St. Maarten
November 29, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 8 °C
Ahoi, es spricht der Kapitän.
Heute stand der letzte Inseltag an; wir ankern vor St. Maarten. Das ist eine zweigeteilte Insel, ein Teil unter niederländischer Führung und der andere, größere Teil unter französischer Leitung.
Um uns dafür vorzubereiten, frühstückten wir für unsere Umstände sehr spärlich.
Dann ging es auch schon runter zum Pier, wo wir uns in Gruppen sammelten, denn wir hatten eine Katamaran-Tour gebucht.
Man soll ja Abschiede feiern und das haben wir mit dieser letzten Exkursion gemacht.
Zuerst wurden wir auf das Boot gelassen und saßen entspannt im Schatten, bis wir den ersten Spot erreichten. Hier konnten wir entweder entspannt planschen oder auch schnorcheln. Wir entschieden uns für Letzteres und es war die richtige Entscheidung. Ausgestattet mit Taucherbrille und Schnorchel ging es dann ins türkise Wasser, wo uns die Fische umschwärmten. Die Reiseveranstalter warfen überall Köder herum, was die Fische noch mehr anheizte.
Es war ein umwerfendes Erlebnis, selbst die schuppenfeindliche CEO der Kabine wirkte glücklich.
Wer beim Schnorcheln nach unten schaute, konnte auch ein versenktes U-Boot entdecken. Überheblich, wie es sich gehört, entschloss ich herunter zu tauchen. Nach mehreren Versuchen konnte ich mit meinen Händen einen Teil des U-Boots berühren. Der Preis waren nur leichte Ohrenschmerzen, als der Druck etwas zu stark wurde.
Bei der Nachfrage nach der geschätzten Tiefe wurden mir 3-4 Meter genannt, wobei mir der vierte Meter sicher aus Mitleid geschenkt wurde.
Dann ging es zum zweiten Haltepunkt weiter. Das war der Strand welcher für seine Nähe zu einem Flughafen bekannt ist. Wer schon immer einmal die Abgase einer 747 schnuppern möchte ist hier richtig.
Hier sprangen wir vom Katamaran in das offene Meer und konnten uns treiben lassen. Dann ging es noch einmal zum Strand, wo ich mich genüsslich in den Sand legte.
Ja, jetzt lag ich offiziell in der Karibik am Strand.
Der Rückweg war ebenso wundervoll, wie der gesamte Ausflug sonst. Wir legten uns auf eines der Netze, welches so ein Katamaran ausmacht und genossen die Sonne. Nur einmal wollte uns das Meer noch ärgern und warf uns einer Welle entgegen, welche uns komplett eindeckte.
Zum Mittag waren wir zurück, mit reichlich Rum-Punsch im Bauch und allgemein wunderbarer Laune. Uns erwartete eine kleine Überraschung zu Thanksgiving. Feiern wir zwar so als Tag nicht, aber dadurch schmeckt die Schoki nicht schlechter.
Nun wird noch etwas ausgeruht und der Haut Pause gegönnt. Die Sonne wollte uns noch etwas zur krebsroten Erinnerung mitgeben.
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Wie wunderbar muss die Katamarantour gewesen sein. Ich sehe euch beide bildlich im Wasser schnorchelnd und Rum-Punch schlürfend vor mir. Diese beeindruckend phantastischen Ergebnisse werden euch ewig in Erinnerung bleiben [Bianca]