen. Sehr verwirrend das ganze, aber wir glaubten die wichtigsten drei Tempel gefunden zu haben. Von der originalen Königstadt ist nicht mehr viel erhalten, aber man kann ein paar Ausgrabungen in einem Museum betrachten. Einer der Tempel ist super versteckt und es wohnen tatsächlich Nonnen dort. Wir kauften Räucherstäbchen und steckten sie in den Behälter vorm Altar. Als nächstes ging es zur Bai Dinh Pagode, dem größten buddhistischen Tempelkomplex Vietnams. Die Anlage ist auch wirklich gigantisch! Sie erstreckt sich über mehrere Kilometer, ein Tempel ist größer als der andere, mit gold glänzenden Buddhastatuen. Wieder einmal ist die Pagode relativ jung, 2010 fertig gestellt. Sie wurde aber errichtete, um den antiken Tempel, den man ebenfalls besichtigen kann, zu ehren. Man kann außerdem einen Turm besteigen, von welchem aus man einen wunderbaren Blick über den Tempelkomplex und die umliegenden Berge hat. Nach Bai Dinh waren wir ziemlich fertig und so war die anschließende einstündige Bootsfahrt bei Dämmerung durch das Van Long Naturreservat genau das richtige. Wir waren fast alleine auf dem Wasser und in absoluter Stille - unterbrochen vom monotonen Geplätscher des Ruders und von gelegentlichem Vogelgezwitscher - ging es durch das mit Schilf und Seerosen bewachsene Feuchtgebiet. Ein perfekter Ausklang des Tages, bevor es für mich im Sleeping Bus 7 Stunden nach Phong Nha ging.Read more