Nach Whanganui
January 28 in New Zealand ⋅ 🌙 18 °C
Dienstag und Mittwoch, 27. und 28.01.2026
81,07 km, 1032 hm
Campground Pipiriki bis Grand Hotel Whanganui
Alex konnte nicht mehr schlafen, hatte auch mitten in der Nacht unser Hotel in Whanganui schon gebucht und hatte sogar schon unseren Morgentee gekocht, als ich aufwachte. Wir packten in einer Regenpause unser Zelt zusammen, holten unsere Räder aus der Rad-Scheune, heute würde es die längste Tour werden, und je früher wir aufbrachen, desto besser.
Als wir gegen 8h auf einem schönen Aussichtsplatz gerade unser Frühstück einnahmen, kamen David und Debbie auf ihren Rädern bei uns vorbei. Wir winkten Ihnen zu, denn vielleicht würden wir uns ja irgendwo wieder begegnen.
Die Straße war nicht stark befahren, wand sich hügelauf,hügelab den Fluss unter uns entlang. Das Wetter war sehr launisch, mal viele weiße Wolken mit himmelblauen Flecken, dann wieder grau und regenverhangen. Immer mal wieder prasselte der Regen auf uns nieder.
So zogen wir uns ständig an und aus, kämpften uns die Steigungen hoch, um uns dann wieder einige Kurven entspannt auszurollen.
Ja, eine tolle Streckenführung trotz der vielen Steigungen.
Mit einem Hörbuch in den Ohren ging aber alles viel leichter von den Oberschenkeln.
Das Mittagessen verspeisten wir unter einer Brücke aus Beton, da war es trocken und wir mussten uns keine Sorgen machen, gleich wieder im Nassen zu sitzen, während wir unseren letzten Vorräte zusammenaßen.
Einen Berg, den letzten steilen vor der Küstenstadt Whanganui kämpften wir uns noch hinauf. Oben eine herrliche Aussicht auf das Flusstal durch das sich der mit braunem Regenwasser angefüllte Whanganui River schlängelte.
Dann gings nur mehr bergab. Gut angezogen, gegen den Fahrtwind geschützt, erreichten wir das alte Städtchen Whanganui. Als Belohnung gabs ein Eis im Frosty Moon und dann gings ins Grand Hotel, das ziemlich abgehalftert, aber sauber, mit einer heißen Dusche schon auf uns wartete.
Wir wuschen noch unsere Wäsche und hängten sie auf dem Balkon zum Trocknen auf.
Auch unser Starlink stand am Balkon und wir hatten tolles Internet.
Da wir den Balkon in die Seitenstraße hatten, wurde es eine ruhige Nacht.
Wir telefonierten noch mit unseren Müttern, meine Mama hatte noch dazu den 85. Geburtstag und über Videotelefonie fühlt man sich nicht ganz so weit weg und kann den anderen auch sehen, was ich sehr schön finde.
Nachdem wir uns ausgeschlafen hatten, machten wir uns auf den Weg zu Woolworth um Brot, Beeren und Nutella für Alex einzukaufen. Dann marschierten wir in ein tolles Cafe, wo ich einen Toast mit Pilzen, gebratenen Eiern und noch einen Zimtkuchen mit einem Americano verspeiste.
Wir kauften noch ein Unterhemd für Alex ein, damit er es bei Regen wärmer hatte, und ich kaufte noch billige Havaiana - Zehenschlapfen, damit ich nicht barfuß und mit den naßen Regenschuhen herumlaufen musste.
Ins Zimmer zurückgekehrt, schrieb ich noch ein wenig und wir sahen uns die Route für morgen an.
Gegen Mittag gings dann in die Pizzeria und danach nochmals ins Frosty Moon auf ein Eis.
Dann nur mehr chillen und morgen würden wir dann die ca. 460 km bis Wellington anreißen.Read more




















