September - Dezember 2019
  • Day109

    Zwischenstopp Doha

    December 22, 2019 in Qatar ⋅ 🌙 17 °C

    Wollte eigentlich das Foto mit der Figur betiteln: so fühle ich mich, weil das Abenteuer vorbei ist. Aber eigentlich freue ich mich mega auf zuhause, meine Familie und meine Freunde 😊 und auf Mama's Essen 😅Read more

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  • Day108

    Ende, aus, vorbei

    December 21, 2019 in Thailand ⋅ ☀️ 32 °C

    Mir ging es auch am nächsten Tag noch miserabel. Mir war super übel, ich war mega müde und schwach und dann kam auch noch der Durchfall dazu. Ich schaffte es trotzdem in eines der vielen Shoppingmalls, konnte die ausgefallenen asiatischen Designerroben allerdings nicht wirklich genießen. Weil ich noch so viel Geld über hatte, gönnte ich mir zum ersten Mal in meinem Leben eine Mani- und Pediküre. Zwei Frauen haben sich gleichzeitig um mich gekümmert, könnte ich mich glatt dran gewöhnen. Frisch lackiert ging's schließlich zum Flughafen. Bye, bye, Bangkok! Bye, bye, Asien! Kaltes Deutschland, ich komme!Read more

  • Day107

    Bangkok Part 2

    December 20, 2019, Andaman Sea ⋅ 🌙 25 °C

    Das öffentliche Verkehrssystem in Bangkok ist ziemlich gut ausgebaut. Es gibt den Skytrain, eine Metro, Busse und öffentliche Boote. Für letzteres entschied ich mich an diesem Morgen. Das nutzen die Einheimischen hier tatsächlich für den Arbeitsweg durch die kleinen Kanäle. Ich sah mir einen riesigen Textil- und Kleidermarkt und einen Obstmarkt an und schlemmte mich dabei durch das kulinarische Angebot, von sticky rice mit Kokoseis über Nudelsuppe mit Scampis bis hin zu frischer Papaya. Schließlich schlenderte ich weiter durch die Gassen und an Tempeln vorbei zu einer traditionellen Klangschalenschmiede nach alter buddhistischer Tradition, der einzigen verblieben in Thailand, bevor ich zum Königspalast ging. Auf dem Weg sah ich eine riesige Echse mit ihrem Baby am Flussufer. Ähnlich den Komodo-Drachen, nur etwas kleiner! Die laufen hier anscheinend frei rum, etwas beunruhigend...Der Königspalast war wahnsinnig überlaufen, man ist sich fast auf die Füße gestiegen. Und das in der unerträglichen Mittagshitze war Stress pur. Außerdem besteht er aus etlichen unübersichtlichen Gebäuden, eines prunkvoller und kitschiger glitzernd als das andere. Angeschlossen war ein Museum über die Königin Mutter, super das Propaganda-Programm wie sehr sie doch Mutter Theresa ist und wie sehr sie ihren Mann geliebt hat. Aber man konnte einige Originalkostüme sehen und das war ganz spannend. Ich ging weiter zum Blumenmarkt, voller wunderschöner Rosen, Orchideen und anderer farbenfroher Blüten. Als ich an einem Friseurladen vorbeilief, entschloss ich mich spontan, meinen furchtbar ausgefransten Haaren von einem Ladyboy einen Schnitt zu verpassen. War sehe zufrieden mit dem Resultat. Nächste Station war Chinatown. Oh mein Gott, hier gibt es wirklich alles! In kleinsten Gassen wird der größte Ramsch verkauft, es nimmt gar kein Ende! Nach dem ganzen Stress gönnte ich mir eine göttliche Fuß-Schulter-Nacken Massage. Danach widmete ich mich dem kulinarischen Angebot Chinatowns, das gigantisch ist! Hier gibt es einige Restaurants, die tatsächlich auf die Vogelnester spezialisiert sind, deren Kuktivierung ich in Indonesien gesehen habe. Und ich entschloss mich die teure Angelegenheit zu probieren. Gibt es süß mit Milch oder Kokosmilch oder herzhaft in Hühnerbrühe, beides sehr kleine Portionen. Ich entschied mich für letzteres. Ist eine seltsame schlabberige Masse, die nach gar nichts schmeckt. Als ich schließlich bei einem Straßenstand eine scharfe Tom Yam Suppe mit Scampi aß, lernte ich Ein schweizerisches Pärchen kennen. Wir waren uns sehr sympathisch und suchten uns zusammen noch einen Obststand fürs Dessert. Als wir zur Metro gingen, merkte ich schon, dass was mit meinem Bauch nicht stimmt. Mit wurde ganz unwohl und übel. Es folgte strahlartige Kotzerei an einem Busbahnhof, in eine Hoteleinfahrt vor einem Obststand und viermal über die Nacht verteilt auf der Hosteltoilette. Ich weiß nicht, ob es die konische Suppe war oder die Scampi, mir ging's auf jeden Fall dreckig.Read more

  • Day106

    Bangkok Part 1

    December 19, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 33 °C

    Auf den ersten Blick ist Bangkok super modern, mit riesigen Shoppingmalls und einem Skytrain über den Dächern der Stadt. Aber natürlich gibt es auch die armseligen, dreckigen Gegenden. Am ersten Nachmittag/Abend erkundete ich eine wenig die Nachtmärkte der Stadt und schließlich noch ein bisschen Khao San, die Touri-Feiermeile der Stadt. Hat etwas von Ballermann, bin dann schnell wieder geflohen. Es folgte eine schlaflose Nacht. Ich ließ mich zuerst in ein anderes Zimmer verlegen, weil ein Typ in meinem Viererschlafsaal schnarchte, dass sich die Balken bogen. Stellte sich heraus, es wurde noch schlimmer. War mit drei Thailänderinnen im nächsten Zimmer. Eine davon schlief gar nicht, sondern verließ alle halbe Stunde das Zimmer, machte ständig das Licht an und sah Filme auf dem Handy. Die anderen beiden (Mutter und Tochter) wurden um 3:15 vom Wecker geweckt, stritten dann lautstark, die Mutter telefonierte dann noch im Zimmer und schließlich ginge sie. Eine Stunde später kam die Tochter wieder. Immer wenn ich gerade wieder einnickte, ging wieder die Tür. Naja, schaffte es irgendwie trotzdem am nächsten Tag früh aus dem Bett.Read more

  • Day101

    Sonne, Strand und nichts tun

    December 14, 2019 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Mama hat mir aufgetragen, vor dem Rückflug noch ein paar Entspannungstage einzulegen. Und brav wie ich bin, habe ich es natürlich befolgt. Habe auf der Karte einen Strand zwischen Siem Reap und Bangkok gesucht - und die Insel Koh Chang gefunden! Es begann stressig, mit 14 Stunden Fahrt mit insgesamt 5 verschiedene Fahrzeugen und etlichen Wartezeiten. Aber danach folgte die ultimative Entspannung. Ich hatte noch nicht mal Ambitionen die Insel anzuschauen, sondern hatte geplant, meinen Strand nicht zu verlassen. So bestanden meine Tage aus Sonnen, Schwimmen, Lesen, Essen, Eiskaffee und Smoothie trinken und massieren lassen. Ich hatte einen Bubgalow direkt am Strand musste also nur aus dem Bett in den Sand plumpsen. In meinem Lieblingsstrandcafé lernte ich eine Gruppe Kroaten kennen und wir trafen uns ab und zu dort auf einen Kaffee oder an einem Abend zu Livemusik. Am vorletzten Abend lernte ich in meiner Lieblings-Happyhour-Strandbar einen taiwanesischen Ami kennen, dem es ein Anliegen war, mir noch mehr von der Insel zu zeigen. Wir fuhren für den Sonnenuntergang zu einem anderen Strand und spazierten dann durch die Barmeile dort und beobachteten Leute. Am nächsten Abend führte er mich in eine tolle Bar zum Sonnenuntergang anschauen auf einen Drinkund schließlich in ein Dinnerbuffet mit Feuershow in einem schicken Hotel aus. Habe also in den letzten Tagen es doch noch geschafft, etwas westliches zu essen. Gab nämlich neben frisch gegrillten Scampis, Beef und Calamari auch individuell zusammengestellte Pasta und Lasagne. Schön entspannt und braun gebrannt ging es am nöchsten Tag zu meienr letzten Destination: Bangkok.Read more

  • Day100

    Angkor Park: Teil 4 -krönender Abschluss

    December 13, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 29 °C

    Ich hatte mir Angkor Wat bis zum Schluss aufgehoben und hatte es auch gemieden in die Nähe zu kommen und es von der Ferne zu sehen. Angkor Wat ist das größte religiöse Gebäude der Welt. Und egal wie oft man es schon auf Bildern gesehen hat, tatsächlich vor Ort zu sein, ist etwas komplett anderes und kann man nicht in Worte fassen. Es ist einfach überwältigend. Ich wollte mir richtig Zeit lassen, wirklich alle Bildhauereien, die einmal in einer quadratisches Gallerie im Kreis führen und gegen den Uhrzeigersinn zu "lesen" sind, durchzugehen. Es werden Geschichten über den König, irdische und überirdische Schlachten und Auszüge aus heiligen hinduistischen Sagen in solchem Detail dargestellt, dass man nur mit offenem Mund davorstehen kann. Immer wieder lauschte ich einer Teilen von Reiseführern und interpretierte dann wieder selbst in abgelegenen und einsamen Teilen der Gallerie. Hier hatte man auch tatsächlich mal Ruhe von den tausenden ignoranten chinesischen Touristen, die durchhetzen und alles nur durch ihre Kamera sehen auf der Suche nach dem nächsten Selfie-Spot. Aber auch ich ergatterte ein paar gute Fotos, ich traf einen kurdischen Dänen, wir schlossen uns zusammen und fotografierten uns gegenseitig. Er hat einen ganz interessanten Lebensstil. Er hat soziale Arbeit studiert, arbeitet momentan mit autistischen Kindern, arbeitet aber immer nur 6 Monate und die restlichen 6 Monate reist er dann. Ich schätze er wird wahrscheinlich nie in ein Haus investieren können, dafür aber wohl umso mehr in Lebenserfahrung und -qualität. Wir hatten Glück, dass es bald schon Mittagszeit war und alle beim Lunch, sodass wir auch die zweite Ebene ohne Wartezeit besteigen konnten, wo man normalerweise ne Stunde anstehen muss. Wir wurden mit herrlicher Aussicht über die Anlage belohnt. Nach meinem täglichen supersüßen Eiskaffee (ich bin mittlerweile echt süchtig und muss mir zuhause glaube ich einen Vorrat gesüßter Kondensmilch anlegen) und einem Banh Mi mit gegrilltem Schweinesteak radelte ich zurück in die Stadt und besichtigte noch das Textilmuseum. Ich war der einzige Besucher und bekam eine private Tour durch das Museum. In jedem Raum wartete ein neuer Angestellter auf mich, der mich durch die Ausstellung führte und mir alles erklärte. Ich Frage mich, ob die da den ganzen Tag rumstehen und auf den einen Gast warten, der einmal am Tag kommt. Ziemlich schade eigentlich, weil das Museum super spannend ist. Es werden die traditionellen Kostüme, Stoffe und Web- und Färbarten Kambodschas, Vietnams, Laos, Myanmars und Indiens vorgestellt. Ich hab mein Fahrrad zurück und bei einem Cocktail überlegte ich, wo es am nöchsten Tag hingehen sollte. Ich entschied mich nach den anstrengenden Angkor-Tagen die restliche Zeit nicht im stressigen Bangkok zu verbringen, sondern noch ein paar Beach-Tage auf der Insel Koh Chang einzulegen. Übrigens guter Tipp bei Durchfall: Junge grüne Guave und Guavenblätter essen. Den Tipp hatte mir der Holländer gegeben. Die Blätter schmecken widerlich bitter, aber hatte heute meinen ersten durchfallfreien Tag seit über ner Woche.Read more

  • Day99

    Angkor Park: Teil 3

    December 12, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 29 °C

    Ich wollte auch die entfernten Tempel Banteray Srey, Beng Malea, Bakong und Kbal Spean, den Fluss der tausend Lingas sehen und versuchte herauszukriegen, wie ich das anstellen konnte. Es schien keine Gruppentouren zu geben, die alles abdecken, nur super teure private Touren zu höchstens drei der Spots. Narong, der mein Fahrrad vermietete, bot mir schließlich an, mich mit dem Motorrad zu Banteray Srey, Kbal Spean und Beng Malea zu kutschieren, für 40 Dollar - nach Verhandlung. Am Morgen offenbarte er mir, dass er mich als Bonus sogar auch noch zu Bakong und dem anderen Tempel der Gruppe bringen würde, wir auf dem Weg durch das Landleben kommen würden und am Haus seiner Eltern vorbeikämen. Wir starteten in Banteray Srey, etwa eine Stunde von Siem Reap entfernt. Der Tempel unterscheidet sich insofern von den bisherigen, dass er aus rotem Stein ist. Außerdem ist er einer der älteren (aus dem 10. Jh.), scheint aber auf den ersten Blick wie einer der neueren (aus dem 13. Jh.), da er welche der feinsten Bildhauereien beherbergt. Super filigrane Figuren, Blumen und Ornamente schmücken die Türme, Säulen, Wände und Türstöcke. Weiter ging es zu Kbal Spean, auch Fluss der tausend Lingas genannt. Man muss 1500m durch den Dschungel bergauf wandern und gelangt dann zu einem Fluss, in dessen Bett etliche Lingas, also Shiva darstellende Phallussymbole gehauen sind. Der Fluss trug nicht sonderlich viel Wasser und so war das Ganze etwas enttäuschend, aber die Wanderung durch den Dschungel war wunderschön. Dadurch, dass es so früh war, war ich auch meist alleine. Auf dem weg sah ich eine grün-rote Schlange davonhuschen. Nach einer sehr langen Fahrt, nach der mein Hintern schmerzte, ging es schließlich zum Dschungeltempel Beng Malea. Anders als der populäre Tomb Raider Tempel, ist dieser wenig touristisch und wirklich noch dem Dschungel überlassen. Wenig ist wirklich begehbar, da alles von heruntergefallenen Steinen verschüttet und versperrt ist. Super romantisch! Schließlich ging es nach einem kleinen Abstecher zu Narongs Familie zu Bakong und seinem kleinen Bruder, die die ältesten Tempel des Angkor Parks darstellen. Zurück in Siem Reap bekam ich schon mein Fahrrad für den nächsten Tag und radelte zu zwei Märkten in der Nähe. Der Gestank abends auf einem Markt, der sich über den Tag durch verwesenden Fisch, Gemüse und Fleischreste angestaut hat, ist wirklich unvorstellbar widerlich. An einem Straßenstand holte ich mir ein halbes gegrilltes Hähnchen, weil ich so richtiges Verlangen nach Fleisch hatte. Dann fiel ich erschöpft ins Bett.Read more

  • Day98

    Angkor Park: Teil 2

    December 11, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 27 °C

    Ich war dann doch ziemlich erschöpft vom Vortag und dem nach wie vor anhaltenden Durchfall und ließ mir am zweiten Tag deshalb noch mehr Zeit. Nach einem super leckeren Curry mit Reisnudeln und Hühnchen radelte ich wieder los. Ich begann mit Ta Prohm, wo Tomb Raider gedreht wurde, klapperte noch ein paar kleine Tempel dazwischen ab und arbeitete mich dann durch die riesige Anlage von Angkor Thom. In meinem Perfektionismus klapperte ich auch die noch so kleinsten und verstecktesten Tempel ab, wurde aber mit idyllischer Einsamkeit und Dschungelwildnis belohnt. Angkor Thom mit seiner Terrace of the king, wo der König aber und aber Mal mit seinen unzähligen Frauen in verschiedenen Formen dargstellt ist, und dem gigantischen Bayon mit den riesigen viergesichtrigen Apsarastatuen ist wahnsinnig beeindruckend! Außerdem beobachtete ich eine Affenfamilie mit super süßen winzigen Babies. Auf dem Rückweg wollte ich mir noch Phnom Bakheng anschauen, das wundervoll für den Sonnenuntergang sein soll, da es auf einem Hügel liegt. Die Anzahl der Besucher ist allerdings auf 300 begrenzt und so musste ich eine Stunde in einer Schlange warten. Ich freundete mich mit einem spanischen Mutter-Tochter-Gespann und einem Holländer an. Der Sonnenuntergang war schön, aber definitiv nicht die Warterei wert, der Tempel schon gleich gar nicht, aber der Mond sah schön aus und wir bekamen ein paar schöne Fotos raus. Mein Handy war inzwischen tot, es war dunkel, mein Rücklicht kaputt und mein Vorderlicht nicht hell genug, um all die Schlaglöcher zu sehen, und so hatte ich etwas Bammel zurückzuradeln. Sowohl die Spanier als auch der Holländer waren aber super süß und boten mir einige Optionen an. Schließlich begleitete mich der Holländer zu einem Restaurant, wo ich mein Handy aufladen konnte, und fuhr dann mit seinem E-Roller langsam neben mir her bis zu meinem Hotel - super süß! Wir machten aus, uns die Tage mal abends zu treffen, haben es aber dann doch nicht mehr geschafft. Er will aber auch nach Thailand, vielleicht klappt es da irgendwie.Read more

  • Day97

    Angkor Park: Teil 1

    December 10, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 27 °C

    Ich entschied mich für die sportliche Variante und lieh mir für 2 Dollar ein Fahrrad aus. Nicht das modernste Teil, aber ich mochte es. Ich entschloss mich, das 7-Tages-Ticket für den archäologischen Park Angkor zu holen, denn es kostete nur 10 Dollar mehr als das 3-Tages-Ticket und 3 Tage schienen mir etwas wenig für die tausenden Tempel. Ich wollte mir Zeit lassen und nicht durchhetzen und auch die außerhalb liegenden Tempel sehen. Am Ende nutzte ich das Ticket vier Tage lang, habe aber wirklich jeden einzelnen Tempel gesehen und mir für alles Zeit genommen, würde es also jederzeit wieder so machen! Ich wollte mich von den kleinsten Tempeln zu den spektakulärsten hocharbeiten und begann deshalb - gestärkt mit köstlich mariniertem und gegrilltem Schweinesteak mit Reis (das essen die hier überall zum Frühstück) - am ersten Tag mit den etwas am Rande des Parkes liegenden Tempeln. Das war allerdings auch ein ganz schönes Stück zu radeln, insgesamt legte ich über 50km Strecke hin. Ich - drei Monate keinen Sport mehr gemacht - hatte am nächsten Tag auch einen ordentlichen Muskelkater. Etwas peinlich, kann nämlich micht mal behaupten ich hätte große Hügel erklimmen müssen, es geht wirklich "bredlgrod dahi". Ich sah ganze 9 Tempel am ersten Tag und war überwältigt von der Schönheit! Ich denke der erste Tempel, Preah Khan, ist immer noch mein Favorit. Ich war dort so früh, dass kaum Menschen da waren, und die Morgenstimmung gepaart mit den Dschungelgeräuschen und den teilweise von großen Bäumen bewachsenen Ruinen war einfach überirdisch. Staunend arbeitete ich mich durch die endlos scheinenden Gänge und versteckten Winkel und bewunderte die kunstvollen Bildhauerarbeiten von Brahma (Gott der Erschaffung) Vishnu (Gott der Bewahrung), Shiva (Gott der Zerstörung und Neuerschaffung), Garudas (eine Art Vogel) Asparas (schöne Tänzerinnen), Nagas (meist 7-köpfige Schlange), Löwen, Buddhas, Elefanten, etc etc. Manchmal sind es einfache Figuren, manchmal ganze Geschichten, die erzählt werden. Manche Temple sind super versteckt im Dschungel und man ist komplett alleine. Einen hätte ich fast nicht gefunden und musste mich durch ein kleines ursprüngliches Dorf fragen und auf kleinen sandigen Pfaden fahren. Der Tempel war am Ende winzig und nichts besonderes, aber alleine die Fahrt durch das ländliche Leben- keine 500 Meter von den Touristenmassen - war es wert. Um 4 Uhr war ich dann auch ziemlich erschöpft und beschloss Feierabend zu machen. Auf dem Rückweg kam ich an einem Art Jahrmarkt vorbei, schlenderte drüber und holte mir gegrillten Tintenfisch und Papayasalat.Read more

  • Day96

    Eine weitere unglückliche Busfahrt

    December 9, 2019 in Cambodia ⋅ ☀️ 26 °C

    Hatte vor, früh morgens den Bus nach Siem Reap zu nehmen, weil ich eh früh wach sein würde und es für mich nichts mehr zu tun gab in Battambang. Mein Hotel bot nur einen Bus um acht Uhr morgens für 9 Dollar an und ich dachte mir das ging billiger. Ich fand einen Ticketschalter, der nur Busse um 10 für 5 bzw. 6 Dollar hatte. Ein kleiner Straßenstand hatte schließlich einen für 6 Dollar im Angebot um 9 Uhr, bot mir jedoch auch ein shared Taxi für 7 Dollar um 8 Uhr an. Ich willigte in letzteres ein, da mich das Taxi auch direkt zum Hotel bringen würde. Ich stärkte mich noch auf dem Markt mit einem Curry-Gemüse-Reis-Eintopf und den typischen kokos-sticky-rice Kuchen, der in einem Bambusrohr über dem Feuer gegart wird und für den Battambang bekannt ist (ganz nett, aber hatte ich mir spektakulärer vorgestellt), und begab mich also um acht zu ausgemachter Stelle. Es hieß in 5 Minuten würden wir fahren. Aus 5 Minuten wurde eine Stunde und ich war schon drauf und dran doch den Bus um 9 zu nehmen, dachte dann aber daran, dass das Taxi sicher schneller wäre. Schließlich meinte der Verkäufer das eine Taxi wäre schon voll gewesen, wir würden um 9 fahren. Schließlich war es dann bald 10 als das Taxi kam. Es war von oben bis unten vollgestopft mit Waren und ich musste mir mit einer Frau mit einem kranken Baby einen Sitz teilen - die Aussicht auf derartige 4 Stunden gefiel mir gar nicht. Zudem hieß es, wir müssen noch auf eine weitere Warenladung warten. Da wurde es mir zu bunt und ich ging kurzer Hand doch zu dem anderen Ticketschalter. Der Abholservice für den Bus um 10 war natürlich gerade schon weggefahren und ich musste einen Dollar mehr blechen (7 insgesamt), um extra hinchauffiert zu werden und den Bus gerade noch zu erwischen. Aus 8 wurde also doch zehn, bzw. halb elf bis der Bus wirklich losfuhr. Ich saß neben einem alten, stinkenden Franzosen, der sich bei jedem Stopp eine Dose Bier reinzog. Mitten auf der Fahrt machte der Bus plötzlich ganz seltsame laute Geräusche und blieb dann mitten auf der Straße stehen. Es fing ganz furchtbar an zu stinken und alle rannten aus Panik aus dem Bus, er könnte jeden Moment in die Luft gehen. So standen wir eine Weile am Straßenrand im Nirgendwo in der Hitze und ich malte mir schon aus, wir müssten dort übernachten, weil sich meienr zuständig fühlte, uns weiterzutransportieren. Schließlich schafften die Fahrer es aber irgendwie das Ding zu reparieren und es ging weiter. Der Bus hielt dann ewig weit außerhalb von Siem Reap und ich musste mir ein Tuktuk zum Hotel nehmen. Statt wie geplant um 12 kam ich schließlich um 4 im Hotel an. Ich ging noch ins Angkor Nationalsmuseum, um mich vor meinen Angkor-Tempel-Tagen ein bisschen darüber zu informieren und schlenderte dann durch die Stadt und die zahlreichen Nachtmärkte. Alle haben denselben touristischen Kram. Überhaupt ist die Stadt super touristisch mit einer mega lauten Pub Streat. War froh, dass ich ein Hotel etwas abseits gewählt hatte. Ein chinesisches Pärchen ließ mich eine gegrillte Kakerlake probieren, die essen die Einheimischen hier wirklich, auch abseits der Touristände. Hat was von gegrillter Hühnerhaut. Ich aß noch das typische Khmer Gericht Beef Lok-Lak und ging dann früh ins Bett.Read more