• Hallo, Auckland!

    January 14 in New Zealand ⋅ ☁️ 25 °C

    Mittwoch, 14.01.2026
    ca. 20 km nach Hingaia Reserve Freedom Camping

    Als es dämmerte, landete unser Flugzeug in Auckland. Wir kamen gut durch die Pass- und Sicherheitskontrollen. Als wir unser Gepäckband erreichten, standen unsere Bikekartons schon prominent und unübersehbar neben dem Fließband. Bald darauf kam auch unser Aufgabegepäck daher und wir konnten mit einem angepackten Gepäckwagen das Flughafengebäude verlassen.
    Auf der gegenüberliegenden Seite der Ankunftshalle, war Platz zum Zusammenbauen und Sortieren des Inhaltes unseres Gepäcks, daß ich auf unsere jeweils 4 Radtaschen aufteilte, während Alex unsere Räder zusammenbaute.
    Die leerenKartons nahmen die Müllbeauftragten mit einem Fahrzeug bereitwillig mit.
    Wie sich später herausstellte, gingen uns dann noch 2 Schrauben ab. Vielleicht waren die noch im Karton verblieben?
    Während sich Alex auf die Suche nach den Müll-Männern begab, schenkte mir ein Tourist sein Feuerzeug. Er durfte es nicht mitnehmen und wir konnten es sehr gut gebrauchen.
    Danke!
    Als alles auf unseren Bikes montiert war gings hinein in die Stadt. Wir kauften uns bei einem Woolworth mal unser Frühstück ein, das wir dort auf einem Bankerl hungrig verspeisten.
    Unsere nächste Station war ein Outdoor-Laden in einem Einkaufszentrum, denn wir brauchten ja Gas zum Kochen. Bald hatten wir auch dieses Problem gelöst. Wir fanden nach viel Herumlaufen in der riesigen Mall von 5 Outdoorläden den heraus, in des es Gaskartuschen gab. Und obwohl ich Alex vorschlug gleich 2 Stück zu nehmen, kaufte er nur eine.
    Während wir danach draußen noch recherchierten wo wir hinfahren sollten, ging er uns noch ein Wasser kaufen und kam mit 2 Flaschen Wasser und der zweiten Gaskartusche wieder.
    Dann wars auch schon wieder Mittag und wir gingen nochmals in einen Woolworth einkaufen. Auch das morgige Frühstück war damit gesichert.
    Auf der Bank vorm Wooly gaben wir uns dann beide einen kleinen 30-minütigen Powernap.

    Irgendwie hatten wir uns leider keinen genauen Fahrplan überlegt, wir waren übernachtig und auch noch fast keinen Meter gefahren. Alex wollte so gerne irgendwo in der Natur übernachten, doch während wir so durch die Gegend Richtung Süden fuhren, fand sich auf Google maps nur ein vermeintlicher Campingplatz, Hingaia Reserve Freedom Camping.

    Es war lange hell, und so erreichten wir diesen Platz um ca. 20h. Wir schlugen etwas weiter oben am Hügel, nah an einem Zaun unser Zelt auf. Gerade als wir es uns gemütlich machen wollten und Alex auf einem nahe gelegenen Tisch mit Bank seine Buchhaltung erledigen wollte, kam ein Security-Mann auf uns zu.

    Hier dürften wir nicht unser Zelt aufschlagen. Aber auf der gegenüberliegenden Straßenseite, am Flußufer, wäre es okay.

    Es war aber ganz und gar nicht okay! Es war 3 m von der Straße entfernt, diese war stark befahren. Alle 5 Minuten brauste ein Auto oder Lkw vorbei.
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